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Dr. Rahel Stichtenoth darüber, warum der Finanzplan so wichtig ist

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darüber, warum der Finanzplan so wichtig ist

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Dr. Rahel Stichtenoth: „Aus der Finanzplanung kann man unglaublich viel ablesen. Wie ist das Geschäftsmodell? Wie ist die Planung? In welchen Bereichen sollen Ausgaben getätigt werden? Wo werden Mitarbeiter eingestellt? Was für einen Fokus gibt es auf Marketing und Sales. Ist das Ganze wirklich skalierbar? Viele Start-ups wollen skalierbare Geschäftsmodelle erarbeiten, teilweise ist es aber gar nicht skalierbar, man sieht dann anhand der Finanzplanung, dass das Wachstum auf lediglich immer mehr Sales-Mitarbeitern beruht, und das ist für mich kein skalierbares Geschäftsmodell. Wie viel Geld wird insgesamt gebraucht? Wie lang ist die Runway der ersten Angel-Runde? Wann gibt es ein Break-even?

Es kommt eigentlich alles daraus hervor, und ich kann vorab nicht sagen, das ist jetzt gut, das ist jetzt schlecht, so müssen die KPIs aussehen, sondern das ist ein Zusammenspiel aus den verschiedenen Sachen. Das ist eine ganz individuelle Sache für jedes Start-up, wo man einfach eintaucht und guckt. Ist das Ganze plausibel oder sehe ich irgendwo einen Bruch? Dann kann ich darüber mit den Gründern sprechen, dass als Feedback geben und gucken, wie sie darauf reagieren. Eine total perfekte Finanzplanung macht mich eher skeptisch, weil dann die Frage kommt, haben sie die überhaupt selber gemacht oder wo haben sie die her kopiert? Anhand dessen kann man im Gespräch herausfinden, was haben sie sich dabei gedacht? Wo kann die Sache noch hingehen? Wo kann man noch bisschen was verändern? Was macht das dann für Auswirkungen?“

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Business Angel Rahel Stichtenoth
über die Bewertung bei Startups
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ganz ehrlich ist die Bewertung ein schwieriges Thema, keine Frage. Im Endeffekt habe ich auch lernen müssen, dass die Bewertung natürlich ausmacht, wie viel Anteile ich jetzt für meinen Geldbetrag bekomme, aber die größere Frage ist eigentlich, was für ein Potenzial das Unternehmen hat. Was glaube ich, wie die Bewertung wachsen wird? Ob ich dann 2 oder 50 Anteile habe, dass ist egal, wenn jeder Anteil entsprechend mehr Wert ist. Es müssen sich halt alle gut damit fühlen.

Man muss auch in Richtung der Founder beachten, dass man am Anfang nicht eine zu hohe Bewertung aufruft. Manche schaffen das, gerade sind extrem hohe Bewertungen unterwegs, die aus meiner Sicht auch zu hoch sind. Teilweise auch nur für eine Idee und es wurde noch gar nichts gezeigt. Dann findet man 1-2 Business Angels, die da bereit sind zu investieren, denen es vielleicht nicht so viel ausmacht, wie hoch die Bewertung ist.

Dann steht man ein halbes Jahr oder Jahr später da und muss eine Folgerunde auf die Beine stellen und dann schafft man es nicht mal die Bewertung zu halten. Damit setzt sich auch ein Gründer extrem unter Druck. Es muss ja danach gezeigt werden, dass mit dem Geld einiges erreicht wurde und ich jetzt schon besser dastehe. Eine Downround ist psychologisch für alle Beteiligten immer ganz schlecht, das will niemand.

Das sollte man sich am Anfang klarmachen.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Maria-Johanna Schaecher: „Ich achte bei Start-ups im Grunde genommen auf zwei Dinge. Erstens auf das Geschäftsmodell. Glaube ich an die Idee und glaube ich, dass die Idee in die Trends passt und sich skalieren lässt? Und das Zweite, worauf ich achte, ist das Team, weil auch eine gute Idee ohne ein gutes Team nicht fliegen wird.

Insofern ist mir ein Pitch Deck am Anfang interessant, aber das Wichtigste für mich sind die Interaktionen und der Austausch mit den Gründern oder dem Team, welches hinter der Idee steckt.

