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Dr. Rahel Stichtenoth über die ersten wichtigen Investitionskriterien

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über die ersten wichtigen Investitionskriterien

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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wie ich mich für ein Startup entscheide?

Da geht es mir als Erstes um mein Bauchgefühl gegenüber dem Gründungsteam. Traue ich ihnen zu, dass sie ihre Idee so weit verfolgen und weiter zu entwickeln, dass daraus eine große Unternehmung wird, die eben auch erfolgreich ist.

Traue ich ihnen weitere Finanzierungsrunden zu? Traue ich ihnen eine Entwicklung zu? Einfach mein Gefühl der Persönlichkeit der Gründer und dann eben auch, dass irgendwo ein valides Geschäftsmodell dahinter steht, was wirklich skalierbar ist.

Wo ich Skaleneffekte habe, wo die Customer Acquisition Cost (CAC) mit der Zeit heruntergehen und wo ich einen Markt habe.“

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Business Angel Robert Sünderhauf

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Business Angel Benjamin Minack

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Business Angel aus Berlin

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer

Dr. Bastian Schmidt-Vollmer

Business Angel und Rechtsanwalt

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021

Matthias Helfrich

Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Wolrad Claudy
über den Venture und den Private Equity Arm
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Wolrad Claudy: „Bei Maffei & Co. haben wir zwei Investitionsrichtungen. Das eine ist der Venture Arm, da geht es vor allem darum, dass wir unsere Business Angel Aktivitäten aus der Vergangenheit konsolidiert und gebündelt haben. Zum Zweiten sehen wir beim Venture Arm einen Fuß in die Tür zu bekommen und neue Märkte und Geschäftsmodelle kennenzulernen und Erfahrungen zu machen.

Im Private Equity Arm bauen wir einen langfristigen Ansatz für unsere nächste Generation auf. Dort wollen wir auch mit am Tisch sitzen und mitreden. Da geht es um Beteiligungen, die größer als 25 % sind. Das ist unser vorrangiger Unternehmenszweck, also Private Equity aufzubauen und der Venture Arm ist da eher eine Ergänzung. Um auch erste Erfahrungen in neuen Bereichen zu machen, bevor wir mit größeren Summen einsteigen.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über nervige Dinge nach dem Investment
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Matthias Helfrich: „Bei einem Teil der Gründer sehe ich so eine gewisse Beratungsresistenz oder eine fehlende Bereitschaft, in gute Beratung zu investieren. Das führt dann manchmal dazu, dass Themen wie Steuern usw. zu relaxed angegangen werden, die eigentlich frühzeitig viel stärker definiert werden sollten.

Daher ein klarer Aufruf an Gründerinnen und Gründer: ich weiß, dass man ungern für Beratung zahlt. Aber Liquidität ist ja nach einem Investment vorhanden, und da würde ich vor allem auf der juristischen Seite und im Bereich Betriebswirtschaft und Steuern darauf achten, die Themen durch hochwertige Beratung abzudecken, die ich selbst nicht abdecken kann.

Insbesondere bei diesem Punkt muss man immer wieder die Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit mit den Startup-Gründern diskutieren. Und das würde ich mir gern ein bisschen einfacher wünschen.

Einige Dinge, die man letztlich als nervig empfindet, entstehen auch aus der Zusammenarbeit der Angels untereinander sowie der Kommunikation der Angels mit den Gründern. Diese Dinge resultieren häufig aus sehr kurzfristigen Themen, wie zum Beispiel, dass der Finanzplan für das Folgejahr erst einen Tag vor einer Gesellschafterversammlung unterbreitet wird.

Das sind dann eben Organisationsthemen, die mir nur eine schlechte Vorbereitung auf Meetings ermöglichen. Ich bereite mich aber eigentlich sehr gern auf Meetings vor, damit diese dann auch produktiv stattfinden können. Auch darüber habe ich mit Gründern immer wieder Diskussionen.

Wenn alle Business Angels ihr Know-How einbringen und die Kommunikation untereinander gut ist, gibt es zum Glück wenige Dinge, die mich nerven.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über die SaaS Landschaft in Deutschland
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Julius Göllner: „Erstmal ist SaaS ein sehr breiter Begriff und SaaS kann man über ganz verschiedene Verticals ziehen. Von LogisticTech, über MarketingTech, FinTech, InsurTech, das ist ein sehr breites Gebiet. Die erste Frage, die ich mir als Business Angel stellen würde ist, ob ich die ganze Breite abdecken möchte oder macht es vielleicht Sinn, sich auf einzelne vertikale Industrien zu spezialisieren.

Die zweite Frage bei Saas ist, an wen ich überhaupt verkaufe? Das heißt, ich kann an KMUs verkaufen, ich kann aber auch an Enterprise verkaufen, was wiederum einen sehr starken Einfluss auf das Businessmodel hat, auch auf die Vertriebszyklen, auf die Contract-Values. Auch da sollte man sich als Angel selber fragen, wo da mein Sweet Spot ist und wo kann ich auch inhaltlich ein Mehrwert leisten?

