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Gwendolyn Schröter über die Kreislaufwirtschaft und neue Materialien

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über die Kreislaufwirtschaft und neue Materialien

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Gwendolyn Schröter: „Neben Kreislaufwirtschaft investieren wir noch in neue Materialien. Warum haben wir uns genau dieses Feld ausgesucht? Wir sind ja im Bereich Impact Investing und Hardware Produktion aktiv. Wenn man sich jetzt im Bereich Hardware und Produktion anschaut, was so die größten Knackpunkte in den letzten Jahren war, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass wir nur eine Welt haben und nur bestimmte Rohstoffmengen zu Tage gefördert werden können.

Für mich ist es so, dass wenn wir der Erde einen Rohstoff entziehen und verarbeiten, dann ist er danach ja nicht weg. Deswegen sollte man auch im großen Gleichgewicht sehen, dass das, was ich entnehme, irgendwie in dem Kreislauf bleiben muss. Das ist ökologisch und ökonomisch nachhaltig, weil die Rohstoffe, auch wenn sie verarbeitet wurden, einen Wert darstellen.

Große Player im Markt erkennen, dass wenn sie ihren Müll wieder einsammeln und zurückführen, dass es dann echtes Geld Wert ist. Außerdem kennen die großen Unternehmen die Wertschöpfungskette und ihr Produkt genau. Also wissen sie, wann die Rohstoffe in das Produkt eingesetzt werden und wie sie die Rohstoffe wiederverwerten können. Die Rohstoffe können dann in den Kreislauf wieder zurückgeführt werden.

Wenn man sich den Deckungsbeitrag von Produkten anschaut, dann sieht man, dass die Rohstoffe immer teurer und wichtiger werden. Also ich glaube alle haben mitbekommen, wie der Holzpreis angestiegen ist oder mit dem Thema seltene Erden. Desto mehr wir technologisch in der Lage sind, diese ganzen wertvollen Stoffe wieder zurückzugewinnen, desto besser. Ich sehe, dass das ein großes wirtschaftliches Thema ist, was viele schon erkannt haben. Da gibt es definitiv noch viel Potenzial für Innovation.“

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Janosch Kühn

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Entrepreneur & Investor

über die Rolle der Diversität in Teams
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Tim Schumacher: „Also die Frage, ob mehr Gender Diversität zu mehr Geschäftserfolg führt, kann ich nicht beantworten. Da ist die Größe meiner Stichprobe von Gründerinnen noch nicht groß genug. In meinen gesamten Investments hatte ich drei Teams, die von Frauen als primäre Gründerin geführt wurden und dann noch drei oder vier weitere, wo die Frau im Gründerteam war, aber nicht die leitende Funktion innehatte.

Man muss ja auch in Gründerteams immer schauen, wer die Initiator:innen sind und wer nicht. Ich habe insgesamt ca. 50 Investments gemacht und da waren bei drei Investments Frauen mit der Idee, die das Team zusammengestellt haben und im Driver Seat waren. Von daher ist meine Stichprobe nicht groß genug. Von daher ist meine Stichprobe nicht groß genug.

Ich glaube grundsätzlich an mehr Diversität in Gründungsteams auf allen Ebenen. Jetzt nicht nur Frauen und Männer, sondern es geht auch darum, ein internationales Team zu haben. Das ist für mich ein wichtiger Faktor, also nicht nur Deutsche. Teams, die Migrationshintergrund haben und internationale Teams haben für mich eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit.

Dann auch die Frage, was die Funktionen der Einzelnen sind. Ein Team aus einem Techniker und einem BWLer ist diverser als ein Team aus Technikerin und Techniker. Da ergänzen sich einfach zwei Funktionen. Diversität gibt es auf ganz unterschiedlichen Ebenen und ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass diverse Teams erfolgreicher sind.“

Business Angel Joakim Nägele
über den Unterschied zwischen einem Business Angel und einem VC-Fonds
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Joakim Nägele: „Der Business Angel steigt sehr viel früher in ein Startup ein und geht damit ein sehr viel höheres Risiko ein, weil in der Regel das Geschäftsmodell noch nicht so weit entwickelt ist.

Der andere Unterschied ist sicherlich, dass ein Business Angel üblicherweise ein Einzelkämpfer ist, wohingegen VCs noch ein ganzes Team von Analysten bei sich beschäftigen.

Ich denke, dass Business Angels mehr Leidenschaft für ein Investment mitbringen, während VCs ihre Investments doch eher etwas nüchterner betrachten. VCs müssen damit Geld verdienen und wiederum ihre eigenen Investoren überzeugen – also die, die in den VC-Fonds investiert haben.

Dagegen hat ein Business Angel neben dem finanziellen Interesse oft einfach auch ein intrinsisches Interesse an den Gründern und dem Geschäftsmodell.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie er mit Krisen umgeht
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Ingo Weber: „Ich glaube, bei Krisen machen Schuldzuweisungen keinen Sinn. Ich glaube, man muss sich überlegen, was objektiv die Ursachen für die Krise ist und wer ursächlich an der Krise beteiligt war. Es kann natürlich an einer Person liegen, aber man sollte nicht direkt die Schuld zuweisen. Man muss sich überlegen, was man tun kann.

