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Göran Göhring über die Schwierigkeiten beim Business Angel Investing

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über die Schwierigkeiten beim Business Angel Investing

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Göran Göhring: „Angel Investing ist ein sehr holistisches Thema. Es ist nicht damit getan, dass ich ein bisschen Ahnung im Marketing oder Sales habe. Es kommen sehr viele Rechtsthemen und Finanzthemen mit ins Spiel. Ein zweiter Punkt sind die Branchen. Da sollte man sich ganz genau überlegen, in welche Branchen man reingeht, welche Branche versteht man und welche Branche versteht man nicht.

Insofern muss man als Angels was Ähnliches wie die Gründer tun. Nämlich Fokus auf die Nische, wo man sagt, dort macht es Sinn, dort kann ich einen Beitrag leisten und das Geschäftsmodell verstehen ich. Ansonsten passiert es ähnlich wie bei vielen Anlagen bei Banken, dass man etwas aufgeschwatzt bekommt, man versteht es nicht und wundert sich, warum es nicht durchstartet.“

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Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, welche Maßnahmen ein Startup treffen kann, um ein gutes Costumer Success Management voranzutreiben
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Sylvia Tantzen: „Da gibt es diverse Maßnahmen, die vielleicht auch nicht immer zur richtigen Zeit funktionieren. Beispiele sind, mit den wichtigen Kunden, die einen nach vorne bringen, natürlich alle paar Monate ein Steuerungsmeeting zu machen. Also wirklich auch im besten Fall vor Ort, bei dem Kunden gemeinsam mit dem Kunden zu überlegen, was gut war und was verbessert werden kann.

Dann das Thema regelmäßige Webinare anzubieten. Was gibt es noch Neues in einem Produkt und was könnte für die Kunden relevant sein. Das sind wichtige Themen. Außerdem bin ich ein ganz großer Freund davon, letztendlich mit den Kunden essen zu gehen. Sei es mittags oder am Abend. Am besten holt man vor Ort auch andere Kunden dazu, um sich auszutauschen und auch die Kunden können sich untereinander austauschen.

Das sind Möglichkeiten. Ich habe damals auch eine Art Kundenbrief erstellt. Also wirklich auch so eine Art Zeitschrift verschickt und überlegt, was es Neues gibt. Da habe ich das Team vorgestellt und alles, was das Unternehmen auch menschlich macht. Damit man die Kunden letztendlich noch näher an seine Dienstleister bindet.

Was es zudem auch gibt, sind Roadshows, die man halten kann. So kann man mehrere Kunden gemeinsam zusammen holen und über ein gewissen Thema sprechen, um ein Thema nach vorne zu bringen. Vielleicht kann man dann auch Pilotkunden finden, die bei einem neuen Produkt dabei sind.

Oder jetzt auch eher im B2B-Bereich, wurde die Software bei der Firma, wo ich gearbeitet habe, im Kundencenter eingesetzt und die Agenten im Callcenter haben mit dieser Software gearbeitet. Was wirklich gut auf beiden Seiten ankam, war, dass die Entwickler vor Ort neben einem Agenten saßen und ein Tag über die Schulter geschaut haben. Da gab es so viele Erkenntnisse sowohl für die Agenten, als auch für die Entwickler. Das ist so ein sehr positives Beispiel.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
über die attraktivsten Geschäftsmodelle
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Dr. Gesa Miczaika: „Früher haben wir dies anhand unserer eigenen Passion bestimmt. Als wir noch als Angels investiert haben, haben wir vor Kurzem gesagt, dass uns Impact getriebene Gründer:innen ansprechen. Außerdem Geschäftsmodelle, die ein nachhaltiges Wachstum aufweisen. Das sind die Bereiche, die uns ansprechen und zu der Zeit waren noch weniger Investor:innen in dem Bereich aktiv. Da haben wir im Jahr 2018 schon Potenzial gesehen.

