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Beate Fastrich über Startups, die nur ein schöneres Design verwenden

Business Angel aus München

über Startups, die sich vor allem durch besseres Design absetzen

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Beate Fastrich: „Wenn es für ein Produkt in einem schöneren Design einen Markt gibt, dann ist das mit Sicherheit eine gute Idee, das auch besser zu machen. Für mich persönlich wäre es aber nicht so interessant, denn eine meiner Motivationen als Business Angel ist es, in Themen zu investieren, die es so noch nicht gibt und welche die Zukunft etwas besser machen.

Man kann ja auch fast sagen, dass die Welt mit schönerem Design auch etwas besser wird. Das ist also durchaus nicht verwerflich, würde mich aber persönlich nicht so begeistern.“

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Business Angel Beate Fastrich
über ihren Rat an andere Business Angels
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Beate Fastrich: „Ich glaube, man muss sich wie bei allem auch ein bisschen vorbereiten. Ich finde es sehr wichtig zu verstehen, wie das Business Angel Investing funktioniert, wie viele Startups man braucht, um dabei nicht nur Spaß sondern auch ökonomischen Erfolg zu haben, wie viel Geld man fürs Angel Investing braucht, was der richtige Betrag für ein Investment ist, wie man an Dealflow kommt usw.

Da gibt es also eine Menge Dinge, die man bereits vorher aufbereiten kann und lernen muss. Ich glaube generell, dass Lernen sehr wichtig ist, und man das auch tun sollte, bevor man überhetzt in ein Startup investiert.

Es ist vielleicht etwas Anderes, wenn man gemeinsam mit einem erfahrenen Business Angel investiert, also vielleicht ein Freund, der einen beim Investment mitnimmt. Das ist ein anderes Thema, weil man da aus Vertrauen mitinvestiert.

Aber wenn man das doch professioneller betreiben will, dann braucht es fürs Business Angel Investing ein theoretisches Grundgerüst.

Das zweite ist die Überlegung, dass es sich beim Business Angel Investment um eine langfristige Investition handelt. Die durchschnittliche Haltedauer eines Startups ist für einen Business Angel so ca. sieben Jahre, vielleicht mittlerweile sogar acht Jahre. Dessen muss man sich bewusst sein, dass es eine langfristige Bindung erfordert und man weder finanziell noch von der zeitlichen Unterstützung von einem Tag auf den anderen sagen kann, dass man sich jetzt herauszieht.

Das sind die zwei Hauptthemen, derer man sich bewusst sein sollte. Wenn man das richtig möchte, dann funktioniert das Leben als Business Angel auch wunderbar.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über das Erstgespräch mit Startups
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Julius Göllner: „Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Ich denke, es hängt erstmal stark davon ab, wie viel Zeit ich mir für ein Erstgespräch nehme. Bei einem vollen Kalender sind es 30 Minuten. Wenn ein bisschen mehr Zeit ist, kann man in 60 Minuten auch noch ein bisschen mehr machen.

Um was geht es bei einem Erstgespräch für mich?
Ich habe das Pitch Deck schon gesehen und verstehe das Geschäftsmodell und den Markt schon in einer gewissen Art und Weise. Mir geht es im Erstgespräch darum, ein besseres Gefühl für das Gründerteam zu bekommen.

Wie mache ich das?
Ich steige meistens so ein, dass ich die Gründer:innen neben dem Pitch Deck auch über ihre unternehmerische Journey sprechen lasse. Wie sind sie ganz konkret zu dem Problem, welches sie jetzt lösen wollen gekommen? Das ist eigentlich ein lockerer Einstieg, weil es eine Erzählung aus der Vergangenheit ist. Nichtsdestotrotz gibt es da schon einen guten Anhaltspunkt, wie viel Vorwissen vorhanden ist. Wie groß vielleicht auch der Pain schon auf persönlicher Ebene war, wie viel Erfahrung die Gründer:innen haben und welche Industrie Insights auch da sind. Aus meiner Sicht ist das ein sehr guter Einstieg.

In Phase 2 geht es meistens um sehr detaillierte Fragen. Wo stehen sie in ihrer Journey? Wie machen sie Vertrieb? Haben sie schon Pilotkunden? Wie haben sie diese Pilotkunden bekommen? Was ist die Vision und Roadmap im Produkt? Da kann man je nach Business Model und je nach Stand, wo man investiert, unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Wenn mehr Zeit als eine halbe Stunde ist, dann würde ich mir auch den Stand des Produktes anschauen. Das ist innerhalb von 30 Minuten meist unrealistisch. Deshalb würde ich bei spannenden Kurzgesprächen einen weiteren Termin für das Produkt ansetzen. Wenn man aber merkt, dass verschiedene Aspekte nicht funktionieren, dann würde ich direkt im Gespräch oder in einem nächsten Gespräch den Gründer:innen erklären, warum es nicht weitergeht.

