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Beate Fastrich über den Begriff „Traffic“

Business Angel aus München

über den Begriff "Traffic" in Bezug auf Webseiten

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Beate Fastrich: „Der Traffic in Bezug auf eine Webseite ist die Anzahl der Besuche in einem bestimmten Zeitraum. Das ist natürlich wichtig für Business Angels als Investoren, um zu verstehen, wie gut ein Produkt bzw. eine Idee ankommen. Insofern sollte man sich das auf jeden Fall anschauen.

Man muss aber genauer hinschauen, wo der Traffic herkommt. Ist das beispielsweise Paid, Organic, Direct oder Social – welches Marketing und welche verschiedenen Kanäle haben zu diesem Traffic geführt. So kann man verstehen, wie das Geschäftsmodell des Startups funktionieren kann. Ist es teuer, den Traffic zu gewinnen – oder nicht.

Der Traffic ist ja letztendlich der oberste Teil des Funnels zum Umsatz hin: je mehr Traffic ich auf der Seite habe, desto mehr potentielle Kunden habe ich auch, die das Produkt oder den Service dann kaufen können.

Der andere Punkt, den man als Business Angel analysieren sollte, ist die Conversion. Also: wie viele dieser potentiellen Kunden, die auf meine Seite kommen, klicken dann auch auf mehrere Seiten oder kaufen das Produkt dann am Ende sogar.

Das sind zwei wesentliche Punkte, um das Potential von einem Produkt bzw. einem Service beurteilen zu können.“

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Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Due Diligence bei Startups
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Olaf Stichtenoth: „Es ist natürlich so, wenn ich blind in den Markt investiere, wie ich es zum Beispiel am Aktienmarkt machen kann, dass ich als Business Angel wahrscheinlich keinen Erfolg haben werde. Wenn ich als Business Angel erfolgreich sein will, dann muss ich genau schauen, in welches Unternehmen ich investiere. Je nach Phase sind da sehr unterschiedliche Faktoren entscheidend. Das Team ist immer entscheidend und bei vielen Investments, die ich gemacht habe, gab es eben eine Idee und das Team. Eine Idee ist relativ wertlos und man bekommt die gleichen Ideen als Business Angel relativ häufig auf den Tisch.

Also stellt sich die Frage, ob das Team hinter die Idee das beste Team zur Verwirklichung dieser Idee ist, um mir als Business Angel einen positiven Return zu bringen. Deswegen ist für mich der erste und wichtigste Punkt immer das Team. Und dann natürlich schauen, ob der Markt dafür da ist, haben die eine Vorstellung von Marketing, aber das sind eigentlich alles nachgelagerte Faktoren.

Ich würde jedem raten, erst mal aufs Team zu achten. Wenn das Team auseinanderfliegt, ist mir auch schon passiert, dann hat man meistens größere Probleme zu lösen.

Die Due Diligence ist aus meiner Sicht ein Thema, was bei Startup-Investments oft nicht strukturiert stattfindet und regelmäßig auch nicht stattfinden kann. Due Diligence ist eine Methode, um sein eigenes Risiko zu verringern. Im Venture Capital Bereich sollte es so sein, dass in jeder weiteren Runde das Risiko geringer sein sollte. Das ist auch etwas, was für die Gründer wichtig ist zu verstehen. Es heißt zwar Venture Capital Fonds, aber die Leute sind eher Risikoavers, da sie in späteren Runden reingehen. Business Angels können am wenigsten Risikoavers sein, da sie als Erstes ins Unternehmen reingehen. Als Business Angel ist es sehr schwierig, mit den begrenzten Mitteln eine vernünftige Due Diligence zu machen.

