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Claudia Nagel über notwendige Vorkenntnisse als Angel

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über notwendige Vorkenntnisse als Angel

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Claudia Nagel: „Angels werden ganz oft rechtliche Sachen gefragt, weil die meisten Gründer:innen keine Vorkenntnisse in Rechtsfragen haben. Diese rechtlichen Themen wollen Gründer:innen auch sehr schnell vom Tisch haben, weil sie komplex und kostspielig sind.

Am Anfang wollen Gründer:innen auch nicht direkt teure Anwälte beauftragen und deshalb sind Erfahrungen in den Bereichen GmbH Strukturierung, Gesellschaftsverträge oder andere rechtliche Themen sehr gut. Aus dem Grund sind Investoren, die selbst gegründet haben, klassische Unternehmer oder Juristen im Gesellschafterkreis von Vorteil.

Es muss nicht jeder Angel alles wissen, aber es ist schön, wenn ein Angel den Gründer:innen auf einem Gebiet weiterhelfen kann. Idealerweise haben Gründer:innen dann einen kleinen Angel-Pool, die sich gegenseitig ergänzen.“

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Business Angel Göran Göhring

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Serial Entrepreneur & Business Angel

Business Angel Göran Göhring
darüber, was außer einer guten Produktentwicklung noch wichtig für ein erfolgreiches Produkt ist
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Göran Göhring: „Ein Produkt zu haben, vielleicht auch schon in einer sehr fortgeschrittenen Art und Weise auf dem Markt anbieten zu können, ist wichtig, keine Frage. Aber viel wichtiger ist ja von der Innensicht auf die Außensicht zu kommen. Das heißt, es ist nicht entscheidend, dass ich das Produkt gut finde, sondern es ist entscheidend, dass der Markt und die Kunden das Produkt gut finden und dieses Produkt auch kaufen wollen. Das nennt man Product-Market Fit und ich kenne eigentlich kein Startup, mit dem ich zusammenarbeite, die noch das gleiche Produkt wie in ihrer frühen Phase anbieten.

Es ist auch ein Wandlungsprozess, um genau die Nische zu finden, die das Problem der Kunden in dem Markt löst. Insofern ist das Produkt das eine, aber da sind wir auch ganz schnell bei dem Thema, wie man Investitionstexte liest. Wenn dort steht, dass das Geld nur in People investiert wird oder nur in ein Produkt investiert wird, ist es zu wenig. Es ist ganz wichtig, dass ein gewisser Prozentsatz der Investition auch in Growth, also Marketing, Kommunikation und in Sales investiert wird. Nur so wird man ein erfolgreiches Unternehmen, wenn man Produkte am Markt verkaufen kann.“

Business Angel Björn Jopen
über das notwendige Potential eines Startup-Investments
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Björn Jopen: „Ich möchte beim Potential des Startups sehen, dass die Firma später gute Umsätze machen kann und auch profitabel ist. Ich unterscheide ein bisschen in Wachstumsunternehmen, die einfach groß werden sollen, was den Umsatz angeht, dabei aber lange nicht profitabel sind.

Dann gibt es aber auch Startups in meinem Portfolio, die keine so fulminante Wachstumsstory hinter sich haben, dafür aber profitabel sind – teilweise sehr, sehr profitabel.

Das ist für mich die Unterscheidung: die Firmen mit mehreren Hundert Millionen Euro Umsatzpotential in der entfernten Zukunft, auch nach weiteren Finanzierungsrunden. Und auf der anderen Seite solche Startups, bei denen es nicht nur um das krasse Wachstum, sondern um ein gutes Produkt und eine gute Story und eben Profitabilität geht.“

Business Angel Björn Jopen
darüber, womit Angels außer Geld und Wissen noch unterstützen können
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Björn Jopen: „Also ich versorge meine Startups sehr viel mit Netzwerk. Ich frage die Startups immer wieder, wo sie ein Problem haben und wo es nicht läuft. Bei den Problemen setze ich dann an und versuche zu helfen. Zum Beispiel im Bereich Marketing mit einem SEO Experten oder Marketingkampagnen auf TikTok oder Pinterest. Da kann ich aus meinem Netzwerk wirklich Leute holen, die in den Bereichen schon etwas gemacht haben.