Meistens fange ich an, mich kurz einzulesen und dann mehrere Gespräche mit dem Team zuführen. Wenn man mehrere Gespräche führt und auch Ideen diskutiert, kann man eigentlich sehr gut erkennen, ob das Team das Potenzial hat und ein Team ist, an das man glaubt und unterstützen möchte.“

Business Angel Xavier Sarras
über Diversity im Team
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Xavier Sarras: „Ich bin Franzose, der in Deutschland geboren ist, mit einem österreichischen Vater, der eigentlich Rumäne und Russe war. Meine Mutter ist von Spanisch-Marokkanischen Ursprungs. Ich war auf einer amerikanischen Schule, mein Vater war Jude und ich bin als Katholik geboren und mittlerweile gehöre ich keiner Kirche mehr an. Außerdem war mein Vater 66 Jahre alt, als ich auf die Welt kam. Ich bin eh schon in Diversity groß geworden, ich war 25 Jahre Agenturgründer. Ich habe mein Leben lang mit ganz unterschiedlichen Kulturen und Genders gearbeitet.

Wir hatten Homosexuelle, Frauen, Männer und unterschiedliche Altersgruppen. Für mich ist Diveristy irgendwie kein Zielzustand, sondern eher ein Selbstverständnis. Ich würde mir mehr wünschen, dass Diversity mehr als Normalität empfunden wird und wir nicht so viel für Diversity kämpfen müssen. Es ist aber eine schwierige Diskussion. Ich verstehe schon, warum wir das tun, weil eben zu wenig getan wird und zu wenig Selbstverständnis da ist.

Aber wie gehe ich jetzt damit um. Ich bin jetzt nicht gegen ein reines Männerteam. Wenn es ein reines Männerteam ist, dann müssen sie eben die unterschiedlichen Skills haben, um das abzuliefern, was sie vorhaben. Dann empfehle ich ihnen ein diverseres Team aufzustellen. Aber nicht, dass da Diversity drauf stehen kann, sondern eher, weil ich davon überzeugt bin, dass das der richtige Weg ist, um eine Organisation aufzubauen.

Dann ist es aber auch Diversity of Gender, Skillset, Age, Color, Culture ect.. Also nicht nur zu sagen: “Es braucht mehr Frauen oder Männer im Team.” Wenn ich ein reines Frauenteam sehe, würde ich genauso vorschlagen, dass sie sich vielleicht ein bisschen unterschiedlicher aufstellen sollten. Das ist aber nicht nur die eine Achse, das sind ganz viele Achsen, die da wichtig sind. Ich bin da nicht zu eingekesselt, sondern sehr flexibel in meiner Denkweise.“

Business Angel Alf Arnold
über seinen Deal Flow
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Alf Arnold: „Da nenne ich jetzt nicht zu Unrecht als erstes AddedVal.io. Über AddedVal.io sind zwei meiner Angel Investments gekommen. Ansonsten ist es tatsächlich das Netzwerk von Freunden, Partnern und anderen Business Angels. So werden einem natürlich nur selektierte Gründerteams vorgestellt, die auch einen gewissen Vertrauensvorschuss genießen.

Aber auch Business Angel Netzwerke sind für mich interessant. Besonders das Business Angels Berlin-Brandenburg Netzwerk von Sebastian ist gut. Sebastian realisiert darüber einen tollen Dealflow.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, wie sie ihren Investment-Fokus gelegt hat
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Maria-Johanna Schaecher: „Ich investiere in Food und in Healthcare, da ich beide Bereiche aus meiner bisherigen Karriere gut kenne. Ich habe viele Ideen und habe vieles gesehen, deshalb glaube ich, dass ich sowohl vom Inhalt als auch vom Netzwerk einiges für Start-ups einbringen kann.

Die Trends bei Food sind die Themen wie Health, Vegan und Gesunde Ernährung und alles, was in die Richtung geht, dann natürlich auch Food Delivery, eher Convenience Food, das würde ich als zwei große Trends bezeichnen.

Bei Healthcare ist für mich der Megatrend die gesamte Digitalisierungsschiene. Dort bin ich sehr aktiv und beschäftige mich mit neuen Konzepten, insbesondere mit digitalen Gesundheitsanwendungen und alles, was das Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens betrifft.“

Business Angel Claudia Nagel
über gemeinsame Investments mir anderen Angels
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Claudia Nagel: „Das Zusammenspiel des Shareholderkreises hatte ich am Anfang nicht so auf dem Schirm. Für mich als Angel ist es heute sehr wichtig, neben den Gründer:innen auch die anderen Investoren zu kennen, damit man eine Basis der Zusammenarbeit schaffen kann.

Ich würde den Gründer:innen raten, Investoren sehr früh gemeinsam an einen Tisch zu bringen und auch sehr klar sagen, wie sie helfen können und wie sie zusammenkommen. Eine regelmäßige Interaktion in diesem Kreis ist wichtig, um das Beste für alle rauszuholen. Viele Gründer:innen mache das am Anfang nicht, weil sie das Gefühl haben, dass das zu viel Aufwand ist. Mittelfristig hat dies aber sehr viele Benefits für alle.“

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