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Gwendolyn Schröter über den Austausch mit anderen Investoren

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über den Austausch mit anderen Investoren

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Gwendolyn Schröter: „An vielen Punkten hat man verschiedene Erfahrungen gemacht. Ich glaube der Austausch im Netzwerk und mit Leuten, mit denen man schon investiert hat, aber auch mit ganz frischen Business Angels ist sehr hilfreich für alle Seiten. Ab dem Moment, wo man aufhört zu fragen und sich denkt, dass man alles weiß, da sollte man sich nochmal hinterfragen. Ich glaube das ist der Punkt, an dem man immer wieder ansetzen muss. Ja, man muss immer weiterlernen und Gespräche führen.

Ich haben uns persönlich für einen engeren Fokus der Investments entschieden. Das kann jeder Business Angel machen wie er will, aber ich habe mich für diesen Fokus entschieden, obwohl ich da nicht herkomme. Ich habe einfach Lust auf dieses Wissen und ich will da einfach besser werden. In dem Bereich möchte ich einfach Deal-Flow bekommen.

Bei Investoren-Events gibt es ja eine Startup-Bandbreite von A-Z. Für mich ist da ein Fokus einfach spannender und es ist mir auch möglich mit einem Fokus schon früher anzusetzen. Zum Beispiel bei einer speziellen Forschungsfrage kann man auch in die Universitäten gehen und schauen, was es da schon gibt und an was geforscht wird. So kann ich den Deal-Flow erkennen, bevor er entstanden ist.“

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Unternehmerin & Investorin

Business Angel Xavier Sarras
über das Schönste am Angel Dasein
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Xavier Sarras: „Das Erste ist mit den Unternehmern zu arbeiten. Unternehmertum begleitet mich schon immer, ich habe meine erste Firma mit 17 gegründet. Ich bin jetzt Mitte 40, ich behaupte mal, dass mich junge Unternehmer auch jung halten. Ich empfinde mich jetzt noch nicht als alt, aber ich arbeite dann doch häufig eher mit 20-,30-jährigen Gründer:innen zusammen.

Ich finde es einfach mega, mit Leuten an ihnen und an ihren Ideen zu arbeiten und für sie da zu sein. Als Mentor und Coach zu agieren und selber zu lernen, immer neue Themen zu entdecken. Der zweite Punkt ist so die Jungfräulichkeit in jedem neuen Projekt. Ich bin so ein Typ, ich will mir immer neue Themen anschauen, neben den stabilen Themen, die ich so mache. Das hilft mir die Energie im Job zu halten und das finde ich einfach mega. Die technologischen Innovationen zu sehen, jedes Mal wieder aufs Neue etwas zu entdecken.

Ich habe vor 1,5 Jahren in Blockchain Unternehmen investiert, ich kannte mich vorher mit Blockchain viel zu wenig aus, mittlerweile bin ich da im Beirat, also ich musste mich in das Thema einarbeiten. Ein Investment zwingt einen auch, sich in ein bestimmtes Thema einzuarbeiten. Dabei lernt man unfassbar viel und ich mache quasi jedes Mal einen Micro Master, wenn ich mich mit einem neuen Thema beschäftige.

Das sind so die zwei Punkte, die mich wirklich faszinieren. Das Wirtschaftliche ist so was on top kommt. Natürlich freust du dich riesig, wenn es gut geht und die Multiples toll sind. Wenn du ein 8x, 10x oder 20x auf dein Geld gemacht hast. Aber du verlierst auch und das muss man auch können. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist der dritte Punkt auch die Aufregung bei Investments. Es ist aufregend und das macht halt auch Spaß.“

Dr. Patrick Müller
über die Liquidationspräferenz
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Dr. Patrick Müller: „Die Liquidationspräferenz ist auch ein bisschen mit Downround Protection kombiniert. Ein Startup zeichnet sich ja auch damit aus, dass es ein gewisses Wagnis ist, zu investieren. Das soll nicht demotivierend wirken, aber das ist ja auch das Spannende an der Startup- und VC-Branche. Man kann viel gewinnen, aber auch viel verlieren.

Das Risiko muss man als Investor eingehen, aber die meisten Investoren wollen einen gewissen Mindestschutz haben. Im schlimmsten Fall fährt das Startup an die Wand und es wird liquidiert. Am Ende kann ein Liquidationserlös übrig bleiben und da will ein Investor sichergestellt haben, dass er zuerst sein Investment wiederbekommt.

Viel relevanter ist die Situation eines Exits. Was passiert in einem Exit Fall und welcher Erlös wird da ausgezahlt? Der Begriff ist etwas irreführend, weil es ja “Liquidationspräferenz” heißt. Da geht es um das gleiche Prinzip: Verschiedene Investoren haben Investitionen in das Startup getätigt und es gibt vielleicht den Exit, zu 100 % erfolgreich. Dann stellt sich die Frage, in welchem Proporz die Founder und Shareholder ihren Anteil vom Kuchen abbekommen.

Das wird auch durch die Klauseln der Liquidationspräferenz geregelt und es gibt verschiedene Methoden.

Anrechenbare Liquidationspräferenz:
Hier legt man im Beteiligungsvertrag fest, wer einen Vorzugsbetrag erhält. Das geht über eine absolute Kennzahl oder über eine vordefinierte Formel. Im Falle eines Exits bekommt ein Investor mindestens Betrag XY ausbezahlt, aber unter Anrechnung auf das, was sowieso pro rata verteilt wird.

