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Insa Horsch über die Bedeutung von guter Menschenkenntnis beim Angel Investing

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über die Bedeutung von guter Menschenkenntnis beim Angel Investing

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Insa Horsch: „Menschenkenntnis finde ich ist das A und O eines Business Angels. Abgesehen davon, dass wir Gründern unser Geld geben und dabei das Beste hoffen, das ist für mich ein Beweis für Vertrauen. Ich gebe jemandem mein hart verdientes Geld und er kann damit sozusagen machen, was er will.

Um das das dafür notwendige Vertrauen aufzubauen, brauche ich eine gute Menschenkenntnis. Glaube ich daran, dass diese Person das Richtige tut?

Abgesehen von diesem Vertrauen geht es ja auch ganz praktisch um die Zusammenarbeit. Auch wenn man ja als Business Angel nicht im Fahrersitz sitz, sondern eher als Beifahrer mit dabei ist, hat man ja viel miteinander zu tun. Kaum jemand gibt das Geld und spricht sich erst in 6 Monaten wieder. Ich persönlich finde es sehr wichtig, dass man öfter mit den Gründern redet.

Da braucht man natürlich Menschenkenntnis und Bauchgefühl, um festzustellen, ob man zusammenpasst.

Wenn wir investieren, ist das eine meiner liebsten Fragen an die Gründer: ‚Kannst du dir überhaupt vorstellen, mit uns bzw. mir zusammen zu arbeiten?‘ Das ist eine Frage, die viele vergessen. Menschenkenntnis und Bauchgefühl geht ja auch beide Seiten an.

Viele Gründer*innen haben so großen Respekt vor dem Fundraising, dass sie ihren Bauch einfach ausschalten. Sie sehen nur das Geld, das sie dringend brauchen, zum Beispiel für die Finanzierung einer Erstproduktion, für die Skalierung etc.

Da ist quasi die Pflicht des zumeist ja auch erfahreneren Investors, einen Schritt zurück zu machen und die Gründer und sich selbst zu fragen, ob das wirklich beide Seiten wollen. Dieser Punkt sollte nicht vergessen werden.“

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Business Angel Beate Fastrich
darüber, welche Rollen in einem Startup unbedingt besetzt sein sollten
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Beate Fastrich: „Das ist natürlich etwas abhängig davon, was für ein Startup das ist. Aber ich würde sagen, ganz grundsätzlich gibt es drei Rollen.

Die erste ist der Visionär, der für eine Idee brennt und die vorantreibt. Das tun ja im Zweifelsfall alle Gründer, aber eine oder einer sollte sie sehr stark leben, Menschen mitreißen können, ein Team aufbauen, usw. Das würde ich den Visionär nennen.

Die zweite Rolle ist genauso wichtig, das ist der Experte für das Thema des Startups. Das kann zum Beispiel ein Techie sein, aber auch ein Wissenschaftler, wenn ich zum Beispiel an Biotechnologie denke. Der Experte für das Thema des Startups sollte sich nicht nur im Produkt, sondern auch dem Markt auskennen.

Die dritte Rolle, die ich noch für wichtig erachte, die aber durchaus bei den anderen beiden mit verhaftet sein kann, das ist ein Sales-Talent. Letztendlich muss das Produkt oder der Service an Kunden, Investoren und auch an Mitarbeiter verkauft werden. Letztere müssen ja beim Aufbau eines Startups auch gewonnen werden. Diese drei Rollen sind für mich die wichtigsten.“

Janosch Kühn
über das Schwierigste als Business Angel
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Janosch Kühn: „Ich glaube, unser erstes Angel-Investment war so 2018 und da waren wir noch nicht so professionell aufgestellt. Jetzt haben wir ein Family-Office und Investment Management und damals haben wir es so nebenher gemacht und waren bei Kolibri Games eingebunden.

Da kam halt ein Freund, der gegründet hat und das fanden wir cool und haben es deswegen finanziert. Jetzt schauen wir uns schon sehr viele mögliche Deals an und überlegen, wo wir reinvestieren wollen.

Ich glaube, das Schwierigste als Business Angel ist, die Entscheidung zu treffen. Ist es ein gutes Investment? Investiere ich da jetzt und hat es Zukunft? Bei uns sind manche Startups schon nach 1–2 Jahren rausgefallen und so sieht auch die Statistik aus.

Da haben wir uns nachträglich schon überlegt, ob wir es anhand der Due Diligence hätten merken können. Wir hatten aber auch schon Investmentmöglichkeiten, bei denen wir ein schlechtes Gefühl hatten, nicht investiert haben und die am Ende riesig geworden sind.

Das Schwierigste ist wirklich, die Entscheidung zu treffen, weil du eigentlich nie genügend Daten hast.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
über den Zerfall von Teams
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Maria-Johanna Schaecher: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Knall auf Fall passiert ist, dass ein Team zerfallen ist. Da gab es keine Vorphase, wo man sagen könnte, dass man es mit einem Coaching oder Ähnlichem versucht, um die unterschiedlichen Interessen wieder zusammenzubringen.

