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Janosch Kühn darüber, wann der richtige Zeitpunkt für einen Exit ist

Entrepreneur & Investor

darüber, wann der richtige Zeitpunkt für einen Exit ist

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Janosch Kühn: „Ich denke, die Entscheidung für einen Exit ist auch eher ein persönliches Gefühl. Unser Geschäft lief damals sehr gut und deshalb gab es auch sehr viele Anfragen. Wir wollten einfach schauen, ob es realistisch ist, so viel Geld zu bekommen. Ist ja auch klar, 99,9 % unseres Vermögens war eben Kolibri Games, aber davon konnten wir uns ja nichts kaufen.

Die andere Sicht ist, dass es ab einer gewissen Stage schon sehr komplex mit der Firma wird. Dann hast du viele Mitarbeiter und dann ist die Frage, ob es nicht eine Win-win-Situation mit einem Partner gibt, der dir ein paar Themen abnehmen kann. Wo du einfach noch schneller wachsen kannst. Das waren unsere zwei Überlegungen und es war der perfekte Zeitpunkt für uns da zu verkaufen.“

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Dr. Patrick Müller

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Business Angel Claudia Baumgart

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Business Angel Olaf Stichtenoth

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Business Angel Tina Dreimann
darüber, welche Maßnahmen es gibt um Minderheiten zu berücksichtigen
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Tina Dreimann: „Welche Maßnahmen haben wir bei better ventures schon ergriffen, um in Minderheiten zu investieren? Das Spannende ist, ich bin vom Background her Kulturwirtin. Ich bringe da also ein paar Erfahrungswerte mit. Das sind gute Investment Prozesse, um vorgefertigte Denkmuster auszuschließen und jedem Team eine Chance zu geben. Das heißt, dass sie sich mit den gleichen Fragen bei uns bewerben können und wir schließen nicht nach Backgrounds aus, was wirklich manche Fonds tun. Also wenn du als Gründerteam nicht da, da und da warst und diese Häkchen hast, dann wirst du überhaupt nicht beachtet. Das ist traurig, da man einen großen Teil der Teams einfach wegschneidet, die ein fantastisches Potenzial und das Gründer-Mindset haben.

Der zweite Punkt ist tatsächlich die Diversifizierung bei uns auch im Angel Club. Also wir haben einen hohen Anteil an Frauen, wir haben aber auch unterschiedliche kulturelle Backgrounds und unterschiedliche fachliche Backgrounds. Sodass auch jeder seine eigene Sichtweise mit einbringen kann. Ein Tipp ist, wenn man zum Beispiel in ein französisches Team investieren möchte, dass man dann auch einen französischen Investor, dem man vertraut mit an den Tisch holt. Weil man natürlich durch die interkulturellen Unterschiede, Verhaltensweisen unterschiedlich interpretiert und es ein größeres Vertrauensverhältnis gibt, wenn man da den richtigen mit am Tisch hat.

Zu guter Letzt kommt mein Highlight. Die Co-Founder aus meinem Team haben eine Quote eingeführt, der Vorschlag kam von ihnen. Wir haben uns darauf committed, dass 30 % unserer Investments in gemischte Teams gehen. Das ist tatsächlich doppelt so hoch, wie es im Markt vertreten ist. Das zwingt uns dazu, aktiv auf die Suche nach gemischten Teams zu gehen.“

Business Angel Stefan Müller
über seine Learnings aus Krisen
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Stefan Müller: „Es ist ganz normal, dass es Krisen gibt. Ich habe früher geglaubt, dass es gut ist, wenn man dann mit der Gründer:in als alleiniger Investor agiert. Dies habe ich mittlerweile zur Seite geschoben. Ich glaube, es ist gut, wenn verschiedene Business Angels in einem neuen Investment sind. So kann man sich untereinander austauschen und es gibt vielleicht einen anderen Angel, der besser mit der Gründer:in sprechen kann.

