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Ingo Weber über seine Erwartungen an Gründer nach der Finanzierungsrunde

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über seine Erwartungen an Gründer nach der Finanzierungsrunde

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Ingo Weber: „Aus meinem Hintergrund kann ich es ein bisschen damit vergleichen, wenn ein Unternehmen den IPO geschafft hat. Danach geht es erst so richtig los. So ist es bei Startups und nach der Finanzierungsrunde auch.

Gründer denken vielleicht, dass es nach der Finanzierungsrunde endlich entspannter wird, aber es ist eher das Gegenteil der Fall. Nämlich bis dahin stand man quasi noch an der Tankstelle und hat das Auto vollgetankt. Jetzt muss man einfach Gas geben und da erwarte ich einfach, dass Gründer für das Thema brennen.

Wenn man den Hund zum Jagen tragen muss und das Gefühl hat, da tut sich vertrieblich oder in der Technologie nichts, dann wird es schwierig. Dann kann ich auch ein bisschen ungemütlich werden, weil man gibt ja das Geld, damit das Fahrzeug fahren kann und da muss der Fahrer auch entsprechend Gas geben.

Außerdem, da schlägt der Buchhalter in mir durch, sollte das Startup ein strukturiertes Reporting liefern. Das ist vielleicht für die Gründer im ersten Schritt lästig, hilft dem Startup aber dabei, sich zu reflektieren. Was hat sich im Produkt getan, was hat sich in den Bereichen Vertrieb und Finance getan.

Es hilft den Investoren, eine Transparenz zu bekommen und das ist eine Basis für das Vertrauen und mit dem Vertrauen kann man am Ende Geschäfte machen. Gerade in schwierigen Zeiten ist das sehr wichtig, wenn zum Beispiel ein Bridge Loan gegeben werden muss. Auch für Folgeinvestitionen ist das Vertrauen entscheidend. Ein erstes Signal dafür, dass es bei einem Startup nicht mehr so gut läuft, sind verspätete oder schlechte Reportings.“

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Business Angel Andreas Assum
über positives Signaling von Bestandsinvestoren
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Andreas Assum: „Ja, Signaling ist ein sehr wichtiger Punkt. Es kommt aber sehr stark auf den Stand des Unternehmens an. In ganz frühen Phasen ist es natürlich gut, wenn ein Angel Investor bei einer Folgerunde mitzieht, wenn anderen Investoren dazukommen.

Anders sieht es aus, wenn da Venture Capital dabei ist, dann wird man vom Business Angel nicht erwarten, dass er mitzieht. Da liegt das Signaling bei dem letzten Lead-Investor, zieht der in der nächsten Runde mit. Es muss einfach ein positives Momentum aufrecht erhalten werden. Das ist die Hauptfrage, die sich da stellt.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Nikolaus D. Bayer: „Ich bin tatsächlich ursprünglich Business Angel Investor geworden, weil ich mich auf einer Hochzeit von einem guten Freund mit jemand anderem an der Bar gut verstanden habe, und wir haben uns mächtig betrunken. Ein paar Monate später entstand mein erstes Angel Investment daraus.

Dann habe ich mir überlegt, wie man mit so hohem Risiko umgeht und mit einem Bein darf man da nicht stehen. Dann habe ich angefangen, mich mit dem Thema ernsthafter zu beschäftigen, habe gelernt, dass es mehr als ein oder zwei Beteiligungen sein müssen, damit man die Statistik des Scheiterns schlägt.

Das mache ich seit meiner ersten Beteiligung mit großer Freude und bekomme so viele tolle Menschen zu sehen und lerne sie kennen. Außerdem neue Technologien, die ich mit aufbauen darf. Einfach eine ganz tolle Sache.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Gender Diversität
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ich finde, dass Mädels vieles besser machen als Jungs. Sie gehen viel früher und strukturierter an Sachen ran. Jungs arbeiten viel mehr aus dem Bauch heraus. Ich glaube aber, dass es am Ende der Mix macht. Mädels tun sich manchmal ein bisschen schwerer, Entscheidungen zu treffen, Jungs haben vielleicht nicht so das große Problem damit, weil sie eher aus dem Bauch heraus arbeiten. Es ist natürlich subjektiv, es kann natürlich auch mal andersrum sein.

Ich finde es super, wenn sich so Teams zusammentun. Jungs und Mädels sind, glaub ich, ein kompletteres Team als nur Jungs oder nur Mädels. Häufig sieht man aber genau das Gegenteil, also nur Jungs in bestimmten Bereichen und nur Mädels in bestimmten Bereichen. Wir haben viel mit Food zu tun, da sieht man häufig Mädels. Jungs eher nicht so. Wenn es dann eher um Tech oder Finanzen geht, dann sieht man wieder mehr Jungs. Wobei ich gerade auch ein spannendes Startup habe, wo nur Frauen im Team sind. Das ist auch gut so, weil ich manchmal wirklich ganz anders an die Sache herangehen.

