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Insa Horsch über Impact Investing

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über Impact Investing

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Insa Horsch: „Impact Investing ist das Einzige, was man guten Gewissens machen sollte. Es stellt sich am Anfang immer die Frage, warum man Angel Investor:in wird. Die Investor:innen, die wir gut kennen, machen es eigentlich aus einem Beweggrund.

Sie sagen, dass sie ihr Geld in der Vergangenheit gemacht haben und sie wollen etwas zurückgeben. Oder ein Corporate Job ist nicht erfüllend und es fehlt einfach was. Es geht also um viel mehr als nur um Geld.

Ich finde es ist fast die Pflicht eines Business Angels, es auch wegen des Impacts zu machen. Das kann man ja durch die Auswahl der Startups erreichen. Impact Investing ist fast alternativlos.“

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Olaf Stichtenoth

Serial Entrepreneur & Business Angel

Business Angel Alf Arnold

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Business Angel aus Berlin

Business Angel Beate Fastrich

Beate Fastrich

Business Angel aus München

Business Angel Andreas Assum
über die größten Kostentreiber in jungen Startups
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Andreas Assum: „Der größte Kostentreiber bei jungen Unternehmen sind meistens die Personalkosten. Insbesondere, wenn man versucht, auf der Tech-Seite zu skalieren und kritisches Talent anzuwerben, ist das die größte Investitionsfrage. Wann fange ich an, in Skale zu investieren?“

Business Angel Stephan Jacquemot
über ein langfristiges Angel-Netzwerk
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, der Aufbau von einem Angel-Netzwerk ist etwas sehr Langfristiges. Man geht nicht auf eine Veranstaltung und schon hat man ein Angel-Netzwerk. Ich glaube, man muss da sehr viel Zeit reinstecken. Zum Einen, weil es auch eine Vertrauenssache ist, man muss die andere Sichtweise des Gegenübers verstehen und sie gut finden. Wenn man als Angel zusammen ein Investment tätigt, dann ist es ähnlich wie bei einer Ehe.

Man geht zum Notar und hat gemeinsam mit den Gründer:innen ein Vertrag. So ist man über viele Jahre miteinander verbunden und trifft in der Zeit viele gemeinsame Entscheidungen. Damit man keine Menschen im Team hat, die konträr zu der eigenen Meinung stehen bzw. eine ganz andere Sichtweise auf manche Dinge haben. So was kann sonst in Board-Situationen zu Konflikten führen. Für die Startups ist es auch gut, wenn man am Anfang viel Zeit investiert, dieses Angel-Netzwerk aufzubauen, damit man die richtigen Investoren an der Seite hat, mit denen man gemeinsam gut harmoniert.

Wie baut man sich also ein Netzwerk auf? Indem man sich einfach in Situationen stürzt. Man muss an vielen Veranstaltungen teilnehmen, man sollte auf LinkedIn und Twitter aktiv sein und solche Plattformen nutzen. So kann man sich über die Jahre ein gutes Netzwerk aufbauen. Was auch immer hilft, sind die eigentlichen Investments. Über die Investments erweitert man sein Netzwerk auch immer weiter.“

Business Angel Xavier Sarras
darüber, warum Deutschland mutige Angels braucht
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Xavier Sarras: „Deutschland wird im Venture Capital Ökosystem immer besser. Ich bin auch Optimist und es gibt auch Akteure, gerade im Startup Verband, die sich unermüdlich einsetzten. Da noch mal ein Dank an die Kollegen und auch Angel Kollegen, die dort vertreten sind. Die treiben es wirklich voran, dass die Landschaft in Deutschland offener für Venture Capital wird und es wird ja auch immer besser.

Was es aber wirklich noch braucht, ist eine Kultur der Investition. Wir müssen mutig sein, Deutschland muss mutig sein, in Innovationen zu investieren. Wir haben das Potenzial, aber es ist auch so, dass viele Gründer:innen im Ausland leichter an den Glauben der Investor:innen rankommen. Deshalb kann ich nur ermutigen, geht da rein und traut euch. Informiert euch vorher gut, aber werdet Teil dieses Ökosystems.

Wenn man sich mal überlegt, was passieren kann, wenn zum Beispiel 1000 Menschen 50.000 bis 100.000 Euro in die Hand nehmen. Da passiert eine ganze Menge, da kann man viele Startups von finanzieren. Wenn sich 2000 oder 3000 Menschen überlegen nur 20.000 oder 25.000 Euro zu investieren, auch das geht. Oder wenn wir sagen, dass wir 50.000 Menschen erreichen, die bereit sind 5000 Euro zu investieren. Auch das ist eine riesige Summe. Also ihr seht schon, es geht auch mit kleinen Tickets. Traut euch ruhig auch schon mit 50.000 Euro und Ticketgrößen von 5000 Euro zu starten.

