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Andreas Assum darüber, wie man das Risiko minimieren kann, wenn man auf der Personalseite schnell wachsen möchte

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darüber, wie man das Risiko minimieren kann, wenn man auf der Personalseite schnell wachsen möchte

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Andreas Assum: „Wie kann man das Risiko minimieren, auf der Personalseite schnell zu wachsen? Wenn ich mir diese Frage stelle, dann hat es viel damit zu tun, wie zuversichtlich ich, dass mein Produkt auch eine entsprechende Nachfrage bekommt. Ein Konzept, welches mir gut gefällt, ist von Alberto Savoia und nennt sich Pretotyping. Das ist eine Möglichkeit, relativ gute Gefühle dafür zu bekommen, ob ein Produkt wirklich das richtige ist oder ob es floppen wird.

Da wirklich viel Energie reinstecken, bevor man mit der Skalierung beginnt. Also bevor man den Prototypen baut, sich wirklich sicher sein und gute Indikatoren haben. Gerade wenn es um Tech geht, lieber stark in die Product Discovery und Product-Market Fit investieren, bevor man es wirklich baut. Das spart Zeit und Geld.“

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Business Angel Wolrad Claudy
über Follow-on Runden
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Wolrad Claudy: „Es wird einem vom Gründerteam sehr oft signalisiert, dass dies die letzte Runde zum Break-even-Punkt ist und keine weiteren Finanzierungsrunden benötigt werden. Das ist sehr oft eine naive Denkweise, da nur sehr wenige ihre Finanzierungsrunden im Vorhinein durchgeplant haben. Das heißt, in welcher Größenordnung der nächste und übernächste Schritt erfolgt. Dann kann man es von Anfang an in seiner Investitionsentscheidung mit ins Kalkül ziehen. Wenn das nicht geplant ist, sollte man auf jeden Fall eine weitere Finanzierungsrunde als Investor mit einplanen, sodass man selbst Geld nachschießen kann, ohne zu stark verwässert zu werden.

In anderen Rechtsräumen wie in den USA gibt es einen stärkeren Verwässerungsschutz. Die einzige Möglichkeit in Deutschland sind die Term Sheets. Aber es besteht immer die Gefahr, dass die Term Sheets sich nach dem Einstieg neuer Investoren ändern und das zum Nachteil wird. Einen garantierten Schutz für Business Angels gibt es also nicht und deshalb sollte man sich den Finanzierungsplan der Gründer einfordern, sodass es hinterher keine Überraschungen gibt.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über seine Erfahrungen mit Exits
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Stephan Jacquemot: „Der Exit ist natürlich das, auf was es bei uns Investoren hinausläuft. Warum zögere ich ein bisschen bei meiner Antwort? Weil es als Angel nicht immer darauf hinauslaufen muss. Das ist der Vorteil, den ein Angel gegenüber einem institutionellen Fond hat. Ein Angel hat in der Regel kein Fund Economics. Das heißt, dass ich nicht diese klassische zehnjährige Laufzeit eines Fonds habe. Dann muss der Fond auch irgendwie aufgelöst werden.

Die Fonds haben in den Verträgen alle die Klausel drin, dass sie das Startup auch in den nächsten Fond mit übertragen können, wenn der eine Fond ausgezahlt werden soll. Das haben die auch ein bisschen gelöst, dass die nicht immer ihre Anteile loswerden müssen. Nichtsdestotrotz wollen institutionelle Investoren immer ein Fond auch abschließen und deshalb schauen, wie sie die Anteile versilbert bekommen.

Als Angel habe ich den Vorteil, dass es sich ja meistens um das eigene private Geld handelt. So muss ich das Startup nicht unbedingt an einen Corporate oder an die Börse bringen. Ich kann zum Beispiel auch in Dividenden-Cases investieren, dann bekomme ich jedes Jahr eine Dividende ausgezahlt. Das kann etwas sehr Ertragreiches und sehr profitabel sein. Gerade auch im SaaS-Business ist das möglich, wenn ich jedes Jahr eine Dividende habe, dann kann ich mein Investment auch um ein vielfaches zurückbekommen.

Im Prinzip passiert ein Exit meist an Corporates, dies war bei mir immer der Fall. Oder es wird an ein größeres Startup verkauft und man bekommt Anteile am größeren Startup. Man macht dann sein Geld nicht durch den Verkauf an ein Corporate, sondern häufig auch, wenn ein großer Investor die anderen Angels rauskaufen will. Das kommt als Angel sogar ziemlich häufig vor. Dann macht man darüber halt seinen Exit, wenn man so will. Wenn das gelingt und es ertragreich war, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat. Das ist natürlich ein schöner Moment und in der Regel nutzen auch Gründer:innen solche Situationen, um ein kleinen Teil ihrer Anteile zu verkaufen.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, welchen Vorteil es mit sich bringt, wenn Gründer bereits mit einer Idee gescheitert sind
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Björn Jopen: „Gründer und Unternehmer, die schon einmal gescheitert sind, wissen ziemlich genau, auf was sie Rücksicht nehmen müssen. Auch wie sie sich in dem neuen Startup positionieren müssen und welches Wissen sie vielleicht selber nicht haben. Außerdem das Wissen darüber, wie man ein Team zusammensetzen muss. Das ist auch ein Punkt, der häufiger schiefgeht.

Wenn da Gründer und Gründerinnen in dem Bereich Erfahrung haben, dann ist es sehr viel wert. Sie bereiten sich tendenziell besser vor und dadurch klappt die Neugründung besser.

