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Janosch Kühn über den besten Rat, den er als Angel bekommen hat

Entrepreneur & Investor

über den besten Rat, den er als Angel bekommen hat

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Janosch Kühn: „Als Angel investierst du in viele Firmen und dann wird vielleicht aus 2 von 10 Firmen was. Das ist schon hart und ich als Operator und Founder will da schon helfen. Man kann aber gar nicht so viel helfen, weil man nicht CEO, sondern Investor ist.
Du telefonierst zwar mit den Gründern, aber du bist ja nicht im täglichen Geschäft dabei. Für mich war es schon hart, bei Unternehmen zu sehen, dass es einfach nicht funktioniert. Man hat da Geld investiert und du kannst machen, was du willst, aber es wird wahrscheinlich nichts mehr.

Darauf war ich nicht so gut vorbereitet, weil ich aus der Operationsrolle komme und die Sachen haben einfach bei uns funktioniert. Das war dann auch der Rat, den ich irgendwann bekommen habe: Es gibt einfach Unternehmen, die nicht funktionieren und egal wie viel Zeit du da reinsteckst, es hilft nicht.

Als Business Angel solltest du dich lieber auf die Unternehmen fokussieren, die wirklich funktionieren, weil deine Zeit auch nur begrenzt ist. Lieber darauf fokussieren, als versuchen 4 Unternehmen zu retten, die vielleicht gar nicht mehr zu retten sind.

Alleine wenn man auf die Zahlen schaut, ist es leider so, dass die meisten Startups es nicht schaffen.“

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Business Angel Rahel Stichtenoth
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wie ich mich für ein Startup entscheide?

Da geht es mir als Erstes um mein Bauchgefühl gegenüber dem Gründungsteam. Traue ich ihnen zu, dass sie ihre Idee so weit verfolgen und weiter zu entwickeln, dass daraus eine große Unternehmung wird, die eben auch erfolgreich ist.

Traue ich ihnen weitere Finanzierungsrunden zu? Traue ich ihnen eine Entwicklung zu? Einfach mein Gefühl der Persönlichkeit der Gründer und dann eben auch, dass irgendwo ein valides Geschäftsmodell dahinter steht, was wirklich skalierbar ist.

Wo ich Skaleneffekte habe, wo die Customer Acquisition Cost (CAC) mit der Zeit heruntergehen und wo ich einen Markt habe.“

Business Angel Wilfried Gillrath
darüber, worauf er bei einem Pitch Deck achtet
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Wilfried Gillrath: „Ich achte bei einem Pitch Deck darauf, ob mich das Thema interessiert und ob ich einen Beitrag leisten kann, der über das zur Verfügung stellen von Geld hinausgeht. Dann suche ich tatsächlich relativ schnell das Gespräch zu Gründern. Wenn es ein Thema ist, was mir fern ist oder es kein Geschäftsmodell ist, welches zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt und gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Umwelt oder Gesellschaft hat, dann bin ich eben auch raus.

Ansonsten versuche ich recht schnell ins Gespräch mit den Gründern zu kommen. Was mich auch immer irritiert ist, wenn zu viele Zahlen und zu viele strukturellen Dinge im Sinne von struktureller Organisation im Pitch Deck steht. Das ist auch alles wichtig, aber es ist noch viel wichtiger, dass klar erkennbar ist, was das Gründerteam insgesamt erreichen will.
Auf einer übergeordneten Ebene, wo es hinführen soll, weil der genaue Weg noch zu bestreiten ist.

Für mich sind Pitch Decks und Startups attraktiv, wenn es ein übergeordnetes Ziel gibt, was jenseits von Geld verdienen ist.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
über den Begriff "First Mover Advantage"
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Maria-Johanna Schaecher: „First Mover Advantage ist der Vorteil eines Unternehmens, das ein Produkt als erstes auf den Markt bringt und als Erstes etwas vermarktet und kommerzialisiert. Also der erste, der zum Beispiel ein Lieferdienst für Lebensmittel aufgebaut hat. Wenn man der Erste ist, dann kann man den Markt entsprechend bearbeiten und beispielsweise viele Unternehmen als Kunden gewinnen.

