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Claudia Baumgart über Trends im Bereich von Retail-Tech

Business Angel aus Zürich

über Trends im Bereich von Retail-Tech

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Claudia Baumgart: „Ich glaube im Bereich von Retail-Tech ist die größte B2C-Welle vorbei. Es wird natürlich weiterhin spannende B2C-Modelle auch im Retail-Tech-Bereich geben, wie zum Beispiel Gorillas, Flink, Getir usw. – und natürlich auch so etwas wie HelloFresh hat weiter eine hohe Relevanz.

Direct to Consumer sehen wir derzeit ganz stark bei Amazon-Konsolidatoren. Die sprießen ja geradezu wie Pilze aus dem Boden. Startups wie SellerX, Razor Group usw. Das ist aus meiner Sicht gerade der Hype auf der B2C-Seite.

Dann gibt es noch das ganze Thema Social Selling, Social Commerce, Livestream Commerce – und zuletzt ganz neu das Thema Metaverse und NFTs. Da kann ich selbst noch keine Prognose abgeben. Es ist ein Hype, aber vielleicht sehr spannend – und sollte man sicher nicht ignorieren. Kurzfristig wird so etwas häufig überschätzt, dafür langfristig unterschätzt. Insofern werde ich mich damit auseinandersetzen und das Thema als Investor verstehen wollen – selbst wenn ich am Ende nicht investieren sollte.

Auf der B2B-Seite, oder wie ich sie auch manchmal nenne: der Backend-Seite, sehe ich ganz viel das Thema der Tech-Infrastruktur. Der Tech-Stack ist selbst bei vielen eCommerce- oder Digital Native-Unternehmen nicht optimal.

Dann sehe ich ganz viel die Themen Store Analytics und Store Operations, um das deutlich smarter zu machen und noch mehr mit der Onlinewelt zu verbinden.

Fulfilment und Last Mile, insbesondere für Gorillas, Flink und Co. – kann man das möglicherweise langfristig durch Roboter ersetzen? Kann man den Vorgang im Dark Store möglicherweise effizienter machen?

Dann gibt es noch die Themen Merchandise und Inventory Management. Auch sehr spannend gerade alles rund um Retail Media, also Shopper Marketing, Shopper Analytics und Shopper Insights. Douglas oder Macy’s haben da zum Beispiel sogar schon eigene Units dafür. In Berlin gibt es das Startup Unea, die in diesem Bereich unterwegs sind. Diese Themen sind vielfältig und spannend.

Zuletzt gehören auch angrenzende Themen wie Online-Payment, Versicherungen usw., wo es in den kommenden Monaten und Jahren spannende Startups geben, in die man als Business Angel investieren kann.“

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Rechtsanwalt für VC und Startups

Business Angel Benjamin Minack
über Faktoren für eine Investitionsentscheidung
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Benjamin Minack: „Bevor wir uns überhaupt intensiv mit Zahlen in dem Projekt beschäftigen, versuchen wir uns einen Eindruck zu verschaffen, wie gut wir verstehen, was die Gründer:innen sich da überlegt haben. Können wir diesen Markt verstehen, können wir nachvollziehen, worum es da geht. Oder fehlt uns da schon ganz viel Wissen, um eine Einschätzung geben zu können.

Also dass wir den Gründer:innen auch neben dem Geld mit Kompetenzen helfen können. Beides wollen wir geben, wir wollen ja nicht nur Liquidität zur Verfügung stellen, sondern im Zweifel auch dafür sorgen, dass unsere Netzwerke oder Kompetenzen irgendwie hilfreich sind. Das kann natürlich nur der Fall sein, wenn wir das Thema gut verstehen.

Wenn wir da einen guten ersten Eindruck haben, dass das für uns anschlussfähig ist, setzen wir uns ein bisschen intensiver mit dem Team auseinander. Wir versuchen zu verstehen, welche Kompetenzen im Team sind und trauen wir dem Team zu, was es sich selbst vornimmt und wie funktionieren wir auch mit dem Team. Können wir uns vorstellen, mit dem Team zu arbeiten, funktioniert das zwischenmenschlich oder sind Termine, die man später mit den Akteuren hat, eher unangenehm.

Dann sind natürlich auch KPIs relevant, aber die KPIs unterscheiden sich von Geschäftsmodell zu Geschäftsmodell so stark, dass man da keine präzise Antwort geben kann.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine Faktoren für eine Investitionsentscheidung
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Xavier Sarras: „Gerade im Angel Investing Bereich ist das Team entscheidend. Du investierst ja als Business Angel in einer sehr frühen Phase. Und in so einer frühen Phase sind über die Idee und über den Markt hinaus, die ich mir natürlich auch anschaue, das Team entscheidend. Die Konstellation des Teams, die Erfahrungen und vor allem auch deren Purpose. Ich rede auch sehr gerne von dem Purpose eines Teams und von Foundern.

