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Claudia Baumgart über ihre favorisierten Branchen für Angel Investments

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über ihre favorisierten Branchen für Angel Investments

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Claudia Baumgart: „Ich habe für ein großes Family Office in Lateinamerika gearbeitet, was ursprünglich sein Vermögen mit Supermärkten gemacht hat. Dadurch bin ich ganz stark in das Thema Retail und Consumer reingerutscht. Das war schon 2015 und seitdem bin ich wirklich in diesem Bereich zu Hause und schau mir das an.

Wenn man das heute erweitert, also Retail und Consumer Tech, dann ist das ein riesiger Bereich. Da gehört Logistik, Supply Chain, Payments, Konsumentenkredite und selbst ein bisschen Versicherung mit dazu. Es dreht sich sehr stark um den Kunden im Mittelpunkt.

Da gibt es dann sowohl B2C als auch B2B-Geschäftsmodelle. Früher waren das ganz stark B2C-Modelle, zum Beispiel eCommerce-Marktplätze. Heute habe ich auch einige SaaS-Startups in meinem Portfolio.“

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Business Angel Alf Arnold
über das Schlimmste am Angel Investing
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Alf Arnold: „Es gibt natürlich immer prekäre Situationen, die oft stattfinden, wenn es einen besonderen Erfolg oder Misserfolg gibt. Es treten häufig Probleme auf, wenn es unterschiedliche Interessen gibt. Außerdem können die unterschiedlichsten Persönlichkeiten unter Druck hervortreten, die man vorher nicht kannte. Auch sehr unschöne Momente sind zum Beispiel: wenn die Kunden ausbleiben, das Feedback negativ ist oder das Produkt so nicht stimmt.

Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten zwei Jahren auch massiv verändert, dies hatte extrem gravierende Auswirkungen. Es ist immer ideal, wenn man auf ein Problem direkt eine Lösung hat. Dies ist aber nicht immer der Fall und manchmal gibt es auch keine Lösung, die einem einfällt.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welchen Nachteil es bei Startups gibt, in die bereits eine größere Organisation investiert hat
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Gwendolyn Schröter: „Ich würde es jetzt so interpretieren, dass vielleicht schon ein Stratege investiert ist. In der Regel passiert das in so frühen Phasen eher nicht, außer die Startups kommen aus einem Inkubator Programm, wo dann der jeweilige Stratege Anteile am Startup bekommen hat. Generell gibt es große Vorurteile im Markt gegenüber Strategen. Die sind ganz oft berechtigt, vor allem in frühen Phasen.

Warum sind die berechtigt?
In dem Moment, wo jemand als Stratege an einem Startup interessiert ist, dann ist häufig die Begründung, Innovationen, die im Unternehmen vorangetrieben werden sollen. Oder wir sind zu langsam und das Startup dient als ausgelagerte Beschleunigungsabteilung. Die haben dann kein zwangsläufig finanzielles Interesse, sondern ein strategisches Interesse. Warum ist das schwierig? Gerade in den frühen Phasen hast du ein Interesse, dass das Startup klar und fokussiert auf ein Ziel hinarbeitet. Wirklich auf eigenen Beinen zu stehen und nicht von einem dritten Stratege abhängig zu sein, der vielleicht Richtungen vorgibt, die nicht die besten für das Startup sind, sondern ihrem eigenen Interesse dienen.

Natürlich gibt es auch Strategen, die ein reines finanzielles Interesse haben. Das sagen die meisten, aber wie kann man überprüfen, ob das stimmt? Man sollte sich die Verträge genau anschauen. Sobald in einem Vertrag unübliche Sonderklauseln für die Strategen zu finden sind, sollte man sehr Vorsichtig sein. Dann ist es ein klares Indiz dafür, dass sie keine finanziellen, sondern strategische Interessen verfolgen. Die werden das Startup in der Entwicklung einschränken und dann muss man sich die Frage stellen, ob man das möchte.

