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Benjamin Minack darüber, warum eCommerce Unternehmen häufig eine große Investitionssumme benötigen

Business Angel aus Berlin

(Halbleiter UG)

darüber, warum eCommerce Unternehmen häufig eine große Investitionssumme benötigen

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Benjamin Minack: „eCommerce Startups können ja ganz verschiedene Finanzierungsmodelle wählen in ihrer Struktur (wie jedes Handelsunternehmen). Die spannende Frage bei der Betrachtung eines solchen Geschäftsmodells ist ja, ob wir uns vorstellen können, dass es für das Thema des Startups, in Europa oder vielleicht auch weltweit einen hinreichend großen Markt dafür gibt.

Wenn der Markt hinreichend groß ist und das Team über die Kompetenzen verfügt, dann wird es auch möglich sein, auf absehbare Zeit den Eigenkapitalbestandteil der Finanzierung über Angels auch Fremdkapitalanteile über andere Finazierungsformate zu wählen.

Dann ist es durchaus ok, in so ein Startup zu investieren. Also wenn der Finanzierungsmix stimmen kann. Das ist eine stark betriebswirtschaftlich geprägte Betrachtungsweise, wenn die Idee als solche erst mal überzeugen kann. Mit der Idee meine ich Markt und Produkt und der Fit der beiden Dinge.
Es gibt eCommerce Beteiligungen, die wir auch halten, die haben einen immens hohen Kapitalbedarf, weil der Aufbau von entsprechenden Lagerkapazitäten einfach sehr viel Geld bindet. Der Kapitalbedarf wächst, je schneller das Unternehmen wächst. Es ist ja nicht verwunderlich, so geht es ja allen Händlern so, egal, ob sie in der digitalen oder nur einen stationären Handel betreiben.

Es gibt Startups, die können wegen ihres Geschäftsmodells weniger kapitalintensiv arbeiten, jedenfalls was die Investition in Warenbestand angeht. Da kann man sich dann eher darauf fokussieren, was die Organisation an Kapital benötigt und wie da die Verhältnisse aussehen. So was kann man wirklich nicht pauschalisieren. Aber natürlich, Warenhaltung kostet Geld, was in einem dienstleistungsorientierten oder softwareorientierten Startup vielleicht nicht notwendig sind. Dafür haben diese Startups andere Ausgabenschwerpunkte.“

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Business Angel Stefan Müller
über seine Rolle im Startup
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Stefan Müller: „Ich habe sehr viel Erfahrung gemacht, wie man eine Firma aufbaut. Das auf eine ganz einfache Art. Es fängt mit einer Gründung an und hört damit auf: Wie viele Personen muss ich wann an Bord holen? Wann muss ich jemanden einstellen, der sich um das Personal kümmert? Wann muss ich mir Gedanken darüber machen, für Marketing Geld auszugeben und wie viel? Worauf muss ich achten, wenn ich Geschäftsführer einer GmbH bin? Das ist eine ganze Menge moralische und juristische Verantwortung. Und Ersteres ist manchmal viel wichtiger. Wie viele Leute stelle ich ein? Wann stelle ich die Leute ein? Das sind so die Stärken, die ich so mitbringen kann.

Ich glaube, wir haben auch alle mitbekommen, dass auch die beste Idee in den Sand gesetzt werden kann, wenn man die falschen Leute um sich herum hat. Deshalb ist es auch wichtig, jemandem im Boot zu haben, der auch die praktische Erfahrung hat. Das ist so meine Stärke und Rolle, die ich so habe und einbringe.“

Business Angel Insa Horsch
über ihre Rolle in Startups
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Insa Horsch: „Ich komme aus dem klassischen Bereich Marketing und Vertrieb. Ich war über 10 Jahre in der Lebensmittelindustrie immer in Marketingfunktionen mit teilweisen Ausflügen in den Vertrieb. Mein Herz schlägt ganz klar für die Marke. Markenstrategischer Unternehmensaufbau ist das Fundament, ohne dem nichts funktioniert.

Wir haben außerdem die Startup-Beratung Open Kitchen. Diese Services bieten wir unseren Startups natürlich auch an. So helfen wir wirklich ein gutes Fundament und eine Marke zu bauen. Das Wachstum passiert erst, wenn diese grundlegenden Aufgaben erledigt sind.

Es gibt zwar Highflyer, die teilweise 2-3 Jahre erfolgreich sind, die aber dann wieder abstürzen, weil das Fundament nicht stimmt. Dieses Fundament erarbeiten wir von Beginn an mit den Gründer:innen. Wir sind da dann auch wirklich aktiv und sehen uns als smart Money. Mitzureden und mitzugestalten macht als Angel auch richtig Spaß.

Natürlich ist man nicht immer derselben Meinung, aber gerade durch diese Reibung entsteht immer wieder was Neues. Als Business Angel gehört einem natürlich nicht das Unternehmen, also muss man sich selber auch immer wieder zurücknehmen. Man nimmt eine beratende Funktion ein und unterstützt bestmöglich.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welche Vorteile es hat, wenn sich die Gründer in der Branche auskennen
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Gwendolyn Schröter: „In der Regel ist es ja so, dass es schön ist, wenn man auf ein neues Thema stößt. Das erlaubt einem anders zu denken und andere Lösungen zu finden. Man nennt es auch die Branchenblindheit, das kann natürlich bei Gründern auch so sein.