Da gibt es Plattformen wie zum Beispiel AddedVal.io und viele mehr. Damit erreicht man auch schon viel und die Gründer:innen sind euch dankbar. Wenn ihr 5000 Euro investiert und noch ein paar guten Kontakte für sie habt, dann ist es für die Gründer:innen auch sehr gut. Also daher ermutige ich es eher in die Breite zu treiben und möchte einen Aufruf starten, dass sich da viel mehr auch reintrauen und habt keine Angst davor.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über seine wichtigsten Learnings
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Julius Göllner: „Meine wichtigsten Learnings aus meiner Business Angel Zeit:

Man muss sich eine starke persönliche Brand mit einem spezifischen Inhalt aufbauen. Warum? Es gibt einen Wettbewerb um gute Deals, wie in jedem anderen konkurrierenden Markt auch. Kapital werden gute Teams und Gründer:innen immer bekommen. Es kommt darauf an, welchen Mehrwert ich darüber hinaus noch liefern kann.

Man neigt manchmal dazu, zu schnelle Bauchentscheidungen zu treffen. Das ist nicht gut und meistens auch durch Zeitmangel getrieben. So einen klassischen Bias gibt es. Ich versuche mich bei Deals, die ich machen will, wirklich zu zwingen, noch 2-3 Stunden mehr zu investieren. Ein bisschen Research machen, den Markt nochmal anschauen und Referenz-Calls machen.

Wir investieren als Business Angels sehr frühphasig, hauptsächlich in Teams. Das heißt, desto mehr Interaktionspunkte ich mit einem Team habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich Stärken- und Schwächenprofile herausarbeiten kann. Dass ich vielleicht auch Druckpunkte zwischen den einzelnen Teammitgliedern erarbeite und ich auch Themen sehe, die das Team eigentlich verstecken will. Da ist es auch ratsam, mit einem Team physisch zusammenzusitzen und vielleicht am Abend bei einem Bier für 1-2 Stunden. Die Gesprächsatmosphäre leitet psychologisch auch dazu, vielleicht ein bisschen mehr preiszugeben, wenn es etwas Informeller und Privater wird.“

Business Angel Wilfried Gillrath
darüber, wie er Teams über Intuition validiert
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Wilfried Gillrath: „Ich versuche mit den handelnden Personen, mit der Gruppe und den Individuen eine Ebene über Gespräche aufzubauen. Außerdem versuche ich ein Bauchgefühl und einen Zugang zu meiner eigenen Intuition zu finden.

Habe ich eine Überzeugung, dass dieses Team funktionieren kann?

Das ist natürlich kein besonders valider Gradmesser, aber basierend aus meiner langjährigen unternehmerischer Erfahrung bin ich eigentlich mit dem intuitiven Ansatz viel besser gefahren als mit strukturierten Assessments von Personen und Teams, die nach irgendwelchen Methoden und Techniken untersucht und beurteilt werden.

Ich bin eben ein starker Befürworter, mit Menschen zu arbeiten, die offen zu Intuition sind und deshalb mache ich das eigentlich auch mehr über den Weg.

Ein sinnvoller Einstieg ist es zu versuchen, der Resonanz zuzuhören. Also versucht so zuzuhören, dass man sich nicht seine eigenen Antworten des Gegenübers einflechtet. Man sollte wirklich versuchen, offen und neutral zuzuhören und dann eben mit dem Gesagten und dem Inhalt den Weg zu bereiten, der zur Intuition führt.

Wenn man permanent jede Antwort intellektuell verortet im Kopf, dann gibt es gar nicht die Chance, dass die Dinge bis zur intuitiven Ebene durchsickern. Deshalb ist mein Rat, dass man sich eine neue Technik des Zuhörens aneignet und wirklich versucht zu hören, was gesagt wird. Nicht, dass man hört, was man hören will oder es so umzudeuten, dass es in die eigene Welt reinpasst.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Vorteile eines Business Angels gegenüber eines institutionellen Investors
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Das ist immer die persönliche Beziehung, die sich zwischen Angel und Gründer:innen entwickelt. Der Name ist ja auch ein bisschen Programm, ein Engel ist ja was Gutes. Institutionelle Investoren sind fast immer fremd gemanagt, also da arbeiten Leute mit fremder Leuten Geld. Die haben dann auch nicht so viel Freiraum, weil die eben auch jemand anders verpflichtet sind, nämlich eben deren Geldgebern wiederum. Der Business Angel ist nur sich selbst verpflichtet. Aus dem Grund kann er hier und da flexibler reagieren und natürlich auch viel enger mit so einem Team zusammenarbeiten.“

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