Wenn es ein Exit zu 10 Mio. Euro gibt, dann wird es ja nach Proporz des Cap Tables verteilt. Wenn ein Vorzugsbetrag von 1 Mio. Euro sowieso schon in der pro rata Verteilung erfasst ist, weil er gemäß Cap Tabel sowieso 2 Mio. Euro bekommen würde, dann bekommt der Investor nicht noch mal was on top. Dann erlischt quasi die ganze Klausel, der Mindestschutz wenn man so will.

Nicht-Anrechenbare Liquidationspräferenz:
Die Alternative ist, dass es nicht angerechnet wird. Der Investor bekommt seinen Vorzugsbetrag und zusätzlich einen Betrag nach pro rata Verteilung. Daraus kann man schließen, dass die Nicht-Anrechenbare Liquidationspräferenz sehr investorenfreundlich ist.

Insgesamt ist die Liquidationspräferenz eine Klausel, die die Investoren bekommen und die Founder weiter hinten stehen. Insofern ist die Anrechenbare Liquidationspräferenz ein fairerer Kompromiss zwischen den Foundern und den Investoren.“

Janosch Kühn
darüber, was er von Gründern und Startups erwartet, damit er investiert
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Janosch Kühn: „Als Business Angels und mit unserem Family-Office investieren wir eher in frühen Phasen. Es gibt immer mal wieder Ausnahmen, also vielleicht auch mal Series A. In einer frühen Phase fühlen wir uns sehr wohl und da gibt es unterschiedliche Maßstäbe, die man anlegt. Bei einer Series A will ich schon richtige Traction, Umsätze und Zahlen sehen.

Wenn es eine Pre-Seed- oder Seed-Runde ist, dann will man die Gründer schon sehr genau kennen und eine Einschätzung zum Markt haben. Wie bewegt sich der Markt und ist er überhaupt groß genug?

Können die Gründer es durchziehen? Sind sie stark genug? Am liebsten habe ich ein sehr early Startup mit großer Traction und dann ist es auch sehr einfach in so ein Startup zu investieren.

Das ist ja auch so unsere Geschichte als Gründer, wir waren in einer sehr frühen Phase, hatten aber schon eine große Traciton. Wir waren da 5 Leute und hatten schon ca. 100.000 Euro Umsatz im Monat. Die meisten Geschäftsmodelle geben sowas nicht her, aber wenn du sowas hast, dann ist es auch sehr leicht Geld zu raisen.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
darüber, warum über soziale Netzwerke kein guter Deal-Flow zustande kommt
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Nikolaus D. Bayer: „Wenn mich Startups über soziale Netzwerke kontaktieren, dann hat da keine Vorfilterung stattgefunden. Wenn ich zu einer Matchmaking Veranstaltung gehe oder ich den Deal Flow meines Business Angel Vereins nutze, dann hat da schon eine Vorfilterung stattgefunden. Da sagt auch die Statistik einfach, dass eine LinkedIn-Anfrage eine geringere Erfolgswahrscheinlichkeit hat.“

Torsten Meyer - Business Angel
über den Einfluss von Co-Investoren auf seine Investment-Entscheidung
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Torsten Meyer: „Es ist fast unabhängig davon, wie groß die Runde ist und wie viele Investoren dabei sind: in den meisten Fällen sind da andere Business Angels dabei, die du vorher nicht aus deinem eigenen Netzwerk kanntest. Insofern ist das immer ein bisschen eine Black Box.

Ich selbst hatte auch noch nie den Fall, dass mir die Gründer vorher gesagt haben, dass ein bestimmter Investor in der Runde dabei ist – und dass dies für mich ein Grund gewesen wäre, doch nicht zu investieren. Das gibt es aber bestimmt auch, wenn man beispielsweise aus der Vergangenheit weiß, dass zwischenmenschlich mit anderen Investoren etwas nicht klappt.

Welche anderen Investoren noch dabei sind, ist für mich weniger wichtig als die Einschätzung des Startups. Daher würde ich bei einem spannenden Startup immer investieren, auch wenn da beispielsweise andere Investoren drin sind, die ich nicht kenne oder bei denen ich nicht sicher bin.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
über die Vor- und Nachteile von B2B- und B2C-Geschäftsmodelle
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Gwendolyn Schröter: „Wir investieren nur in B2B Geschäftsmodelle und nicht in B2C. Aus der Erfahrung heraus sind B2C-Cases öfters eine Marketing-Schlacht. Das kann man auch ganz bewusst nutzen, aber da muss man auch das Kapital für solches Marketing aufbringen können. Wenn man selbst nur mit kleinen Tickets unterwegs ist, dann muss entweder das Gründerteam ein sehr gutes Netzwerk in die Richtung mitbringen oder man sollte selbst wohlhabende Investoren kennen, die in einer zweiten Finanzierungsrunde mitmachen.

Natürlich ist es auch wichtig, dass man als Business Angel in dem Bereich schon Erfahrungen gesammelt habe und man weiß, auf welche Metriken es ankommt. Auch um so ein B2C-Case skalieren zu können. Wir machen wie gesagt nur B2B.“

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