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Claudia Nagel über attraktive Geschäftsmodelle

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über attraktive Geschäftsmodelle

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Claudia Nagel: „Ich betrachte das Thema smart building und vor allem sogenannte SaaS (Software as a Service) Geschäftsmodelle, weil diese Recurring Revenues haben, welche über die Zeit idealerweise stark anwachsen und deshalb sehr attraktiv sind. Tatsächlich sind bei uns nicht alle Geschäftsmodelle rein softwarebasiert, sondern beinhalten auch Hardwarekomponente.

Ein weiteres spannendes Thema ist, dass die gebaute Infrastruktur in den nächsten ca. 20 Jahren nachhaltig gestalten werden muss. Dafür hilft Technologie und dieser Bereich ist ein attraktives Wachstumssegment.

Für den Fokus habe ich mich entschieden, weil ich Ingenieurin bin und ich in dem Bereich gegründet habe. Ich kenne mich in der Industrie und im smart building gut aus und habe ein großes Netzwerk im Bereich Real Estate.

So fällt es mir leichter einzuschätzen, ob die Geschäftsmodelle von Gründer:innen machbar sind. Ich persönlich finde es schwierig in Felder zu investieren, wo ich mich gar nicht auskenne. Gerade in der Technologie ist die Entwicklung so schnell, dass man leicht überholt werden kann. Mir ist es wichtig, die Gründer:innen zu verstehen, also was sie technisch machen. Dann kann ich auch einfach einen Mehrwert bieten.“

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Business Angel Andreas Assum
darüber, worauf er beim Cap Table achtet
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Andreas Assum: „Was ist beim Cap Table zu beachten? Da hat es natürlich unterschiedliche Blickwinkel. Den Blickwinkel der Gründer und den Blickwinkel der Investoren. Wenn ich mal aus Angel Sicht darauf achte, ist es einfach die Frage, ob ich mich verwässern lassen möchte und wie lange kann ich nachziehen und wie beeinflusst das meine Portfoliostreuung.

Auf der Gründerseite ist vor allem wichtig, wie Komplex der Cap Table wird. Kann ich den überhaupt managen? Wie organisiere ich mich da. Der zweite Aspekt ist natürlich, welche Einfluss ich als Gründer noch habe. Das muss man sich natürlich gut überlegen und da empfiehlt sich frühzeitig einen Plan zu machen, um die entsprechenden Anforderungen abzudecken. Also was brauche ich, um mein Unternehmen voranzubringen und wann nehme ich wen mit an Bord.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Olaf Stichtenoth: „Ich bin Olaf und 48 Jahre alt, aktuell im Jahr 2022. Ich habe ein unternehmerisches Leben bis heute geführt und habe vor 15 Jahren eine Softwareagentur gegründet. Nebenbei habe ich noch ein paar andere Unternehmen im digitalen Bereich gegründet und auch erfolgreich verkauft. Seit 8 Jahren mache ich Angel Investments.

Für mich heißt ein Angel Investment in erster Linie, dass es zum einen ein relativ junges Unternehmen ist, also ich investiere gerne als erster Investor und auch in Pre-Revenue. Ich schaue hauptsächlich aufs Team, das heißt, dass ich auch mindestens zwei Gründer brauche. Ich mache keine Investments in Einzelgründer und ich investiere gerne an Stellen, wo ich einen relevanten Impact habe und wo ich mit meiner unternehmerischen Erfahrung helfen kann.

Das ganze muss natürlich mit Geld gehebelt werden, denn ein junges Unternehmen braucht in der Regel einen bestimmten Betrag, um zu beweisen, dass der Markt, den sie sehen, auch wirklich da ist. Das heißt, dass ich jemand bin, der ganz gerne einen Proof of Concept finanziert oder ein MVP. Also ich gehe in sehr frühen Phasen rein und ich arbeite auch sehr intensiv mit den Gründern zusammen.

Ich mache die Investments alle zusammen mit meiner Frau, die in Statistik promoviert. Wo wir als Team gut helfen können ist relativ breit aufgestellt. Wir haben beide einen unternehmerischen und Software Hintergrund. Das heißt, ich kann bei technischen Fragestellungen, bei Marketing und Fundraising helfen. Meine Frau dabei helfen, wenn es mehr in vertriebliche Dinge reingeht.

Der zweite wichtiger Punkt für unsere Investments sind Leute, die auch Menschen wie uns an Bord haben wollen. Wir stellen nicht einfach einen Koffer mit Geld hin und warten darauf, dass ein größerer Koffer zurückkommt. Wir gestalten aktiv und das müssen die Gründer auch wollen und mögen.