Das ist neben dem Wissen und dem Geld das aller entscheidendste, also das Netzwerk. Ganz aktiv bei den Wachstumsthemen der Startups zu helfen.“

Business Angel Jana Moser
über Zuschüsse für Business Angels
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Jana Moser: „Also der BAFA-Zuschuss ist eine schöne und einfache Sache. Da füllt man online alle Formalitäten aus. Dabei ist die Reihenfolge wichtig. Als Erstes muss das Startup selber den Antrag zur Förderfähigkeit eingestellt haben. Wenn der Antrag entsprechet durchgegangen ist, dann gibt es eine Nummer von der BAFA, die dann bei einem eigenen Business Angel Antrag eingetragen werden muss.

Dann gibt man alles vorher ein. Es ist auch wichtig, dass alles vor Geldfluss gemacht wird, weil es danach nicht mehr geht. Vorher alles online machen und die Anträge müssen auch noch mal ausgedruckt und hingeschickt werden. Also ein bisschen Papierkram ist dann doch zu erledigen.

Es gilt immer der Eingang bei der Behörde (das ist mein aktueller Stand), wenn es um die entsprechenden Fristen geht. Des Weiteren sind die Wandlungsfristen wichtig, die muss man sich immer wieder vor Augen führen und rechtzeitig handeln. Man wird außerdem immer wieder von der BAFA angeschrieben, ob die Beteiligung noch bestand hat.

Es gibt eine Haltefrist von 3 Jahren, also muss man das Startup 3 Jahre im Rahmen einer Beteiligung begleiten. Erst dann kann man das Geld nachher tatsächlich behalten. Die Fördersumme bekommt man unmittelbar nach der Beteiligung. Also im Falle des Wandeldarlehens nicht sofort, sondern erst, wenn die Beteiligung stattgefunden hat. Die muss man nochmal nachweisen und dann bekommt man erst die Fördersumme.

Einige Angels sagen, dass der BAFA-Zuschuss keine große Rolle spielt, weil sie schon andere Beratungsleistungen oder andere geschäftliche Beziehungen zu dem Startup haben. Das führt zu Geldflüssen zwischen dem Startup und dem Investor. Das ist gar nicht so selten, weil viele Angels ihre eigenen Beratungs-, IT-Dienstleistungen oder andere Leistungen gerne über das Startup hebeln wollen. In diesen Fällen kann man den BAFA-Zuschuss nicht bekommen.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, wie ein Business Angel am Anfang Fehler vermeiden kann
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Andreas Assum: „Wenn ich das erste Mal als Business Angel aktiv werden will, dann würde ich empfehlen, erst mal mit anderen Business Angels zu sprechen. Im Idealfall investiert man nicht alleine, sondern mit einem anderen Angel zusammen. Das ist so die beste Möglichkeit, um Anfangsfehler zu vermeiden.

Wenn die Frage ist, wie Business Angels zueinanderfinden, dann gibt es viele Möglichkeiten. Einmal über das Internet, LinkedIn ist das Netzwerk. Außerdem gibt es Netzwerke, Verbände, Vereine und AddedVal.io. Alle diese Möglichkeiten bieten einen Rahmen, um mit anderen Business Angels in den Kontakt zu kommen, die in unterschiedlichen Erfahrungsstufen im Angel Investing sind. Es gibt nicht den einen Weg, aber zu empfehlen, mal rauszugehen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum investierst du und was sind deine Erfahrungen? Wenn man da jemanden findet, der den gleichen Spirit hat und Erfahrungen mitbringt, dann kann man gemeinsam investieren.

Die meisten meiner Investments sind nicht alleine von mir, sondern Co-Investments, wo ich entweder andere auf das Thema gebracht habe oder wo jemand anderes mich hinzugezogen hat.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über das Schlimmste am Angel Investing
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Nikolaus D. Bayer: „Das Schlimmste als Unternehmer, um mal etwas allgemeiner zu beginnen, ist es, Mitarbeiter entlassen zu müssen.

Das Schlimmste aus der Sicht der Angel-Investoren ist, wenn ein Gesellschafterkreis oder Beirat sieht, dass Probleme herankommen – die Gründer bzw. Geschäftsführer sehen diese Probleme aber selbst nicht kommen und sind da beratungsresistent. Das ist ein Moment, in dem man wirklich verzweifelt.“

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