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Björn Jopen über die Bedeutung von pro rata

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über die Bedeutung von pro rata

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Björn Jopen: „Ein ganz einfaches Beispiel: Es findet eine Finanzierungsrunde zu einer sogenannten Post-Money Bewertung von 5 Millionen Euro statt. Das heißt, die Gesamtbewertung in der Runde sind 5 Millionen Euro und es werden 500.000 Euro von dem Business Angel investiert, dann bedeutet es, dass der Business Angel 10 % hält.

Das heißt, sein Anteil sind 10 % und wenn wir jetzt Folgerunden haben, dann muss er diese 10 % mitgehen, damit er bei den 10 % bleibt. Sonst wird er verwässert und geht eben mit den Anteilen runter. Aus dem Grund wollen die Business Angels meistens ein pro rata Recht haben, damit sie nicht verwässert werden können und den Anteil, den sie haben, auch halten können.“

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Business Angel Ingo Weber
über Follow-on Investments
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Ingo Weber: „In der Regel ziehe ich bei Folgeinvestments mit. Insbesondere, damit ich nicht verwässert werde und um bei der Liquidationspräferenz nicht weiter runterzurutschen. In der Regel ist es bei einer Folgeinvestition so, dass derjenige, der die Folgeinvestition gemacht hat, auch als Erstes wieder rauskommt und oben an der Liquidationspräferenz ist.

Häufig ist es so, dass man verwässert wird, wenn man bei Folgeinvestments nicht mitzieht. Deswegen kann ich nur empfehlen, da mitzuziehen. Auch vor dem Hintergrund, dass irgendwann bei der Series A oder B, man als Angel Investor lästig wird und man durch VCs im Rahmen eines Secondaries rausgekauft wird. Kann aber ganz ordentlich ins Geld gehen, wenn die Bewertung da relativ steil nach oben geht. Das kann schnell mal in 6-stellige Beträge gehen, die man dann für Folgefinanzierungen braucht.

Letzterer Punkt, dann höre ich auf. Ich würde nicht mitziehen, wenn es nur interne Runden gibt und man es nicht schafft, externe Investoren zu gewinnen. Dann gibt es auch Gründe dafür, warum niemand Neues fresh money mit reingibt.“

Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, was für ein Startup-Reporting an Business Angels wichtig ist
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Robert Sünderhauf: „Das hat immer zwei Aspekte. Man hat ja beim Startup immer einen Finanzplan auf Monatsbasis, bei dem man sich die Gewinn- und Verlustrechnung auf Monatsbasis anschauen kann. Dabei geht es um Umsatz- und Kostenpositionen, die sich das Startup vorgenommen hat, und wie diese dann tatsächlich waren. Wenn es besser oder schlechter lief, schaut man dann, woran es lag.

Zum zweiten macht es Sinn, OKRs zu definieren, also Objective Key Results. Also: was sind die Ziele pro Quartal und was sind die Kernergebnisse, anhand derer wir messen, ob wir diesen Zielen näher gekommen sind bzw. sie erreicht haben. Das finde ich wichtig, dass man mit den Gründern jedes Jahr einmal definiert, was man in jedem Quartal machen will.

Natürlich ist das flexibel und kann auch angepasst werden. Es sollte aber einmal zu Papier gebracht werden, damit man eine gewisse Verbindlichkeit hat. Außerdem kann man so sehen, was ursprünglich mal der Plan war, ob man dem näher gekommen ist – wenn nicht, warum haben wir das angepasst? Was wissen wir jetzt mehr als vorher, um dann auch die Struktur hinter den Zahlen für das nächste Jahr vernünftig bauen zu können.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Teams
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Katja Ruhnke: „Ein gutes Team ist für mich geprägt durch Fairness, Offenheit und Transparenz. Ich muss grundsätzlich eine Sympathie für die Gründer:innen hegen, weil wir sehr viel in Kontakt sind. Ich will gerne ans Telefon gehen, wenn mich Gründer:innen anrufen. Das tue ich eben nur gerne bei Menschen, die ich wirklich mag. Also muss da eine Sympathie vorhanden sein. Aufgrund meiner früheren Ausbildung bin ich natürlich darauf trainiert, die Reaktionen von Menschen zu lesen und diese zu bewerten. Das kommt aus meiner Schauspielausbildung. Deshalb tue ich mich da leicht und kann Menschen gut einschätzen.

Für uns ist es sehr wichtig, ein großes Wertegerüst im Team zu haben. Wir brauchen außerdem kaufmännische Fähigkeiten im Team. Also unbedingt einen Kaufmann, oder wie es eine befreundete Investorin gesagt hat, einen Menschenfänger im Team. Wir brauchen wirklich einen, der leidenschaftlich und begeistert ist, von dem ich weiß, dass er Kunden, Investoren und Mitarbeiter überzeugen kann. Das ist unglaublich wichtig, um überhaupt erfolgreich zu sein. Diese Person muss ich erkennbar im Team haben. Es müssen natürlich nicht alle sein. Aber man braucht einfach diesen Menschenfänger, der das Kaufmännische hat und dieses Unternehmer-Gen hat. Ich muss wirklich diesen Unternehmer im Team identifizieren können.

