Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Dr. Gesa Miczaika über ein gutes Team

Female Founder Business Angel

über ein gutes Team

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Gesa Miczaika: „Für mich ist es ganz wichtig, dass die Gründer:innen resilient sind. Das ist eins der wichtigsten Eigenschaften für mich. Der zweite wichtige Punkt ist, dass sie mit Optimismus und einer Passion an ihr Thema herangehen. Damit da auch der Funke zu den Investor:innen überspringt. Gründer:innen werden natürlich auch nicht nur ihr Unternehmen gegenüber uns Investor:innen verkaufen müssen, sondern auch gegenüber Mitarbeitern oder Kunden. Deswegen ist das eine zwingende Voraussetzung.

Dann muss das Team der Gründer:innen natürlich auch ein besonderes Wissen über den Markt mitbringen, auf dem sie tätig sind. Bestenfalls haben sie da schon eine langjährige Erfahrung in dem Markt, oder sie haben eine bestimmte Kenntnis, die kein andere hat und nicht einfach ergoogelbar ist.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor

Julius Göllner

Serial Entrepreneur & Investor

Business Angel Sylvia Tantzen

Sylvia Tantzen

Business Angel

Business Angel Göran Göhring

Göran Göhring

Serial Entrepreneur & Business Angel

Dörte Kaschdailis

Business Angel

Business Angel Sylvia Tantzen
über wichtige Sales-KPIs
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Sylvia Tantzen: „Die Vertriebs- und Marketing-KPIs, die gehören ja zusammen, sind die Allgemeinen, die man so kennt: Marketing Qualified Leads (MQL), Sales Qualified Leads (SQL), welche ich zudem noch mal mitgeben möchte, ist zum einen das Thema Sales Cycle, also wie lange brauche ich, um den Kunden wirklich zu gewinnen. Das ist eine total wichtige Aussage. Da kann es auch unterschiedliche Sales Cycles geben, zum Beispiel nach Thema oder gegebenenfalls auch nach Branche, die man adressiert.
Das ist total wichtig, um zu überlegen, welche Branche und welches Thema nehme ich denn jetzt, um relativ schnell an Deals zu kommen, weil da der Sales Cycle geringer ist.

Was ich auch noch eine schöne und wichtige KPI finde, ist die Lost-Order-Analyse. Rauszufinden, woran es lag, wenn sich ein Kunde nicht dafür entschieden hat. Die auch mal zu Clustern und nachzuschärfen, sei es das Produkt oder die Story.

Als letzte schöne KPI ist den Kunden mal zu fragen, warum er sich für das Produkt entschieden hat. Was sind die Win-Gründe? Da kann man so viel draus ableiten und letztendlich positives Feedback bekommen, was ja auch wichtig ist. Aber auch diese Gründe zu nehmen und zu sagen, dass das unsere Stärken sind, die wir noch stärker nach vorne stellen müssen, sowohl im Vertrieb als auch im Marketing.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den perfekten Business Angel
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Olaf Stichtenoth: „Als Business Angel sollte man vor allem einen positiven Impact auf das Team zu haben. Zum anderen muss ich mich aber auch raushalten und akzeptieren, dass die ihre eigenen Learnings und Fehler machen müssen. Ich darf da als Business Angel nicht zu dominant auftreten, aber die Gründer auch davor bewahren, Fehler zu machen, die sehr teuer sind und vielleicht auf die nächste Finanzierungsrunde in Gefahr bringt.

Das ist so ein Balanceakt, den man so über die Jahre als Business Angel lernen kann. Ich habe viele Investments mit anderen Angels zusammen und da sehe ich große Unterschiede der Investoren-Typen. Manche Business Angels sind auch eine Bürde für die Gründer, also auch die Gründer sollten eine gute Due Diligence machen, was die Angels angeht. Wenn ich jemanden habe, der zu konzernbezogen an ein Startup rangeht und in einer zu frühen Phase auf detaillierte Reportings legt, dann wird es dem Team nicht helfen.

First-Time-Angels sind manchmal auch ein bisschen ein Problem, weil die große Angst haben, ihr einziges Investment in den Sand zu setzen. Man muss eine Bereitschaft für das Risiko haben und es heißt ja auch Risikokapital. Auf der anderen Seite steht die Erwartung, dass da sehr viel mehr draus wird und das muss ich matchen. Die Amerikaner sagen immer: “There is nothing like a free lunch” und da ist schon was dran. Ich muss etwas in Startups reingeben, muss es aber in der Balance halten, dass das Startup auch was damit anfangen kann.“

über das Onboarding und Reporting von Startups
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tim Schumacher: „Als Angel habe ich sehr wenige Anforderung an Formalitäten. Daher gestalte ich das Onboarding für Startups normalerweise sehr unkompliziert. Es gibt da gar kein formelles Onboarding, übrigens auch nicht bei den meisten VCs.

Man geht eigentlich davon aus, dass gute Gründer:innen das Thema Reporting selber betreiben. Und dann schon von sich aus etwas vorbereiten. Zum Beispiel, dass sie einmal im Monat oder einmal im Quartal ein Update an die Investoren schicken.

