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Claudia Nagel über Nachhaltigkeit und Profitabilität

Proptech Business Angel

über Nachhaltigkeit und Profitabilität

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Claudia Nagel: „Dort, wo Unternehmen durch Technologien ein Nachhaltigkeitsbeitrag leisten, werden sie damit Umsätze erzielen und irgendwann profitabel werden. Da wir gemeinsam den Nachhaltigkeitsweg beschreiten sollen und werden müssen.

Viele sagen, dass “only tech” uns retten kann. Ich denke, Technologien sind eine große Chance, mit weniger Kosten und Aufwand ein besseres Ergebnis zu erzielen. Also kann man meiner Meinung nach mit nachhaltigkeitsorientierten Technologien Umsätze machen, profitabel sein und erfolgreich sein.“

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Business Angel Joakim Nägele
darüber, wie das Investieren in ein Startup konkret funktioniert
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Joakim Nägele: „Wenn die Entscheidung zu investieren gefallen ist, dann stehen zwei Schritte an. Der erste ist, sich mit den Gründern und Co-Investoren auf die Bewertung zu einigen. Der zweite ist, den Beteiligungsvertrag zu verhandeln und sich dabei entsprechende Recht einräumen zu lassen. Das hängt im Einzelfall natürlich viel von den Gründern und Co-Investoren ab.

Es gibt den so genannten ‚Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte‘, in dem festgelegt wird, bei welchen Geschäften die Investoren auch mit zustimmen müssen. Beispielsweise wenn das Budget 20% oder 30% überschritten wird, dann kann man sich als Investor das Recht einräumen lassen, da mit zustimmen zu müssen.“

Business Angel Xavier Sarras
darüber, was First Time Angels tun können, um für die erste Investition gut gewappnet zu sein
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Xavier Sarras: „Zunächst gibt es ja Plattformen wie AddedVal.io, die sich mit Angel Investing sehr intensiv beschäftigen. Meldet euch doch mal bei AddedVal.io. Die machen sich die Mühe mit Angels und Investoren diese Interviews zu führen und Videos zu produzieren. Das ist eine Ressource. Meldet euch bei solchen Companies, da bekommt ihr Hilfe. Ansonsten ist LinkedIn ein tolles Netzwerk, über das man Angels findet. Kontaktiert uns und tauscht euch mit uns aus. Lernt, bevor ihr einsteigt.

Ich habe einen Angel Investor Kollegen, der kam aus einer industriellen Karriere. Der war CEO von einem mittelständischen Unternehmen. Der ist mit knapp 50 aus der Karriere ausgestiegen und wollte Angel Investor werden. Der hat erst mal ein paar Micro Masters in dem Bereich gemacht. Hat sich über Venture Capital informiert und das studiert. Er hat sich da ca. ein Jahr lang mit Informationen aufgesaugt und sich mit mir zusammen ausgetauscht.

Wir waren in der Zeit bestimmt 5-7 Mal lunchen. Da habe ich ihm erzählt, was so meine Fehler waren. Jetzt, nach zwei Jahren, ist er ein erfolgreicher Angel und hat 8 Investments gemacht und weiß, worum es geht. Das geht schon, man muss sich nur vorher darüber informieren. Das romantische Gefühl kurz beiseitelegen und die Ra­tio aufsetzen und es als Geschäft sehen. Man muss es als Business verstehen und nicht als Hobby. Wenn man es als Business versteht, dann geht man es auch strukturierter an und dann passt auch alles.“

Torsten Meyer - Business Angel
erklärt, wie man um einen Pain Point ein Startup baut
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Torsten Meyer: „Es ist ja sehr häufig so, dass man in einer bestimmten Nische anfängt, weil man für einen Bereich merkt, dass darauf die aktuelle Software nicht ausgerichtet ist. Man möchte für bestimmte Zielkunden etwas entwickeln, das es so noch nicht gibt. Weil dir Firmen bzw. Kunden danach schreien, weil der Status Quo eben nicht gut ist.

Das ist genau der Schmerzpunkt, an dem man ansetzen kann und sich sagt: um diesen Schmerzpunkt entwickle ich eben ein Startup. Wenn die Zielgruppe groß genug ist, kann man darum eine Lösung schaffen.

Ein Startup muss keinen Schmerzpunkt haben, aber es wäre von Vorteil, wenn das Startup das Geschäftsmodell so auslegt, um einen Schmerzpunkt zu lösen. Aus meiner Sicht ist die Validität und Daseinsberechtigung eines Startups daran gekoppelt, ob es ihm gelingt, einen eruierten Schmerzpunkt für eine Zielgruppe zu lösen.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den finanziellen Erfolg bei Investments
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Wolrad Claudy: „Wenn ich den finanziellen Erfolg maximieren wollte, dann würde ich mein Geld vielleicht in Bitcoins investieren, aber nicht in Startups. Es geht also auch durchaus darum, sein Wissen weiterzugeben und jungen und tollen Geschäftsideen eine Chance zu geben. Seine eigenen Erfahrungen einzubringen und so gestalterisch tätig zu sein. Also wirklich Spuren zu hinterlassen und nicht um den finanziellen Erfolg zu maximieren. Zum Optimieren des finanziellen Erfolgs auf Business Angel Ebene gilt immer so der amerikanische Ansatz.