Deswegen denke ich, dass sehr viele Business Angels sagen, dass sie eine Due Diligence machen, aber tatsächlich vertrauen die meisten auf ein Bauchgefühl. Ich mache das auch so, da bin ich ganz ehrlich. Ich schaue mir natürlich den Finanzplan an und überlege, ob ich dem glaube, aber darin steckt es ja schon. Ob ich die Sachen glaube und nicht, ob die Sachen tatsächlich stimmen. Man kann sich natürlich die Unterlagen anschauen, die das Unternehmen bereitstellt und mal den Handelsregisterauszug ziehen. Also eine Basis Due Diligence durchführen, aber die richtige Due Diligence entsteht für mich als Business Angel durch die Gespräche mit den Gründern.“

Business Angel Xavier Sarras
darüber, in welchen Bereichen sich neue Business Angels gerne überschätzen
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Xavier Sarras: „Die größte Angel Falle, in die ich auch mal reingetappt bin und in die fast jeder Angel reingetappt, der neu startet und vor der ich auch immer wieder warne, wenn mich Freunde ansprechen. Dann sage ich immer: “Passt bloß auf, du wirst immer ganz viele Ideen sehen, die du verstehst und von denen du denkst, dass du sie selbst gut umsetzen könntest. You have what it takes and you know how to build it and that’s why you invest.

Das ist absolut falsch. Es ist falsch zu investieren, weil man denkt, dass man es selbst kann oder glaubt zu können. Du investierst als Angel in ein Team und du musst davon überzeugt sein, dass das Team diese Idee zum Fliegen bringt. Wenn du diese Überzeugung nicht gewinnen kannst, dann solltest du die Finger davon lassen. Das ist so ein Punkt, wo sich Angels überschätzen.

Und was sie unterschätzen, ist das Risikoprofil von Angel Investments. Die Chance, dass das Investment fliegt, ist sehr klein. Für eine ausreichende Diversifikation musst du zum einen mindestens 10 Investments tätigen, damit du wirklich auch erfolgreich da rausgehst und es nicht nur ein Gamble war und Spaß gemacht hat. Es macht Spaß, es macht ohne Ende Spaß, Angel Investor zu sein. Aber ob es dann auch wirtschaftlich und finanziell Spaß macht, ist eine Frage der Diversifikation.

Man trifft die Entscheidungen zu früh. Und das andere, dass Leute häufig unterschätzen, ist das Geld, was gebraucht wird. Also wenn du einmal ein Ticket machst, dann ist das ja nicht das einzige Ticket, was du machst. Sondern es kommt eine nächste Runde, es kommt eine Bridge Round, es muss überbrückt werden, es wird nachgefordert und dann willst du als Angel nicht derjenige sein, der sagt: “Ich lasse die Finger da weg, ich glaub nicht mehr an euch”. Du solltest ja auch weiter supporten, es sei denn, die Idee fliegt einfach gar nicht und das Team kann es nicht bringen. Also da ist eine ganze Menge Fehleinschätzungen am Anfang dabei. Viel Romantik, die auch schön ist, aber die muss halt schnell weg, damit es auch erfolgreich ist. Ansonsten ist es eher was Philanthropisches und Spaß.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, welchen Nutzen er aus der Arbeit mit Startups ziehen kann
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Göran Göhring: „Ich betrachte das Business Angel Dasein, ich mache es jetzt seit ca. 4,5 Jahren, als unternehmerische Weiterbildung für mich. Ich bin seit 20 Jahren Unternehmer und ich mache die Dinge so, wie ich sie damals von meinen Mentoren gelernt habe. Heute machen junge Gründer die Dinge anders und da lerne ich viel für meine eigene Arbeit und meine Agentur, um dort Impulse reinzubringen.

