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Dörte Kaschdailis über rechtliche Klippen

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über rechtliche Klippen

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Dörte Kaschdailis: „Da würde ich nicht sagen, dass es da bestimmte Klippen gibt. Das meiste ist mittlerweile relativer Standard geworden. Wandeldarlehen sind keine große Herausforderung. Wenn es zu einer Wandlung und zu einer richtigen Beteiligung kommt, dann muss man schon mal genauer draufschauen, welche Mitspracherechte man hat und wie man quasi Gemäß des Vertrags geranked ist usw..

Das kann aber sehr unterschiedlich sein. Bei dem einen Startup möchtest du auch mitreden und aktiv gestalten. Bei anderen Beteiligungen ist einem das Mitspracherecht vielleicht gar nicht so wichtig, weil andere Investoren noch mehr Know-how mitbringen. Also ist es ok, wenn die vielleicht mehr Mitspracherecht haben. Das ist bei den Beteiligungen einfach nicht immer gleich.“

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Business Angel aus Berlin

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
darüber, wie er sich in Startups einbringt
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ich sehe mich da auch immer als Coach, wenn es institutionelle Investoren gibt, dann versuche ich mich auch immer ein bisschen auf die Seite der Gründer:innen zu setzen und deren Interessen zu verteidigen. Da geht es immer darum, dass die Gründer:innen nicht die Motivation verlieren, weil sie vielleicht zu viele Anteile des Unternehmens abgeben. Sonst kann die Hauptmotivation, nämlich Unternehmer zu sein, plötzlich weg sein. Angestellter können die meisten sein und Gründer:innen haben sich ja gerade dafür entschieden eben nicht angestellt zu sein. Wenn ich aber nurnoch 3 % des Unternehmens halte, wenn es jetzt nicht 100 Milliarden Wert ist, dann ist man irgendwann nicht mehr motiviert genug.

Das ist wichtig, bei sämtlichen Finanzierungsrunden im Hinterkopf zu behalten. Da gibt es verschiedene Methoden, wie man das sicherstellen kann. Gründer:innen, die es zum ersten Mal machen, kennen diese Methoden natürlich nicht. Bei den institutionellen Investoren gibt es eben unterschiedliche, viele sind sehr fair, die kennen diese Problematik und die müssen sie auch lösen, denn sie sind auch davon abhängig, dass das Gründerteam motiviert bleibt. Aber es gibt hier und da kleine schwarze Schafe und da muss man einfach drauf achten, dass die Interessen der Gründer:innen ausreichend berücksichtigt werden.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Pitch Decks
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Katja Ruhnke: „Mich überzeugt bei einem Pitch als Erstes die Persönlichkeit der Gründer:innen. Bei einem Pitch Deck, wo ich die Gründer:innen noch nicht kenne, da überzeugen mich klare Pitch Decks mit Bildern und Botschaften, die ich schnell verstehen kann. Ich will auf einen Blick sehen, da sind die und die Zahlen drin, das ist die Botschaft und das ist die Idee. Ich persönlich hasse Pitch Decks mit zu viel Informationen, da man ja wahnsinnig viele Pitch Decks als Angel sichtet. Ich habe keine Mitarbeiter und ich bin kein VC. Wir müssen also sehr schnell Informationen aufnehmen können.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
über die Bewertung bei Startups
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ganz ehrlich ist die Bewertung ein schwieriges Thema, keine Frage. Im Endeffekt habe ich auch lernen müssen, dass die Bewertung natürlich ausmacht, wie viel Anteile ich jetzt für meinen Geldbetrag bekomme, aber die größere Frage ist eigentlich, was für ein Potenzial das Unternehmen hat. Was glaube ich, wie die Bewertung wachsen wird? Ob ich dann 2 oder 50 Anteile habe, dass ist egal, wenn jeder Anteil entsprechend mehr Wert ist. Es müssen sich halt alle gut damit fühlen.

Man muss auch in Richtung der Founder beachten, dass man am Anfang nicht eine zu hohe Bewertung aufruft. Manche schaffen das, gerade sind extrem hohe Bewertungen unterwegs, die aus meiner Sicht auch zu hoch sind. Teilweise auch nur für eine Idee und es wurde noch gar nichts gezeigt. Dann findet man 1-2 Business Angels, die da bereit sind zu investieren, denen es vielleicht nicht so viel ausmacht, wie hoch die Bewertung ist.

Dann steht man ein halbes Jahr oder Jahr später da und muss eine Folgerunde auf die Beine stellen und dann schafft man es nicht mal die Bewertung zu halten. Damit setzt sich auch ein Gründer extrem unter Druck. Es muss ja danach gezeigt werden, dass mit dem Geld einiges erreicht wurde und ich jetzt schon besser dastehe. Eine Downround ist psychologisch für alle Beteiligten immer ganz schlecht, das will niemand.

