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Björn Jopen über das ideale Potential eines Startup-Investments

Business Angel & Serial Entrepreneur

über das notwendige Potential eines Startup-Investments

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Björn Jopen: „Ich möchte beim Potential des Startups sehen, dass die Firma später gute Umsätze machen kann und auch profitabel ist. Ich unterscheide ein bisschen in Wachstumsunternehmen, die einfach groß werden sollen, was den Umsatz angeht, dabei aber lange nicht profitabel sind.

Dann gibt es aber auch Startups in meinem Portfolio, die keine so fulminante Wachstumsstory hinter sich haben, dafür aber profitabel sind – teilweise sehr, sehr profitabel.

Das ist für mich die Unterscheidung: die Firmen mit mehreren Hundert Millionen Euro Umsatzpotential in der entfernten Zukunft, auch nach weiteren Finanzierungsrunden. Und auf der anderen Seite solche Startups, bei denen es nicht nur um das krasse Wachstum, sondern um ein gutes Produkt und eine gute Story und eben Profitabilität geht.“

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Business Angel aus München

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
über die Trends im Food und Healthcare Bereich
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Maria-Johanna Schaecher: „Die Trends bei Food sind die Themen wie Health, Vegan und gesunde Ernährung und alles, was in die Richtung geht, dann natürlich auch Food Delivery, eher Convenience Food, das würde ich als zwei große Trends bezeichnen.

Bei Healthcare ist für mich der Megatrend die gesamte Digitalisierungsschiene. Dort bin ich sehr aktiv und beschäftige mich mit neuen Konzepten, insbesondere mit digitalen Gesundheitsanwendungen und alles, was das Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens betrifft.“

Business Angel Björn Jopen
über das Signaling von Follow-on Investments
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Björn Jopen: „Ich glaube, pro rate mitinvestieren ist nicht immer möglich. In vielen Finanzierungsrunden wollen das die VCs, die dazu kommen, nicht mehr. Das muss man sagen und das ist häufig auch ein großes Problem. Generell ist es aber so, dass die Business Angels die Follow-on Investments mitgehen können.

Wenn sie weiter Investieren, ist es natürlich ein positives Zeichen und dass die Business Angels an das Startup glauben und unterstützen. Auch wenn es teilweise nur ein ganz kleiner Teil ist. Also wenn zum Beispiel ein Business Angel bei einer 3-Million-Finanzierung “nur” 20 % ausmacht, ist es für die anderen Investoren doch ein gutes Zeichen. Deswegen ist das gut, aber es kann auch passieren, dass die Runden irgendwann so groß werden, dass es einfach nicht mehr geht. Das ist auch ok, denn Business Angels sind eher für die Pre-Seed, Seed und vielleicht Serie A da.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie sie Business Angel geworden ist
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Sylvia Tantzen: „Also mein Name ist Sylvia Tantzen und wohne in Hamburg. Ich komme ursprünglich aus der Nähe von Nürnberg und bin schon relativ früh auch in den Norden gegangen. Ich habe dort an der Fachhochschule BWL mit Wirtschaftsinformatik studiert, war danach bei T-Systems. Im Anschluss daran war ich bis letztes Jahr bei einer Softwarefirma, die ich mit aufgebaut habe. Die macht eine Software im Bereich E-Commerce und Customer Service.

Letztes Jahr habe ich entschieden, meine Anteile an der Firma zu verkaufen und wusste nicht so richtig, was ich jetzt eigentlich machen will. Durch zufällige Gespräche mit anderen Business Angels habe ich herausgefunden, dass es in dieser Startup-Szene ganz viele Menschen gibt, die eine Vision und Mission haben. Da dachte ich, das finde ich gut und vielleicht finde ich da meine Mission auch.

So bin ich zu dem Thema Business Angel und zum Investieren gekommen. Das ist genau das, was ich jetzt tue, und das macht einen riesigen Spaß. Wirklich mit den Menschen zu tun haben, die neue Geschäftsideen entwickeln, die für sich eine Vision und ein Purpose gefunden haben. Da bin ich richtig Happy drüber. Ich investiere in einer frühen Phase, also in Pre-Seed und Seed, in Geschäftsmodelle, die oft was mit Digitalisierung zu tun haben.

Die Investitionen, die ich bisher getätigt habe, sind sowohl in B2C- als auch in B2B-Bereich. Letztendlich ist es für mich immer der Mensch, der dahinter steht, also die Gründerin oder der Gründer. So komme ich zu der Entscheidung, da wirklich mit einzusteigen. Ich helfe mit dem Kapital, aber auch mit Know-how, vor allem im Vertrieb, Marketing und Internationalisierung.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den Begriff "Verwässerung"
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Wolrad Claudy: „Verwässerung bedeutet, wenn durch eine weitere Finanzierungsrunde ein geringerer Anteil am Startup bewirkt wird. Wenn ein Investor bei einer weiteren Finanzierungsrund selbst nicht weiter investiert, wird das gesamte Eigenkapital hochgesetzt und der prozentuale Anteil des Anlegers verringert sich. So schlägt bei einem Exit der geringere Anteil zu buche.

