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Dr. Rahel Stichtenoth über die Vorteile einer Beteiligungsgesellschaft

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über die Vorteile einer Beteiligungsgesellschaft

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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wenn man anfängt zu investieren und quasi seine Karriere als Business Angel startet, dann stehe ich so vor der Frage, ob ich es privat mache oder setze ich eine eigene Beteiligungsgesellschaft dazwischen. Ich selber agiere mit einer Beteiligungsgesellschaft, der ventu-ring GmbH. Da sage ich auch schonmal, dass ich das gut finde und es nie bereut habe (seit 9 Jahren). Aber ich würde nicht sagen, dass eine Beteiligungsgesellschaft immer besser ist. Es kommt immer auf die Situation an. Wenn ich einfach als Hobby ein paar Investments machen will, aber in überschaubarem Rahmen, dann ergibt es überhaupt keinen Sinn eine Beteiligungsgesellschaft zu gründen.

Natürlich bedeutet eine Beteiligungsgesellschaft auch Aufwand und Kosten, ich brauche ein Steuerberater und ich muss eine Bilanz erstellen. Wenn ich es nicht in einem größeren Rahmen unternehmerisch betrachte, macht es nicht unbedingt Sinn.

Aber wenn ich dem schon ein gewisses Volumen und Zukunft einräume, dann hat eine Beteiligungsgesellschaft vor allem steuerliche Vorteile. Ich denke, die sollte man auch nutzen, ich bin natürlich keine Steuerberaterin und deshalb kann ich auch nur so grob meine Einschätzung der Dinge sagen.

Im Einzelfall sollte das jeder mit seinem Steuerberater abklären, aber der große Vorteil ist eben, dass ich Veräußerungsgewinne, wenn die in eine Beteiligungsgesellschaft fließen, dann muss ich davon nur 5 % versteuern, zu einem Steuersatz von ca. 30 % (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer). Das heißt, dass ich auf grob 1,5 % Steuern komme, die ich auf die Gewinne zahlen muss.

Wenn ich diese Gewinne reinvestieren möchte, dann kann ich es mit so gut wie unversteuertem Geld machen. Die eigentliche Besteuerung findet erst statt, wenn ich die Gewinne der Beteiligungsgesellschaft privatisiere. Dann wird es mit Teileinkünfteverfahren und meinem privaten Steuersatz versteuert, da lande ich üblicherweise so bei 25 %, nämlich im Rahmen der Kapitalertragsteuer. Das kann ich, wenn ich eine Beteiligungsgesellschaft habe, eben in die Zukunft verlegen. Dann, wenn ich es brauche oder in einem Jahr, wo ich vielleicht nicht so viele Einkünfte habe.

Ich kann ganz lange, quasi mit unversteuertem Geld arbeiten. Auf der anderen Seite kann ich auch Veräußerungsverluste gegenrechnen. Das sind so für mich die großen Vorteile von einer Beteiligungsgesellschaft.“

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Business Angel Beate Fastrich
über einen guten Auswahlprozess und Due Diligence
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Beate Fastrich: „Ich bin relativ strukturiert, wie ich an dieses Auswahlverfahren herangehe. Ich habe meine Punkte, die ich prüfe. Das ist natürlich das Team, und das auch an erster Stelle. Aber sehr wichtig ist für mich natürlich auch das Produkt bzw. der Service sowie der Markt, den es dafür gibt – und der Wettbewerb. Wenn ich einmal beispielsweise von der Technik nicht so viel verstehe, dann schauen ich auch mal, ob vielleicht ein anderer Angel dabei ist, der sich besser auskennt und das bereits geprüft hat.

Bei den ganz jungen Startups ist natürlich eine Legal Due Diligence nicht so wichtig, aber auch da muss man einmal draufschauen.

Das wichtigste ist aber wie gesagt das Team – und da kommt dann auch das Bauchgefühl mit in die Entscheidung. Dabei sollte man sich nicht nur die einzelnen Player im Team anschauen, sondern auch, wie das Team zusammenspielt. Das ist mir aufgefallen, wie wichtig es ist, auch mal mit allen zusammen zu sprechen, um die Interaktion zwischen den Teammitgliedern beobachten zu können.

