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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer über die perfekte Anzahl an Gesellschaftern

Business Angel und Rechtsanwalt

über die perfekte Anzahl an Gesellschaftern

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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Also am Anfang ist es sicherlich einfacher, wenn es weniger Gesellschafter sind. Das hängt immer davon ab, ob es Gründergesellschafter oder Investoren sind. Ich finde es immer gut, wenn es zwei oder drei Angel gibt, weil jeder etwas anders mitbringt, also Geld haben die meisten irgendwie. Der Erste kann eben mehr rechtlich beraten, der Zweite ist ein Marketing Genie und der Dritte ist ein besonders guter Netzwerker. Wenn man die alle zusammen findet, ist es natürlich super.

Bei den Gründer:innen sollte es auch so sein, dass man wesentliche Bereiche abdeckt. Also, dass es auch nicht nur zwei Gründer:innen sind, die nur zusammen performen können, weil es am Ende häufig so ist, dass es nicht mehr die zwei Gründer:innen sind.“

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Business Angel Olaf Stichtenoth
über das Wandeldarlehen
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Olaf Stichtenoth: „Das Thema Wandeldarlehen ist erst seit ein paar Jahren so richtig aktuell geworden. In den USA gibt es das und andere Modelle schon länger. Es gibt verschiedene Modelle, wie man Fremdkapital in ein Startup geben kann. In Deutschland wird gerade am meisten das Wandeldarlehen genutzt. Das ist eine Schuldverschreibung, also ein Kreditvertrag, mit dem versprechen, dass der später in echte Anteile wandelt. Da werden eigentlich zwei zentrale Dinge definiert. Das eine ist der Cap, also zu welcher Bewertung später maximal gewandelt wird. Wenn man ein Cap von 4 Millionen hat und später eine Runde von 8 Millionen macht, dann bekommen die Angels zu dem Wert Shares, der bei 4 Millionen gewesen wäre.
Die bekommen also ihre Shares doppelt so billig wie die späteren Investoren.

Der zweite Parameter ist der Discount. Der Discount ist zum Beispiel 20 %, ich glaube maximal 25 %, wenn man einen INVEST Zuschuss bekommen möchte. Den kann man aber frei wählen und ich habe auch schon höhere Discounts gesehen und selber höhere Discounts gemacht. Der ist im Fall, dass der Cap nicht erreicht wird, kommt der Discount zum Tragen. Es wird immer das genommen, was für den Business Angel günstiger ist.

Das bedeutet, wenn ich einen Cap von 4 Millionen habe und einen Discount von 20 % und ich mache eine Finanzierungsrunde von 4 Millionen, dann wäre das mein Cap, aber weil ich 20 % Discount habe, wäre dann meine Bewertung 3,2 Millionen. Das sichert den Business Angel ab, dass er eine Investition nicht mit einer unseriösen Bewertung macht. Die Bewertungen sind im Moment auch relativ hoch im Markt.

Wenn man dann gleich eine Equity Runde macht, dann hat man halt seine Equity zu der Bewertung. Mit einem Wandeldarlehen sichert man sich so ab, dass man keine Down Round macht und man nicht zu einer niedrigeren Bewertung wandelt als die anderen Investoren, die später reingehen. Und man bekommt ein Premium über den Discount oder über den Cap, der für das frühere Risiko entschädigt.“

Business Angel Claudia Nagel
über den Umgang mit Konflikten im Team
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Claudia Nagel: „Ich selbst sehe meine Rolle als Coach, obwohl ich keine Coachingausbildung habe. Wenn es Krisen im Team gibt, versuche ich Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Eine Einmischung ist in den meisten Fällen nicht so gut, weil man einfach nicht das Gesamtbild von Außen hat.

Tatsächlich kann sich das ändern, wenn man schon mehrere Jahre investiert ist und es Krisen auf anderer Ebene gibt. Zum Beispiel zwischen den Investoren und dem Gründer:innen Team. Da kommt es vor, dass ich Probleme in einer Mediatorenrolle löse.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über wichtige Investitionskriterien
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Wilfried Gillrath: „Der beste Rat, den ich bekommen habe, war, dass man eben nicht in Exceltabellen und Zahlen reingehen sollte, weil das Team und Timing viel wichtiger sind. Passt die Dienstleistung, der Service oder das Produkt des Startups überhaupt in die Zeit?