Ich glaube, dass sich Gründer, die bereits gescheitert sind, sich mit dem neuen Geschäftsmodell in einer ganz anderen Weise auseinandersetzen. Sie haben einfach auch in der Vergangenheit gelernt, was sie falsch gemacht haben. Ich beobachte einfach viele Gründer, die auch in einem ganz anderen Bereich gründen, sich aber mit dem Thema in einem viel höheren Maß vorher beschäftigen. Sie wollen ihre Fehler nicht wiederholen und das bringt viele Vorteile mit sich.

Es kann immer passieren, dass jemand scheitert. Es gibt da ganz viele verschiedene Gründe. Zum Beispiel kann eine Finanzierungsrunde scheitern oder man hat nicht den richtigen Mitgründer gefunden. Außerdem kann die Lieferkette unterbrochen werden und so das ganze Startup scheitern. Da gibt es wirklich sehr viele unterschiedliche Gründe.“

Business Angel Claudia Nagel
über das Schönste am Angel Investing
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Claudia Nagel: „Das Schönste für mich am Angel Investing ist, dass man Unternehmen beim Wachsen zusehen kann und auch die Unternehmer begleitet. Am Anfang steht ja oft eine Vision, was das Gründungsteam verändern möchte.

Und das dann zu begleiten und bei der Realisierung ein bisschen zu helfen, das finde ich am Schönsten. Und wenn man dann nach 3-4 Jahren zurückschaut, was das Team geschafft hat und was man dazu beitragen konnte, das ist einfach großartig.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den perfekten Business Angel
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Olaf Stichtenoth: „Als Business Angel sollte man vor allem einen positiven Impact auf das Team zu haben. Zum anderen muss ich mich aber auch raushalten und akzeptieren, dass die ihre eigenen Learnings und Fehler machen müssen. Ich darf da als Business Angel nicht zu dominant auftreten, aber die Gründer auch davor bewahren, Fehler zu machen, die sehr teuer sind und vielleicht auf die nächste Finanzierungsrunde in Gefahr bringt.

Das ist so ein Balanceakt, den man so über die Jahre als Business Angel lernen kann. Ich habe viele Investments mit anderen Angels zusammen und da sehe ich große Unterschiede der Investoren-Typen. Manche Business Angels sind auch eine Bürde für die Gründer, also auch die Gründer sollten eine gute Due Diligence machen, was die Angels angeht. Wenn ich jemanden habe, der zu konzernbezogen an ein Startup rangeht und in einer zu frühen Phase auf detaillierte Reportings legt, dann wird es dem Team nicht helfen.

First-Time-Angels sind manchmal auch ein bisschen ein Problem, weil die große Angst haben, ihr einziges Investment in den Sand zu setzen. Man muss eine Bereitschaft für das Risiko haben und es heißt ja auch Risikokapital. Auf der anderen Seite steht die Erwartung, dass da sehr viel mehr draus wird und das muss ich matchen. Die Amerikaner sagen immer: “There is nothing like a free lunch” und da ist schon was dran. Ich muss etwas in Startups reingeben, muss es aber in der Balance halten, dass das Startup auch was damit anfangen kann.“

Business Angel Xavier Sarras
über nervige Dinge, die auf einen Business Angel zukommen
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Xavier Sarras: „Unangenehm ist, wenn du in Gesellschafterrunden keine Profi-Investoren vor dir hast. Wo man innerhalb des Cap Tables sehr viel Angel Erziehungsarbeit machen muss. Vor allem sind dann auch die Entscheidungen schwerer zu fällen. Manche Menschen haben einen sehr hohen Anspruch an Aufklärung. Da muss man dann ein bisschen korrigieren. Sich zum einen auf die Seite der Gründer:innen stellen und zum anderen ein bisschen Geduld haben.

Die habe ich dann meistens doch zu wenig, den Menschen dann zu erklären, wie die Dinge in Startups funktionieren. Was jetzt eine Bridge Round ist und warum man jetzt nachinvestieren muss. First Time Angels gehen oft so rein: “Ich hab jetzt investiert und ich will jetzt Resultate sehen.” Die haben den Anspruch, jeden Monat ein Reporting zu sehen und immer informiert zu sein. Sie wollen jederzeit die Gründer:innen anrufen können, um Ideen vorzuschlagen. Das sind alles Dinge, die Störfeuer sind. Da kommen die Gründer:innen oft zu den erfahrenen Angels und bitten da um Hilfe. Das empfinde ich als nervig, also nicht, dass die Gründer:innen um Hilfe bitten, sondern das mit den anderen Angels zu klären.

Oder manchmal hat es auch einfach Störfeuer in der Gesellschafterrunde. Das ist auch anstrengend. Sonst sehe ich da keine anstrengenden Themen. Natürlich ist es ein bisschen Administration, du musst deine Verträge verwalten, du musst mit deinem Steuerberater sprechen. Das musst du ja so oder so. Also wenn du es per se im Geschäftsleben nicht magst, dann wirst du es auch da nicht mögen. Ansonsten sehe ich da nichts.

Unangenehm sind kritische Gespräche mit Gründerteams. Die sind nicht schön, aber manchmal notwendig. Die helfen dir selbst deine eigene Meinung zu bilden, deinen Glauben und deine Geduld aufzubauen. Die helfen im Zweifel auch den Gründerteams. Von daher sind die nicht schön, aber das Resultat davon ist toll. Deshalb ist es vielleicht anstrengend, aber nicht unangenehm, weil ich das Endresultat kenne und weiß, warum ich es mache.“

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