Am Anfang ist mein Prozess also sehr strukturiert, aber am Ende auch mit einer guten Portion Bauchgefühl, vor allem über die Zusammenarbeit mit dem Team. Ein Business Angel Investment ist ja auch eine längerfristige Bindung und die muss auch persönlich passen.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, welchen Nutzen er aus der Arbeit mit Startups ziehen kann
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Göran Göhring: „Ich betrachte das Business Angel Dasein, ich mache es jetzt seit ca. 4,5 Jahren, als unternehmerische Weiterbildung für mich. Ich bin seit 20 Jahren Unternehmer und ich mache die Dinge so, wie ich sie damals von meinen Mentoren gelernt habe. Heute machen junge Gründer die Dinge anders und da lerne ich viel für meine eigene Arbeit und meine Agentur, um dort Impulse reinzubringen.

Ich habe zum Beispiel gelernt OKRs einzuführen. Außerdem habe ich mich beim Product-Market Fit stetig weiterentwickelt, egal ob es jetzt digitale oder reale Produkte sind. Unternehmerische Denkweise, also anders an Themen ranzugehen, nicht nur mit Druck und Power. Diese ganzen Dinge lerne ich in der Zusammenarbeit mit jungen Gründern. Ich beobachte, wie sie ihr operatives Geschäft machen und ziehe dann für mich Erkenntnisse raus. So kann man die Dinge auch einfach mal ausprobieren. Was mich momentan sehr beeindruckt, ist die Schnelligkeit und Agilität der Gründer von schnell wachsenden Startups. Da lerne ich sehr viel, weil die Geschwindigkeit so hoch ist.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Arbeit als Impact Business Angel
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Kasia Zalewska: „My name is Kasia Zalewska, I am based in Berlin, originally from Poland. I did plenty of different stuff along the way. Right now, I focus on investing in Impact startups. I see that as a cherry on top of my professional career. My job is to find startups and founders, that have that impact mission deep in the heart. I can help them with money, with some advisory and that is basically how my day looks like.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, was außer einer guten Produktentwicklung noch sehr wichtig ist
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Andreas Assum: „Was ist wichtig, dass ein Produkt wirklich am Markt ankommt? Das heißt, man muss den Product-Market Fit gut aufsetzen und man muss ein wirkliches Bedürfnis abdecken, was im Idealfall so noch nicht am Markt abgedeckt wird. Um das zu ermitteln, gibt es ganz gute Methoden. Zum Beispiel Pretotyping von Alberto Savoia. Wie man datengestützte Hypothesen und datengestützte Vorarbeit leisten kann, bevor man die Prototypen baut und hinein investiert.

Failing Fast als Stichwort. Ausprobieren und rumtüfteln, bis man das Richtige hat und dann richtig loslegen.“

Business Angel Katja Ruhnke
darüber, was Angels mitbringen sollten
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Katja Ruhnke: „Angels sollten auf jeden Fall Leidenschaft und Lust auf Menschen mitbringen. Man muss echt ein Menschenfreund als Angel sein, da man mit so vielen unterschiedlichen Menschen zusammenarbeitet. Neugierde ist wichtig, weil man sich ja ständig mit ganz neuen Dingen beschäftigt. Da braucht man auch eine Offenheit und Begeisterung für innovative Lösungen. Ich glaub, das ist eine ganz wichtige Grundvoraussetzung als Business Angel.

Man muss auch den Willen haben: Ich möchte helfen. Wenn man nur Geld verdienen will, sollte man kein Business Angel werden. Da kann man auch einfach in den Aktienmarkt gehen. Man braucht schon viel Engagement, aber man bekommt dafür auch wahnsinnig viel zurück. Mir gibt es wirklich sehr viel mehr, als am klassischen Aktienmarkt, dafür gebe ich aber auch viel. Dazu muss man bereit sein.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
darüber, was ihr im Erstgespräch mit Gründern wichtig ist
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Für mich als Business Angel ist mir im Erstgespräch wichtig, dass ich einen Eindruck von euch als Gründer bekomme. Da sind mir folgende Dinge wichtig:

1. Wie seid ihr auf eure Ideen gekommen?
2. Warum habt ihr gegründet?
3. Was wollt ihr mit eurem Startup erreichen?

Dabei ist wichtig, dass ich authentisch rüberkommt und ehrlich seid. Überall gibt es Probleme und die kann man auch mal adressieren. Ich mag es persönlich nicht, wenn alles wunderbar ist und mir sonstige Pläne an den Himmel gemalt werden, die ich den Gründern aber nicht abnehme.

Noch eine Ergänzung für das zweite Gespräch. Also wenn irgendetwas im zweiten Gespräch aufkommt, was nicht mit dem ersten Gespräch übereinstimmt.

Ich finde, wenn ihr für eure Idee brennt, dann könnt ihr es so rüberbringen und euch relativ entspannt darüber unterhalten und möglichst authentisch sein.“

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