Da Startups in einem ziemlichen Spannungsfeld unterwegs sind, habe ich gemerkt, dass viele Dinge impulsiv und unerwartet geschehen. Es kommt zu dem großen Knall und es führt dazu, dass man dann quasi im Startup auch nicht mehr miteinander spricht. In so einer Situation ist es dann sehr schwierig, sich wieder in einem Coaching-Ansatz anzunähern.

Insofern ist aus meiner Sicht die Prävention schwierig. Natürlich sage ich allen Teams, dass sie offen diskutieren sollen und das auch zusammen mit den Business Angels können. Trotzdem müssen Gründerinnen und Gründer einen wahnsinnigen Druck aushalten und man kann den Zerfall eines Teams nicht immer verhindern.

Nach so einem Knall ist es meistens vorbei und dann sollte man die Fronten glatt ziehen und sagen, dass es das jetzt gewesen ist. Man muss sich trennen und jemanden finden, der bereit ist, in dieser Phase einzusteigen und das Team wieder zusammenschweißen.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
über wichtige rechtliche Themen
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Maria-Johanna Schaecher: „Man macht am Anfang eine Art rechtliche Due Diligence, in der Regel ist nicht sehr viel beim ersten Seed-Investment vorhanden. Ich achte darauf, dass es eine Gesellschaft gibt. Viele Start-ups haben noch eine UG, wenn sie schon auf Fundraising Suche sind. Das ist dann immer etwas schwierig und auch nicht ganz geklärt.

Worauf ich auch achte und was mir wichtig ist, wie sieht das Cap Table aus, ist es ausgeglichen, haben die wichtigsten Player in dem Start-up genügend Anteile oder sind mache, die scheinbar wichtig sind, gar nicht beteiligt. Ansonsten: Wie sieht der GmbH Vertrag aus? Wie sieht die Gesellschaftervereinbarung aus? Aber da ist meine Erfahrung, wenn man in der Frühphase investiert, vieles noch sehr einfach, und die Professionalisierung kommt dann mit professionellen Investoren.

Die geben in Regel ihre Standards vor. Es gibt dort wenig Spielraum zur Verhandlung. Insofern ist für einen Angel Investor wichtig, dass alles fundiert geregelt ist, es muss nicht so komplex sein, es muss alle Anforderungen erfüllen, und der nächste Schritt, was die Verträge betrifft, wird ohnehin von einem professionellen Investor vorgegeben.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über das Schönste am Angel Investing
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Das Schönste ist wirklich motivierte Leute zu sehen. Ich finde es sensationell, wenn Jungs oder Mädels sich hinstellen und sagen: “Ich bin noch total jung, ich will jetzt nicht direkt eine Familie gründen, ein Häuschen bauen oder Beamtin werden, sonder ich probiere noch mal was aus!”. Das ist letztlich auch so die Zeit, die man hat und die man nutzen sollte. Wir haben in ganz vielen Ländern die Schule auf zwölf Jahre begrenzt und es gibt keine Wehrpflicht mehr. Viele machen auch keine Ausbildung oder so. Also ich hab hier welche mit 24, die schnell studiert haben und sich bei mir als Anwälte bewerben.

Denen fehlt aber extrem viel Lebenserfahrung. Das lernt man nicht, wenn man so fokussiert durchs Leben geht. Diese Lebenserfahrung kann man eigentlich nirgendwo so gut lernen wie in einem Startup. Da ist man einfach mit allen möglichen Problemen konfrontiert, die die Welt so bietet. Diese Probleme muss man dann eigenständig lösen und da helfe ich einfach sehr gerne mit. Ich finde es einfach toll, wenn Leute so stark motiviert sind und sich etwas trauen.

Das passiert in Deutschland immer noch zu wenig, auch wenn man das Gefühl hat, dass es mehr wird. Deutschland wird sozusagen von mittelständischen Unternehmen dominiert. Deswegen sollte eigentlich der Gründergeist in vielen Menschen in den Genen stecken und das muss er auch. Ich stehe dafür da, dass ich Leute, die diesen Gründergeist haben, gerne unterstütze.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
über ihre Rolle im Startup
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Von dem, wo ich herkomme und wo ich auch viel inhaltliche Erfahrung mitbringe, gehört auf jeden Fall die Mitarbeit an der Software eines Start-ups mit dazu. Dort zu konzipieren, zu überlegen, wie kann man das machen, stark den MVP-Gedanken immer wieder forcieren, daran muss man sich selbst immer wieder erinnern.

Ich will nicht gleich das Große machen, sondern ich will schnell was erreichen. Das ist mir immer wichtig, schnell an den Markt zu gehen, nicht zu lange für sich zu arbeiten, und da ist eigentlich immer was zu tun in jedem Start-up. Auf der anderen Seite sind es auch mal ganz tröge Sachen wie Verträge mitzulesen, zugucken, worauf habe ich zu achten.

Was an sich nicht so viel Spaß macht, aber zu merken, es muss jemand tun, und ich kann es relativ schnell und gut tun, und damit kommen wir schnell gemeinsam voran.“

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