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Björn Jopen darüber, in welche Branchen er investiert

Business Angel & Serial Entrepreneur

darüber, in welche Branchen er investiert

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Björn Jopen: „Ich habe keine fixen Branchen, in die ich investiere. Ich investiere in Themen, die mir persönlich Spaß machen. Wo ich dran glaube und was ich gut finde. Ich habe ein breites Portfolio von 21 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und das macht mir Spaß. Das werde ich so beibehalten und mich nicht auf bestimmte Branchen festlegen.“

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Business Angel Björn Jopen

Björn Jopen

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Business Angel Claudia Baumgart

Claudia Baumgart

Business Angel aus Zürich

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021

Matthias Helfrich

Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Jana Moser

Dr. Jana Moser

Legal Tech Business Angel

Business Angel Benjamin Minack
darüber, wie es nach der Investitionsentscheidung konkret weitergeht
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Benjamin Minack: „Wir sichten das Vertragswerk. Wir versuchen langfristig zu denken, also die pathologischen Fragestellungen auf den Tisch zu legen. Was kann schief gehen und sind diese Dinge im Vertrag geregelt? Je nachdem, wie viele Juristen an der Erstellung der Verträge beteiligt waren, haben die schon eine sehr hohe Qualität. Manchmal sind sie aber auch sehr rudimentär.

Auf Basis dieser ersten Vertragssichtung steigen wir dann in Gespräche mit dem Gründerteam ein. Wo wir auch Optimierungsbedarf in unserem Sinne sehen oder aber auch, wo sich vielleicht das Gründerteam zu schlecht stellt, in der Vertragsgestaltung gegenüber den Angels. Das ist auch eine wichtige Rolle eines Business Angels, nicht nur die eigene Ertragsmaximierung in den Vordergrund zu stellen, sondern eben noch nicht so erfahrenen Gründerinnen und Gründern zu unterstützen.“

Dr. Patrick Müller
über die Downround Protection
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Dr. Patrick Müller: „Zur Downround Protection kann man sagen, dass das bislang eher so ein theoretisches Konstrukt gewesen ist. Die Downround Protection kommt in der Praxis nicht so oft vor und war bisher nicht das zentrale Thema der VC- und Startup-Beratung. Momentan hat es sich durch die allgemeine volkswirtschaftliche Entwicklung etwas verschoben und es zumindest mehr diskutiert wird.

Es werden jetzt nicht ständig Finanzierungsrunden durchgeführt, die zu einer niedrigeren Bewertung durchgeführt werden wie die Vorangegangene (=Downround). Die Möglichkeiten sind jetzt aber mehr auf dem Schirm der Investoren und somit auch für die Founder relevant.

Worum geht es bei den Downround Protection Klauseln?
Es geht im Grunde darum: Ein Investor investiert zum Beispiel in einer Series A zu einer Unternehmensbewertung von 15 Mio. Euro und zwei Jahre später wird eine Series B mit einer Unternehmensbewertung von 10 Mio. Euro durchgeführt.

Die neue Finanzierungsrunde geht natürlich auch mit einer Verwässerung einher und da gibt es vertragstechnische Möglichkeiten, dass man diese Verwässerung auffängt. Der Gesetzgeber hat da keine Regelungen geschaffen. Die Verwässerung wäre die logische Folge im Rahmen der Beteiligungsquoten nach Cap Table.

Die Downround Protection Klauseln sind von der Grundidee alle identisch. Da werden einzelnen Investoren ein exklusives Recht eingeräumt, dass sie neue Geschäftsanteile zum Nominalbetrag erhalten. So wird die wirtschaftliche Verwässerung ausgeglichen und es wird so getan, als hätte der Investor auch schon zu dieser niedrigeren Bewertung finanziert.

Ergänzend gibt es dann noch weitere Ausprägungen. Zum Beispiel kann auch der Durchschnittspreis der letzten Finanzierungsrunden genutzt werden. Da hat man viel Gestaltungsspielraum, wie viele Finanzierungsrunden man da ansetzt.

Außerdem gibt es eine Methode, wo nicht nur der Ausgabepreis, sondern auch das Volumen der einzelnen Finanzierungsrunden mit eingerechnet und so ein Gesamtwert errechnet wird.