Oder vielleicht kann ein Business Angel besser von Krisen berichten, weil er da schon mehr Erfahrung gesammelt hat. Oder es geht darum, einen Übergang von einem Startup zu einer echten Firma zu haben, wo es vielleicht mal um Operational Excellence geht. Da gibt es manche Business Angels, die in dem Bereich gar nicht gut sind. Die sind vielleicht gut darin, die kleinen Startup Perlen zu finden, aber häufig braucht man auch die Angels, die das Startup richtig nach vorne treiben.

Solche Sachen wie Administration, wie Berufsgenossenschaftsthemen ect.. Das ist alles wichtig, wenn man so eine Firma auf die Beine stellt. Es ist einfach wichtig, dass man es nicht alleine macht, weil es dann auch schwierig werden kann, da man alles alleine abfangen muss. Das würde ich nicht noch mal alleine tun.“

Business Angel Claudia Nagel
über gemeinsame Investments mir anderen Angels
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Claudia Nagel: „Das Zusammenspiel des Shareholderkreises hatte ich am Anfang nicht so auf dem Schirm. Für mich als Angel ist es heute sehr wichtig, neben den Gründer:innen auch die anderen Investoren zu kennen, damit man eine Basis der Zusammenarbeit schaffen kann.

Ich würde den Gründer:innen raten, Investoren sehr früh gemeinsam an einen Tisch zu bringen und auch sehr klar sagen, wie sie helfen können und wie sie zusammenkommen. Eine regelmäßige Interaktion in diesem Kreis ist wichtig, um das Beste für alle rauszuholen. Viele Gründer:innen mache das am Anfang nicht, weil sie das Gefühl haben, dass das zu viel Aufwand ist. Mittelfristig hat dies aber sehr viele Benefits für alle.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Relevanz der "richtigen" Business Angels für die Startups
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Olaf Stichtenoth: „Es ist ganz entscheidend, mit welchen Angels man zusammen an Bord ist. Ich habe einen Fall gehabt, wo ich als erster Business Angel an Bord war, und später ist ein anderer Angel aus einem Corporate Hintergrund dazugekommen. Der hat sehr viele Reportings verlangt und die allgemeine Herangehensweise war eine andere als meine und der Gründer.

Der hat versucht, Einfluss auf die Kapitalstruktur im Unternehmen zu nehmen und in dem Fall war es relativ leicht, an unverbürgtes Fremdkapital zu kommen und da war der Angel aus dem Corporate Bereich relativ lange dagegen. In einem Startup ist die Fremdkapitalquote eigentlich nicht so wichtig. Natürlich muss der Kredit von der Unternehmensbewertung abgezogen werden, weil es ein negativer Wert ist, aber er wird eben nur einmal abgezogen.

Wenn ich aber durch einen Kredit einen Faktor von 2 oder 3 erzielen kann, dann hat der Kredit im Endeffekt kaum einen Effekt. Die Wertsteigerung durch so einen Kredit ist dann sehr wertvoll. Das ist auch noch so ein Punkt, Eigenkapital ist relativ teuer und Fremdkapital ist auch bei einem Zinssatz von 12 % noch relativ günstig. Solche Möglichkeiten sollte man halt mitnehmen.

Ich kann als Business Angel nicht strukturiert weitere Angels aussuchen, kann aber den Gründern dabei helfen, bei späteren Angels einen Due Diligence Check zu machen. Zum Beispiel die weiteren Startups in dem Portfolio anschauen und dann können die Gründer mit den anderen Gründern des Angels sprechen.

Außerdem kann man als Gründer auch gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen und zum Beispiel kleinere Investoren zusammen poolen. Sodass ein Pool-Führer bestimmt wird und das verhindert, dass die Gründer Diskussionen mit kleinen Angels führen müssen. Diese Zeit, die dabei verloren geht, ist relevant.

Auf der anderen Seite sollten die Gründer auch die Angels nutzen. Die machen Türen auf und die haben unternehmerische Erfahrung. Diese Vorteile sollte man nutzen und es kann auch mal gut sein, einen kritischen Sparringspartner zu haben.