Am Anfang würde ich sagen, dass es sich bei allen um Menschen handelt. Gründer:innen sind Menschen. Und dann ist es so, dass die einen das eine und die anderen das andere besser können. Dann spielt manchmal das Geschlecht doch eine Rolle, weil Frauen vielleicht tendenziell das eine besser können und Männer das andere. Wenn man es zusammentut, dann ergibt sich eben das gesamte Team. Das kann aber natürlich auch anders sein. Es gibt Männerteams und Frauenteams, die gut funktionieren. Ich kann auch Frauenteams verstehen, die sagen, dass sie keine Männer im Team haben wollen, weil die alles durcheinanderbringen. Das verstehe ich noch eher, als wenn Männer sagen, dass sie keine Frauen im Team haben wollen.“

Business Angel Claudia Nagel
über notwendige Vorkenntnisse als Angel
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Claudia Nagel: „Angels werden ganz oft rechtliche Sachen gefragt, weil die meisten Gründer:innen keine Vorkenntnisse in Rechtsfragen haben. Diese rechtlichen Themen wollen Gründer:innen auch sehr schnell vom Tisch haben, weil sie komplex und kostspielig sind.

Am Anfang wollen Gründer:innen auch nicht direkt teure Anwälte beauftragen und deshalb sind Erfahrungen in den Bereichen GmbH Strukturierung, Gesellschaftsverträge oder andere rechtliche Themen sehr gut. Aus dem Grund sind Investoren, die selbst gegründet haben, klassische Unternehmer oder Juristen im Gesellschafterkreis von Vorteil.

Es muss nicht jeder Angel alles wissen, aber es ist schön, wenn ein Angel den Gründer:innen auf einem Gebiet weiterhelfen kann. Idealerweise haben Gründer:innen dann einen kleinen Angel-Pool, die sich gegenseitig ergänzen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über die besten Quellen für Startup-Investments
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Robert Sünderhauf: „Die besten Investitionen kommen tatsächlich meistens aus dem Bekanntenkreis. Freunde von Freunden sind auf ein Startup aufmerksam geworden. Oft sind das auch Leute, die vorher schon mal eine Firma gegründet haben und so eine gewisse Erfahrung mitbringen. Das minimiert dann das Risiko.

Manchmal sind es aber auch klassische Accelerator-Programme, aber meistens doch tatsächlich Empfehlungen.“

Business Angel Xavier Sarras
über Diversity im Team
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Xavier Sarras: „Ich bin Franzose, der in Deutschland geboren ist, mit einem österreichischen Vater, der eigentlich Rumäne und Russe war. Meine Mutter ist von Spanisch-Marokkanischen Ursprungs. Ich war auf einer amerikanischen Schule, mein Vater war Jude und ich bin als Katholik geboren und mittlerweile gehöre ich keiner Kirche mehr an. Außerdem war mein Vater 66 Jahre alt, als ich auf die Welt kam. Ich bin eh schon in Diversity groß geworden, ich war 25 Jahre Agenturgründer. Ich habe mein Leben lang mit ganz unterschiedlichen Kulturen und Genders gearbeitet.

Wir hatten Homosexuelle, Frauen, Männer und unterschiedliche Altersgruppen. Für mich ist Diveristy irgendwie kein Zielzustand, sondern eher ein Selbstverständnis. Ich würde mir mehr wünschen, dass Diversity mehr als Normalität empfunden wird und wir nicht so viel für Diversity kämpfen müssen. Es ist aber eine schwierige Diskussion. Ich verstehe schon, warum wir das tun, weil eben zu wenig getan wird und zu wenig Selbstverständnis da ist.

Aber wie gehe ich jetzt damit um. Ich bin jetzt nicht gegen ein reines Männerteam. Wenn es ein reines Männerteam ist, dann müssen sie eben die unterschiedlichen Skills haben, um das abzuliefern, was sie vorhaben. Dann empfehle ich ihnen ein diverseres Team aufzustellen. Aber nicht, dass da Diversity drauf stehen kann, sondern eher, weil ich davon überzeugt bin, dass das der richtige Weg ist, um eine Organisation aufzubauen.

Dann ist es aber auch Diversity of Gender, Skillset, Age, Color, Culture ect.. Also nicht nur zu sagen: “Es braucht mehr Frauen oder Männer im Team.” Wenn ich ein reines Frauenteam sehe, würde ich genauso vorschlagen, dass sie sich vielleicht ein bisschen unterschiedlicher aufstellen sollten. Das ist aber nicht nur die eine Achse, das sind ganz viele Achsen, die da wichtig sind. Ich bin da nicht zu eingekesselt, sondern sehr flexibel in meiner Denkweise.“

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