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Gwendolyn Schröter darüber, welchen Nachteil es bei Startups gibt, in die bereits eine größere Organisation investiert hat

Sustainability Business Angel

darüber, welchen Nachteil es bei Startups gibt, in die bereits eine größere Organisation investiert hat

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Gwendolyn Schröter: „Ich würde es jetzt so interpretieren, dass vielleicht schon ein Stratege investiert ist. In der Regel passiert das in so frühen Phasen eher nicht, außer die Startups kommen aus einem Inkubator Programm, wo dann der jeweilige Stratege Anteile am Startup bekommen hat. Generell gibt es große Vorurteile im Markt gegenüber Strategen. Die sind ganz oft berechtigt, vor allem in frühen Phasen.

Warum sind die berechtigt?
In dem Moment, wo jemand als Stratege an einem Startup interessiert ist, dann ist häufig die Begründung, Innovationen, die im Unternehmen vorangetrieben werden sollen. Oder wir sind zu langsam und das Startup dient als ausgelagerte Beschleunigungsabteilung. Die haben dann kein zwangsläufig finanzielles Interesse, sondern ein strategisches Interesse. Warum ist das schwierig? Gerade in den frühen Phasen hast du ein Interesse, dass das Startup klar und fokussiert auf ein Ziel hinarbeitet. Wirklich auf eigenen Beinen zu stehen und nicht von einem dritten Stratege abhängig zu sein, der vielleicht Richtungen vorgibt, die nicht die besten für das Startup sind, sondern ihrem eigenen Interesse dienen.

Natürlich gibt es auch Strategen, die ein reines finanzielles Interesse haben. Das sagen die meisten, aber wie kann man überprüfen, ob das stimmt? Man sollte sich die Verträge genau anschauen. Sobald in einem Vertrag unübliche Sonderklauseln für die Strategen zu finden sind, sollte man sehr Vorsichtig sein. Dann ist es ein klares Indiz dafür, dass sie keine finanziellen, sondern strategische Interessen verfolgen. Die werden das Startup in der Entwicklung einschränken und dann muss man sich die Frage stellen, ob man das möchte.

Mindestens 50 % der Startups vollziehen einen Pivot und da soll ein Stratege nicht im Weg stehen. Man möchte alleine und ungebunden sein, damit die Startup die Freiheit haben, diesen Pivot zu gehen.“

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Business Angel des Jahres 2020

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die maximale Länge eines Pitch Decks
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Maximilian Fleitmann: „Wenn man sich vorstellt, als Investor bekomme ich 1.000 Decks pro Jahr zugeschickt. Dann habe ich nur eine begrenzte Zeit, die ich je Deck verwenden kann.

Für mich ist es auch immer eine Art Test, ob der Gründer die Idee, das Problem und das bisher Erreichte in 10-15 Slides darzustellen, dann weiß ich nicht, ob das das richtige Team ist. Das wäre meine harte Aussage dazu.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist ja auch mittlerweile recht gering. Es gibt so eine Statistik von Docsend – ich glaube, dass Investoren durchschnittlich ca. 3 Minuten auf ein Deck schauen. In diesen 3 Minuten schafft man vielleicht zehn Folien, aber spätestens dann wird man wahrscheinlich abbrechen.

Insofern: In der Kürze liegt die Würze.“

Business Angel Ingo Weber
über seine Rolle im Startup
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Ingo Weber: „Da jetzt vielleicht auch ein Blick auf die Vergangenheit. Das ein oder andere Startup hat da gemeint nach dem Motto, ich habe mich ja beteiligt und dann kann ich mich aufgrund meines beruflichen Hintergrunds um das ganze Thema Finanzierung, Buchhaltung, Controlling und alles kümmern. Wo ich sage, dass das der falsche Ansatz ist, weil ich am Ende Geld für die finanzielle Beteiligung gegeben habe.

Ich bringe mich beim Coaching und Impuls geben ein. Das heißt, ich gebe Impulse auf Basis meiner unternehmerischen Tätigkeit oder meiner Angel Erfahrung. Zum Beispiel sage ich, wie ich manchen Themen angehen würde. Ich würde das dann nicht durchdrücken, sondern ich sage, dass ich da der Impulsgeber bin und am Ende ist es natürlich eure Entscheidung.

Meine Ansätze können natürlich sinnvoll sein und es gibt auch Bereiche, wo ich mich intensiver einbringe. Will heißen, im Vertrieb kenne ich zum Beispiel einige Leute aus meinem Netzwerk, die vielleicht Interesse an eurem Produkt hätten. Da kann ich gerne mal ein Intro machen und schauen, dass das vorangeht. Ich bin da aber nicht der einzige Vertriebler, sondern es sind unterstützende Maßnahmen.