Ich habe zum Beispiel gelernt OKRs einzuführen. Außerdem habe ich mich beim Product-Market Fit stetig weiterentwickelt, egal ob es jetzt digitale oder reale Produkte sind. Unternehmerische Denkweise, also anders an Themen ranzugehen, nicht nur mit Druck und Power. Diese ganzen Dinge lerne ich in der Zusammenarbeit mit jungen Gründern. Ich beobachte, wie sie ihr operatives Geschäft machen und ziehe dann für mich Erkenntnisse raus. So kann man die Dinge auch einfach mal ausprobieren. Was mich momentan sehr beeindruckt, ist die Schnelligkeit und Agilität der Gründer von schnell wachsenden Startups. Da lerne ich sehr viel, weil die Geschwindigkeit so hoch ist.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den ROI bei nachhaltigen Investments
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Wolrad Claudy: „Unser Investitionsansatz ist im wesentlichen Equity aufzubauen. Also Equity für unsere nachfolgende Generation mit “enkeltauglichen” Lösungen. Nur nachhaltige Geschäftsmodelle mit nachhaltigen Produkten ein langfristiges Evergreen-Investment rechtfertigt. Bei nicht nachhaltigen Produkten kann es Regulierungen geben, wo das Geschäftsmodell negativ beeinflusst wird.

Die Nachhaltigkeit wird bei uns durch unseren langfristigen Ansatz bestimmt. Es ist also rein anlagetechnisch begründbar und nicht weltverbesserisch, wie sehr oft der Impact-Szene unterstellt wird. Natürlich möchte jeder positive Spuren in seinem Leben hinterlassen, das hat also auch einen zweiten positiven Effekt. Wir sind aber davon überzeugt, dass nachhaltige Produkte und Geschäftsmodelle einen höheren langfristigen Return on Investment erzielen.

Digitalisierung in diesem Zusammenhang hat etwas mit Skalierung zu tun. Wir investieren gerne in Dinge, die wir verstehen und wir sind aus der Digitalisierungsbranche erwachsen und Digitalisierung bietet den exponentiellen Wachstumsschub, um dann auch Lösungen schnell in die Breite zu bringen und zu skalieren.“

Business Angel Joakim Nägele
über Möglichkeiten, wie man als Angel regelmäßig Informationen vom Startup bekommen kann
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Joakim Nägele: „Das ist einfach. Formal kann man sich als Business Angel in den Beteiligungsvertrag schreiben, dass man bestimmte Informationsrechte bekommt. Was aber viel entscheidender ist, dass man einfach regelmäßig anruft oder anders mit den Gründern spricht. Das ist wiederum für die Gründer nervig, weil die natürlich besseres zu tun haben, als immer Investoren zu informieren. Darum sollte sich also jeder Investor selbst kümmern.

Es gibt Angel-Investoren, die es vor allem machen, weil sie es cool finden und weil ihre besten Freunde das auch machen. Die haben dann manchmal gar keine Ahnung von und Interesse am Geschäftsmodell. Daher müssen die sich letztlich auch nicht informieren. Wenn man dagegen etwas lernen will, dann ist es sehr empfehlenswert sich regelmäßig zu informieren.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie er mit dem Thema Nachfinanzierung umgeht
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Stefan Müller: „Gerade wenn man Geld nachschießen muss und merkt, dass es vielleicht so mit dem ersten Investment nicht gelaufen ist, passiert es oft, dass sich die Gründer:innen auf die Business Angels verlassen. Aber die müssen auch mal merken und ein paar schlaflose Nächte haben, um dann von den Business Angels zu hören: “Nein, wir geben kein Geld nach”. Auch mit dem Risiko, dass das Investment vielleicht ganz weg ist.

Ganz oft ergeben sich dann ganz tolle Situationen, wo die Gründer:in mit ganz neuen Ideen kommt. Oder die Gründer:in doch noch mal mit der Bank oder einem Kunden spricht. Es ist wichtig die Gründer:innen zu unterstützen und zu sagen: “Natürlich kannst du bei dem Finanzamt anrufen, natürlich kannst du bei der Krankenversicherung anrufen und um Stundung bitten”. Gerade in der heutigen Zeit ist das auch nicht ungewöhnlich.

Da muss man nicht nur sagen, dass die Gründer:in einfach noch mehr Geld vom Angel bekommt, sondern dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Da muss die Gründer:innen auch die Hitze spüren.“

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