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Andreas Assum darüber, wann eine eigene Beteiligungsgesellschaft sinnvoll ist

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darüber, wann eine eigene Beteiligungsgesellschaft sinnvoll ist

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Andreas Assum: „Also sollte man als Business Angel eine eigene Beteiligungsgesellschaft nutzen oder nicht?
Der Vorteil einer eigenen Beteiligungsgesellschaft kommt erst dann, wenn man eine gewisse Größe erreicht hat. Wenn man als Angel mit einem niedrigen 5-stelligen Betrag einsteigen will, da ist eine eigene Beteiligungsgesellschaft zu groß. Wenn wir in die 6-stelligen Beträge reinkommen, dann macht es schon Sinn, weil eine Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Investments möglich ist, falls ein Fall wie ein Erbe eintritt.

Außerdem gibt es steuerliche Gründe, die man berücksichtigen sollte. Verluste bei einem Wandeldarlehen als private Investition sind zum Beispiel nicht mit Gewinnen verrechenbar. Auf der GmbH Seite ist das natürlich machbar. Das muss man sich im Einzelfall anschauen. Für einen Angel, der gerade erst anfängt und nur mal jemandem unter die Arme greifen will, ist das sicherlich nicht notwendig, aber wenn man es regelmäßig macht, ist es schon sinnvoll.“

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Business Angel Olaf Stichtenoth
über den Begriff "Secondary"
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Olaf Stichtenoth: „Secondary ist quasi eine Möglichkeit für Frühphaseninvestoren, frühzeitig wieder Geld aus Unternehmen rauszunehmen. Es ist insbesondere dann möglich, wenn es ein relativ hohes Angebot an zufließendem Kapital gibt und es viele interessierte größere Investoren gibt.

Die wollen ja auch immer ein bestimmten Anteil an dem Unternehmen haben. Man kann ja immer über Bewertungen reden, aber prinzipiell kann man sagen, dass größere Investoren in späteren Runden immer grob 20 % haben wollen. Daraus ergibt sich die Bewertung. Wenn man 10 Millionen Euro aufnimmt, dann ist die Bewertung so grob 40 – 50 Millionen Euro. Also völlig unabhängig von den Kennzahlen, weil das ist so eine Zielgröße, wo die Venture Capital Fonds sagen, dass sie das brauchen.

Da werden mir jetzt sicher viele Fondsmanager widersprechen, aber man kann sich die Zahlen ja auch anschauen. Wenn jetzt die Founder nur 10 % ihres Unternehmens abgeben wollen und vielleicht auch nicht 10 Millionen Euro brauchen, sondern nur vielleicht 7 Millionen Euro, dann gibt es für die Business Angels manchmal die Möglichkeit durch einen Secondary zu verkaufen.

Die werden fast immer mit einem Abschlag verkauft, nie mit einem Aufschlag, das ist auch oft vertraglich ausgeschlossen, dass sie mit einem Aufschlag verkauft werden. Aber Business Angels können regelmäßig mit einem Abschlag verkaufen, der liegt dann irgendwo bei 30 %. Das ist so eine realistische Größe, die man annehmen kann. Also 30 % auf die Investitionsbewertung, wenn das Unternehmen schon in einer entsprechenden Phase ist.

Wenn man viel früher raus will, muss man sehr viel höhere Abschläge in Kauf nehmen, das ist klar. Aber wenn es in größeren Runden ist, dann kann man mit ungefähr 30 % Abschlag rechnen, kann frühzeitig rausgehen, hat einen vernünftigen Schnitt gemacht und hat ein Multiple auf sein Investment bekommen. Man hat aber mit der Zukunft natürlich auch nichts mehr zu tun.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über die Vorteile von Business Angels gegenüber größeren Investoren
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Robert Sünderhauf: „Business Angels nach meinem Verständnis sollten viel mehr Partner der Gründer sein. Sie sollten den Gründern mit Rat und Tat und auch Coaching zur Seite stehen. Idealerweise kennen sie sich in dem Feld aus, in dem sie investieren. Ich würde auch keinem Business Angel empfehlen, in einem Bereich zu investieren, von dem sie noch nichts gehört haben – oder zu investieren, weil es gerade heiß ist, aber sie gar nicht wissen, wie es funktioniert. Also mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dagegen haben zum Beispiel Venture Capital Investoren klare Rendite-Vorgaben und handeln auch entsprechend. Deren Ratschlag ist nie ganz frei von einer Agenda, die sie haben. Die werden ein Startup möglicherweise zu besonders starkem Wachstum drängen, weil sich das dann in ihren Büchern besser widerspiegelt. Das muss für die Firma gar nicht so gut sein.

VCs sind vielleicht auch nicht die klassischen Coaches für die Gründer selbst. Das halte ich auch für sehr wichtig, den Gründern ein gewissen Handwerkszeug mitzugeben. Ein VC Investor gibt Geld, ein Business Angel ist tatsächlich eher in einer Coaching-Rolle – so kann man das zusammenfassen.“

Business Angel Alf Arnold
darüber, warum er Business Angel geworden ist
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Alf Arnold: „Man kann sagen, dass in jedem Anfang ein Zauber innewohnt. Das stimmt auch beim Gründen von Unternehmen, weil es der Moment ist, wo man etwas Neues anfängt. Da spürt man auch eine ganz besonder intrinsische Motivation. Das ist einfach ein grandioser Moment und das reizt nicht nur mich, sondern auch alle anderen Beteiligten. Ich liebe es einfach dort dabei zu sein und die grundlegenden Entscheidungen mit zu kuratieren. Man sollte natürlich nicht so viel seine eigenen und subjektiven Meinungen einbringen, da man die Entscheidungen als Angel nicht trifft. Die Aufgabe ist es, mit seinen Möglichkeiten zu unterstützen.