Diese zwei Punkte sind so viel wichtiger als die ganzen Detailfragen.

Bei mir ist es immer eine Ambivalenz zwischen dem, dass ich diese Intuition versuche zu nutzen, aber auf der anderen Seite bin ich schon jemand, der eine Affinität zu Zahlen hat. Also habe ich immer eine latente Versuchung, doch noch in die Zahlen zu schauen.

Da hat mir mal jemand gesagt, dass ich es einfach bleiben lassen soll. Das weiß sowieso keiner so richtig, warum die Zahlen so sind, wie sie sind. Man muss am Ende schauen, was rauskommt und das Team ist der entscheidende Part und die werden es schon irgendwie hinbekommen. Das ist genau das, was ich immer tun will, aber wo ich auch leicht vom Pfad abkomme.

Insofern war das noch eine gute Sensibilisierung, die mir auch in den Folgeinvestments geholfen hat, da auf der kognitiven und intellektuellen Ebene, was diese Zahlen und das Geschäftsmodell angehen. Wirklich den Fokus auf die Gesamtsicht und die intuitive Betrachtung.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über das Nervigste am Angel Investing
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Es ist nervig, wenn man einen kleinen Finger gibt und einem dann der Arm ausgerissen wird. Ich bin nicht nur Angel, sondern ich muss auch noch Geld verdienen, um dann Angel sein zu können. Das heißt, meine Zeit ist wie bei vielen Angels stark begrenzt. Deshalb bringt es mir nichts, wenn jemand alle sieben Minuten anruft und dies oder jenes fragt. Das muss schon strukturiert sein und man muss regelmäßig solche Treffen machen und man kann dann entscheiden, an welchen Stellen ich helfen kann. Es kann aber nicht sein, dass man ständig parat stehen muss. Das geht einfach nicht.“

Business Angel Wolrad Claudy
über den Spagat zwischen Diversifikation und Fokussierung
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Wolrad Claudy: „Es ist immer gut, einen Fokus auf Dinge zu haben, die man versteht. Wir haben uns rein auf B2B-Geschäftsmodelle fokussiert und haben da auch eine Expertise aufgebaut. Vielleicht etwas widersprüchlich, aber es ist wichtig, den Fokus und die Diversifikation gleich gut hinzubekommen. Das ist schwierig, auch sich in unterschiedlichen Branchen auszukennen. Aber es ist notwendig, dort das Risiko zu streuen. Vom Geschäftsmodell Set-up sollte man dann seine Präferenzen entwickeln und bei uns ist es rein B2B.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über einen guten Deal-Flow
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Nikolaus D. Bayer: „Für mich ist der beste Teil des Deal-Flows in die Welt hinaus zu gehen, es gibt unzählige Pitch Veranstaltungen, bei denen man sich anmelden kann. Da muss man einfach ein bisschen auf Google recherchieren. Sehr breit verteilt sind aber auch die ganzen Angel Vereine in Deutschland.

Ich habe bei den Business Angels FrankfurtRheinMain so meine ernsthafte Karriere begonnen. Das ist ein bekannter Verein, da melden sich Startups und regelmäßig finden da Matching-Veranstaltungen statt und man kann sich diese Startups anschauen. Gleichzeitig kann man sich mit erfahrenen Business Angels austauschen, wie die die einzelnen Startups beurteilen. Das ist eine spannende und schöne Quelle. Je länger man natürlich dabei ist, da kommt dann der Netzwerkeffekt zum Tragen, weil man dann ja Co-Investoren hat, mit denen man sich gut versteht. Die teilen dann zum Beispiel interessante Startups und so kann man durch den Deal-Flow im eigenen Netzwerk zu spannenden Investitionsmöglichkeiten kommen.

Was meiner Meinung nach ziemlich schlecht funktioniert, sind soziale Netzwerke. Da kommen auch sehr viele Anfragen rein, zum Beispiel über LinkedIn. Bei mir ist da bis jetzt noch nie was draus geworden.

Meiner Erfahrung nach kommt sicherlich vor jeder Beteiligung eine dreistellige Zahl von Startups, die man sich vorher angeschaut hat. Da ist tatsächlich noch mal der Verweis auf das Pitch Veranstaltung oder Angel Clubs. Das ist hilfreich, weil da schon mal eine Vorfilterung stattgefunden hat.“

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