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Andreas Assum über Trends in den Bereichen FinTech, PropTech und AI

Early Stage Business Angel

über Trends in den Bereichen FinTech, PropTech und AI

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Andreas Assum: „Ich sehe im FinTech Bereich die Chancen einer internationalen Erweiterung. In einzelnen Nischen haben wir Konsolidierungsmöglichkeiten, wo sich größere Player entsprechend erweitern. Sprich, da sind Frühphasen-Exits auf der Produktseite möglich und viele Aktionen. Sowohl auf der Finanzierungs- als auch auf der M&A-Seite.

Wenn die Branche PropTech anschaue, da ist noch viel bedarf und da wird es auch noch eine ganze Weile dauern. Da sehe ich eher das Spektrum breiter werden an Themen, die entstehen. Da gilt es dann schnell eine Nische zu besetzen, um eine kritische Größe aufzubauen, bevor dann auch ein Konsolidierungsprozess von größeren Playern einsetzt.
In Deutschland zum Beispiel Immobilien Scout oder die Springer Gruppe, die sich da Modelle anschauen, die ihr Kerngeschäft weiterbringen.

Wenn wir uns das Thema Artificial Intelligence (KI) anschauen, da haben wir natürlich den Bereich Automatisierung. Da ist es vor allem spannend, nicht nur auf eine lokale Nische zu setzen, sondern ein breites und horizontales Thema damit anzubringen. Als Gründer muss man sich da auch überlegen, wo man sich hinentwickeln will. Ich würde da schon überlegen, in den USA-Markt zu gehen, sprich ein frühzeitiger Flip deutschen GmbH in eine US Inc.. Das Netzwerk auf Investorenseite ist in den USA kann einen sehr weiterbringen.
Eine horizontale Ausweitung für ein Thema, was weltweit genutzt werden kann, ist natürlich riesig spannend.“

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Business Angel Andreas Assum

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Erneuerbare Energie Business Angel

Business Angel Beate Fastrich
darüber, welche Rollen in einem Startup unbedingt besetzt sein sollten
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Beate Fastrich: „Das ist natürlich etwas abhängig davon, was für ein Startup das ist. Aber ich würde sagen, ganz grundsätzlich gibt es drei Rollen.

Die erste ist der Visionär, der für eine Idee brennt und die vorantreibt. Das tun ja im Zweifelsfall alle Gründer, aber eine oder einer sollte sie sehr stark leben, Menschen mitreißen können, ein Team aufbauen, usw. Das würde ich den Visionär nennen.

Die zweite Rolle ist genauso wichtig, das ist der Experte für das Thema des Startups. Das kann zum Beispiel ein Techie sein, aber auch ein Wissenschaftler, wenn ich zum Beispiel an Biotechnologie denke. Der Experte für das Thema des Startups sollte sich nicht nur im Produkt, sondern auch dem Markt auskennen.

Die dritte Rolle, die ich noch für wichtig erachte, die aber durchaus bei den anderen beiden mit verhaftet sein kann, das ist ein Sales-Talent. Letztendlich muss das Produkt oder der Service an Kunden, Investoren und auch an Mitarbeiter verkauft werden. Letztere müssen ja beim Aufbau eines Startups auch gewonnen werden. Diese drei Rollen sind für mich die wichtigsten.“

Business Angel Claudia Baumgart
über Trends im Bereich von Retail-Tech
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Claudia Baumgart: „Ich glaube im Bereich von Retail-Tech ist die größte B2C-Welle vorbei. Es wird natürlich weiterhin spannende B2C-Modelle auch im Retail-Tech-Bereich geben, wie zum Beispiel Gorillas, Flink, Getir usw. – und natürlich auch so etwas wie HelloFresh hat weiter eine hohe Relevanz.

Direct to Consumer sehen wir derzeit ganz stark bei Amazon-Konsolidatoren. Die sprießen ja geradezu wie Pilze aus dem Boden. Startups wie SellerX, Razor Group usw. Das ist aus meiner Sicht gerade der Hype auf der B2C-Seite.