Man geht davon aus, dass der erste, der eine Idee am Markt platziert, die höchsten Margen erzielen kann und die meisten Kunden gewinnt. Für den Nächsten, der das Geschäftsmodell kopiert oder adaptiert, wird es schwierig, die Kunden zu generieren und die gleichen Margen zu erzielen.

Der Erste ist immer eine Nasenspitze vorne, hat schon sehr viel Umsatz gemacht, ist im Markt erfolgreich, hat seinen Namen platziert und kann durch den Cashflow weiter investieren und somit vielleicht auch langfristig seinen Vorteil erhalten.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über die Wichtigkeit des Erfahrungstransfers von erfahrenen Angels an werdende Angels
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Matthias Helfrich: „Das erlebe ich auch in meinem Investoren-Netzwerk hier in Wiesbaden, das ich aufgebaut habe. Leute wie ich, die seit vielen Jahren investieren, für die ist vieles selbstverständlich.

Viele Menschen, die aus Vermögenspositionen heraus in Startups investieren könnten, aber bisher vielleicht nur in Immobilien oder andere Dinge investiert haben, für die ist vieles nicht selbstverständlich. Diese Lücke zu schließen und einen Wissenstransfer von aktiven Angels zu werdenden Angels zu etablieren, das finde ich sehr wichtig.

Ich selbst habe das über die VC-Zeit gelernt, das hat ja gewisse Ähnlichkeiten. Aber jemand, der noch nie in Startups investiert hat, der hat da eine Hemmschwelle, über die er ja eigentlich aus seinem Verständnis heraus gar nicht gehen muss. Er will sie aber gern gehen und braucht dazu eine gewisse Begleitung im Sinne von thematischer Unterstützung und Motivation zu gemeinsamen Investments, letztlich auch eine Art Weiterbildung.

Ich weiß nicht, ob der Begriff „Anfänger“ so glücklich ist, weil das ja auch Menschen sind, die in ihrem Leben schon viel erreicht haben, denn sonst könnten sie heute ja nicht über Angel Investments nachdenken. Aber da die Eigenarten des Angel Investings, zum Beispiel auf der Ebene der Prüfung des Startups, der Gründerinnen und Gründern sowie der vertraglichen Regelungen sind schon sehr speziell. Da hilft es sehr, wenn erfahrene Angels werdende Business Angels an die Hand nehmen und begleiten, vielleicht in einer Art Patenschaftsmodell.“

Business Angel Benjamin Minack
über Quellen für gute Startup-Investments für Business Angels
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Benjamin Minack: „Wir haben eine ganze Reihe von Quellen für Investitionen, die qualitativ auch stark variieren. Natürlich ist das eigene Netzwerk auch eine profunde Quelle für Angel-Investments und gute Netzwerkarbeit überhaupt eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit als Business Angel. Es gibt attraktive Netzwerke, in denen zum Beispiel in Stammtischformaten eingeladen wird und Startups vorgestellt werden.

Ein nicht unerheblicher Teil von Startups erreicht mich auch über LinkedIn oder E-Mail von Gründern, die auf irgendeine Weise erfahren haben, dass ich bzw. wir investieren. Es gibt auf dem Kanal sehr attraktive Startups, die wir so finden – aber auch viele, die nicht zu uns passen (wie überall). Ich würde diesen Kanal nicht als schlecht bezeichnen.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Probleme der Startup-Bewertung
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Firmenbewertung ist an der Stelle nicht ganz richtig und wird häufig falsch dargestellt. Wenn da jemand kommt, eine super Idee hat und sagt, dass seine Bewertung eine Million ist, dann ist es nach sämtlichen wirtschaftlichen Bewertungsmethoden natürlich Quatsch. Man muss sich selbst die Frage stellen, was man eigentlich haben möchte. Wie viele Anteile möchte ich haben? Wie viel ist mir es wert? Was braucht das Unternehmen? Wo kann es hin? Ist es skalierbar?

Und dann kann man es noch in einem gewissen Maß absichern, dadurch, dass man bestimmte Milestones einbaut. Dann kann man vereinbaren, dass wenn diese Milestones nicht erreicht werden, dass ich mehr Shares bekomme oder wenn es besser läuft, bekomme ich weniger Shares. Da kann und sollte man ein bisschen flexibel arbeiten und nicht von vornherein alles fixieren.“

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