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Ingo Weber über seine Learnings als Business Angel

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Ingo Weber: „Ich glaube, meine Kernlektion ist, dass die meisten Angels aktuelle oder ehemalige Entrepreneure sind. Die sind Visionäre, begeisterungsfähig und sie lassen sich auch gerne von anderen Leuten begeistern. Für mich habe ich gelernt, dass man in so einer Begeisterung nicht zu schnell ein Investment zusagen sollte.

Man sollte es lieber ein paar Tage sacken lassen, vielleicht auch mit anderen diskutieren und die berühmte Nacht darüber schlafen. Das ist jetzt durch Corona vielleicht etwas entspannter. Historisch war es bei Business Angel Veranstaltungen immer so, dass man schneller zugesagt hat und am nächsten Morgen gedacht hat, dass es vielleicht doch nicht das Richtige Investment ist.

Das ist wirklich ein Learning, wirklich noch mal kritisch reflektieren und eine Nacht darüber schlafen. Das ist für ganz viele Angels ein wichtiger Punkt.

Man sollte sich außerdem anschauen, wer alles auf dem Cap Table ist. Oder umgekehrt, wenn auf dem Cap Table keine anderen relevanten Angels sind, also niemand, der richtig tief in der Branche drin ist oder ein erfahrener Angel ist, sollte man sich genau überlegen, ob es wirklich ein sinnvolles Investment ist.
Anders formuliert, bei meinem ersten Investment war ich der einzige Angel und ich habe gedacht, dass ich der Einzige bin, der dieses Goldnugget im Fluss gefunden hat. Ich hätte mich eher fragen sollen, warum noch kein anderer Investor dieses Goldnugget gefunden hat und da gab es vermutlich Gründe dafür.

Außerdem muss es Spaß machen, mit dem Team zu arbeiten. Das Leben ist zu kurz, um mit Armleuchten zu arbeiten. Ich glaube, das trifft bei Angel Investments besonders zu, weil es eine lange Zeit und Reise mit dem Startup ist.“

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Business Angel Verena Pausder

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Business Angel Ingo Weber

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Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welche Risiken Gründer bergen, die immer noch fest in einem anderen Unternehmen angestellt sind
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Gwendolyn Schröter: „Da gibt es eine ganz klare Antwort. Das ist echt schwierig und ich kann es natürlich verstehen, dass es so ist. Die Gründer und Gründerinnen, mit denen man es als Business Angel zu tun hat, sind noch relativ jung dabei. Sie kommen aus den verschiedensten Hintergründen und müssen sich in irgendeiner Form finanzieren.

Es ist ein großer Vorteil, wenn Gründer:innen diesen Druck nicht haben, aber gerade wenn man im Pre-Seed unterwegs ist, dann ist das häufig der Fall. Nichtsdestotrotz, in dem Moment, wo ich in Finanzierungsrunden nach Investoren suche, tue ich es ja auch, um das Unternehmen auf solidere Beine zu stellen. Da sucht man ja auch nach Geld, um sich selbst zu finanzieren.

Deshalb sollte spätestens, wenn das Investment eingegangen ist, der Zeitpunkt sein, wo sich die Gründer:innen 100 % dem Startup widmen. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen baut man da eine ganz andere Geschwindigkeit auf und in dem Moment, wo ich die alte Tür verlasse und die neue Tür erfolgreich betrete, da bin ich nochmal ganz anders motiviert, als wenn ich noch nebenher andere berufliche Verpflichtungen habe. Das klingt zwar auch hart, aber wenn ich ein Unternehmen gründe, dann brenne ich dafür und ich tue alles dafür, dass ich mich zu 100 % auf dieses Thema stürzen kann.“

über das Schlimmste am Angel Investing
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Tim Schumacher: „Das Schlimmste am Angel Investing – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann – ist, dass man manchmal eben überhaupt nicht eingreifen kann. Dass man sieht, ein Team könnte so viel mehr, wenn es bestimmte Dinge tun würde, aber das man einfach akzeptieren muss, dass das Gründungsteam das Sagen hat und man selbst nur der Investor ist.

Auch wenn man am Anfang daran geglaubt hat, kann man aus dieser Position eben Dinge nicht verändern. Das ist dann sehr traurig, wenn man sieht, wie sie trotz guter Ratschläge scheitern.“

Business Angel Beate Fastrich
über Möglichkeiten, dass Business Angels regelmäßig über den Status des Startups informiert sind
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Beate Fastrich: „Idealerweise ist man nicht der einzige Investor und möchte auch nicht, dass die Gründer Zeit damit verschwenden, an die Business Angels zu reporten. Am besten gibt es ein möglichst effizientes Reporting, das kann beispielsweise einmal im Quartal sein am Anfang, später vielleicht monatlich.

