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Gwendolyn Schröter über den Umgang mit Strategischen Investoren

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über den Umgang mit Strategischen Investoren

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Gwendolyn Schröter: „In einem Fall ist der Stratege erst zur Series A dazugekommen. Das ist ein guter Zeitpunkt gewesen, weil sich der Stratege so in ein Geschäftsmodell “eingekauft” hat. Das Geschäftsmodell war schon solider und wir haben als Business Angels darauf geachtet, dass die Strategen keine besonderen Rechte bekommen haben. Der strategische Investor hat sich aber auch ganz klar als Finanzinvestor gesehen. Aber es gibt natürlich Lieferanten- und Kundenüberschneidungen, was zu einem komischen Bauchgefühl kommen kann. Vertraglich sind wir da aber sicher und auch zufrieden mit der Zusammenarbeit.

Ein anderer Fall war ein indirekter Stratege, der auch als Erstes an Board war. Das war wirklich ein Tochter-, Tochter-, Tochterunternehmen, der ein Netzwerk zu einem Strategen hatte, das wertvoll war. Die haben wirklich das Startup massiv unterstützt und haben indirekt ihren guten Namen im Gepäck gehabt. Das hat vielen Leuten ein gutes Gefühl gegeben. Also wir haben das im Portfolio, aber eher positive Erfahrungen damit gemacht.

Gerade in dem ersten Fall ist es aber schon so, dass man dieses ungute Bauchgefühl hat. Das ist aber auch normal, weil man es auch bei Finanzinvestoren nicht so ganz weiß, wie bei denen die Agenda liegt. Das will ich auch den Gründern und Gründerinnen mit auf den Weg geben. Natürlich musst du schauen, mit wem du später an einem Tisch sitzt und zusammenarbeitest. Das sind deine Gesellschafter. Und das Gleiche gilt für uns als Business Angels, wir wollen auch nicht mit jedem zusammenarbeiten. Es ist auch wichtig die Ambitionen der anderen Investoren zu kennen.“

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Business Angel Björn Jopen

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Business Angel Beate Fastrich

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Business Angel aus München

über das Onboarding und Reporting von Startups
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Tim Schumacher: „Als Angel habe ich sehr wenige Anforderung an Formalitäten. Daher gestalte ich das Onboarding für Startups normalerweise sehr unkompliziert. Es gibt da gar kein formelles Onboarding, übrigens auch nicht bei den meisten VCs.

Man geht eigentlich davon aus, dass gute Gründer:innen das Thema Reporting selber betreiben. Und dann schon von sich aus etwas vorbereiten. Zum Beispiel, dass sie einmal im Monat oder einmal im Quartal ein Update an die Investoren schicken.

Deshalb gibt es da in der Regel keine formale Vorbereitung. Da schaut man auch ein bisschen drauf, wie gut das jemand treibt. Gute Gründungsteams schaffen es eben auch, das operative Geschäft zu machen und trotzdem ein schlankes und simples Reporting diszipliniert und ohne Aufforderung mindestens einmal im Quartal zu schicken.

Das ist so ein bisschen ein Indikator für gut funktionierende Teams. Also nichts, was man am Anfang formell onboarded. Für mich ist es ein Zeichen eines schlechten Investors, wenn er dem Startup im Voraus alles genau und formell vorschreibt.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man sich in einer Krise als Investor verhalten sollte
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Tina Dreimann: „Was kann man in einer Krise als Investor machen? Aus meiner Sicht gibt es eine wichtige Verhaltensweise: Ruhig bleiben, mitdenken und immer dran denken, warum ich in dieses Thema und in das Team investiert habe. Deshalb in dem Moment nicht die heiße Kartoffel fallen lassen, sondern mit am Seil zu ziehen, um zu versuchen, das Team zu enablen.

Da habe ich auch einen Rat: Es gibt enablen, unterstützen und managen. Wir sollten als Angels nie in die Rolle kommen, dass wir das Team ersetzen müssen. Das heißt eher Hilfe zur Selbsthilfe als Top-down Management.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wie ich mich für ein Startup entscheide?

Da geht es mir als Erstes um mein Bauchgefühl gegenüber dem Gründungsteam. Traue ich ihnen zu, dass sie ihre Idee so weit verfolgen und weiter zu entwickeln, dass daraus eine große Unternehmung wird, die eben auch erfolgreich ist.

Traue ich ihnen weitere Finanzierungsrunden zu? Traue ich ihnen eine Entwicklung zu? Einfach mein Gefühl der Persönlichkeit der Gründer und dann eben auch, dass irgendwo ein valides Geschäftsmodell dahinter steht, was wirklich skalierbar ist.

Wo ich Skaleneffekte habe, wo die Customer Acquisition Cost (CAC) mit der Zeit heruntergehen und wo ich einen Markt habe.“

Business Angel Andreas Assum
über positives Signaling von Bestandsinvestoren
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Andreas Assum: „Ja, Signaling ist ein sehr wichtiger Punkt. Es kommt aber sehr stark auf den Stand des Unternehmens an. In ganz frühen Phasen ist es natürlich gut, wenn ein Angel Investor bei einer Folgerunde mitzieht, wenn anderen Investoren dazukommen.

Anders sieht es aus, wenn da Venture Capital dabei ist, dann wird man vom Business Angel nicht erwarten, dass er mitzieht. Da liegt das Signaling bei dem letzten Lead-Investor, zieht der in der nächsten Runde mit. Es muss einfach ein positives Momentum aufrecht erhalten werden. Das ist die Hauptfrage, die sich da stellt.“

über seine Rolle in Startups
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Tim Schumacher: „Die Rolle eines Angels im Startup ist die eines Coaches, eines Sparringpartners, eines Helfers. Meine Rolle und die von anderen Angels und VCs ist je nach Startup unterschiedlich. Es gibt Gründer:innen, die sehr aktiv die Hilfe der Angels einfordern. Es gibt aber auch welche, die sagen, dass sie ihr Ding machen. Da gibt es kein schlechter oder besser.

Die Chemie zwischen den Parteien muss natürlich auch stimmen und vom Thema her passen. So ist es eigentlich üblich, dass sich in einer Gruppe von Investoren einige eher mehr und andere eher weniger einbringen. Ganz wichtig: Es sollte immer ein Pull sein!

Die Gründer:innen sollen immer sagen: “Hey, ich brauche hier diese oder jene Hilfe”. Es sollte nicht so sein, dass von Investorenseite versucht wird in ein Startup hineinzuregieren. Am Ende sind die Gründer:innen die Bosse und nicht die Investoren. Das ist ganz klar und wichtig.“

Torsten Meyer - Business Angel
über die die Scheiterrate in seinem Startup-Portfolio
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Torsten Meyer: „Man hört ja, dass das wohl 80% der Startups sein sollen, die scheitern. Ich kann jetzt von meinen in Summe sieben Investments reden. Davon sind alle noch aktiv und mehr als die Hälfte gibt es schon weit über drei Jahre. Insofern kommt das offenbar immer darauf an und es gibt keine Pauschalisierung.

Aber tendenziell ist eine hohe Abbruch- bzw. Scheiter-Rate in den ersten drei Jahren nachgewiesen und auch wohl richtig.“

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