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Ingo Weber darüber, in welche Branchen man investieren sollte

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darüber, in welche Branchen man investieren sollte

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Ingo Weber: „Meine ersten Angel Investments waren vermutlich nicht die Besten. Das war in Bereichen, die ich total spannend und interessant fand und ich dachte, dass das ein riesiges Business wird. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich da aber keine Ahnung von der Branche.

Deshalb meine klare Message an Angels. Man sollte in Branchen investieren, die man wirklich versteht. Entweder aus anderen Investitionen oder aus seiner beruflichen Erfahrung. Nur dadurch kann man sicherstellen, dass man das Investment versteht und einen Mehrwert für die Beteiligung schafft.“

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Business Angel Olaf Stichtenoth
über das Geschäftsmodell "Business Angel"
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Olaf Stichtenoth: „Also Business Angel als Geschäftsmodell ist ein Thema, was mich schon ziemlich lange umtreibt, weil wenn ich etwas tue, dann gehe ich da unternehmerisch dran und dann möchte ich als Summe Geld verdienen. Wenn ich als Business Angel Geld verdiene, dann muss ich in der Lage sein, mehr zu erreichen, als wenn ich mein Geld zum Beispiel in einen marktbreiten ETF stecke.

Damit unterscheide ich auch Business Angel als Geschäftsmodell und Business Angel als Hobby. Als Hobby muss ich keinen monetären Output erzielen, da kann ich mich mit etwas Nettem beschäftigen. Wenn ich aber mit meinem Startup-Portfolio den breiten Markt schlagen will, dann muss ich mir auch grundsätzliche Fragen stellen. Welche Risiken habe ich da drin? Welche Pleitenwahrscheinlichkeiten habe ich? Welche Multiples brauche ich, damit ich einen höheren Output erzielen kann, als wenn ich mein Geld irgendwo hinstecke und nichts tue. Das ist für mich die Benchmark.

Um als Business Angel Geld zu verdienen, muss man sich erst ein paar grundsätzliche Fragen stellen:

Wie viel Geld habe ich zur Verfügung und auf wie viele Investments kann ich es verteilen?

Wenn ich mindestens 10 Investments machen kann, mit dem Teil des Geldes, den ich in Business Angel Aktivitäten stecken möchte, dann kann ich mehr oder weniger anfangen, statistisch auf mein Portfolio zu schauen.

Wenn man nicht 10 Investments tätigen kann, besser wären noch 20, dann muss der Ansatz ein anderer sein. Bei wenigen Investments muss der Business Angel selber wichtige Komponente neben dem Geld mitbringen. Also zum Beispiel Know-how und Netzwerk, dass die Pleitewahrscheinlichkeit reduziert werden kann. Grob gesagt geht ein Drittel der Unternehmen pleite, es ist natürlich auch von der Runde abhängig, bei Frühphaseninvestments vielleicht auch noch ein bisschen mehr.

Ein weiteres Drittel wird keinen positiven Return zurückzahlen, höchstens das investierte Geld. Der ganze Rest muss eben Gewinn und Investment zurückspielen. Wenn ich nicht sehr viele habe, dann darf ich mir natürlich auch nicht viele Ausreißer leisten. Da muss ich mit wenigen Investments erfolgreich sein. Wenn man mehr machen kann, dann kann man es eher statistisch betrachten und kann durchaus Portfolioansätze mit reinbringen. Da kann man auch in Branchen investieren, wo man selbst nicht tätig ist.“

Business Angel Insa Horsch
über Single Founder
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Insa Horsch: „Einzelgründer:innen sind nicht so gerne gesehen, weil es immer heißt: Was mache ich, wenn die Gründer:in morgen vom Auto überfahren wird?
Außerdem ist Fakt, dass nicht jeder alles kann. Es wird also immer nur eine oder maximal zwei Kernkompetenzen geben, die die Gründer:in mitbringt. Das ist auf den ersten Blick natürlich ein Nachteil.

Wir bei Growth Dock haben eigentlich auch die Prämisse keine Single Founders zu nehmen, weil wir lieber in diverse Teams investieren. Aber es geht auch immer um das Bauchgefühl, wenn man an das Produkt und an die einzelne Gründer:in glaubt, dann tätigt man das Investment.

Single Founder können sich auch immer Leute für unterschiedliche Tätigkeiten organisieren. Man kann also auch nach dem Investment viel in das Team investieren, obwohl es sich um ein Single Founder Startup handelt. Dann helfen Angels dabei, das Team aufzubauen.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, welches der bisher beste Rat war
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Tina Dreimann: „Was war der wichtigste Rat? Bevor wir als Angels losgelegt haben, haben wir erst mit ganz vielen anderen Angels gesprochen, die schon erfolgreich in dem Segment sind. Und was haben wir immer gehört? Ein Wort: Team, Team, Team, Team und Team

Das Spannende ist, wenn man Angels fragt, was sie machen, um Teams zu verstehen. Da kommt oft die Antwort, dass die Angels mit den Teams zusammen Abendessen gehen. Hier ist mein Rat, da noch strukturierter ranzugehen.