Es wird unterstellt, dass die weitere Finanzierungsrunde dafür sorgt, dass die Post-Money-Bewertung des Startups natürlich höher ist, aber damit ist nicht sichergestellt, dass der Exit-Value höher ist. Das heißt, mein Prozentsatz auf den Exit-Value ist entscheidend, weil das ist das Geld, was ich zurückbekomme. Die Pre-Money- und Post-Money-Bewertungen sind alles fiktive Bewertungen, die sehr gerne eingesetzt werden, aber in letzter Konsequenz keine relevant haben.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den perfekten Business Angel
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Olaf Stichtenoth: „Als Business Angel sollte man vor allem einen positiven Impact auf das Team zu haben. Zum anderen muss ich mich aber auch raushalten und akzeptieren, dass die ihre eigenen Learnings und Fehler machen müssen. Ich darf da als Business Angel nicht zu dominant auftreten, aber die Gründer auch davor bewahren, Fehler zu machen, die sehr teuer sind und vielleicht auf die nächste Finanzierungsrunde in Gefahr bringt.

Das ist so ein Balanceakt, den man so über die Jahre als Business Angel lernen kann. Ich habe viele Investments mit anderen Angels zusammen und da sehe ich große Unterschiede der Investoren-Typen. Manche Business Angels sind auch eine Bürde für die Gründer, also auch die Gründer sollten eine gute Due Diligence machen, was die Angels angeht. Wenn ich jemanden habe, der zu konzernbezogen an ein Startup rangeht und in einer zu frühen Phase auf detaillierte Reportings legt, dann wird es dem Team nicht helfen.

First-Time-Angels sind manchmal auch ein bisschen ein Problem, weil die große Angst haben, ihr einziges Investment in den Sand zu setzen. Man muss eine Bereitschaft für das Risiko haben und es heißt ja auch Risikokapital. Auf der anderen Seite steht die Erwartung, dass da sehr viel mehr draus wird und das muss ich matchen. Die Amerikaner sagen immer: “There is nothing like a free lunch” und da ist schon was dran. Ich muss etwas in Startups reingeben, muss es aber in der Balance halten, dass das Startup auch was damit anfangen kann.“

Business Angel Xavier Sarras
über nervige Dinge, die auf einen Business Angel zukommen
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Xavier Sarras: „Unangenehm ist, wenn du in Gesellschafterrunden keine Profi-Investoren vor dir hast. Wo man innerhalb des Cap Tables sehr viel Angel Erziehungsarbeit machen muss. Vor allem sind dann auch die Entscheidungen schwerer zu fällen. Manche Menschen haben einen sehr hohen Anspruch an Aufklärung. Da muss man dann ein bisschen korrigieren. Sich zum einen auf die Seite der Gründer:innen stellen und zum anderen ein bisschen Geduld haben.

Die habe ich dann meistens doch zu wenig, den Menschen dann zu erklären, wie die Dinge in Startups funktionieren. Was jetzt eine Bridge Round ist und warum man jetzt nachinvestieren muss. First Time Angels gehen oft so rein: “Ich hab jetzt investiert und ich will jetzt Resultate sehen.” Die haben den Anspruch, jeden Monat ein Reporting zu sehen und immer informiert zu sein. Sie wollen jederzeit die Gründer:innen anrufen können, um Ideen vorzuschlagen. Das sind alles Dinge, die Störfeuer sind. Da kommen die Gründer:innen oft zu den erfahrenen Angels und bitten da um Hilfe. Das empfinde ich als nervig, also nicht, dass die Gründer:innen um Hilfe bitten, sondern das mit den anderen Angels zu klären.

Oder manchmal hat es auch einfach Störfeuer in der Gesellschafterrunde. Das ist auch anstrengend. Sonst sehe ich da keine anstrengenden Themen. Natürlich ist es ein bisschen Administration, du musst deine Verträge verwalten, du musst mit deinem Steuerberater sprechen. Das musst du ja so oder so. Also wenn du es per se im Geschäftsleben nicht magst, dann wirst du es auch da nicht mögen. Ansonsten sehe ich da nichts.

Unangenehm sind kritische Gespräche mit Gründerteams. Die sind nicht schön, aber manchmal notwendig. Die helfen dir selbst deine eigene Meinung zu bilden, deinen Glauben und deine Geduld aufzubauen. Die helfen im Zweifel auch den Gründerteams. Von daher sind die nicht schön, aber das Resultat davon ist toll. Deshalb ist es vielleicht anstrengend, aber nicht unangenehm, weil ich das Endresultat kenne und weiß, warum ich es mache.“

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