Mindestens 50 % der Startups vollziehen einen Pivot und da soll ein Stratege nicht im Weg stehen. Man möchte alleine und ungebunden sein, damit die Startup die Freiheit haben, diesen Pivot zu gehen.“

Business Angel Katja Ruhnke
über ihre Rolle als Business Angel im Startup
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Katja Ruhnke: „Also unsere Rolle im Startup verstehen wir so, dass wir uns nicht einmischen, aber immer da sind, wenn wir gebraucht werden. Wir versuchen wirklich ein Sparringspartner zu sein und das ist in jedem Startup in unserem Portfolio ganz unterschiedlich, weil wir auch ganz unterschiedliche Gründer:innen haben. Auch vom Alter, Ausbildung und vom Produkt her. Es gibt einfach Produkte, bei denen wir mehr helfen können. Es gibt sehr erfahrene Gründer:innen, den brauch ich jetzt nichts im Unternehmensaufbau erzählen.
Wir haben aber auch ganz junge Gründer:innen, die alles zum ersten Mal machen. Die sind über jede Unterstützung froh. Es ist immer ein Abklären vorher mit den Startups nötig, also was gebraucht wird. Ich sage immer, dass die Gründer:innen mich Tag und Nacht anrufen dürfen, ich werde so schnell wie möglich zurückrufen und immer ein offenes Ohr haben. Manchmal brauchen sie auch einfach nur eine Schulter zum Anlehnen oder einen vertrauensvollen Gesprächspartner. Es ist einfach sehr unterschiedlich.

Wir kümmern uns sehr oft in Startups um die Beziehungen, sei es zwischen Gründer:innen untereinander oder Gründer:innen zu Investor:innen oder Gründer:innen zu Mitarbeiter:innen. Kommunikation, Leadership und Persönlichkeitsentwicklung machen wir sehr viel. Wir unterstützen zum Beispiel nicht in der Supply Chain, weil wir so was gar nicht können. Von manchen Produkten in unserem Portfolio weiß ich auch zu wenig, um auf Produktseite unterstützen zu können. Ich habe insgesamt festgestellt, dass man eigentlich in jedem Startup Unterstützung leisten kann. Ein Unternehmen ist einfach eine Welt für sich und die hat so viele Bereiche, die angeschaut werden müssen, dass es in jedem Bereich potenzielle Unterstützungsmöglichkeiten gibt.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
darüber, wie wichtig das richtige Timing ist
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Dr. Gesa Miczaika: „Es gibt ja häufig Unternehmen, die vor vielen Jahren gestartet wurden. Zum Beispiel im ClimaTech Bereich wurden bestimmt schon vor einigen Jahre tolle Dinge gestartet, die keine Finanzierung bekommen haben. Warum haben sie keine Finanzierung bekommen? Da war das Timing einfach nicht richtig. Zu der Zeit wurde das Problem und das Thema von vielen Investor:innen noch nicht erkannt. Deshalb ist das Timing ein sehr wichtiger Punkt.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über wichtige Stellen im Pitch Deck
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Matthias Helfrich: „Ich achte auf die große Leitlinie hinter der Idee. Ob man das jetzt Vision nennen muss, weiß ich nicht. Aber damit meine ich schon das sogenannte Big Picture. Für mich ist dann wichtig, wie sich eine operative Umsetzung davon darstellen lässt.

Letztlich muss ich als Business Angel beurteilen, ob die Gründerinnen und Gründer, die mir eine Beteiligung an ihrem Startup anbieten, im Stande sind, ihren Business Case umzusetzen. Und der erste Schritt für die Umsetzung des Business Cases ist ja letztlich auch das Pitch Deck selbst.

Insofern ist für mich der rote Faden von der Vision hin zu der Glaubwürdigkeit der Umsetzung ein sehr wichtiges Thema.“

Business Angel Beate Fastrich
über den Begriff "Traffic" in Bezug auf Webseiten
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Beate Fastrich: „Der Traffic in Bezug auf eine Webseite ist die Anzahl der Besuche in einem bestimmten Zeitraum. Das ist natürlich wichtig für Business Angels als Investoren, um zu verstehen, wie gut ein Produkt bzw. eine Idee ankommen. Insofern sollte man sich das auf jeden Fall anschauen.

Man muss aber genauer hinschauen, wo der Traffic herkommt. Ist das beispielsweise Paid, Organic, Direct oder Social – welches Marketing und welche verschiedenen Kanäle haben zu diesem Traffic geführt. So kann man verstehen, wie das Geschäftsmodell des Startups funktionieren kann. Ist es teuer, den Traffic zu gewinnen – oder nicht.

Der Traffic ist ja letztendlich der oberste Teil des Funnels zum Umsatz hin: je mehr Traffic ich auf der Seite habe, desto mehr potentielle Kunden habe ich auch, die das Produkt oder den Service dann kaufen können.

Der andere Punkt, den man als Business Angel analysieren sollte, ist die Conversion. Also: wie viele dieser potentiellen Kunden, die auf meine Seite kommen, klicken dann auch auf mehrere Seiten oder kaufen das Produkt dann am Ende sogar.

Das sind zwei wesentliche Punkte, um das Potential von einem Produkt bzw. einem Service beurteilen zu können.“

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