Deshalb gibt es da in der Regel keine formale Vorbereitung. Da schaut man auch ein bisschen drauf, wie gut das jemand treibt. Gute Gründungsteams schaffen es eben auch, das operative Geschäft zu machen und trotzdem ein schlankes und simples Reporting diszipliniert und ohne Aufforderung mindestens einmal im Quartal zu schicken.

Das ist so ein bisschen ein Indikator für gut funktionierende Teams. Also nichts, was man am Anfang formell onboarded. Für mich ist es ein Zeichen eines schlechten Investors, wenn er dem Startup im Voraus alles genau und formell vorschreibt.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über das Schlimmste am Angel Investing
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nikolaus D. Bayer: „Das Schlimmste als Unternehmer, um mal etwas allgemeiner zu beginnen, ist es, Mitarbeiter entlassen zu müssen.

Das Schlimmste aus der Sicht der Angel-Investoren ist, wenn ein Gesellschafterkreis oder Beirat sieht, dass Probleme herankommen – die Gründer bzw. Geschäftsführer sehen diese Probleme aber selbst nicht kommen und sind da beratungsresistent. Das ist ein Moment, in dem man wirklich verzweifelt.“

Business Angel Alf Arnold
darüber, warum er Business Angel geworden ist
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Alf Arnold: „Man kann sagen, dass in jedem Anfang ein Zauber innewohnt. Das stimmt auch beim Gründen von Unternehmen, weil es der Moment ist, wo man etwas Neues anfängt. Da spürt man auch eine ganz besonder intrinsische Motivation. Das ist einfach ein grandioser Moment und das reizt nicht nur mich, sondern auch alle anderen Beteiligten. Ich liebe es einfach dort dabei zu sein und die grundlegenden Entscheidungen mit zu kuratieren. Man sollte natürlich nicht so viel seine eigenen und subjektiven Meinungen einbringen, da man die Entscheidungen als Angel nicht trifft. Die Aufgabe ist es, mit seinen Möglichkeiten zu unterstützen.

Ich bin Angel geworden, weil ich in der Vergangenheit als Kommunikator, Marken- und Marketingexperte gearbeitet habe. Dort hatte ich auch sehr oft mit jungen Unternehmen zu tun und tatsächlich war meine Agentur auch mit der Ausrichtung an Startups. Deshalb habe ich damals schon sehr viel mit Startups, aber auch mit Investoren zusammengearbeitet. Das ist einfach eine interessante Dynamik, obwohl man fairerweise sagen muss, dass fast jede kommunikative Aufgabe irgendwie interessant ist.

Besonders interessant ist es einfach mit den Menschen zu arbeiten, die in dem gesamten Prozess involviert sind. Da liegt einfach ein sehr schöner Spirit über der ganzen Sache, es eine große Offenheit gibt, Lösungen zu verbessern, wenig eingefahrene Wege da sind und fantastische Persönlichkeiten dabei sind, etwas aufzurichten. Das ist einfach faszinierend.“

Business Angel Ingo Weber
über seine Erwartungen an Gründer nach der Finanzierungsrunde
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ingo Weber: „Aus meinem Hintergrund kann ich es ein bisschen damit vergleichen, wenn ein Unternehmen den IPO geschafft hat. Danach geht es erst so richtig los. So ist es bei Startups und nach der Finanzierungsrunde auch.

Gründer denken vielleicht, dass es nach der Finanzierungsrunde endlich entspannter wird, aber es ist eher das Gegenteil der Fall. Nämlich bis dahin stand man quasi noch an der Tankstelle und hat das Auto vollgetankt. Jetzt muss man einfach Gas geben und da erwarte ich einfach, dass Gründer für das Thema brennen.

Wenn man den Hund zum Jagen tragen muss und das Gefühl hat, da tut sich vertrieblich oder in der Technologie nichts, dann wird es schwierig. Dann kann ich auch ein bisschen ungemütlich werden, weil man gibt ja das Geld, damit das Fahrzeug fahren kann und da muss der Fahrer auch entsprechend Gas geben.

Außerdem, da schlägt der Buchhalter in mir durch, sollte das Startup ein strukturiertes Reporting liefern. Das ist vielleicht für die Gründer im ersten Schritt lästig, hilft dem Startup aber dabei, sich zu reflektieren. Was hat sich im Produkt getan, was hat sich in den Bereichen Vertrieb und Finance getan.

Es hilft den Investoren, eine Transparenz zu bekommen und das ist eine Basis für das Vertrauen und mit dem Vertrauen kann man am Ende Geschäfte machen. Gerade in schwierigen Zeiten ist das sehr wichtig, wenn zum Beispiel ein Bridge Loan gegeben werden muss. Auch für Folgeinvestitionen ist das Vertrauen entscheidend. Ein erstes Signal dafür, dass es bei einem Startup nicht mehr so gut läuft, sind verspätete oder schlechte Reportings.“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!