Der dritte Punkt ist, dass das Unternehmen ein relevantes Problem lösen sollte. Ein relevantes Problem heißt auch in einem gesellschaftlichen Kontext sinnvoll sein. Unternehmen, die eine Idee haben, mit der man so auf die Schnelle reich werden kann oder so interessieren mich einfach gar nicht. Mich interessieren ökologische und gesellschaftliche Themen. Für mich muss nicht alles so mega Öko-Unternehmen sein, für mich reicht es, dass es dieses Geschäftsmodell geben sollte. Das löst das Problem von jemandem und das macht irgendwas besser.

Ich muss nicht von allen Stellen überzeugt sein, man kann durchaus ein Modell haben, wo man eine Problematik hat und ein Stück eines Industriezweiges irgendwie grüner macht. Dann muss ich nicht den Industriezweig gut finden, aber es ist wichtig, dass dieser Teil und dieses Umweltproblem in diesem Zweig gelöst wird. Wir haben als Unternehmer einen sehr großen Einfluss auf die Gesellschaft und den sollten wir auch aktiv wahrnehmen und das wünsche ich mir auch von den Gründern. Das wir gemeinsam die Welt ein Stückchen besser machen.“

Business Angel Andreas Assum
über den Einfluss von Nachfinanzierungen auf den Unternehmenserfolg
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Andreas Assum: „Welchen Einfluss haben Nachfinanzierungen auf das Business? Prinzipiell macht es für den Gründer Sinn, sich vorher zu überlegen, was die verschiedenen Runden sind. Also nicht nur an die nächste Finanzierungsrunde zu denken, sondern wirklich, was er damit für Ziele erfüllen will. Das Ziel von einer Nachfinanzierung ist, das positive Momentum aufrecht zu erhalten.

Nichts ist schlimmer, wenn ich plötzlich in eine Situation reinkommen, wo ich Geld brauche und gegebenenfalls eine Downround mache. Die ist sehr anspruchsvoll und um die zu vermeiden, macht es Sinn, sich frühzeitig Gedanken zu machen. Also wie viel brauche ich für welche Phase und wen nehme ich mit hinzu. Bei ganz jungen Startups auch darauf achten, dass Business Angel gegebenenfalls auch bei Nachfinanzierungen dabei sind.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, warum sie Business Angel ist
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Maria-Johanna Schaecher: „Bei aller Mühe und allen Anstrengungen ist es eine ganz große Freude und eine wirkliche Bereicherung für das eigene Leben, sich mit jungen Leuten auseinanderzusetzen, Ideen zu diskutieren, zu überlegen, wie man mit bestimmten Schwierigkeiten umgeht, Unterstützung geben zu können, Netzwerke zur Verfügung zu stellen und zu sehen, wie aus einer Idee ein Unternehmen wird.

Das hat so viel Return, dass trotz der ganzen Herausforderungen immer noch ganz viel übrig bleibt und sehr viel Energie für das eigene Leben erzeugt wird. Ich bin wirklich jeden Tag glücklich und dankbar, dass ich teil von dieser Reise sein darf und mich entsprechend einbringen kann.“

über das Schlimmste am Angel Investing
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Tim Schumacher: „Das Schlimmste am Angel Investing – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann – ist, dass man manchmal eben überhaupt nicht eingreifen kann. Dass man sieht, ein Team könnte so viel mehr, wenn es bestimmte Dinge tun würde, aber das man einfach akzeptieren muss, dass das Gründungsteam das Sagen hat und man selbst nur der Investor ist.

Auch wenn man am Anfang daran geglaubt hat, kann man aus dieser Position eben Dinge nicht verändern. Das ist dann sehr traurig, wenn man sieht, wie sie trotz guter Ratschläge scheitern.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Nikolaus D. Bayer: „Ich bin tatsächlich ursprünglich Business Angel Investor geworden, weil ich mich auf einer Hochzeit von einem guten Freund mit jemand anderem an der Bar gut verstanden habe, und wir haben uns mächtig betrunken. Ein paar Monate später entstand mein erstes Angel Investment daraus.

Dann habe ich mir überlegt, wie man mit so hohem Risiko umgeht und mit einem Bein darf man da nicht stehen. Dann habe ich angefangen, mich mit dem Thema ernsthafter zu beschäftigen, habe gelernt, dass es mehr als ein oder zwei Beteiligungen sein müssen, damit man die Statistik des Scheiterns schlägt.

Das mache ich seit meiner ersten Beteiligung mit großer Freude und bekomme so viele tolle Menschen zu sehen und lerne sie kennen. Außerdem neue Technologien, die ich mit aufbauen darf. Einfach eine ganz tolle Sache.“

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