Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Ingo Weber über Milestones

Impact Business Angel

über Milestones

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ingo Weber: „Ich habe Milestones die letzten fünf Jahre gefühlt gar nicht mehr gesehen. Das hat was mit Angebot und Nachfrage zu tun. Für die guten Investments ist einfach genug VC-Geld vorhanden und die Gründer sind nicht mehr daran gebunden, Milestones zu machen. Ich habe mich aber die letzten Tage auch gefragt, warum es eigentlich keine Milestones mehr gibt.

Ich glaube, ein Grund ist auch, dass es einfach für das Handling aufwendig ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es ein technisches Thema bei VCs ist. Also wenn die den Capital Call machen und dann müssen die den zum Beispiel drei Mal für ein Startup machen, immer wenn ein weiterer Milestone erreicht ist. Vielleicht ist das auch ein Grund. Es ist aber eine sehr spannende Frage.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Business Angel Olaf Stichtenoth

Olaf Stichtenoth

Serial Entrepreneur & Business Angel

Dr. Patrick Müller

Dr. Patrick Müller

Rechtsanwalt für VC und Startups

Business Angel Göran Göhring

Göran Göhring

Serial Entrepreneur & Business Angel

Business Angel Dr. Gesa Miczaika

Dr. Gesa Miczaika

Female Founder Business Angel

Business Angel Stephan Jacquemot
über Investitionen, die an Meilensteine gebunden sind
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stephan Jacquemot: „Wir machen schon mal Investitionen, die an Milestones gebunden sind. Es ist nicht der Standard, aber es kommt durchaus vor. Ein Grund dafür ist, wenn noch sehr viel Risiko im Geschäftsmodell ist, was die Entwicklung angeht. Das ist pauschal gesagt in jedem Startup Investment, man muss es sich in jedem Case genau anschauen.

Wir haben es mal bei einem Team gemacht, die noch sehr jung waren, wirklich noch am Anfang ihrer 20er waren, in einem Markt, dass ein sehr dickes Brett war. Es war sehr konservativ, es gab etablierte Strukturen in diesem Markt, die sehr dominant waren. Es galt eben, diese Strukturen aufzubrechen. Das Team war sehr jung und wir haben gesagt, wenn ihr das schafft, dann ist es schon krass und dann begleiten wir euch gerne weiter. Wenn ihr es aber nicht schafft, dann wollen wir nicht so viel Geld investieren und schauen, ob wir nicht noch einen anderen Investor mit reinholen, der das Geld hat, euch diese langfristige Reise zu bezahlen. Da hatten wir mal einen Meilensteinplan, welchen das Team auch geschafft hat. Wir haben dann auch nachfinanziert.

Wir hatten auch noch ein oder zwei weitere Fälle, wo wir das Team gesehen haben, wo es schon Umsatz gab und wir uns durch unser Investment ein steileren Umsatz versprochen haben. Deshalb haben wir einen Umsatzmeilenstein mit eingebracht, wo wir gesagt haben: “Ihr habt schon ein Produkt und Kunden und ihr seid nicht mehr ganz am Anfang, wir wollen das ganze beschleunigen.” Da kann man dann gut so einen Meilenstein einsetzen. Man muss aber zu Meilensteinen dazu sagen, dass es ein privatwirtschaftlicher Vertrag ist, zwischen dem Startup und mir.

Wenn der Meilenstein nicht erreicht wird und er meiner Meinung nach nicht im Einflussbereich des Startups liegt, kann ich auch trotzdem die Auszahlung tätigen. Also dann kann man einen Meilenstein trotzdem als erreicht ansehen und sagen, dass man es trotzdem auszahlt. Ich würde jedem raten, der Meilensteine nutzen, sich nicht ganz sklavisch danach zu richten. Es gibt Investoren, die das machen, aber mein Ziel ist es nicht. Ich würde mir in der Situation immer anschauen, ob es noch andere Gründe gibt und ich nicht trotzdem das Investment tätigen sollte.“

Torsten Meyer - Business Angel
über den Einfluss von Co-Investoren auf seine Investment-Entscheidung
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Torsten Meyer: „Es ist fast unabhängig davon, wie groß die Runde ist und wie viele Investoren dabei sind: in den meisten Fällen sind da andere Business Angels dabei, die du vorher nicht aus deinem eigenen Netzwerk kanntest. Insofern ist das immer ein bisschen eine Black Box.

Ich selbst hatte auch noch nie den Fall, dass mir die Gründer vorher gesagt haben, dass ein bestimmter Investor in der Runde dabei ist – und dass dies für mich ein Grund gewesen wäre, doch nicht zu investieren. Das gibt es aber bestimmt auch, wenn man beispielsweise aus der Vergangenheit weiß, dass zwischenmenschlich mit anderen Investoren etwas nicht klappt.

