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Claudia Baumgart darüber, wie man bei Follow-on-Runden unterstützen kann

Business Angel aus Zürich

darüber, wie man bei Follow-on-Runden unterstützen kann

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Claudia Baumgart: „Follow-on-Runden sind natürlich unheimlich wichtig, denn nach der Finanzierungsrunde ist vor der Finanzierungsrunde. Außerdem wollen wir natürlich auf einen erfolgreichen Exit hinarbeiten.

Als Business Angel hat man häufig nicht das Kapital, teurere Follow-on-Runden selbst zu finanzieren. Was ich aber viel mache: entsprechend netzwerken mit VCs und potenten Family Offices. Da stelle ich meine Investments zeitnah vor, vielleicht auch deutlich vor der nächsten Finanzierungsrunde, um das Interesse an einer künftigen Runde abzuklopfen.

Was ich auch mittlerweile öfters mache, weil das ganz spannend ist: dass man eine Art ‚finder’s fee‘ bekommt. Das bedeutet, dass man sogar als Business Angel daran verdienen kann, wenn man neue Investoren an Bord bringt. Ein Beispiel: wenn ich einen Investor für eine Million Euro anbringe und 1% finder’s fee bekomme, sind das EUR 10.000. Dieser Betrag wird aber nicht bar ausgezahlt, sondern konvertiert dann in Anteile.

Das ist tatsächlich das erste Mal, dass ich mich mit so einem Modell auseinandersetze. Ich finde das aber sehr spannend, weil ich dann natürlich einen noch größeren Anreiz habe, die nächsten Investoren mit an Bord zu bringen.“

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über die Auswirkungen von wenigen Gesellschafter:innen im Startup
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Stefan Müller: „Ich habe meine ersten Investments alleine gemacht. Da bin ich auf die Nase gefallen, das war nicht gut. Ich habe einfach gemerkt, dass so ein Counterpart gefehlt hat. Der mich auch ein bisschen runterholt und sagt, wenn ich die Gründer:innen vielleicht überfordere. Wenn mir zum Beispiel alles nicht schnell genug geht. Und deshalb ist es meiner Meinung nach gut, wenn man eine Gruppe von Angels hat und das kann auch ein großer Vorteil für die Gründer:innen sein. Jetzt ist natürlich die Frage, was die richtige Größe ist.

Da kann man viel hin und her philosophieren, es hat auch viel mit dem Markt, dem Produkt, der Idee und dem Segment zu tun. Ich bin im Moment in 6-7 Firmen investiert, die alle zwischen 4-6 Investor:innen haben. Ich denke, das ist eine richtig gute Größe. Man kennt sich bei der Größe noch, man kann sich austauschen und man muss nicht monatelang einen Termin suchen, sondern man kann die Leute auch mal schnell anrufen. 4-6 Investoren ist die richtige Größe, es kann auch mal eine kleinere Runde sein, alles was drüber ist, wird kompliziert.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
darüber, wie er die Kommunikation mit den Gründer:innen gestaltet
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Da bin ich relativ flexibel, ich fordere schon, dass es ein sauberes Reporting einmal im Quartal gibt. Ein wie auch immer gearteten Bericht, das geht aber auch gerne mündlich bei einem Abendessen. Im Augenblick häufig mit vielen Videocalls. Es ist immer wichtig, dass man die Investoren regelmäßig informiert, weil in dem Moment, wo man als Investor nichts hört, denkt man, dass irgendwas schief läuft. Meistens ist es dann auch leider so, häufig ist es aber auch so, dass man gar keine Zeit als Gründer:in mehr hat, auch noch an die Investoren zu denken, weil es so gut läuft. Es sollte aber nicht passieren, dass man die Investoren vergisst zu informieren.“

Business Angel Tina Dreimann
über ihre Erfahrung bei Investitionen mit anderen Angels
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Tina Dreimann: „Ich habe in der Zusammenarbeit mit anderen Angels schon sehr positive, aber auch negative Erfahrungen gemacht. Ich möchte mit der positiven Dynamik anfangen. Nämlich, wenn man ähnliche Grundvorstellungen und Werte hat, wenn man das Startup beschleunigen möchte und da auch ganz offen miteinander umgeht, kann eine ganz tolle Dynamik in so einem Team entstehen.
Wir haben es damals bei Everdrop sehr positiv gemacht und wir machen es seit dem auch immer wieder. Wir haben es auch zwei Mal falsch gemacht. Da kann ich auch gleich von erzählen. Also brennen die Co-Investoren gleichermaßen für das Startup und sind sie bereit zu unterstützen?