Per se ist die SaaS Landschaft hier im DACH Raum noch nicht ganz so gut organisiert wie zum Beispiel in den USA oder UK, wo wir auch große Plattformen haben. Dadurch gibt es auch nicht ganz so viel deutschsprachigen Content für Founder und es ist auch schwieriger, sich selbst zu vernetzen. Also da wäre schon meine Empfehlung, auch mal in den amerikanischen Markt zu schauen, für guten Advice. ABER, das auch mit einem vernünftigen Augenmaß an den deutschen Markt anpassen.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Vorteile einer Investition in einer besonders frühen Phase
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Na ja, wer als Erstes drin ist, hat natürlich auch die Möglichkeit, gestalterisch tätig zu sein. Der kann vielleicht Forderungen stellen, die man später nicht mehr stellen kann. Er sollte dabei aber immer berücksichtigen, dass er als Angel nicht zu viel fordert und so das Team nicht mehr richtig bei der Stange halten kann. Das Team könnte sagen, dass sie so viel arbeiten und der Investor gar nicht arbeitet, aber er hat eben das ganze Geld gebracht. Wenn dann aber Angels kommen und sagen, dass sie 70 % des Unternehmens haben wollen, dann sind die Gründer:innen schnell keine Gründer:innen mehr, sondern schnell Angestellte und entsprechend motiviert. Deshalb muss man da ein bisschen aufpassen.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über die Möglichkeit einer Frauenquote bei Investmententscheidungen
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Stephan Jacquemot: „Wir werden keine Frauenquote in unseren Startup-Investments einführen, weil wir sehr ad hoc entscheiden. Ich glaube, dies ist ein typisches Angel-Thema, du investierst in das, was dir präsentiert wird. Du optimierst aus dem besten Set-up aus Product-Market-Fit und Team. Und wie gesagt, du machst drei, vier oder fünf Investments im Jahr. Dann nimmst du das Startup, welches dir in der Kombination am besten erscheint.

Wenn du dann sagst, dass du in dieses Startup investieren würdest, aber du hast dieses Jahr schon in drei Startups investiert, welches von Männern gegründet wurde und du dann wegen der Frauenquote nicht in dieses Startup investieren kannst, dann wäre diese Entscheidung für mich nicht rational. Dementsprechend glaube ich nicht, dass es da eine Frauenquote geben wird. Wo wir es allerdings sehr hart umsetzten, ist bei Sustainability Themen. Wir haben in unseren Beteiligungsverträgen die Bedingung, dass die Teams möglichst in den nächsten 12-18 Monat klimaneutral werden müssen. Da nehmen wir so was auf, aber was Gender angeht, nehmen wir es, glaub ich eher nicht auf.“

Business Angel Claudia Baumgart
über Trends im Bereich von Retail-Tech
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Claudia Baumgart: „Ich glaube im Bereich von Retail-Tech ist die größte B2C-Welle vorbei. Es wird natürlich weiterhin spannende B2C-Modelle auch im Retail-Tech-Bereich geben, wie zum Beispiel Gorillas, Flink, Getir usw. – und natürlich auch so etwas wie HelloFresh hat weiter eine hohe Relevanz.

Direct to Consumer sehen wir derzeit ganz stark bei Amazon-Konsolidatoren. Die sprießen ja geradezu wie Pilze aus dem Boden. Startups wie SellerX, Razor Group usw. Das ist aus meiner Sicht gerade der Hype auf der B2C-Seite.

Dann gibt es noch das ganze Thema Social Selling, Social Commerce, Livestream Commerce – und zuletzt ganz neu das Thema Metaverse und NFTs. Da kann ich selbst noch keine Prognose abgeben. Es ist ein Hype, aber vielleicht sehr spannend – und sollte man sicher nicht ignorieren. Kurzfristig wird so etwas häufig überschätzt, dafür langfristig unterschätzt. Insofern werde ich mich damit auseinandersetzen und das Thema als Investor verstehen wollen – selbst wenn ich am Ende nicht investieren sollte.

Auf der B2B-Seite, oder wie ich sie auch manchmal nenne: der Backend-Seite, sehe ich ganz viel das Thema der Tech-Infrastruktur. Der Tech-Stack ist selbst bei vielen eCommerce- oder Digital Native-Unternehmen nicht optimal.

Dann sehe ich ganz viel die Themen Store Analytics und Store Operations, um das deutlich smarter zu machen und noch mehr mit der Onlinewelt zu verbinden.

Fulfilment und Last Mile, insbesondere für Gorillas, Flink und Co. – kann man das möglicherweise langfristig durch Roboter ersetzen? Kann man den Vorgang im Dark Store möglicherweise effizienter machen?

Dann gibt es noch die Themen Merchandise und Inventory Management. Auch sehr spannend gerade alles rund um Retail Media, also Shopper Marketing, Shopper Analytics und Shopper Insights. Douglas oder Macy’s haben da zum Beispiel sogar schon eigene Units dafür. In Berlin gibt es das Startup Unea, die in diesem Bereich unterwegs sind. Diese Themen sind vielfältig und spannend.

Zuletzt gehören auch angrenzende Themen wie Online-Payment, Versicherungen usw., wo es in den kommenden Monaten und Jahren spannende Startups geben, in die man als Business Angel investieren kann.“

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