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Jana Moser über Zuschüsse für Business Angels

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über Zuschüsse für Business Angels

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Jana Moser: „Also der BAFA-Zuschuss ist eine schöne und einfache Sache. Da füllt man online alle Formalitäten aus. Dabei ist die Reihenfolge wichtig. Als Erstes muss das Startup selber den Antrag zur Förderfähigkeit eingestellt haben. Wenn der Antrag entsprechet durchgegangen ist, dann gibt es eine Nummer von der BAFA, die dann bei einem eigenen Business Angel Antrag eingetragen werden muss.

Dann gibt man alles vorher ein. Es ist auch wichtig, dass alles vor Geldfluss gemacht wird, weil es danach nicht mehr geht. Vorher alles online machen und die Anträge müssen auch noch mal ausgedruckt und hingeschickt werden. Also ein bisschen Papierkram ist dann doch zu erledigen.

Es gilt immer der Eingang bei der Behörde (das ist mein aktueller Stand), wenn es um die entsprechenden Fristen geht. Des Weiteren sind die Wandlungsfristen wichtig, die muss man sich immer wieder vor Augen führen und rechtzeitig handeln. Man wird außerdem immer wieder von der BAFA angeschrieben, ob die Beteiligung noch bestand hat.

Es gibt eine Haltefrist von 3 Jahren, also muss man das Startup 3 Jahre im Rahmen einer Beteiligung begleiten. Erst dann kann man das Geld nachher tatsächlich behalten. Die Fördersumme bekommt man unmittelbar nach der Beteiligung. Also im Falle des Wandeldarlehens nicht sofort, sondern erst, wenn die Beteiligung stattgefunden hat. Die muss man nochmal nachweisen und dann bekommt man erst die Fördersumme.

Einige Angels sagen, dass der BAFA-Zuschuss keine große Rolle spielt, weil sie schon andere Beratungsleistungen oder andere geschäftliche Beziehungen zu dem Startup haben. Das führt zu Geldflüssen zwischen dem Startup und dem Investor. Das ist gar nicht so selten, weil viele Angels ihre eigenen Beratungs-, IT-Dienstleistungen oder andere Leistungen gerne über das Startup hebeln wollen. In diesen Fällen kann man den BAFA-Zuschuss nicht bekommen.“

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Business Angel Nikolaus D. Bayer
über Trends im Software Umfeld
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Nikolaus D. Bayer: „Wer im Software Umfeld unterwegs ist, der bekommt immer neue Trends mit. Zum Beispiel Blockchain, Web3, Virtual Reality, Metaverse usw.. Da kommt ein Trend nach dem anderen und da muss man schon schauen, was gerade so ansteht. Ich kann mich erinnern, dass ich vor ein paar Jahren in ein EdTech (Educational technology) Startup investiert habe. Da haben viele gesagt, dass das gerade nicht so der Fall ist und auf einmal war es ein Boom-Thema. Natürlich auch durch die Corona Pandemie. Trends ändern sich und man sollte als Business Angel auch am Puls der Entwicklung sein.

Einen generellen Trend, den ich jetzt sehe, sind Verbindungen zwischen einer Softwarelösung und etwas, was man anfassen kann, wird immer deutlicher. Jetzt nenne ich mal das Metaverse, was sehr greifbar ist. Dafür braucht man etwas, was man sich vor die Augen setzt.“

Business Angel Jana Moser
über das Wandeldarlehen
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Jana Moser: „Ein Wandeldarlehen ist einfach gesagt ein Darlehen, was man einem Startup bzw. einer neu gegründeten Gesellschaft gibt, damit das Darlehn dafür verwendet werden kann, das Startup weiter aufzubauen.

Das Wichtige dabei ist, dass der Zweck des Wandeldarlehens nachher darin besteht, dass man das Darlehen später in eine Beteiligung wandelt, im Wert dieses Darlehensbetrages.

Wandeldarlehen haben Vor- und Nachteile. Es ist wichtig, dass ein Wandeldarlehen im Rang zurücktritt, zum Beispiel hinter anderen Forderungen im Falle einer Insolvenz. Also man muss immer im Kopf behalten, dass es sich dabei um ein Finanzinstrument für Startups handelt, was aber darauf abzielt, in eine Beteiligung umgewandelt zu werden. Das Wandeldarlehen alleine sorgt noch nicht dafür, dass man Anteile an einem Startup bekommt.“

über seinen Auswahlprozess und Due Diligence
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Tim Schumacher: „Ganz konkret beginnt meine Due Diligence natürlich mit einem Review des Pitch Decks. Deshalb ist das Pitch Deck immer der erste Eindruck, wobei eigentlich die erste E-Mail ganz am Anfang steht. Diese sollte also kurz, knapp und die wesentlichen Dinge drin haben, am besten mit Bezug auf mein Umfeld.

Das Pitch Deck ist der erster Teil meiner Due Diligence. Ich kann es gar nicht oft genug betonen, dass es einfach wichtig ist, dass das Pitch Deck gut aussieht. Wenn man selbst kein Designer ist, lohnt es sich, da einen Professional für vielleicht 500 Euro drüber schauen zu lassen. Also erster Teil: eine ordentliche E-Mail und ein ordentliches Pitch Deck.