Dann gibt es noch das ganze Thema Social Selling, Social Commerce, Livestream Commerce – und zuletzt ganz neu das Thema Metaverse und NFTs. Da kann ich selbst noch keine Prognose abgeben. Es ist ein Hype, aber vielleicht sehr spannend – und sollte man sicher nicht ignorieren. Kurzfristig wird so etwas häufig überschätzt, dafür langfristig unterschätzt. Insofern werde ich mich damit auseinandersetzen und das Thema als Investor verstehen wollen – selbst wenn ich am Ende nicht investieren sollte.

Auf der B2B-Seite, oder wie ich sie auch manchmal nenne: der Backend-Seite, sehe ich ganz viel das Thema der Tech-Infrastruktur. Der Tech-Stack ist selbst bei vielen eCommerce- oder Digital Native-Unternehmen nicht optimal.

Dann sehe ich ganz viel die Themen Store Analytics und Store Operations, um das deutlich smarter zu machen und noch mehr mit der Onlinewelt zu verbinden.

Fulfilment und Last Mile, insbesondere für Gorillas, Flink und Co. – kann man das möglicherweise langfristig durch Roboter ersetzen? Kann man den Vorgang im Dark Store möglicherweise effizienter machen?

Dann gibt es noch die Themen Merchandise und Inventory Management. Auch sehr spannend gerade alles rund um Retail Media, also Shopper Marketing, Shopper Analytics und Shopper Insights. Douglas oder Macy’s haben da zum Beispiel sogar schon eigene Units dafür. In Berlin gibt es das Startup Unea, die in diesem Bereich unterwegs sind. Diese Themen sind vielfältig und spannend.

Zuletzt gehören auch angrenzende Themen wie Online-Payment, Versicherungen usw., wo es in den kommenden Monaten und Jahren spannende Startups geben, in die man als Business Angel investieren kann.“

Business Angel Katja Ruhnke
über ihre Rolle als Business Angel im Startup
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Katja Ruhnke: „Also unsere Rolle im Startup verstehen wir so, dass wir uns nicht einmischen, aber immer da sind, wenn wir gebraucht werden. Wir versuchen wirklich ein Sparringspartner zu sein und das ist in jedem Startup in unserem Portfolio ganz unterschiedlich, weil wir auch ganz unterschiedliche Gründer:innen haben. Auch vom Alter, Ausbildung und vom Produkt her. Es gibt einfach Produkte, bei denen wir mehr helfen können. Es gibt sehr erfahrene Gründer:innen, den brauch ich jetzt nichts im Unternehmensaufbau erzählen.
Wir haben aber auch ganz junge Gründer:innen, die alles zum ersten Mal machen. Die sind über jede Unterstützung froh. Es ist immer ein Abklären vorher mit den Startups nötig, also was gebraucht wird. Ich sage immer, dass die Gründer:innen mich Tag und Nacht anrufen dürfen, ich werde so schnell wie möglich zurückrufen und immer ein offenes Ohr haben. Manchmal brauchen sie auch einfach nur eine Schulter zum Anlehnen oder einen vertrauensvollen Gesprächspartner. Es ist einfach sehr unterschiedlich.

Wir kümmern uns sehr oft in Startups um die Beziehungen, sei es zwischen Gründer:innen untereinander oder Gründer:innen zu Investor:innen oder Gründer:innen zu Mitarbeiter:innen. Kommunikation, Leadership und Persönlichkeitsentwicklung machen wir sehr viel. Wir unterstützen zum Beispiel nicht in der Supply Chain, weil wir so was gar nicht können. Von manchen Produkten in unserem Portfolio weiß ich auch zu wenig, um auf Produktseite unterstützen zu können. Ich habe insgesamt festgestellt, dass man eigentlich in jedem Startup Unterstützung leisten kann. Ein Unternehmen ist einfach eine Welt für sich und die hat so viele Bereiche, die angeschaut werden müssen, dass es in jedem Bereich potenzielle Unterstützungsmöglichkeiten gibt.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
darüber, wie man am Anfang seine Kosten minimiert
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Kasia Zalewska: „When we started investing, I took a lot of time to build a strategy, basic operations, to educate ourselves and to build a network. That is the first thing you need to accept and that you need to spent some time and money before you even invest in a company.

Depending on the time you have, you need to decide if it is worth investing in such activities. There is a temptation to shorten that process. In the long term it is better to have these hands on approach and build your network and not to rely on external and paid deal flow.