Ein ähnliches Thema ist auch die Folgefinanzierung. Ich kann auch Themen, die ich spannend finde und hinter denen ich stehe, bei VC-Kontakten vorstellen.“

über das Schlimmste am Angel Investment
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Dörte Kaschdailis: „Also was jetzt passiert ist, dass die großen Geldgeber in den Stages der Unternehmen immer weiter nach vorne rücken. Als kleiner Business Angel konkurrierst du vielleicht irgendwann mit großen VCs um coole und innovative Startups. Das ist so ein bisschen schade und ich möchte da ein bisschen die Lanze für Business Angels brechen. An alle Gründer:innen die sich das hier anschauen, schaut nicht nur auf den großen Scheck, der da kommt, sondern auch auf die Menschen, die dahinterstehen und wie die euch unterstützen können. Geld ist bei einer richtig coolen Idee am Ende nicht alles. Also wir sehen schon, dass da immer mehr Konkurrenz ist, um die innovativen Unternehmen. Aber es ist noch so, dass wir tolle Beteiligungen bekommen.“

Business Angel Ingo Weber
über die Liquidationspräferenz
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Ingo Weber: „Eigentlich sagt der Begriff Liquidationspräferenz schon alles. Es geht darum, dass wenn das Unternehmen oder wesentliche Assets vom Unternehmen verkauft werden oder im schlimmsten Fall das Unternehmen liquidiert wird, dass derjenige mit der Liquidationspräferenz präferiert aus der Liquidation sein Geld zurückbekommt.

Da gibt es im Detail auch eine einfache und eine doppelte Liquidationspräferenz oder eine 1,5-fache. Das heißt, bekommt man erst seinen Einsatz zurück, bevor die Gründer etwas bekommen, oder bekommt man erst den doppelten Einsatz zurück, bevor die Gründer etwas bekommen. Oder gibt es eine Art Verzinsung auf die Einzahlung. Außerdem muss man festlegen, ob der Einsatz auf den Restbetrag angerechnet, der eigentlich proportional zu den Anteilen erfolgt oder wird er nicht angerechnet. Das sind so die Fragestellungen von der Liquidationspräferenz.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Kennzahlen und Parameter vor einem Investment
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Matthias Helfrich: „Ich steige sehr früh in Startups ein, also Pre-Seed und Seed. Klassische Kennzahlen wären da schön, funktionieren aber leider noch nicht. Ich muss für mich die Sicherheit haben, meinen Kapitaleinsatz in der Regel in jedem Startup verzehnfachen zu können.

Ein weiterer Indikator für mich ist, ob das Startup folgefinanzierungsfähig ist, ob es also die Struktur hat, als nächstes eine VC-Runde zu schaffen. Das sind für mich die wichtigsten Parameter in Bezug auf Kennzahlen.“

Business Angel Katja Ruhnke
über ihr Konfliktmanagement
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Katja Ruhnke: „Also ich hatte noch keinen direkten Konflikt mit den Gründer:innen. Ich versuche auch sehr frühzeitig Konfliktpotenziale zu beseitigen. Wenn ich ein Problem sehe, versuche ich direkt in Gespräche zu gehen. Es gibt schon immer mal Situationen, wo es im Team der Gründer:innen ein Problem gibt. Da muss man schauen, ob das Team der Gründer:innen noch so stimmt. Es kommt durchaus vor, dass eine Gründer:in dann aussteigt. Es ist aber noch nicht vorgekommen, dass wir in einen Konflikt mit Gründer:innen gekommen sind. So was versuchen wir zu vermeiden und ich glaube, es lässt sich auch vermeiden, wenn man sehr frühzeitig und transparent mit Problemen umgeht. So kommt es eigentlich nicht zu großen Konflikten, weil man frühzeitig sagt, wenn einem etwas nicht passt.

Wir versuchen von Anfang an ein sehr großes Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen aufzubauen. Das ist mir extrem wichtig, da ich auch nur helfen kann, wenn ich ganz frühzeitig von einem Problem weiß. Oft haben Gründer:innen das Gefühl, dass sie den Investor:innen nicht die Wahrheit sagen dürften, damit die nicht verschreckt werden. Ich will nicht nur die guten, sondern auch die schlechten News erfahren. Gründer:innen sollen sich bei Problemen sofort melden, damit man da sofort eine Lösung findet. Das geht natürlich nur, wenn man ein Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen hat.

Ein Vertrauensverhältnis entsteht dadurch, dass man einlöst, was man verspricht. Also, dass ich ans Telefon gehe, wenn sie anrufen. Ich unkompliziert handle, wenn ich von mir behaupte, dass ich unkompliziert bin usw.. Bei mir funktioniert es sehr gut, ich habe zu meinen Gründer:innen ein sehr gutes Verhältnis. Außerdem werde ich auch immer sofort informiert, wenn was ist. Mit vielen Gründer:innen baut sich da auch eine Freundschaft auf, denn man arbeitet ja viel zusammen und man sitzt in einem Boot.“

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