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Dörte Kaschdailis über das Schönste am Angel Investing

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über das Schönste am Angel Investing

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Dörte Kaschdailis: „Das Schönste für mich persönlich ist diese Vielzahl an unterschiedlichen Menschen, die ich kennenlerne. Sei es die Peers, mit denen man zusammen investiert, oder die Gründer:innen. Und in meinem Alltag findet man meine Kinder, Rentner (meine Eltern und Schwiegereltern) und Menschen, die so alt wie ich sind.

Und das ich so mit Mittzwanzigern oder Anfangdreißigern zu tun habe, kommt ja sonst nicht so vor und ich finde das mit den Gründer:innen super. Die schauen anders auf die Dinge, bringen andere Entscheidungskriterien teilweise mit, wo ich mir denke, bin ich hier jetzt schon zu alt oder was ist hier los.

Da passiert auch so viel mit einem selber und reflektiert, welche Bias man hat. Das finde ich absolut toll und man ist immer an diesem Puls der Zeit. Ich lese in der Zeitung Dinge, an denen ich beteiligt bin. Das finde ich mega, ich bin nicht nur passiv, sondern sehr aktiv an der Gestaltung der Zukunft beteiligt. Das macht superviel Spaß!“

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Business Angel Beate Fastrich
daüber, warum sich Teams bei Startups oft über die Zeit ändern
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Beate Fastrich: „Ich glaube, es sind vor allem zwei Gründe, die da eine Rolle spielen. Das eine ist ganz persönlich, denn man arbeitet da ganz intensiv zusammen. Ein Startup ist ja kein Nine-to-Five-Job, sondern eine sehr intensive Zeit mit Höhen und Tiefen. Dass man da menschlich auf einfach mal aneinander gerät und dann nicht wieder zusammenfindet, das ist natürlich ein ziemlich trauriger Weg und etwas unschön.

Aber auch da kann man als Business Angel ganz gut helfen, dass man auseinander kommt und sich trotzdem noch in die Augen schauen kann, denn man hat ja auch gemeinsam viel aufgebaut und erlebt. Dieses Auseinandergehen muss man einmal menschlich und einmal wirtschaftlich begleiten.

Der zweite Grund, dass Teams sich ändern, ist dass sich das Startup ändert. Vielleicht gibt es ein Startup, bei dem am Anfang viel Technologie aufgebaut werden musste und einer der Gründer ist ein totaler Techie, der das richtig gern macht. Wenn das dann abgeschlossen ist und später nur noch kleine Verbesserungen am Produkt gebaut werden, dann wie sie oder er vielleicht einfach etwas anderes machen. Das ist natürlich auch verständlich und sinnvoll.

Es gibt auch andere Fälle, dass ein Gründer beispielsweise gern vor allem am Anfang im Aufbau dabei ist, wo Leute neu eingestellt werden müssen, Prozesse definiert und implementiert werden. Wenn dann die Teams größer werden, fühlt der sich beim Delegieren einfach nicht mehr wohl, weil er einfach alles gern selbst macht. Da kommt man dann in Phasen, in denen sich Gründer für etwas Neues entscheiden – und auch das ist völlig in Ordnung.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über seinen Rat an Business Angels und Gründer:innen
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ein Punkt, der mir als Anwalt wichtig ist: Für mich ist es ganz wichtig, dass sich die Gründer:innen mit den Business Angels in irgendeiner Weise schriftlich zusammengefunden haben. Von mir aus kann es auf dem Bierdeckel sein. Es muss aber in irgendeiner Art und Weise dokumentiert sein, weil man doch immer wieder sieht, dass diese Handschlagvereinbarungen nicht ausreichen. Ich bin ja in Hamburg und hier sagt man: “Handschlagvereinbarungen reichen aus”.

Unter hanseatischen Kaufmännern gilt es wie ein schriftlicher Vertrag. Das mag sein, aber blöderweise kann sich dann keiner mehr so an die genauen Einzelheiten erinnern und keiner kann sie nachweisen. Deshalb tendiere ich immer dazu, ohne den Bierdeckel geht es nicht. Den braucht ihr und auf dem muss auch jeder Business Angel stehen.

Natürlich kann es auch gerne ein bisschen mehr als nur ein Bierdeckel sein, es muss jetzt aber auch kein 100-seitiger Vertrag sein. Das Dokument, sozusagen das Grundgesetz des Gründerteams und der Angels, auf das muss man Wert legen und es muss atmen können, aber es muss schriftlich da sein.

Da müssen Erwartungshaltungen drauf stehen und da muss draufstehen, was man bekommt, wenn man diese Erwartungshaltung erfüllt. Auch das, was passiert, wenn man sie nicht erfüllt.“

Business Angel Andreas Assum
über positives Signaling von Bestandsinvestoren
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Andreas Assum: „Ja, Signaling ist ein sehr wichtiger Punkt. Es kommt aber sehr stark auf den Stand des Unternehmens an. In ganz frühen Phasen ist es natürlich gut, wenn ein Angel Investor bei einer Folgerunde mitzieht, wenn anderen Investoren dazukommen.