Meine Empfehlung ist da immer, es in persona zu machen, auch wenn es ein bisschen aufwendiger ist und nicht mit einer einfachen E-Mail.“

Business Angel Ingo Weber
über Investoren-Pooling
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Ingo Weber: „Pooling von Anteilen ist Geschmackssache. Aus der Sicht der Startups macht es definitiv Sinn, gerade wenn man relativ viele Investoren hat. Damit man nicht jeden seiner vielen Investoren bei zum Beispiel einer Kapitalerhöhung kontaktieren muss, sondern dass die Stimmen der Anteile eben gepoolt sind.

Das macht für das Startup Sinn, weil es einfach von dem Handling einfacher ist. Aus Sicht eines Investors kann es Sinn machen, weil er einfach weniger Arbeit hat und nicht ständig zum Notar rennen muss. Bestimmte Tätigkeiten kann man dann dem Pool-Führer überlassen.
Die Frage ist, wie man sich selber im Startup einbringen will. Wenn man mitreden will und durch den Pool von der Entscheidung gekappt wird, dann ist es vielleicht nicht so optimal. Aber es hält natürlich auch keinen Angel davon ab, dem Startup zu helfen, wenn die Anteile gepoolt sind.“

Torsten Meyer - Business Angel
über das Schönste am Angel Investing
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Torsten Meyer: „Ich dringe gern in neues Terrain vor, ich mag gern mit neuen Leuten zusammen zu sein. Ich finde den Gründer-Spirit einfach total faszinierend: wie hochgradig intelligent manche Leute sind, wie die sich für eine Sache begeistern, sich da einarbeiten, ein Produkt entwickeln usw.

Ich denke da gern an meine eigene Zeit als Gründer zurück. Ich saß da mit meinem eigenen Partner beim Notar und habe die Verträge für die UG-Gründung unterschrieben. Das war sozusagen an einem Freitag – und Montag musste ich allein der Marketing-Experte, der Vertriebs-Experte, der Buchhalter, der Produktbauer, der Investorenanwerber usw. sein, obwohl ich vorher überhaupt nicht wusste, wie das alles funktioniert. Mit einer Unterschrift warst du das alles auf einmal.

Wenn man als Business Angel jetzt wieder mit solchen Menschen in Kontakt kommt, die in so einer Phase stecken, die dir diese Unternehmung auch noch mit Enthusiasmus verkaufen können, dann finde ich das einfach großartig.

Kaum ein Angel macht das als Philantropie, sondern die meisten aus wirtschaftlichen Erwägungen. Im besten Fall sollte keines der Startups scheitern, denn wer verbrennt schon gern Geld. Dann hat man als Business Angel am Ende auch die entsprechende Belohnung für sein Risiko.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über Vor- und Nachteile von gemeinsamen Investments mit anderen Business Angels
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, Angel-Netzwerke sind in einer frühen Phase sehr sinnvoll. Es ist ähnlich wie in einem Team aus Gründer:innen. Man kann selbst nicht immer alles wissen und wenn man gute Angels hat, die einen Bereich abdecken, der einem vielleicht fehlt, dann ist es ein großer Vorteil. Sei es eine gewisse Branchenkenntnis oder das Wissen, wie man Startups am Anfang am besten unterstützt. Wenn man so was durch einen anderen Angel ausgleichen kann, ist es eine sehr sinnvolle Sache.

In der heutigen Zeit braucht man auch relativ viel Geld, um Startups in der ersten Phase gut zu unterstützen. Manchmal reichen da die finanziellen Kapazitäten eines einzelnen Angels nicht aus und da hilft es, wenn man sich mit ein oder zwei weiteren Investoren zusammentut, um neben dem Skillset, was dann komplementärer ist, sich auch finanziell zu ergänzen.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über das Schönste am Angel Investing
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Das Schönste ist wirklich motivierte Leute zu sehen. Ich finde es sensationell, wenn Jungs oder Mädels sich hinstellen und sagen: “Ich bin noch total jung, ich will jetzt nicht direkt eine Familie gründen, ein Häuschen bauen oder Beamtin werden, sonder ich probiere noch mal was aus!”. Das ist letztlich auch so die Zeit, die man hat und die man nutzen sollte. Wir haben in ganz vielen Ländern die Schule auf zwölf Jahre begrenzt und es gibt keine Wehrpflicht mehr. Viele machen auch keine Ausbildung oder so. Also ich hab hier welche mit 24, die schnell studiert haben und sich bei mir als Anwälte bewerben.

Denen fehlt aber extrem viel Lebenserfahrung. Das lernt man nicht, wenn man so fokussiert durchs Leben geht. Diese Lebenserfahrung kann man eigentlich nirgendwo so gut lernen wie in einem Startup. Da ist man einfach mit allen möglichen Problemen konfrontiert, die die Welt so bietet. Diese Probleme muss man dann eigenständig lösen und da helfe ich einfach sehr gerne mit. Ich finde es einfach toll, wenn Leute so stark motiviert sind und sich etwas trauen.

Das passiert in Deutschland immer noch zu wenig, auch wenn man das Gefühl hat, dass es mehr wird. Deutschland wird sozusagen von mittelständischen Unternehmen dominiert. Deswegen sollte eigentlich der Gründergeist in vielen Menschen in den Genen stecken und das muss er auch. Ich stehe dafür da, dass ich Leute, die diesen Gründergeist haben, gerne unterstütze.“

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