It is important for you to learn how to build your network and deal flow. Investing through crowdfunding platforms and deal flow organizations might be tempting, but make the balance between the costs and saved time.

To learn all these things on the hard way was one of the toughest decisions for us. Also to choose the very first startup. It is not possible to be 100 % convinced, and sure about every single element. Making this fist investment decision is hard and there is no way to overcome that. This is going to be expensive, because it is an investment.

There are not tricks in how to make it cheaper. When you are starting from the scratch than you need to accept, that it takes a lot of time in the beginning.

One of the roles what a network can make is provides you with an expert. It is completely natural that you know every detail of the field you are investing. I am 100 % sure that there is someone who has the answers to the questions you have. That is why it is so important to build your network. You need people that help you to make your decisions.

Building your network and to help each other is kind of a way to make it for free, paying with your time only. Don’t be shy in looking for external help within your network. That is one way to minimize costs.“

Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, was für ein Startup-Reporting an Business Angels wichtig ist
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Robert Sünderhauf: „Das hat immer zwei Aspekte. Man hat ja beim Startup immer einen Finanzplan auf Monatsbasis, bei dem man sich die Gewinn- und Verlustrechnung auf Monatsbasis anschauen kann. Dabei geht es um Umsatz- und Kostenpositionen, die sich das Startup vorgenommen hat, und wie diese dann tatsächlich waren. Wenn es besser oder schlechter lief, schaut man dann, woran es lag.

Zum zweiten macht es Sinn, OKRs zu definieren, also Objective Key Results. Also: was sind die Ziele pro Quartal und was sind die Kernergebnisse, anhand derer wir messen, ob wir diesen Zielen näher gekommen sind bzw. sie erreicht haben. Das finde ich wichtig, dass man mit den Gründern jedes Jahr einmal definiert, was man in jedem Quartal machen will.

Natürlich ist das flexibel und kann auch angepasst werden. Es sollte aber einmal zu Papier gebracht werden, damit man eine gewisse Verbindlichkeit hat. Außerdem kann man so sehen, was ursprünglich mal der Plan war, ob man dem näher gekommen ist – wenn nicht, warum haben wir das angepasst? Was wissen wir jetzt mehr als vorher, um dann auch die Struktur hinter den Zahlen für das nächste Jahr vernünftig bauen zu können.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über die Wichtigkeit des Erfahrungstransfers von erfahrenen Angels an werdende Angels
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Matthias Helfrich: „Das erlebe ich auch in meinem Investoren-Netzwerk hier in Wiesbaden, das ich aufgebaut habe. Leute wie ich, die seit vielen Jahren investieren, für die ist vieles selbstverständlich.

Viele Menschen, die aus Vermögenspositionen heraus in Startups investieren könnten, aber bisher vielleicht nur in Immobilien oder andere Dinge investiert haben, für die ist vieles nicht selbstverständlich. Diese Lücke zu schließen und einen Wissenstransfer von aktiven Angels zu werdenden Angels zu etablieren, das finde ich sehr wichtig.

Ich selbst habe das über die VC-Zeit gelernt, das hat ja gewisse Ähnlichkeiten. Aber jemand, der noch nie in Startups investiert hat, der hat da eine Hemmschwelle, über die er ja eigentlich aus seinem Verständnis heraus gar nicht gehen muss. Er will sie aber gern gehen und braucht dazu eine gewisse Begleitung im Sinne von thematischer Unterstützung und Motivation zu gemeinsamen Investments, letztlich auch eine Art Weiterbildung.

Ich weiß nicht, ob der Begriff „Anfänger“ so glücklich ist, weil das ja auch Menschen sind, die in ihrem Leben schon viel erreicht haben, denn sonst könnten sie heute ja nicht über Angel Investments nachdenken. Aber da die Eigenarten des Angel Investings, zum Beispiel auf der Ebene der Prüfung des Startups, der Gründerinnen und Gründern sowie der vertraglichen Regelungen sind schon sehr speziell. Da hilft es sehr, wenn erfahrene Angels werdende Business Angels an die Hand nehmen und begleiten, vielleicht in einer Art Patenschaftsmodell.“

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