Ich investiere in 10 Startups, in der ersten Runde vielleicht eine Viertelmillion im Schnitt und behalte mir aber eine Halbemillion pro Investment für Folgeinvestitionen zurück. Außerdem diversifiziere ich mich durch unterschiedliche Branchen und Geschäftsmodelle, um dann mit den Top 3 Investments meinen ROI und kompletten Gewinn zu erzielen. Das ist so die Theorie. Das ist aber in der Praxis bei den wenigsten der Fall, da man sukzessive in die Investment-Szene hineinkommt, wahrscheinlich bei jedem Case etwas Neues lernt und versucht es zu verbessern. Am Ende ist es eine Investition in ein Geschäftsmodell, Gründerteam und Markt. Diese drei Dinge sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Außerdem sollte man sich selber mit dem Thema identifizieren können, sodass man Spaß dran hat. „

Janosch Kühn
darüber, was er von Gründern und Startups erwartet, damit er investiert
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Janosch Kühn: „Als Business Angels und mit unserem Family-Office investieren wir eher in frühen Phasen. Es gibt immer mal wieder Ausnahmen, also vielleicht auch mal Series A. In einer frühen Phase fühlen wir uns sehr wohl und da gibt es unterschiedliche Maßstäbe, die man anlegt. Bei einer Series A will ich schon richtige Traction, Umsätze und Zahlen sehen.

Wenn es eine Pre-Seed- oder Seed-Runde ist, dann will man die Gründer schon sehr genau kennen und eine Einschätzung zum Markt haben. Wie bewegt sich der Markt und ist er überhaupt groß genug?

Können die Gründer es durchziehen? Sind sie stark genug? Am liebsten habe ich ein sehr early Startup mit großer Traction und dann ist es auch sehr einfach in so ein Startup zu investieren.

Das ist ja auch so unsere Geschichte als Gründer, wir waren in einer sehr frühen Phase, hatten aber schon eine große Traciton. Wir waren da 5 Leute und hatten schon ca. 100.000 Euro Umsatz im Monat. Die meisten Geschäftsmodelle geben sowas nicht her, aber wenn du sowas hast, dann ist es auch sehr leicht Geld zu raisen.“

Business Angel Xavier Sarras
über die Gründe des Scheiterns
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Xavier Sarras: „Klassiker: Team und Timing. Also wenn sich das Team nicht richtig findet und nicht richtig zusammenarbeiten. Wenn die Gründer:innen auch nicht an sich arbeiten, wenn sie nicht bereit sind, sich persönlich zu entwickeln. Persönliches Wachstum ist auch ein wichtiges Thema bei dem Team. Es gehört einfach dazu. Es ist auch nicht immer ratsam mit seinen besten Freunden ein Startup zu gründen. Es kann ganz schön in die Hose gehen und es kann auch eine falsche Konstellation für die Aufgabe sein.

Es gibt ja dieses neumodische Wort: Pivot. Oftmals verändert sich das Geschäftsmodell, um den perfekten Product-Market-Fit zu erhalten. Also wirklich das richtige Produkt auf den Markt zu bringen, welches auch vom Markt akzeptiert wird. In diesen Wandlungen kann es natürlich auch zu strukturellen Änderungen kommen, die es auch braucht. Wenn das Team diese Situationen nicht hinbekommt und man das Team auch nicht so umbauen kann, dass es zu meistern ist, dann scheitert es. Das Team ist der kritischste Punkt.

Das Timing ist natürlich auch wichtig. Man kann zu früh sein, also vor dem Markt. Man kann zu spät sein, also dem Markt hinterherrennen und es sind schon mehrere Player da. Der dritte Punkt ist leider auch das Funding. Also wie viel Geld ein Startup aufnehmen kann. Manche Märkte sind verrückt geworden, schaut man sich so die Delivery-Märkte an. Gorillas ist ja zum Beispiel innerhalb von einem Jahr auf eine Milliarde Bewertung gekommen. Wenn da schon mehrere Hundert Millionen investiert sind, dann hast du da als Startup keine Chance, diesem Markt hinterherzurennen.

Funding ist ein riesiges Thema geworden, deshalb auch Momentum. Ich rate Gründer:innen dazu, liebe mehr Geld im Moment aufzunehmen, weil das eben Abstand schaffen kann. Also auch eine Eintrittshürde für andere Startups, die in den Markt wollen. Oder es kann auch für das Startup der Scheitergrund sein, weil du dann doch plötzlich mehr ausgeben muss, die Burning Rate hochgeht und deine Runway kleiner wird und du dann einfach insolvent gehst, weil du kein Cash mehr hast.“

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