Ich bin Angel geworden, weil ich in der Vergangenheit als Kommunikator, Marken- und Marketingexperte gearbeitet habe. Dort hatte ich auch sehr oft mit jungen Unternehmen zu tun und tatsächlich war meine Agentur auch mit der Ausrichtung an Startups. Deshalb habe ich damals schon sehr viel mit Startups, aber auch mit Investoren zusammengearbeitet. Das ist einfach eine interessante Dynamik, obwohl man fairerweise sagen muss, dass fast jede kommunikative Aufgabe irgendwie interessant ist.

Besonders interessant ist es einfach mit den Menschen zu arbeiten, die in dem gesamten Prozess involviert sind. Da liegt einfach ein sehr schöner Spirit über der ganzen Sache, es eine große Offenheit gibt, Lösungen zu verbessern, wenig eingefahrene Wege da sind und fantastische Persönlichkeiten dabei sind, etwas aufzurichten. Das ist einfach faszinierend.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, wie das Reporting gestaltet werden sollte
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Kasia Zalewska: „Communication with a startup after you made an investment is always tricky. How to balance the situation? You don’t want to bother the founders, but on the other side you want some information to help and have some control on what is happening in the startup. It is always tricky to find the right balance between these two things. It also depends on the stage of the startup and how many other investors are there.

In order to get informed, there should be a big call with all investors every month or every quarter. I really like to suggest to the founders how to do these calls. I see myself as a resource for the founders. Furthermore, I and the other investors represent experience in some specific fields. So it is good for the founders to not just inform, but also to reach out with some specific problems.

When they reach out with some challenges, problems or risks, than the investors can really help with their experience. For me, it is important that the founders know my strengths. I don’t try to push that too much to the founders, it is more like reacting to the challenges of the founders.“

Business Angel Katja Ruhnke
über den Gender Bias
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Katja Ruhnke: „Wir haben einfach diesen Unconscious Bias oft in uns Menschen drin. Deshalb investieren Männer gerne in Männer, weil sie sich da selber gut sehen. Wenn ich selber ein erfolgreicher Mann bin und der Gründer dann auch noch so ähnlich aussieht wie ich vielleicht vor 20 Jahren, dann traue ich es dem eher zu. Deshalb ist es dann von Mann zu Frau immer ein bisschen unterschiedlich. Ein Mann sieht sich da vielleicht nicht so schnell als Investor.

Also der Gender Bias ist leider da, ich finde, dass er bei den Angels abnimmt. Also da ändert sich zum Glück auch was bei den Männern. Nichtsdestotrotz brauchen wir für viele Gründerinnen noch mehr Frauen als Investorinnen, damit auch mehr Frauen Kapital bekommen. Das Leck zwischen dem Kapital, was Männer bekommen und dem, was Frauen bekommen, ist immer noch gigantisch groß. Das Verhältnis ist immer noch von 99 % auf 1 %, das sind ja eigentlich unfassbare Zahlen. Deshalb ist es wichtig, dass wir mehr Investorinnen haben, damit Gründerinnen mehr Kapital bekommen und die Gründerinnen größere Chancen mit ihren Produkten haben. Es gibt halt auch Produkte, wo ein Mann vielleicht nicht sofort andockt. Gerade im FemTech Bereich, der einem Mann vielleicht sehr fremd ist.

Wir investieren tatsächlich auch nicht in Frauenprodukte oder Mode, obwohl es als Investorin vielleicht naheliegend wäre. Einfach aus dem Grund, weil es mich nicht interessiert. Wir haben oft auch sehr männlich geprägte Themen im Portfolio. Mir macht es großen Spaß, mich in den Themen als Frau zu bewegen, weil ich da natürlich auch was lerne. Ich bin neugierig und es handelt sich vielleicht um eine Welt, die mir noch nicht so erschlossen ist. Das ist ja von Person zu Person unterschiedlich. Jeder muss seinen Investmentfokus finden und ich würde mir gerne wünschen, dass mehr Frauen Kapital bekommen. Damit an sich auch die Startup-Vielfalt noch größer wird. Es gibt wahnsinnig viel Potenzial in diesen klassischen Frauenprodukten, die noch nicht so angeschaut wurden. Es wäre einfach toll, wenn es da noch eine größere Vielfalt gibt.“

Business Angel Björn Jopen
über die Pre-Money- und Post-Money-Bewertung
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Björn Jopen: „Es gibt die Begriffe Pre- und Post-Money-Bewertung. Zum Beispiel haben wir ein Unternehmen mit einer Post-Money-Bewertung von 5 Millionen Euro. Wenn das Unternehmen 500.000 Euro einsammelt, dann ist die Pre-Money-Bewertung, also vor der Finanzierungsrunde, 4,5 Millionen.

Dann kommen die 500.000 Euro von der Finanzierungsrunde drauf und dann hat man eine Post-Money-Bewertung von 5 Millionen. Deshalb ist es auch für die Business Angels sehr wichtig, nach der Pre- und Post-Money-Bewertung zu fragen, weil es da schon einen gewaltigen Unterschied gibt.“

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