Welche anderen Investoren noch dabei sind, ist für mich weniger wichtig als die Einschätzung des Startups. Daher würde ich bei einem spannenden Startup immer investieren, auch wenn da beispielsweise andere Investoren drin sind, die ich nicht kenne oder bei denen ich nicht sicher bin.“

Business Angel Claudia Nagel
über guten Deal-Flow
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Claudia Nagel: „Die besten Investitions-Leads kommen aus dem Netzwerk. Über die letzten Jahre habe ich mir ein großes Netzwerk aufgebaut. Auf der einen Seite mit VCs und auf der anderen Seite mit Investoren im Angel Bereich. Die meisten Leads kommen über mein Netzwerk, weil ich selbst Investments in einem sehr spezifischen Bereich mache und dafür bekannt bin. Also kommen andere VCs und Investoren auf mich zu und sagen, dass dieses oder jenes Startup vielleicht zu mir passt. Manche kommen auch über LinkedIn, aber die meisten wirklich über das erweiterte Netzwerk.

Über LinkedIn werde ich meistens von frischen Angels angeschrieben, die andere Angels kennenlernen wollen oder Fragen haben. Zum Beispiel: Wie investiert man worin? Warum? Und Empfehlungen haben wollen, um ihr Netzwerk auszubauen. Solchen neuen Angels helfe ich gerne mit Kontakten zu anderen Angels weiter, damit sie ihr Ökosystem finden, indem sie dann aktiv werden können. Das ist ja sehr wichtig für den Austausch.

Wenn man ganz am Anfang beginnen will, kann man über Angel Netzwerke gehen oder sich auch aktiv mit Angels aus der Region treffen. Die meisten Angels sind bereit auf einen kurzen Kaffee oder in einem Zoom Gespräch Gedanken auszutauschen. So kann man von den Erfahrungen von anderen profitieren und lernen.”

Business Angel Ingo Weber
über Follow-on Investments
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ingo Weber: „In der Regel ziehe ich bei Folgeinvestments mit. Insbesondere, damit ich nicht verwässert werde und um bei der Liquidationspräferenz nicht weiter runterzurutschen. In der Regel ist es bei einer Folgeinvestition so, dass derjenige, der die Folgeinvestition gemacht hat, auch als Erstes wieder rauskommt und oben an der Liquidationspräferenz ist.

Häufig ist es so, dass man verwässert wird, wenn man bei Folgeinvestments nicht mitzieht. Deswegen kann ich nur empfehlen, da mitzuziehen. Auch vor dem Hintergrund, dass irgendwann bei der Series A oder B, man als Angel Investor lästig wird und man durch VCs im Rahmen eines Secondaries rausgekauft wird. Kann aber ganz ordentlich ins Geld gehen, wenn die Bewertung da relativ steil nach oben geht. Das kann schnell mal in 6-stellige Beträge gehen, die man dann für Folgefinanzierungen braucht.

Letzterer Punkt, dann höre ich auf. Ich würde nicht mitziehen, wenn es nur interne Runden gibt und man es nicht schafft, externe Investoren zu gewinnen. Dann gibt es auch Gründe dafür, warum niemand Neues fresh money mit reingibt.“

über das Schlimmste am Angel Investing
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tim Schumacher: „Das Schlimmste am Angel Investing – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann – ist, dass man manchmal eben überhaupt nicht eingreifen kann. Dass man sieht, ein Team könnte so viel mehr, wenn es bestimmte Dinge tun würde, aber das man einfach akzeptieren muss, dass das Gründungsteam das Sagen hat und man selbst nur der Investor ist.

Auch wenn man am Anfang daran geglaubt hat, kann man aus dieser Position eben Dinge nicht verändern. Das ist dann sehr traurig, wenn man sieht, wie sie trotz guter Ratschläge scheitern.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, ob es eine Frauenquote bei Foundern als Kriterium geben sollte.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tina Dreimann: „Eine Investmentquote zu haben ist ein wichtiger Schritt. Wir sehen ja auch, dass sich ohne Frauenquote in Führungspositionen nichts geändert hat. Ich war lange Zeit Gegner von Quoten. Ich kann aber diesen Grundmaßstab empfehlen, damit man sich selber misst, weil nur das die eigene Aufmerksamkeit darauf lenkt, wo ich gerade stehe und das zwingt mich aktiv die richtigen Teams zu suchen und zu unterstützen.

Das kann ich also nur jedem empfehlen. Wir haben sogar einen “Extremisten” im Club, ein Mann, Marko Vogt hat sich dazu entschieden, ausschließlich in gemischte Teams zu investieren. Das ist ein fantastisches, prinzipiengetriebenes Mindset, welches ich wirklich toll finde.

Hat eine Quote eine negative Auswirkung?
Es kommt darauf an, wie extrem man sie setzt. Wenn wir als better ventures ausschließlich in diese Teams investiert, dann hätte man den Schatten, dass man einen großen Teil der Teams wegschneidet. Gleichzeitig, wenn jeder so handeln würde, dann wären auch die Gründerteams dazu gezwungen, sich eine weibliche Mitgründerin zu suchen. Also deshalb unterstütze ich auch tolle Fonds wie Auxxo, die sich da wirklich voll committed haben.“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!