Zudem gibt es eine Methode, wo noch alle sonstigen Investitionen eingerechnet werden. Zum Beispiel Stammkapital oder andere Finanzspritzen oder Optionsrechte.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Branchen bzw. Geschäftsmodelle, die eher gemieden werden sollten
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Matthias Helfrich: „Das ist schwer zu sagen. Grundsätzlich gilt, dass man natürlich in Geschäftsmodelle mit einem gewissen Skalierungseffekt investieren sollte.

Ich selbst investiere in gewisse Branchen nicht, weil ich da einfach zu wenig verstehe. Aber ein generelles Ausschlusskriterium für Branchen würde ich nicht sehen. Selbst Hardware ist kein Ausschlusskriterium, weil auch die immer Software braucht und eine Welt ganz ohne Hardware nicht funktioniert.

Selbst da, wo manche es schwierig finden, bin ich durchaus dabei. Nur bei technischen Entwicklungen, die extrem große Summen für die Entwicklung benötigen, da bin ich als Business Angel einfach zu klein und entsprechend nicht dabei.“

Business Angel Claudia Nagel
über die Einschätzung von Gründer:innen Teams
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Claudia Nagel: „Für ein gutes Gründerteam gibt es drei Themen, die ich mir anschaue. Das Erste ist natürlich die Geschäftsidee und die Vision, die das Gründerteam verfolgt.

Das Zweite ist der Markt. Man muss nicht nur die richtige Idee haben, sondern man muss auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Manchmal sind Gründer etwas zu früh, manchmal schon zu spät. Wenn der Markt schon sehr stark erobert ist, braucht man zur Erschließung viel Geld.

Das Dritte und wichtigste ist das Team selbst. Mir ist ganz wichtig, dass ich auch einen persönlichen Draht zum Team habe, dass man vertrauensvoll zusammenarbeiten kann und auch einfach Spaß daran hat, gemeinsam zu arbeiten. Also ich habe durchaus Leads, wo die ersten beiden Punkte erfüllt sind, aber es zündet auf der Seite der Zusammenarbeit nicht so richtig. Dann entscheide ich mich für ein anderes Investment, weil ich zu alt für Kompromisse bin.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie man ein skalierbares Geschäftsmodell erkennt
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Olaf Stichtenoth: „Was ich noch ganz spannend finde, ist, dass mir über die Jahre klar geworden ist, wann ein Geschäftsmodell skalierbar ist und wann es eben nicht so gut skalierbar ist. Das sind Dinge, die man wieder sehr gut daran ablesen kann, wie Marketing und Vertrieb strukturiert sind. Wie zum Beispiel auch Onbording von Kunden in den Startup-Teams gedacht wird. Immer wenn ich ein Menschen basiertes Wachstum habe, dann schaffe ich mir in der Skalierung Probleme.

Wenn ich einen komplexen Support- und Onboarding-Prozess habe und in der Skalierung immer mehr Mitarbeiter einstellen muss, dann ist das meine Schallmauer, gegen die ich stoße und nicht mehr wachsen kann. Das sind so Stellschrauben, die man sehr früh erkennen kann und als Angel auch einen relevanten Einfluss haben und sagen kann: “Moment mal, wie habt ihr euch euer Wachstum vorgestellt? Wie wollt ihr wachsen und ist es überhaupt realistisch?”.

Die gut skalierbaren Geschäftsmodelle sind solche, die technologisch wachsen und nicht auf Menschen oder Personal basiert. Natürlich brauchen Menschen auch etwas zu tun, aber das ist nicht die Aufgabe der Unternehmen, dies zu lösen, sondern eine gesellschaftliche Frage. Wenn man in ein Unternehmen reinmöchte, welches stark skaliert, dann hat man immer ein Problem, wenn es zu Menschen basiert ist.“

Business Angel Joakim Nägele
Joakim Nägele über Wege, das Startup bei der nächsten Finanzierungsrunde zu unterstützen
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Joakim Nägele: „Man kann auf jeden Fall als Testimonial fungieren, also als Referenz gegenüber von anderen Investoren. Darüber hinaus kann man sein eigenes Netzwerk nutzen, um andere Investoren anzusprechen. Ob man ein Startup auch auf der fachlichen Seite voranbringen [und so für ein Investment attraktiver machen] kann, das hängt natürlich immer vom eigenen Wissen ab. Das behaupten natürlich viele, können es aber nicht immer.“

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