Jetzt ist es so, dass wir nur in Teams investieren, die mindestens eine Gründerin im Team haben. Dadurch haben wir uns den Gesamtmarkt an möglichen Startups schon relativ klein gemacht, weil es nur 18 % Gründerinnen in Deutschland gibt. In Europa liegt die Zahl auch nur irgendwo bei 16 %. Das heißt, wir können da auch nicht weiter einen Zuschnitt machen, also was die Branche angeht. Sonst hätten wir einfach zu wenig Auswahl. Also in den Top of the Funnel muss eine gewisse Anzahl reingehen, damit wir die besten Investments raussuchen können. Aus dem Grund investieren wir jetzt sektoragnostisch, aber natürlich haben wir Vorlieben. Meine Vorlieben sind alles Dinge, die gut für die Welt sind und gut für die Gesellschaft. Zum Beispiel alles, was Carbon Offsetting ist oder Gesundheitsthemen oder einfach irgendwie einen positiven Spin für die Gesellschaft haben.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
darüber, worauf sie bei Beteiligungsverträgen achtet
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Dr. Gesa Miczaika: „Für mich ist einer der wichtigsten Punkte der Cap-Table. Man muss schauen, dass die Gründer:innen noch ausreichend Anteile am Unternehmen haben. Das auch kein Dead-Equity vorhanden ist, also zum Beispiel ehemalige Gründer:innen noch große Anteile am Unternehmen halten. Die Gründer:innen, die die ganze Arbeit machen müssen einfach incentiviert sein. Das ist so eines meiner Hauptthemen, wenn man in Richtung Vertragsschluss geht. Dann natürlich auch die Verträge selber.

Für uns als VC-Fond würde es zum Beispiel nicht ausreichen, wenn der Exit bei 2x passieren würde. Sprich, da würde ich auch in die Verträge schauen, dass ein Exit erst nach einem bestimmten Wert möglich ist. Da gibt es sehr viele Komponente in den Verträgen, die man sich anschauen sollte. Auch Gründer Vesting ist zum Beispiel ein relevanter Punkt. Man sollte da auf jeden Fall ein Gefühl für Verträge bekommen. Ein Tipp an alle: Es gibt die Datenbank an Standardverträge von GESSI. Das ist eigentlich ein ganz guter Ort, um ein Gefühl für Standardverträge zu bekommen. Wie weit weicht ein Vertrag von Gründer:innen von einem Standardvertrag ab.“

Business Angel Tina Dreimann
über nervige Dinge nach der Investitionsentscheidung
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Tina Dreimann: „Unangenehm und nervig – und da kann ich vermutlich für 99% aller Business Angels aus dem Nähkästchen plaudern – ist nach der Entscheidung die legale Abwicklung. Denn je nachdem, ob man ein Wandeldarlehen macht oder eine Equity-Runde, muss man sich seitenlange Verträge durchlesen. Und weil der Teufel schließlich im Detail steckt, empfehle ich das auch klar jedem.

Da muss man als Business Angel durch, damit danach wieder der Spaß folgen kann.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine bevorzugten Branchen
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Xavier Sarras: „Am liebsten investiere ich in Impact, in Nachhaltigkeit, in soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Das ist auch das Tätigkeitsfeld von 4P Capital. Deshalb werden meine Investitionen als Angel auch immer mehr Impact Investments. Aber ich muss zugeben, ich bin schon ein bisschen so der FOMO-Typ (Fear of missing out).

Also wenn gute Ideen da sind, die vielleicht nicht Impact sind, wo ich aber an das Team glaube und weiß, dass ich mit meinem Netzwerk und mit meinem Know-how helfen kann, dann kann ich selten widerstehen und will dann trotzdem mitmachen. Das sind meistens folgende Branchen: B2B-SaaS, Matech (Marketing-Technologien), Adtech (Werbung-Technologien), Health, Education und Prozesssoftware.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, was außer einer guten Produktentwicklung noch wichtig für ein erfolgreiches Produkt ist
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Göran Göhring: „Ein Produkt zu haben, vielleicht auch schon in einer sehr fortgeschrittenen Art und Weise auf dem Markt anbieten zu können, ist wichtig, keine Frage. Aber viel wichtiger ist ja von der Innensicht auf die Außensicht zu kommen. Das heißt, es ist nicht entscheidend, dass ich das Produkt gut finde, sondern es ist entscheidend, dass der Markt und die Kunden das Produkt gut finden und dieses Produkt auch kaufen wollen. Das nennt man Product-Market Fit und ich kenne eigentlich kein Startup, mit dem ich zusammenarbeite, die noch das gleiche Produkt wie in ihrer frühen Phase anbieten.

Es ist auch ein Wandlungsprozess, um genau die Nische zu finden, die das Problem der Kunden in dem Markt löst. Insofern ist das Produkt das eine, aber da sind wir auch ganz schnell bei dem Thema, wie man Investitionstexte liest. Wenn dort steht, dass das Geld nur in People investiert wird oder nur in ein Produkt investiert wird, ist es zu wenig. Es ist ganz wichtig, dass ein gewisser Prozentsatz der Investition auch in Growth, also Marketing, Kommunikation und in Sales investiert wird. Nur so wird man ein erfolgreiches Unternehmen, wenn man Produkte am Markt verkaufen kann.“

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