Man definiert dann am besten, was die relevanten Themen sind. Es geht ja nicht nur darum, dass ich mir die Dinge als Business Angel bzw. Investor anschaue. Auch das Team selbst sollte ja ein Interesse daran haben, zu sehen, wo es steht und wie es weitergeht.

Ich würde immer versuchen, so etwas zu standardisieren, um möglichst wenig Zeit von der operativen Zeit wegzunehmen. Und dieses standardisierte Reporting kann dann je nach Phase einmal im Quartal oder einmal im Monat an alle Investoren geschickt werden.

Was auch sehr hilfreich sein kann, ist ein kurzer Call mit allen ein bis zwei Tage nach dem Versand des Reportings. Das finde ich sehr sinnvoll, besonders wenn es einen sehr diversen Kreis an Business Angels gibt. So kann jeder noch einmal mit seinem individuellen Blick noch einmal Anmerkungen zum Reporting geben und seine eigenen Empfehlungen oder Angebote aussprechen. Das ist für mich der beste Ablauf.

Und über dieses standardisierte Reporting hinaus sollten die Gründer natürlich nicht zögern, sich bei mir zu melden, wenn ich etwas beitragen kann oder soll. Da bin ich nur eine E-Mail, eine WhatsApp oder einen Anruf entfernt, um solche Dinge ganz schnell und unkompliziert zu klären.“

Business Angel Jana Moser
über das Wandeldarlehen
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Jana Moser: „Ein Wandeldarlehen ist einfach gesagt ein Darlehen, was man einem Startup bzw. einer neu gegründeten Gesellschaft gibt, damit das Darlehn dafür verwendet werden kann, das Startup weiter aufzubauen.

Das Wichtige dabei ist, dass der Zweck des Wandeldarlehens nachher darin besteht, dass man das Darlehen später in eine Beteiligung wandelt, im Wert dieses Darlehensbetrages.

Wandeldarlehen haben Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, dass ein Wandeldarlehen im Rang zurücktritt, zum Beispiel hinter anderen Forderungen im Falle einer Insolvenz. Also man muss immer im Kopf behalten, dass es sich dabei um ein Finanzinstrument für Startups handelt, was aber darauf abzielt, in eine Beteiligung umgewandelt zu werden. Das Wandeldarlehen alleine sorgt noch nicht dafür, dass man Anteile an einem Startup bekommt.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, was sie gerne früher gewusst hätte
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Tina Dreimann: „Ich hätte gerne schon früher gewusst, wie wertvoll der Job und das Feld ist. Auch wie viel Spaß das investieren in Startups und in die richtigen Teams machen kann. Dann hätte ich damit schon viel früher angefangen.“

Business Angel Stephan Jacquemot
darüber, was er als Angel gerne früher gewusst hätte
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Stephan Jacquemot: „Was man als Business Angel unterschätzt ist, wie lange es dauert, bis ein Startup erfolgreich ist. Das ist wirklich ein Marathon, diese 5 bis 7 Jahre, bis ein Startup ansatzweise erfolgreich wird. Dieser Zeitraum ist bei dieser Anlageklasse ganz normal und nicht vergleichbar mit: “Ich leg mal was an der Börse an und schaue nach 1 bis 2 Jahren, ob ich es versilbern kann.” Man muss da schon einen sehr langen Investmenthorizont vor Augen haben. Ich hatte das zwar gehört, ich dachte am Anfang aber schon, dass man nach 1 bis 2 Jahren irgendwas verkaufen kann. Das ist nicht so, 5 bis 7 Jahre ist absolutes Minimum. Gute Deals sind auch teilweise 5 bis 10 Jahre im Portfolio, bis man sie wieder verkaufen kann. Das ist absolut keine Seltenheit.

Den zweiten Punkt wusste man zwar auch vorher, aber es bewahrheitet sich doch extrem über die Jahre, wie wichtig die Menschen sind, die ein Startup gründen und aufbauen. Nach dem Motto: “Wir starten mal und schauen, wie es sich entwickelt.” Das ist nicht gut, man sollte wirklich das Team genau unter die Lupe nehmen. Das heißt nicht, dass ein Team komplett sein muss oder dass das Team alle Skillsets abdecken muss, um dieses Startup über die Jahre erfolgreich zu führen. Man muss in dem Team aber Talente erkennen, die Menschen müssen über die Zeit bereit sein, etwas zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Man muss das Potenzial im Team sehen und in die Teamanalyse Zeit investieren. Wirklich eine Potenzialanalyse zu machen. Ich glaube, dies ist sehr entscheidend, auch in einer frühen Phase. Das weiß man alles und es ist überall bekannt, aber ich kann da noch mal ein Ausrufezeichen hinter machen! Wirklich Methoden zu entwickeln, wie ich ein Team analysiere.“

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