Anders sieht es aus, wenn da Venture Capital dabei ist, dann wird man vom Business Angel nicht erwarten, dass er mitzieht. Da liegt das Signaling bei dem letzten Lead-Investor, zieht der in der nächsten Runde mit. Es muss einfach ein positives Momentum aufrecht erhalten werden. Das ist die Hauptfrage, die sich da stellt.“

Business Angel Xavier Sarras
über das Schönste am Angel Dasein
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Xavier Sarras: „Das Erste ist mit den Unternehmern zu arbeiten. Unternehmertum begleitet mich schon immer, ich habe meine erste Firma mit 17 gegründet. Ich bin jetzt Mitte 40, ich behaupte mal, dass mich junge Unternehmer auch jung halten. Ich empfinde mich jetzt noch nicht als alt, aber ich arbeite dann doch häufig eher mit 20-,30-jährigen Gründer:innen zusammen.

Ich finde es einfach mega, mit Leuten an ihnen und an ihren Ideen zu arbeiten und für sie da zu sein. Als Mentor und Coach zu agieren und selber zu lernen, immer neue Themen zu entdecken. Der zweite Punkt ist so die Jungfräulichkeit in jedem neuen Projekt. Ich bin so ein Typ, ich will mir immer neue Themen anschauen, neben den stabilen Themen, die ich so mache. Das hilft mir die Energie im Job zu halten und das finde ich einfach mega. Die technologischen Innovationen zu sehen, jedes Mal wieder aufs Neue etwas zu entdecken.

Ich habe vor 1,5 Jahren in Blockchain Unternehmen investiert, ich kannte mich vorher mit Blockchain viel zu wenig aus, mittlerweile bin ich da im Beirat, also ich musste mich in das Thema einarbeiten. Ein Investment zwingt einen auch, sich in ein bestimmtes Thema einzuarbeiten. Dabei lernt man unfassbar viel und ich mache quasi jedes Mal einen Micro Master, wenn ich mich mit einem neuen Thema beschäftige.

Das sind so die zwei Punkte, die mich wirklich faszinieren. Das Wirtschaftliche ist so was on top kommt. Natürlich freust du dich riesig, wenn es gut geht und die Multiples toll sind. Wenn du ein 8x, 10x oder 20x auf dein Geld gemacht hast. Aber du verlierst auch und das muss man auch können. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist der dritte Punkt auch die Aufregung bei Investments. Es ist aufregend und das macht halt auch Spaß.“

Business Angel Beate Fastrich
über Möglichkeiten, dass Business Angels regelmäßig über den Status des Startups informiert sind
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Beate Fastrich: „Idealerweise ist man nicht der einzige Investor und möchte auch nicht, dass die Gründer Zeit damit verschwenden, an die Business Angels zu reporten. Am besten gibt es ein möglichst effizientes Reporting, das kann beispielsweise einmal im Quartal sein am Anfang, später vielleicht monatlich.

Man definiert dann am besten, was die relevanten Themen sind. Es geht ja nicht nur darum, dass ich mir die Dinge als Business Angel bzw. Investor anschaue. Auch das Team selbst sollte ja ein Interesse daran haben, zu sehen, wo es steht und wie es weitergeht.

Ich würde immer versuchen, so etwas zu standardisieren, um möglichst wenig Zeit von der operativen Zeit wegzunehmen. Und dieses standardisierte Reporting kann dann je nach Phase einmal im Quartal oder einmal im Monat an alle Investoren geschickt werden.

Was auch sehr hilfreich sein kann, ist ein kurzer Call mit allen ein bis zwei Tage nach dem Versand des Reportings. Das finde ich sehr sinnvoll, besonders wenn es einen sehr diversen Kreis an Business Angels gibt. So kann jeder noch einmal mit seinem individuellen Blick noch einmal Anmerkungen zum Reporting geben und seine eigenen Empfehlungen oder Angebote aussprechen. Das ist für mich der beste Ablauf.

Und über dieses standardisierte Reporting hinaus sollten die Gründer natürlich nicht zögern, sich bei mir zu melden, wenn ich etwas beitragen kann oder soll. Da bin ich nur eine E-Mail, eine WhatsApp oder einen Anruf entfernt, um solche Dinge ganz schnell und unkompliziert zu klären.“

Torsten Meyer - Business Angel
darüber, wie viel Kapital man mindestens pro Startup bereithalten sollte
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Torsten Meyer: „Die kleinsten Tickets, die ich kenne, sind so im Bereich 20.000 Euro. Und dann auch nur dann, wenn man das mit anderen Business Angels bündelt. Das bedeutet nicht, dass man selbst noch zum Beispiel vier andere Angels mitbringen muss, um auf die 100.000 Euro zu kommen. Aber es soll für das Startup Sinn machen.

Die Gründer brauchen genug Geld, also beispielsweise dann von mehreren Angels zusammen, damit sie in damit dann auch einige Monate arbeiten können, zum Beispiel um das Produkt zu schärfen.

Da gibt es kein Richtig oder Falsch. Manchmal sagt das Startup, dass es jetzt auch mit 10.000 Euro weiterkommt und genau dich als Business Angel haben will. Wenn du dann mit einem Geld noch einen genügend großen Anteil bekommst, dann ist das auch möglich.

Aber das kommt nicht so oft vor – 20.000 bis 25.000 Euro ist ein Wert, den man als Untergrenze ansehen sollte.“

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