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Ingo Weber über Investoren-Pooling

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über Investoren-Pooling

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Ingo Weber: „Pooling von Anteilen ist Geschmackssache. Aus der Sicht der Startups macht es definitiv Sinn, gerade wenn man relativ viele Investoren hat. Damit man nicht jeden seiner vielen Investoren bei zum Beispiel einer Kapitalerhöhung kontaktieren muss, sondern dass die Stimmen der Anteile eben gepoolt sind.

Das macht für das Startup Sinn, weil es einfach von dem Handling einfacher ist. Aus Sicht eines Investors kann es Sinn machen, weil er einfach weniger Arbeit hat und nicht ständig zum Notar rennen muss. Bestimmte Tätigkeiten kann man dann dem Pool-Führer überlassen.
Die Frage ist, wie man sich selber im Startup einbringen will. Wenn man mitreden will und durch den Pool von der Entscheidung gekappt wird, dann ist es vielleicht nicht so optimal. Aber es hält natürlich auch keinen Angel davon ab, dem Startup zu helfen, wenn die Anteile gepoolt sind.“

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Business Angel Stefan Müller
über seinen Kontakt mit anderen Angels und den Gründer:innen
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Stefan Müller: „Der Informationsfluss bei Business Angels ist natürlich entscheidend: Man muss primär ein Vertrauen in die Gründer:innen haben, sonst braucht man gar nicht erst weitermachen. Das ist wirklich das A und O.

Der zweite Punkt ist, dass man sich auch zwischen den Business Angels und zwischen den Gesellschafter:innen regelmäßig austauscht, ohne die Gründer:innen. Damit man sich gegenseitig kennenlernt und die unterschiedlichen Stärken herausarbeiten kann. Was kann die Person einbringen? Kennt der eine Angel sich vielleicht besser mit Online-Marketing aus, oder kennt ein anderer Angel vielleicht einen guten Anwalt, der einem zum Beispiel helfen kann dieses Wandeldarlehen noch ein bisschen weiter zu optimieren.

Deshalb kann ich nur dazu raten, neben dem klassischen Treffen mit den Gründer:innen, auch nur mit den Angels Treffen zu veranstalten. Wir machen es ungefähr alle drei Monate in unserer Angel-Runde, die in die eine Firma investiert haben. Da sprechen wir nicht nur über das Investment, sondern auch über unsere Stärken und Schwächen. Auch über Erfahrungen aus anderen Firmen kann man sich austauschen. Dies hilft unglaublich weiter, um sein Netzwerk zu erweitern und zu lernen.“

Dr. Patrick Müller
über die Downround Protection
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Dr. Patrick Müller: „Zur Downround Protection kann man sagen, dass das bislang eher so ein theoretisches Konstrukt gewesen ist. Die Downround Protection kommt in der Praxis nicht so oft vor und war bisher nicht das zentrale Thema der VC- und Startup-Beratung. Momentan hat es sich durch die allgemeine volkswirtschaftliche Entwicklung etwas verschoben und es zumindest mehr diskutiert wird.

Es werden jetzt nicht ständig Finanzierungsrunden durchgeführt, die zu einer niedrigeren Bewertung durchgeführt werden wie die Vorangegangene (=Downround). Die Möglichkeiten sind jetzt aber mehr auf dem Schirm der Investoren und somit auch für die Founder relevant.

Worum geht es bei den Downround Protection Klauseln?
Es geht im Grunde darum: Ein Investor investiert zum Beispiel in einer Series A zu einer Unternehmensbewertung von 15 Mio. Euro und zwei Jahre später wird eine Series B mit einer Unternehmensbewertung von 10 Mio. Euro durchgeführt.

Die neue Finanzierungsrunde geht natürlich auch mit einer Verwässerung einher und da gibt es vertragstechnische Möglichkeiten, dass man diese Verwässerung auffängt. Der Gesetzgeber hat da keine Regelungen geschaffen. Die Verwässerung wäre die logische Folge im Rahmen der Beteiligungsquoten nach Cap Table.

Die Downround Protection Klauseln sind von der Grundidee alle identisch. Da werden einzelnen Investoren ein exklusives Recht eingeräumt, dass sie neue Geschäftsanteile zum Nominalbetrag erhalten. So wird die wirtschaftliche Verwässerung ausgeglichen und es wird so getan, als hätte der Investor auch schon zu dieser niedrigeren Bewertung finanziert.

Ergänzend gibt es dann noch weitere Ausprägungen. Zum Beispiel kann auch der Durchschnittspreis der letzten Finanzierungsrunden genutzt werden. Da hat man viel Gestaltungsspielraum, wie viele Finanzierungsrunden man da ansetzt.

Außerdem gibt es eine Methode, wo nicht nur der Ausgabepreis, sondern auch das Volumen der einzelnen Finanzierungsrunden mit eingerechnet und so ein Gesamtwert errechnet wird.