Wenn sich jeder gleichermaßen engagiert, beschleunigt ein Angel-Team ein Startup noch mal. Es kann leider auch das Gegenteil passieren. Also wie bremst man Teams aus? Das passiert häufig durch fehlendes Startup Verständnis. Gerade wenn ich mein Kapital auch in einer klassischen Arbeitswelt verdient habe, kann es natürlich passieren, dass ich kein Verständnis für ein Startup habe. Also wie validiert man, wie experimentiert man? Da auch eine klassische Corporate-Meinung mitbringen.

Da muss man wirklich sehr vorsichtig sein, sich selbst reflektieren. Also was weiß ich über Startups, was weiß ich nicht, welche Meinung gebe ich wieder und welchen Rat kann ich geben. Da empfehle ich jedem, sich darauf zu konzentrieren, wo ich weiß, dass ich eine Expertise habe. Es gibt nichts Schlimmeres als vermeintlich gute Meinungen von Angels, die dann von den Gründerteams umgesetzt werden sollen. Am Ende bin ich als Angel nur der Kapitalgeber und das Gründerteam entscheidet. Also sind Angels Unterstützer und Enabler, aber nicht die Manager.“

Business Angel Ingo Weber
über erklärt, was ein Sales Funnel ist
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Ingo Weber: „Der Sales Funnel ist der Trichter der Vertriebsaktivitäten, in den ganz oben ganz viele Leads hereinkommen, die dann qualifiziert werden. Dann kommt vielleicht eine Demo und ein Folgetermin. Dann gibt es ein Angebot und dann einen Auftrag.

Ganz oben im Trichter ist die Wahrscheinlichkeit für ein Geschäft noch am geringsten, ganz unten sind die Aufträge. Mit dem Sales Funnel kann man auch die berühmte Traction beurteilen, insbesondere wie gut der Sales Funnel gefüllt ist und wie gut die Konversionsrate zwischen den einzelnen Stufen ist.

Was für Business Angels auch immer hilfreich ist: sich den Funnel noch einmal zwei Wochen später zeigen zu lassen, um zu prüfen, ob es nur eine Momentaufnahme war oder da tatsächlich Bewegung drin ist und ob er oben zum Beispiel voller geworden ist.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über die besten Quellen für Startup-Investments
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Robert Sünderhauf: „Die besten Investitionen kommen tatsächlich meistens aus dem Bekanntenkreis. Freunde von Freunden sind auf ein Startup aufmerksam geworden. Oft sind das auch Leute, die vorher schon mal eine Firma gegründet haben und so eine gewisse Erfahrung mitbringen. Das minimiert dann das Risiko.

Manchmal sind es aber auch klassische Accelerator-Programme, aber meistens doch tatsächlich Empfehlungen.“

Business Angel Katja Ruhnke
über die größten Fehler, die man als Business Angel vermeiden sollte
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Katja Ruhnke: „Also den größten Fehler, den man am Anfang machen kann ist, dass man mit einer zu hohen Summe ins Investment reingeht. Haben wir übrigens auch gemacht. Das war auch das erste Learning. Also erstmal mit einer etwas kleinere Investmentsumme einsteigen. Ich sehe unser Startup-Portfolio wie ein gutes Aktienportfolio. Das bedeutet mit mehreren Beteiligungen.

Also lieber mehrere kleinere Tickets in Startups zeichnen, weil man dann auch mehr von unterschiedlichen Startups lernt und man am Anfang eher Fehler macht. Das ist ja auch menschlich, weil man alles irgendwann lernen muss. Deshalb wirklich am Anfang mit mehreren kleinen Tickets in mehr Startups investieren, damit man ein Gefühl für das Startup-Ökosystem bekommt. Wenn die Startups gut laufen kann man in den nächsten Runden nochmal nachlegen. Da werden die Tickets in Startups sowieso größer.“

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