Damit man das Kind, welches in den Brunnen gefallen ist, schnell wieder da rausbekommt. Da eben gemeinsam Maßnahmen überlegen, damit zum Beispiel der Vertrieb besser läuft oder es eine Zwischenfinanzierung geben kann. Also einfach auch relaxed mit der Krise umgehen, ohne deren Bedeutung zu unterschätzen und es zu objektivieren. Wirklich auch sagen, dass die Vergangenheit die Vergangenheit ist, jeder macht mal Fehler und wichtig ist der Blick nach vorne.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man eine zu große Einmischung von Angels vermeidet
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Tina Dreimann: „Bei unserem better ventures Business Angel Club haben wir ein Startup Onboarding. Da steht sogar Folgendes drin: “How to manage your Angels, so that they don´t manage you!”
Ich empfehle allen Teams eine Mischung aus einem klaren und regelmäßigen Reporting, idealerweise jeden Monat, um Transparenz zu schaffen. Und darüber hinaus wirklich noch einen direkten Draht zu den Investoren mit einer Sympathiebasis aufbauen.

Da empfehle ich auch Whatsapp, um wirklich sofort die Hilfe zu haben. Ich muss nicht einen Monat warten, um mir Unterstützung zu holen. Wenn ich zum Beispiel jetzt spontan eine Frage zu dem Recruiting habe, dann kann ich die Frage in den Angelkreis werfen und ihr werdet überrascht sein, was da noch an Potenzial und Netzwerk hinter den Angles schlummert. Da haben die Angels wirklich alle ihre Erfahrungen und Kontakte und teilen die gerne.“

Business Angel Beate Fastrich
über einen guten Auswahlprozess und Due Diligence
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Beate Fastrich: „Ich bin relativ strukturiert, wie ich an dieses Auswahlverfahren herangehe. Ich habe meine Punkte, die ich prüfe. Das ist natürlich das Team, und das auch an erster Stelle. Aber sehr wichtig ist für mich natürlich auch das Produkt bzw. der Service sowie der Markt, den es dafür gibt – und der Wettbewerb. Wenn ich einmal beispielsweise von der Technik nicht so viel verstehe, dann schauen ich auch mal, ob vielleicht ein anderer Angel dabei ist, der sich besser auskennt und das bereits geprüft hat.

Bei den ganz jungen Startups ist natürlich eine Legal Due Diligence nicht so wichtig, aber auch da muss man einmal draufschauen.

Das wichtigste ist aber wie gesagt das Team – und da kommt dann auch das Bauchgefühl mit in die Entscheidung. Dabei sollte man sich nicht nur die einzelnen Player im Team anschauen, sondern auch, wie das Team zusammenspielt. Das ist mir aufgefallen, wie wichtig es ist, auch mal mit allen zusammen zu sprechen, um die Interaktion zwischen den Teammitgliedern beobachten zu können.

Am Anfang ist mein Prozess also sehr strukturiert, aber am Ende auch mit einer guten Portion Bauchgefühl, vor allem über die Zusammenarbeit mit dem Team. Ein Business Angel Investment ist ja auch eine längerfristige Bindung und die muss auch persönlich passen.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine Erfahrungen mit Exits
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Xavier Sarras: „Bisher habe ich zum Glück nur gute Erfahrungen gemacht. Aus meinem Portfolio hatte ich bisher vier Exits. Da war bisher noch kein IPO dabei, wird aber wahrscheinlich in den nächsten 1-2 Jahren einer sein. Das andere waren also sogenannte Trade Sales. Das kann manchmal sehr schnell gehen. Ich finde, als Angel erhofft man sich es manchmal zu früh. Das darf man auch nie vergessen, dass VC-Game ist ein Langzeitinvestment, also ein Marathon.

Was ich manchen Angels rate, die gerade anfangen ist, ob sie in VC-Runden, also in der Series A oder Series B an sogenannten Secondary Rounds teilnehmen können. Das bedeutet, dass der VC ihnen einfach Anteile abkauft und somit nicht durch die Kapitalerhöhung verwässert werden. So können die VCs einfach die Anteile zu einer attraktiven Bewertung abkaufen.

Ansonsten kann der Exit auch mal schneller kommen. Ich bin nach wie vor bei Planetly investiert und das ging ein bisschen durch die Presse und da ging es dann sehr schnell. Wir haben da im Juni 2020 investiert und im November 2021 war der Exit. Aber das ist auch ein herausragendes Gründerteam mit erfahrenen Gründer:innen. Auch in einem Markt (Carbon Accounting), der unfassbar rasant ist. Deswegen schaut euch an, in welche Märkte ihr investiert, wie viel Momentum in dem Markt ist. Desto mehr Momentum in einem Markt steckt, desto eher kommt man auch zum Exit.

Da ergeben sich eher Konsolidierungen oder größere Player, die das aufkaufen wollen. Das ist dann als Angel durchaus attraktiv. Man muss nicht unbedingt den Unicorns hinterherrennen. Wenn man früh investiert, kann man sich auch so Modelle anschauen, die auch mal für 50 Millionen verkauft werden. Das ist dann hoch attraktiv, wenn man zum Beispiel bei einer Bewertung von 1,5, 2 oder 3 Millionen eingekauft hat.“

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