ABER: Angels die zu viel diskutieren wollen, weil sie vielleicht auch mehr Zeit haben, sind nicht sehr hilfreich. Da müssen sich die Gründer auch irgendwo schützen und auch als Angel macht es Sinn, die Gründer in der Richtung zu beraten. Da ist Pooling eine sehr gute Methode, um kleinere Investoren mit reinzuholen. Außerdem wie gesagt eine Due Diligence aufseiten der Business Angels zu machen. Noch wichtiger wird es, wenn man Venture Capital Fonds mit reinholt.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie er mit dem Thema Nachfinanzierung umgeht
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Stefan Müller: „Gerade wenn man Geld nachschießen muss und merkt, dass es vielleicht so mit dem ersten Investment nicht gelaufen ist, passiert es oft, dass sich die Gründer:innen auf die Business Angels verlassen. Aber die müssen auch mal merken und ein paar schlaflose Nächte haben, um dann von den Business Angels zu hören: “Nein, wir geben kein Geld nach”. Auch mit dem Risiko, dass das Investment vielleicht ganz weg ist.

Ganz oft ergeben sich dann ganz tolle Situationen, wo die Gründer:in mit ganz neuen Ideen kommt. Oder die Gründer:in doch noch mal mit der Bank oder einem Kunden spricht. Es ist wichtig die Gründer:innen zu unterstützen und zu sagen: “Natürlich kannst du bei dem Finanzamt anrufen, natürlich kannst du bei der Krankenversicherung anrufen und um Stundung bitten”. Gerade in der heutigen Zeit ist das auch nicht ungewöhnlich.

Da muss man nicht nur sagen, dass die Gründer:in einfach noch mehr Geld vom Angel bekommt, sondern dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Da muss die Gründer:innen auch die Hitze spüren.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
über die Startup-Bewertung
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Julius Göllner: „Die Bewertungsverahandlung ist in so einer frühen Phase in Summe ein schwieriges Thema, weil da viele Faktoren mit reinspielen. Das ist als Erstes die generelle Marktsituation. Mitte 2021 war sicher eine andere Marktsituation als Mitte 2022. Dann ist an den Markt angeschlossen eine gewisse Angebots- und Nachfragesituation entscheidend. Wenn es eine starke Nachfrage nach dem Deal gibt, dann sind die Gründer:innen in einer viel stärkeren Verhandlungsposition.

Der Markt gibt auch ein bisschen eine Reverenz. Eine Pre-Seed-Runde in einem bestimmten Vertical FinTech, mit einem Gründerteam, dass nicht zum ersten Mal gründet hat, hat einen anderen Referenzpunkt als First-Time-Founder ohne Vorerfahrung in dem Vertical.

Das heißt, dass es da keine so richtige abschließende Antwort darauf gibt. Wenn ich denke, dass die Bewertung nicht mit Marktreferenzen gewährleistet ist, dann würde ich einfach mit dem Team ein offenes Gespräch suchen, wie in jeder anderen Verhandlung auch. Da würde ich sagen, aus welchen Gründen ich die Bewertung zu hoch ansehe. Dann ist auch immer die Frage, wie viel inhaltlichen Mehrwert ich liefern kann und wie Relevant ich für das Gründerteam bin.

Wenn ich in den Gesprächen aufzeigen konnte, dass ich neben dem Kapital wirklich ein Mehrwert für das Team bringen kann, dann steigt natürlich auch meine Wertschätzung im Team. Dann ist das Team auch häufig bereit, über den Listenpreis hinaus einen Discount zu geben.

Natürlich gibt es auch andere Faktoren wie zum Beispiel ein VC, der schon eine klare Bewertung festgesetzt hat. Das ist ein sehr komplexes Gebilde und wenn es eine Möglichkeit der Verhandlung gibt, würde ich die auch wahrnehmen, in dem Moment, wo ich der Meinung bin, dass sie im Marktvergleich überpreist sind.“

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