Tatsächlich ist es aber so, dass wenn man über die erste Ideenphase hinwegkommt und das Thema Traction kommt auf und es kommt darauf an PS auf die Straße zu bringen. Dann zeigt sich sehr schnell, wenn jemand überhaupt keine Erfahrung in dieser Branche hat. Da gibt es einfach bestimmte Gepflogenheiten und Probleme, die es für Branchenfremde schwierig macht. Da muss man wirklich durch Fehler lernen oder sich eben externe Unterstützung holen.
Ich würde sagen, dass es in den ersten 6 Monaten noch nicht so schwierig ist, aber dann würde ich das Team schon soweit stärken, dass man eben Branchen Know-How hat.

Der zweite Teil der Antwort bezieht sich auf die Branchenblindheit. Um die Frage jetzt mal auf die Investoren zu beziehen: Ist es gut, wenn man sich als Business Angel besonders gut in der Branche des Startups auskennt? Ich komme Beispielsweise aus der Papierindustrie und ich habe mir am Anfang Cases aus dem Bereich angeschaut.

Da habe ich einfach gemerkt, dass ich bei anderen Branchen viel mehr an ABERs und gedanklichen Hindernisse hinnehme, als in der Branche, wo ich mich auskenne. Da war ich einfach insgesamt sehr kritisch und habe alles hinterfragt. Kritisch zu sein ist natürlich wichtig, aber je kritischer man ist, desto schwieriger wird auch eine Zusammenarbeit mit den Startups.

Man kann es natürlich machen und auch die Startups mit seinem Branchen Know-how unterstützen, aber man muss sich schon zusammenreißen. Wirklich immer tief durchatmen und nicht immer gleich: “Ja, aber…” sagen. Erst einmal kurz drüber nachdenken und überlegen, warum der Ansatz der Startups vielleicht doch eine gute Idee sein könnte.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie er mit Krisen umgeht
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Ingo Weber: „Ich glaube, bei Krisen machen Schuldzuweisungen keinen Sinn. Ich glaube, man muss sich überlegen, was objektiv die Ursachen für die Krise ist und wer ursächlich an der Krise beteiligt war. Es kann natürlich an einer Person liegen, aber man sollte nicht direkt die Schuld zuweisen. Man muss sich überlegen, was man tun kann.

Damit man das Kind, welches in den Brunnen gefallen ist, schnell wieder da rausbekommt. Da eben gemeinsam Maßnahmen überlegen, damit zum Beispiel der Vertrieb besser läuft oder es eine Zwischenfinanzierung geben kann. Also einfach auch relaxed mit der Krise umgehen, ohne deren Bedeutung zu unterschätzen und es zu objektivieren. Wirklich auch sagen, dass die Vergangenheit die Vergangenheit ist, jeder macht mal Fehler und wichtig ist der Blick nach vorne.“

über das Onboarding und Reporting von Startups
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Tim Schumacher: „Als Angel habe ich sehr wenige Anforderung an Formalitäten. Daher gestalte ich das Onboarding für Startups normalerweise sehr unkompliziert. Es gibt da gar kein formelles Onboarding, übrigens auch nicht bei den meisten VCs.

Man geht eigentlich davon aus, dass gute Gründer:innen das Thema Reporting selber betreiben. Und dann schon von sich aus etwas vorbereiten. Zum Beispiel, dass sie einmal im Monat oder einmal im Quartal ein Update an die Investoren schicken.

Deshalb gibt es da in der Regel keine formale Vorbereitung. Da schaut man auch ein bisschen drauf, wie gut das jemand treibt. Gute Gründungsteams schaffen es eben auch, das operative Geschäft zu machen und trotzdem ein schlankes und simples Reporting diszipliniert und ohne Aufforderung mindestens einmal im Quartal zu schicken.

Das ist so ein bisschen ein Indikator für gut funktionierende Teams. Also nichts, was man am Anfang formell onboarded. Für mich ist es ein Zeichen eines schlechten Investors, wenn er dem Startup im Voraus alles genau und formell vorschreibt.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, wie es nach der Investitionsentscheidung konkret weitergeht
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Benjamin Minack: „Wir sichten das Vertragswerk. Wir versuchen langfristig zu denken, also die pathologischen Fragestellungen auf den Tisch zu legen. Was kann schief gehen und sind diese Dinge im Vertrag geregelt? Je nachdem, wie viele Juristen an der Erstellung der Verträge beteiligt waren, haben die schon eine sehr hohe Qualität. Manchmal sind sie aber auch sehr rudimentär.

Auf Basis dieser ersten Vertragssichtung steigen wir dann in Gespräche mit dem Gründerteam ein. Wo wir auch Optimierungsbedarf in unserem Sinne sehen oder aber auch, wo sich vielleicht das Gründerteam zu schlecht stellt, in der Vertragsgestaltung gegenüber den Angels. Das ist auch eine wichtige Rolle eines Business Angels, nicht nur die eigene Ertragsmaximierung in den Vordergrund zu stellen, sondern eben noch nicht so erfahrenen Gründerinnen und Gründern zu unterstützen.“

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