Ich habe keine Liste mit Kriterien, um Teams einzuordnen. Wir führen einfach viele Gespräche mit dem Team und den Gründer:innen. Gerne auch mal mit Kunden oder Mitarbeitern, die schon vorhanden sind oder auch anderen Kontaktpersonen mit dem Team. Wie wirkt das Team auf andere? Deckt sich unsere Einschätzung mit den Erfahrungen anderer Personen?

Wir versuchen da einfach sehr genau in die Tiefe zu gehen, also was ist das für eine Persönlichkeit, was sind das für Menschen, die hinter dem Startup stehen.
Neben den vielen Gesprächen ist es natürlich auch viel Intuition und Bauchgefühl. Es ist übrigens ein Punkt, den ganz viele Investoren nennen. Letztlich ist es immer ein Risikofaktor, ob man sich nicht verschätzt. Wir sind ja auch nur Menschen und können nicht in die Köpfe reinschauen. Deshalb verlassen wir uns auch viel auf unsere Intuition.“

Business Angel Ingo Weber
über die Software und Internet Branche
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Ingo Weber: „Der Überbegriff ist Software und Internet. Wenn ich es noch weiter Konkretisieren würde, dann wäre es der Bereich Reporting, Buchhaltung, Consulting und Taxation. Da gibt es einen ganz klaren Wandel hin zur Automatisierung. Aber auch zur Unterstützung mit künstlicher Intelligenz (AI). Das heißt, dass die manuellen und repetitiven Tätigkeiten immer mehr durch Software ersetzt werden.

Ich glaube, der Zwischenschritt werden Technology Enabled Services sein. Das ist meiner Meinung nach auch ein ganz heißes und internationales Thema. Hier erfolgt nicht direkt der Schritt von einer manuellen zu einer voll automatisierten Tätigkeit, sondern eben mit dem Zwischenschritt der Teilautomatisierung.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über digitale Geschäftsmodelle
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Olaf Stichtenoth: „Also ich investiere in digitale Geschäftsmodelle, weil ich aus dem Bereich komme. Ich habe als Unternehmer sehr lange eine Software-Agentur geführt und auch gegründet. Dadurch habe ich einfach ein Zugang zu digitalen Modellen und die ersten Investitionen als Business Angel waren auch digitale Geschäftsmodelle und SaaS-Modelle. Dadurch habe ich in dem Bereich eine Expertise aufgebaut.

Wie kann man so was vermarkten? Wie kann so was wachsen? Was sind die Stolpersteine und wo kann man technisch helfen? Das sind alles so Baustellen, wo ich mich orientieren kann, um ein Investment zu machen. Ich kann diese Modelle einfach besser einschätzen.

Der andere Grund ist die Skalierung. Digitale Geschäftsmodelle lassen sich anders skalieren als analoge Modelle. Um einen weiteren Kunden bei digitalen Geschäftsmodellen zu gewinnen, habe ich keinen wirklichen Mehraufwand auf der Kostenseite. Das nennt man Null-Grenzkosten und das ist so eine Hypothese, die nicht ganz richtig ist. Im Großen und Ganzen trifft sie aber zu.

Dadurch kann ich ein digitales Geschäftsmodell ganz anders skalieren als ein analoges Geschäftsmodell. Für mich braucht ein Startup, um überhaupt interessant zu sein, mindestens eine relevante digitale Komponente.“

Business Angel Claudia Baumgart
über ihre favorisierten Branchen für Angel Investments
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Claudia Baumgart: „Ich habe für ein großes Family Office in Lateinamerika gearbeitet, was ursprünglich sein Vermögen mit Supermärkten gemacht hat. Dadurch bin ich ganz stark in das Thema Retail und Consumer reingerutscht. Das war schon 2015 und seitdem bin ich wirklich in diesem Bereich zu Hause und schau mir das an.

Wenn man das heute erweitert, also Retail und Consumer Tech, dann ist das ein riesiger Bereich. Da gehört Logistik, Supply Chain, Payments, Konsumentenkredite und selbst ein bisschen Versicherung mit dazu. Es dreht sich sehr stark um den Kunden im Mittelpunkt.

Da gibt es dann sowohl B2C als auch B2B-Geschäftsmodelle. Früher waren das ganz stark B2C-Modelle, zum Beispiel eCommerce-Marktplätze. Heute habe ich auch einige SaaS-Startups in meinem Portfolio.“

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