Wenn das Pitch Deck interessant ist, dann kommt im zweite Teil der Due Diligence ein Gespräch. Deshalb ist es auch quatsch und nicht zielführend, wenn mich Gründer:innen per E-Mail anschreiben und direkt ein Gespräch wollen. Man möchte als Angel nur sprechen, wenn man auch etwas Interessantes sieht.
Beim ersten Gespräch reicht oft auch erst mal eine Gründer:in, weil man als Angel weiß, dass man nicht gleich das ganze Team blockieren möchte. Wenn diese Hürde genommen ist, dann besprechen wir es meistens intern noch mal ab. Danach sprechen wir mit dem ganzen Team und währenddessen schauen wir uns den Markt, Referenzen und die Profile der Gründer:innen an.

Außerdem ist es in der Due Diligence ganz wichtig, sich mit dem Produkt zu beschäftigen. Auch versuchen das Produkt zu “dog fooden”, also ein eigenes Produkt auch selber nutzen. Es geht natürlich nicht immer, aber bei vielen Produkten ist es möglich, sich einfach anzumelden und damit herumzuspielen.
Das sind so die ersten Teile der Due Diligence und dann weiß man eigentlich, ob es grundsätzlich ein spannendes Thema ist.“

Business Angel Andreas Assum
über positives Signaling von Bestandsinvestoren
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Andreas Assum: „Ja, Signaling ist ein sehr wichtiger Punkt. Es kommt aber sehr stark auf den Stand des Unternehmens an. In ganz frühen Phasen ist es natürlich gut, wenn ein Angel Investor bei einer Folgerunde mitzieht, wenn anderen Investoren dazukommen.

Anders sieht es aus, wenn da Venture Capital dabei ist, dann wird man vom Business Angel nicht erwarten, dass er mitzieht. Da liegt das Signaling bei dem letzten Lead-Investor, zieht der in der nächsten Runde mit. Es muss einfach ein positives Momentum aufrecht erhalten werden. Das ist die Hauptfrage, die sich da stellt.“

Business Angel Katja Ruhnke
über ihr Konfliktmanagement
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Katja Ruhnke: „Also ich hatte noch keinen direkten Konflikt mit den Gründer:innen. Ich versuche auch sehr frühzeitig Konfliktpotenziale zu beseitigen. Wenn ich ein Problem sehe, versuche ich direkt in Gespräche zu gehen. Es gibt schon immer mal Situationen, wo es im Team der Gründer:innen ein Problem gibt. Da muss man schauen, ob das Team der Gründer:innen noch so stimmt. Es kommt durchaus vor, dass eine Gründer:in dann aussteigt. Es ist aber noch nicht vorgekommen, dass wir in einen Konflikt mit Gründer:innen gekommen sind. So was versuchen wir zu vermeiden und ich glaube, es lässt sich auch vermeiden, wenn man sehr frühzeitig und transparent mit Problemen umgeht. So kommt es eigentlich nicht zu großen Konflikten, weil man frühzeitig sagt, wenn einem etwas nicht passt.

Wir versuchen von Anfang an ein sehr großes Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen aufzubauen. Das ist mir extrem wichtig, da ich auch nur helfen kann, wenn ich ganz frühzeitig von einem Problem weiß. Oft haben Gründer:innen das Gefühl, dass sie den Investor:innen nicht die Wahrheit sagen dürften, damit die nicht verschreckt werden. Ich will nicht nur die guten, sondern auch die schlechten News erfahren. Gründer:innen sollen sich bei Problemen sofort melden, damit man da sofort eine Lösung findet. Das geht natürlich nur, wenn man ein Vertrauensverhältnis zu den Gründer:innen hat.

Ein Vertrauensverhältnis entsteht dadurch, dass man einlöst, was man verspricht. Also, dass ich ans Telefon gehe, wenn sie anrufen. Ich unkompliziert handle, wenn ich von mir behaupte, dass ich unkompliziert bin usw.. Bei mir funktioniert es sehr gut, ich habe zu meinen Gründer:innen ein sehr gutes Verhältnis. Außerdem werde ich auch immer sofort informiert, wenn was ist. Mit vielen Gründer:innen baut sich da auch eine Freundschaft auf, denn man arbeitet ja viel zusammen und man sitzt in einem Boot.“

Business Angel Claudia Baumgart
darüber, wie man gute Startups findet
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Claudia Baumgart: „Bei mir war es eine Sondersituation, weil ich bereits im Venture Capital-Bereich tätig war und somit sehr guten Zugang zu Dealflow hatte, zu Investorennetzwerken, zu Venture Capital Fonds, zu Family Offices und natürlich zu Startups.

Was man aber auch machen kann und was ich auch mache: sich proaktiv mit einem Sektor auseinandersetzen, der mich besonders interessiert. Das ist bei mir zum Beispiel Retail-Tech oder Food-Tech. Dann fange ich selbst aktiv an diesen Markt zu scannen, welche Unternehmen es in diesem Bereich gibt, und was ich davon als Business Angel machen könnte.

Davon mache ich dann erst Long Lists, diese dann anhand gewisser Kriterien zu Short Lists und dann schreibe ich die Firmen auch proaktiv an. Da stelle ich mich dann so vor: ‚Hallo, ich bin Investorin bzw. Business Angel. Ich habe folgende Kenntnisse und Fähigkeiten, mit denen ich euch weiterhelfen könnte. Wann raised ihr die nächste Runde und hättet ihr Interesse, dass ich da mit dabei bin?‘

Da wirklich auch selbst proaktiv auf Startups zuzugehen, das machen sehr wenige. Viele sind da eher reaktiv und warten darauf, dass Deals über die eigene Pipeline hereinkommen. Ich habe dagegen schon diverse Deals selbst proaktiv angestoßen und dann gemacht. So lange man ein LinkedIn-Profil hat, ist das gut machbar.“

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