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Benjamin Minack: „Ich würde das nicht als entscheidungsrelevante Kategorie einordnen.“

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Business Angel Wolrad Claudy

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Business Angel & Serial Entrepreneur

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Business Angel des Jahres 2020

Business Angel Rahel Stichtenoth
über die Schwierigkeiten beim Angel Investing
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ich finde es immer schwierig, die richtige Balance zu finden. Ganz vereinfacht ist es so, dass die Gründer Entscheidungen treffen und das Startup schmeißen. Die Business Angels stehen beratend zur Seite, haben häufig schon mehr unternehmerische Erfahrung als die Gründer und sehen vielleicht manchmal etwas, was nicht so gut läuft. Ich denke, dass man als Business Angel den Gründern sehr viel Freiheit lassen sollte.

Die jungen Gründer sind manchmal etwas risikofreudiger, aber können dadurch auch mehr erreichen. Wenn man da immer reinredet, da ist niemandem geholfen. Andererseits ist es auch wichtig, begründete Bedenken zu äußern. Wenn irgendwas in die falsche Richtung geht, dass man es eben auch äußert und es nicht einfach laufen lässt.

Ein anderer ganz schwieriger Punkt ist die Entscheidung zu treffen, ein Startup aufzugeben. Es ist ja bekannt, dass es nicht alle Startups schaffen, aber wann muss man realisieren, dass es ein Startup nicht schaffen wird und dass ich mein Investment abschreiben muss.

Das sollte man nicht zu früh machen, da man immer an der Seite der Gründer stehen und unterstützen sollte. Wenn man das Startup aufgibt, dann tut man es eben nicht mehr so richtig. Es bringt ja auch nichts zu versuchen ewig weiterzumachen und schlimmstenfalls nochmal Geld nachschieße, obwohl ich nicht mehr dran glaube.

Das ist eine ganz schwierige Entscheidung, weil es eben auch ein eigenes Scheitern beinhaltet. Ich habe mich für das falsche Startup entschieden und ich habe es nicht geschafft, dass es doch funktioniert.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Ticketgröße
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Olaf Stichtenoth: „Prinzipiell muss man sich als Business Angel die Frage stellen, wie viel Geld ich in Startups investieren kann. Außerdem, ob ich an dem Punkt bin, dass ich auch in Startups investieren möchte. Aus meiner Sicht sollte man in der Lage sein, ein paar Investments zu tätigen. Das kann natürlich jeder anders sehen.

Ein Investment als Business Angel fängt meiner Meinung nach bei 25.000 Euro pro Unternehmen an. Das heißt, wenn ich 10 Investment machen will, dann muss ich 250.000 Euro zur Verfügung haben, auf die ich in keiner Weise angewiesen bin. Das sind wirklich Risikoinvestments, die haben auch das Potenzial, ein hohes Multiple zu erreichen und entwickeln sich vielleicht besser als andere Investitionen in Güter oder Unternehmen. Aber die tragen eben auch andere Risiken. Man sollte nie ein Kredit auf ein Eigenheim nehmen und damit Angel Investitionen machen. Außerdem sollte man auch keine Aktien beleihen, die man vielleicht für seine Rente gedacht hatte. Dieses Geld lässt man in seinen Aktien, ETFs oder in seinem Eigenheim und tilgt vielleicht erstmal irgendwelche Kredite.

Angel Investments sollte man wirklich nur mit dem Geld machen, welches man frei zur Verfügung hat. Es tut immer weh, wenn man Geld verliert, aber es darf eben nicht so richtig wehtun. Es darf einem keine relevanten Probleme erzeugen. Manchmal fühlt es sich so an, dass die Startup-Investments eine sichere Sache sind und die Founder verkaufen es auch so, sie sind es aber nicht.

Als Eigenkapitalinvestor ist man der Letzte in der Kette, wenn es irgendwie schief geht. Im Regelfall bekommt man im Insolvenzfall wirklich nichts zurück. Das muss man sich klar machen. Wenn ich jetzt nur 10.000 – 15.000 Euro als quasi Spielgeld habe, dann kann man sich einen erfahrenen Business Angel suchen, der Geld von anderen Leuten mit in seine Investments mit reinnimmt. Ich mache sowas nicht.

Außerdem kann man über Crowdinvesting-Plattformen oder Angel Clubs gehen, wo man eben mit kleineren Summen teilnehmen kann. Ab einem gewissen Betrag kann man auch in kleinere VCs investieren.“

Business Angel Wolrad Claudy
über Zebra Investments
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Wolrad Claudy: „Das heißt, dass man in mehrere Startups zum gleichen Thema investiert, die sich untereinander befruchten und somit ein Hebeleffekt erzielt werden kann. Das ist bei uns noch relativ neu.“

Business Angel Katja Ruhnke
über die Kommunikation mit Gründern:innen
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Katja Ruhnke: „Die formellen Themen sind die klassischen Reportings, die klassischen Gesellschafterversammlungen und Board-Meetings. Für mich ist die Kommunikation sonst sehr informell und sehr schnell. Zum Beispiel per Whatsapp und schnellen Sprachnachrichten, die wir hin und herschicken. Es ist für mich auch sehr wichtig, dass auch alles so nahbar bleibt und eigentlich eher informell ist. Abgesehen von den Verträgen und Beschlüssen, die eben formell gestaltet werden müssen.