Zudem gibt es eine Methode, wo noch alle sonstigen Investitionen eingerechnet werden. Zum Beispiel Stammkapital oder andere Finanzspritzen oder Optionsrechte.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
darüber, was ihr im Erstgespräch mit Gründern wichtig ist
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Für mich als Business Angel ist mir im Erstgespräch wichtig, dass ich einen Eindruck von euch als Gründer bekomme. Da sind mir folgende Dinge wichtig:

1. Wie seid ihr auf eure Ideen gekommen?
2. Warum habt ihr gegründet?
3. Was wollt ihr mit eurem Startup erreichen?

Dabei ist wichtig, dass ich authentisch rüberkommt und ehrlich seid. Überall gibt es Probleme und die kann man auch mal adressieren. Ich mag es persönlich nicht, wenn alles wunderbar ist und mir sonstige Pläne an den Himmel gemalt werden, die ich den Gründern aber nicht abnehme.

Noch eine Ergänzung für das zweite Gespräch. Also wenn irgendetwas im zweiten Gespräch aufkommt, was nicht mit dem ersten Gespräch übereinstimmt.

Ich finde, wenn ihr für eure Idee brennt, dann könnt ihr es so rüberbringen und euch relativ entspannt darüber unterhalten und möglichst authentisch sein.“

über Angel Netzwerke
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Dörte Kaschdailis: „Es gibt ja natürlich Netzwerke, wo man sich als Einzelperson oder Investor:in anschließen kann. Ich bin zum Beispiel Teil des Better Ventures Angel Club. Da haben sich renommierte Unternehmer:innen zusammengeschlossen, um Impact Investing zu tätigen, aber gleichzeitig Wissen an die Gründer:innen weiterzugeben. Da ist natürlich auch die Frage an welche Netzwerke ich andocken kann, damit man seine innere Motivation auch folgt.

Es gibt auch spezielle Female Netzwerke wie das Encourage Ventures in Berlin. Wir sind mit dem Better Ventures Angel Club auf maximale Diversität aus, aber wir investieren natürlich in Unternehmen, die in irgendeiner Form einen Impact generieren. Es läuft immer unter der Überschrift: People of Planet. Du kannst nämlich auch in dem ganzen People Bereich sehr viel Impact generieren, nicht nur im Planet- und Klimabereich.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, warum sie Business Angel ist
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Maria-Johanna Schaecher: „Bei aller Mühe und allen Anstrengungen ist es eine ganz große Freude und eine wirkliche Bereicherung für das eigene Leben, sich mit jungen Leuten auseinanderzusetzen, Ideen zu diskutieren, zu überlegen, wie man mit bestimmten Schwierigkeiten umgeht, Unterstützung geben zu können, Netzwerke zur Verfügung zu stellen und zu sehen, wie aus einer Idee ein Unternehmen wird.

Das hat so viel Return, dass trotz der ganzen Herausforderungen immer noch ganz viel übrig bleibt und sehr viel Energie für das eigene Leben erzeugt wird. Ich bin wirklich jeden Tag glücklich und dankbar, dass ich teil von dieser Reise sein darf und mich entsprechend einbringen kann.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über das Risikomanagement
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Olaf Stichtenoth: „Die Frage nach dem Risikomanagement ist für Business Angels sehr schwierig zu beantworten. Das ist auch so ein Grundproblem, dass viele Business Angels gar kein Risikomanagement betreiben. Die legen das Geld dann einfach in Startup-Investments an und sehen es eher als Spielgeld.

Wenn man es ernst betreiben will, dann braucht man eben ein Risikomanagement und man muss sich die Frage stellen, inwieweit alle Investments zusammenhängen. Wenn ich alle Investments im gleichen Markt, Branche Region habe, dann kann, führt eine Veränderung in einen der Bereiche dazu, dass mein Risiko wahrscheinlich nicht mehr kontrollierbar ist.

Ich kann mit einer begrenzten Anzahl an Business Angel Investments natürlich kein Risikomanagement betreiben, wie es ein Fondsmanager tut. Ich kann mir aber anschauen, welche Risiken ich bereit bin zu tragen und welches Risikoprofil hat der Anteil meines Vermögens, welches ich in Startup-Investments stecke. Das sollte man sich auch veranschaulichen, wie viele Startups wahrscheinlich pleite gehen werden. Wie viele Unternehmen werden die Investitionssumme zurückspielen und wie viele Unternehmen werden ein relevanten Multiple auf meine Investitionssumme zurückspielen.

Da kann man sich Zahlen anschauen und das führt jetzt aber ein bisschen zu weit in diese Zahlen genau einzusteigen. Da gibt es viele Zahlen da draußen und da kann man sich ein eigenes Modell zu bauen. Das habe ich auch gemacht und dann sieht man, wie viele Investments man tätigen muss, damit man überhaupt ein Risikomanagement betreiben kann.“

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