Da muss einfach eine hohe Übereinstimmung sein zwischen dem, was sie sich vorgenommen haben und ob ich den Glauben daran habe, dass sie auch den ultimativen Willen haben, das zu machen. Dabei handelt es sich um ein Kern KPI. Ich weiß nicht, ob man es als KPI definieren kann. Ein Purpose lässt sich schwer quantitativ messen. Aber ich schaue mir diesen Punkt sehr genau an. Ansonsten schaue ich mir die Skalierbarkeit der Idee an und ob die Werte der Geschäftsidee mit meinen Werten übereinstimmen.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über seine größten Learnings als Business Angel
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Wilfried Gillrath: „Bei meinen Investments ist das Learning, dass Themen fokussiert werden, die für die weitere Entwicklung des Startups gar nicht so wichtig sind. Auf der anderen Seite ist die Welt so flexibel, so abwechslungsreich und von Zufällen geprägt, dass nicht das Geschäftsmodell, sondern das Team dominant betrachtet werden muss.

Da fehlt mir bei der Zusammenarbeit mit anderen Investoren häufig der Fokus, weil sehr detailliert über das Geschäftsmodell und Zahlen gesprochen wird, obwohl diese so ungewiss sind. Kein Mensch weiß wirklich, wie sich die Zukunft entwickeln wird. Die größte Herausforderung ist eigentlich das Team selber. Wenn sich Veränderungen ergeben, braucht man ein Team, was gut in der Komposition ist und gut miteinander auskommt und dann angemessen auf Veränderungen reagiert, das Geschäftsmodell anpasst oder völlig überarbeitet.

Da fehlt mir in der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels häufig der Fokus!“

über den Umgang mit Krisen im Startup
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Tim Schumacher: „Wenn in einem Startup eine Kriste auftritt – und das passiert in den meisten Startups zu irgendeinem Punkt, dann ist es ganz wichtig, zu dem Zeitpunkt auch da zu sein und dazu helfen.

Es gibt immer mal Punkte, da kann man als Investor dem Gründer nur ganz klar raten, das so zu machen. Aber am Ende liegt die Entscheidung bei den Gründern, das ist wichtig. Feedback kann man ja subtil oder vehement geben. In Krisensituationen ist es manchmal nötig, das Feedback auch sehr deutlich zu geben, gleichzeitig aber auch Hilfe anzubieten. Oft sind die Gründungsteams dafür auch sehr dankbar.

Es gibt aber auch Fälle, in denen die Gründer etwas beratungsresistent sind und sehenden Auges ins Verderben rennen. Da muss man sich darüber im Klaren sein, dass es ein Risikoinvestment ist, bei dem man versuchen kann zu helfen – was aber nicht immer klappt.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
über Portfolio Management
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ja, was ist Portfolio Management?

Worum geht es dabei? Mein Portfolio besteht aus den Startups, in die ich investiere. Worauf achte ich da? Ich will natürlich mein Risiko minimieren, das ist klar. Viele Startups schaffen es nicht, was man am Anfang gar nicht denken möchte. Wenn man die ganze Sache intellektuell angeht, weiß man das. Das heißt, ich versuche mein Risiko irgendwie zu minimieren. Ich investiere nicht in lauter ähnliche Startups, die sich alle in der gleichen Phase befinden. Dann hätte ich ein starkes Klumpenrisiko.

Es ist gerade am Anfang aber sehr schwierig bis unmöglich ein gutes Risikomanagement zu betreiben. Um statistisch ein valides Risikomanagement zu betreiben, da brauche ich eine große Anzahl an Investments. Da kenne ich niemanden, der da überhaupt in der Lage dazu ist. Und dann muss ich unglaublich viel Geld am Anfang in die Hand nehmen. Selbst dann hätte ich ein Problem, weil ich dann nur zu einem Zeitpunkt investiert hätte und alle Startups in einer ähnlichen Phase wären. Am Anfang ist das Risiko sehr hoch und dann nimmt es mit der Zeit ab. Wenn schon drei Finanzierungsrunden stattgefunden haben, dann wird das Risiko geringer. Da muss ich mich aber langsam herantasten und das ist einfach schwierig und man muss es langsam aufbauen.

Gut ist natürlich, wenn man nach einer Zeit eine gewisse Anzahl an Startups im Portfolio hat, die sich in unterschiedlichen Phasen befinden. Das merkt man auch daran, wenn man einen Business Angel in der Runde hat, der sein erstes Investment macht, das ist oft für alle Beteiligten ein bisschen anstrengend, weil das verständlicherweise für ihn klappen muss, weil sonst ist das Geld, was er dafür zur Verfügung gestellt hat erstmal weg. Wenn ich 10 Startups im Portfolio habe und eins fällt weg, dann kann ich es verkraften. Die sind oft bei kleineren Problemen sehr nervös und das ist schwierig und nicht zielführend.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, warum sie Business Angel ist
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Maria-Johanna Schaecher: „Bei aller Mühe und allen Anstrengungen ist es eine ganz große Freude und eine wirkliche Bereicherung für das eigene Leben, sich mit jungen Leuten auseinanderzusetzen, Ideen zu diskutieren, zu überlegen, wie man mit bestimmten Schwierigkeiten umgeht, Unterstützung geben zu können, Netzwerke zur Verfügung zu stellen und zu sehen, wie aus einer Idee ein Unternehmen wird.

Das hat so viel Return, dass trotz der ganzen Herausforderungen immer noch ganz viel übrig bleibt und sehr viel Energie für das eigene Leben erzeugt wird. Ich bin wirklich jeden Tag glücklich und dankbar, dass ich teil von dieser Reise sein darf und mich entsprechend einbringen kann.“

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