Grundsätzlich ist eine informelle und schnelle Kommunikationsebene mit den Startups das beste. Ich habe auch festgestellt, dass bei Startups, wo man so was nicht etabliert hat, beispielsweise auch mit den anderen Gesellschafter:innen, da gibt es häufig ein Informationsleck. Unsere Zeiten sind einfach schnell, alle haben wenig Zeit, Startups haben wenig Personal. Da muss einfach alles schnell und informell gehen, damit man eben auch schnell vorankommt. Das ist für mich auch ein ganz entscheidender Punkt.“

Business Angel Insa Horsch
über die Bedeutung von guter Menschenkenntnis beim Angel Investing
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Insa Horsch: „Menschenkenntnis finde ich ist das A und O eines Business Angels. Abgesehen davon, dass wir Gründern unser Geld geben und dabei das Beste hoffen, das ist für mich ein Beweis für Vertrauen. Ich gebe jemandem mein hart verdientes Geld und er kann damit sozusagen machen, was er will.

Um das das dafür notwendige Vertrauen aufzubauen, brauche ich eine gute Menschenkenntnis. Glaube ich daran, dass diese Person das Richtige tut?

Abgesehen von diesem Vertrauen geht es ja auch ganz praktisch um die Zusammenarbeit. Auch wenn man ja als Business Angel nicht im Fahrersitz sitz, sondern eher als Beifahrer mit dabei ist, hat man ja viel miteinander zu tun. Kaum jemand gibt das Geld und spricht sich erst in 6 Monaten wieder. Ich persönlich finde es sehr wichtig, dass man öfter mit den Gründern redet.

Da braucht man natürlich Menschenkenntnis und Bauchgefühl, um festzustellen, ob man zusammenpasst.

Wenn wir investieren, ist das eine meiner liebsten Fragen an die Gründer: ‚Kannst du dir überhaupt vorstellen, mit uns bzw. mir zusammen zu arbeiten?‘ Das ist eine Frage, die viele vergessen. Menschenkenntnis und Bauchgefühl geht ja auch beide Seiten an.

Viele Gründer*innen haben so großen Respekt vor dem Fundraising, dass sie ihren Bauch einfach ausschalten. Sie sehen nur das Geld, das sie dringend brauchen, zum Beispiel für die Finanzierung einer Erstproduktion, für die Skalierung etc.

Da ist quasi die Pflicht des zumeist ja auch erfahreneren Investors, einen Schritt zurück zu machen und die Gründer und sich selbst zu fragen, ob das wirklich beide Seiten wollen. Dieser Punkt sollte nicht vergessen werden.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über das Schönste am Angel Investing
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Das Schönste ist wirklich motivierte Leute zu sehen. Ich finde es sensationell, wenn Jungs oder Mädels sich hinstellen und sagen: “Ich bin noch total jung, ich will jetzt nicht direkt eine Familie gründen, ein Häuschen bauen oder Beamtin werden, sonder ich probiere noch mal was aus!”. Das ist letztlich auch so die Zeit, die man hat und die man nutzen sollte. Wir haben in ganz vielen Ländern die Schule auf zwölf Jahre begrenzt und es gibt keine Wehrpflicht mehr. Viele machen auch keine Ausbildung oder so. Also ich hab hier welche mit 24, die schnell studiert haben und sich bei mir als Anwälte bewerben.

Denen fehlt aber extrem viel Lebenserfahrung. Das lernt man nicht, wenn man so fokussiert durchs Leben geht. Diese Lebenserfahrung kann man eigentlich nirgendwo so gut lernen wie in einem Startup. Da ist man einfach mit allen möglichen Problemen konfrontiert, die die Welt so bietet. Diese Probleme muss man dann eigenständig lösen und da helfe ich einfach sehr gerne mit. Ich finde es einfach toll, wenn Leute so stark motiviert sind und sich etwas trauen.

Das passiert in Deutschland immer noch zu wenig, auch wenn man das Gefühl hat, dass es mehr wird. Deutschland wird sozusagen von mittelständischen Unternehmen dominiert. Deswegen sollte eigentlich der Gründergeist in vielen Menschen in den Genen stecken und das muss er auch. Ich stehe dafür da, dass ich Leute, die diesen Gründergeist haben, gerne unterstütze.“

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