Das geht einerseits mit gezielten Fragen auf die Vergangenheit, also zum Beispiel: Wie arbeitet ihr als Team zusammen? Wie lange kennt ihr euch schon? Hattet ihr schon Konflikte? Wie seid ihr damit umgegangen?

Andererseits arbeiten wir im better ventures Angel Club auch mit Persönlichkeitsprofilen. Damit wir eben eine zusätzliche Datenlage haben, damit wir mit den Teams auch diskutieren können. Also wo sie sich ergänzen, wo vielleicht noch etwas fehlt, ob sie das beim nächsten Hiring beachten wollen oder ob es für das Startup gar nicht so wichtig ist.

Also da kann man viel mehr auf Teamseite machen, als man ursprünglich vielleicht vermutet.“

über den Umgang mit Krisen im Startup
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Tim Schumacher: „Wenn in einem Startup eine Kriste auftritt – und das passiert in den meisten Startups zu irgendeinem Punkt, dann ist es ganz wichtig, zu dem Zeitpunkt auch da zu sein und dazu helfen.

Es gibt immer mal Punkte, da kann man als Investor dem Gründer nur ganz klar raten, das so zu machen. Aber am Ende liegt die Entscheidung bei den Gründern, das ist wichtig. Feedback kann man ja subtil oder vehement geben. In Krisensituationen ist es manchmal nötig, das Feedback auch sehr deutlich zu geben, gleichzeitig aber auch Hilfe anzubieten. Oft sind die Gründungsteams dafür auch sehr dankbar.

Es gibt aber auch Fälle, in denen die Gründer etwas beratungsresistent sind und sehenden Auges ins Verderben rennen. Da muss man sich darüber im Klaren sein, dass es ein Risikoinvestment ist, bei dem man versuchen kann zu helfen – was aber nicht immer klappt.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
darüber, wie das Investieren in Startups konkret funktioniert
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Julius Göllner: „So ein Investment-Prozess staffelt sich ja in verschiedene Phasen.

Phase 1: Ich muss erstmal Zugang zu potenziell spannenden Deals bekommen. Wie mache ich das? Privates Netzwerk ist immer gut, aber das private Netzwerk wird irgendwo an seine Grenzen stoßen. Das heißt, ich muss es schaffen, mir selber eine starke Personal Brand als Business Angel aufzubauen. So können VCs, andere Business Angels und Gründer in mir einen Wert sehen, um mich anzusprechen. Neben dem Geld ist es wichtig, sich einen inhaltlichen Peak zu erarbeiten. Das kann HR, Sales, Fundraising oder vieles andere sein.
Wenn ich den habe und ich ein gewisses Maß an Dealflow bekomme, dann kommt Phase 2.

Phase 2: Einschätzung dieser Deals. Das ist eine Frage für sich und was ist wichtig?
Ich habe zwei Themen, die für mich als Business Angel wichtig sind. Das eine ist eine gewisse Marktgröße und Relevanz. Das zweite Thema ist das Team in so einer frühen Phase. Wie vorgebildet, wie gut und wie erfahren ist das Team? Welche Stärken-/Schwächenprofile haben die? Wie passen die zusammen?

Phase 3: Wenn ich mich für einen Deal entscheide, heißt es noch nicht, dass ich den Deal auch bekomme. Bei sehr spannenden Themen ist es meistens so, dass die Runden eher oversubscribed sind. Es gibt also mehr Nachfrage an dem Investment, als potenzieller Platz. Auch da ist es wichtig, dass man eine starke inhaltliche Kompetenz hat und in persönlichen Gesprächen mit den Gründer:innen einfach connected.

Ein Investment geht über mehrere Jahre (5-7 Jahre). Ich vergleiche es immer mit einer Beziehung oder Ehe, man legt sich da sehr lange gemeinsam ins Bett und da sollte es auch auf einer persönlichen Ebene stimmen. Auch in schwierigen Phasen muss man gut zusammenarbeiten können und Diskussionen aushalten.“

Business Angel Joakim Nägele
darüber, was es für ein erfolgreiches Produkt braucht
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Joakim Nägele: „Ganz entscheidend im B2B-Bereich ist häufig in der Anfangsphase – und das wird oft vernachlässigt – das Thema Vertrieb. Denn das Produkt ist nur das eine, das andere ist die Fähigkeit, das an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Und gerade dieses Vertriebs-Knowhow besonders im B2B-Bereich ist häufig bei produkt-fokussierten Gründern und Technies einfach Null vorhanden.

Wenn man sich da nicht schnell jemanden ins Team holst, der den Vertriebs-Instinkt hat, dann kann man auch mit dem besten Produkt nicht erfolgreich sein. Das klingt trivial, ist aber in der Praxis komplex. Eigentlich braucht man so eine richtige ‚Vertriebs-Sau‘ im Team.“

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