Das sollte man sich am Anfang klarmachen.“

Business Angel Beate Fastrich
über den Begriff "Traffic" in Bezug auf Webseiten
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Beate Fastrich: „Der Traffic in Bezug auf eine Webseite ist die Anzahl der Besuche in einem bestimmten Zeitraum. Das ist natürlich wichtig für Business Angels als Investoren, um zu verstehen, wie gut ein Produkt bzw. eine Idee ankommen. Insofern sollte man sich das auf jeden Fall anschauen.

Man muss aber genauer hinschauen, wo der Traffic herkommt. Ist das beispielsweise Paid, Organic, Direct oder Social – welches Marketing und welche verschiedenen Kanäle haben zu diesem Traffic geführt. So kann man verstehen, wie das Geschäftsmodell des Startups funktionieren kann. Ist es teuer, den Traffic zu gewinnen – oder nicht.

Der Traffic ist ja letztendlich der oberste Teil des Funnels zum Umsatz hin: je mehr Traffic ich auf der Seite habe, desto mehr potentielle Kunden habe ich auch, die das Produkt oder den Service dann kaufen können.

Der andere Punkt, den man als Business Angel analysieren sollte, ist die Conversion. Also: wie viele dieser potentiellen Kunden, die auf meine Seite kommen, klicken dann auch auf mehrere Seiten oder kaufen das Produkt dann am Ende sogar.

Das sind zwei wesentliche Punkte, um das Potential von einem Produkt bzw. einem Service beurteilen zu können.“

Business Angel Katja Ruhnke
über die Vorteile der Erfahrung zu scheitern
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Katja Ruhnke: „Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Gründer:innen schon mal gescheitert sind. Dann haben sie nämlich alles schon mal durchgemacht. Sie wissen was passieren kann. Es ist wirklich sehr schade in Deutschland, dass wir keine gute Scheiterkultur haben. Bei uns muss alles immer erfolgreich und glatt laufen. Ich persönlich finde es schade, da gute Gründer:innen in Amerika eigentlich immer erst mal scheitern, bevor sie erfolgreich werden. Da ist die Herangehensweise und Erwartung ganz anders. Ich fände es schöner, wenn wir in Deutschland da mehr Offenheit hätten. Gut, wenn jemand sagt, dass er fünfmal gescheitert ist, dann kann er es vielleicht nicht. Aber grundsätzlich mal zu scheitern ist ganz normal.

Auch unsere Gründerin aus unserem ersten Investment hat einen unglaublichen Pivot hingelegt. Ihr erstes Geschäftsmodell ist gescheitert und sie konnte es durch eine Kehrtwende zum Erfolg bringen. Das war ja auch eine Form des Scheiterns. Da mussten wir noch mal eine Runde mehr drehen, aber so was muss man auch als Investor:in aushalten können. Es kann nicht alles sofort funktionieren. Daraus kann trotzdem was Großes entstehen, unter der Voraussetzung, dass man nicht sofort aufgibt. Sowohl die Gründer:innen, als auch die Investor:innen dürfen nicht direkt aufgeben.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über seine Learnings als Business Angel
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Olaf Stichtenoth: „Ich habe relativ blauäugig angefangen Angel Investments zu machen und einfach in 2-3 Teams investiert, die mir ein bisschen zufällig in meiner Unternehmerkarriere über den Weg gelaufen sind. Das waren jüngere Leute, die eine Idee hatten, die ich spannend fand. Nach dem Motto: die können etwas, was ich nicht kann und umgekehrt – da tun wir uns zusammen. Ich wusste damals auch noch gar nicht, dass man das Angel Investment nennt.

So habe ich meine ersten Investments gemacht, anfangs auch als Tech for Equity. Schnell habe ich aber gemerkt, dass es so nicht funktioniert, vor allem nicht als Angel Investor. Ich bin viel tiefer in die Projekte hineingezogen worden, als ich zuvor gedacht hatte.

Außerdem habe ich gemerkt, dass es an den Projekte oft auch unternehmerisch gehapert hat und dass die jungen Leute zwar teilweise ein gutes Studium und ein paar Jahre Berufserfahrung hatten, aber viel zu wenig Verständnis über die Täler und Berge des Gründer-Daseins. Ich bin da zwar nie Geschäftsführer geworden, habe aber sehr intensiv mit allen Startups arbeiten müssen.

Das größte Learning daraus ist, dass man sich die Teams sehr genau anschauen muss. Sind sie in der Lage das umzusetzen, was sie sich vorgenommen haben? Sind sie auch in der Lage, das gemeinsam zu tun – oder werden sie sich zerstreiten? Bei zwei Super-Alphas gibt es eben viel mehr Konfliktpotential als bei einem ausgewogenen Team mit Leuten, die sich vertrauen und gegenseitig auch den Raum geben, um etwas Großartiges zu erreichen. Das ist der wichtigste Punkt nach meiner Erfahrung.“

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