Business Angel Academy

Lerne aus 6 verschiedenen Themenbereichen alles rund ums Angel Investing

mit über 400 Videos von erfahrenen Angels

Mit einem Klick zu vielen weiteren Videos

Janosch Kühn über seinen Exit bei Kolibri Games

Entrepreneur & Investor

über seinen Exit bei Kolibri Games

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Janosch Kühn: „Im Gaming Bereich gibt es Analyseseiten und da kann man relativ transparent nachschauen, wie viel ein Spiel oder auch ein Unternehmen verdient. Dann waren wir 2019 schon relativ weit oben und haben ständig irgendwelche Angebote von Investoren bekommen.

Auch andere Unternehmen in diesem Bereich wollten gerne mit uns zusammenarbeiten. Da war schon klar, dass sie entweder kaufen oder investieren wollten. Da werden auch große Zahlen in den Raum geworfen, aber es heißt ja auch noch nichts, weil es lange vor dem Term Sheet war.

Wir sind auch auf ein komplexes Level gekommen und da war auch einfach die Frage, ob es nicht Sinn macht, mit einem starken Partner zusammenzuarbeiten.

Dann haben wir den ganz klassischen Weg über eine Investment-Bank genommen, die uns da auch begleitet hat. Wir haben da mit verschiedenen Strategen und nur mit Strategen gesprochen, weil wir den Eindruck hatten, dass nur die das Thema richtig verstehen.

Wir haben da mit vielen gesprochen und es war so, dass uns Ubisoft am besten gefallen hat. Die waren nicht so weit weg von Berlin, auf dem gleichen Kontinent und in der gleichen Zeitzone. Bei dem Unternehmen haben wir die größten Vorteile für unser Startup gesehen.

Es hat einfach sehr gut zusammengepasst und dann ging es in die Verhandlungen. Als Erstes gab es ein Term Sheet und danach ging es damit weiter, wie der Verkauf auf rechtlicher Seite aussieht. Das war ein sehr langes Dokument, mit sehr vielen Anwälten.

Am Schluss ging es dann zum Notar, der sehr lange vorgelesen hat. Wir haben aus einer sehr guten Stärke heraus verkauft und hätten nicht verkaufen müssen. Das hat uns die Zeit gegeben, einen guten Partner zu finden. Wir waren sehr glücklich mit Ubisoft und fanden es super gut. Dann war es einfach eine gute Story, wo nichts schiefgelaufen ist und alle glücklich waren.
Wir haben die Mehrheit abgegeben und der Stratege wollte nach und nach auch 100 % bekommen. Da waren wir dann noch 1,5 Jahre dabei, haben da ein Management Team mit aufgebaut, den nächsten CEO eingestellt und uns danach aber zurückgezogen.“

Direkt mehr Business Angel-Know-How

von diesen und vielen weiteren Business Angels

Business Angel Wolrad Claudy

Wolrad Claudy

Business Angel aus Frankfurt

Business Angel Verena Pausder

Verena Pausder

Unternehmerin & Investorin

Business Angel Joakim Nägele

Joakim Nägele

Business Angel aus Hamburg

Business Angel Robert Sünderhauf

Robert Sünderhauf

Business Angel mit Health-Hintergrund

Business Angel Xavier Sarras
über Gründer:innen, die noch nebenher eine Festanstellung haben
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Xavier Sarras: „Ja, solche Fälle hatte ich schon. Das ist so eine etwas schwierigere Situation. Da braucht es wirklich viel Vertrauen. Ich habe nichts dagegen, weil ich es selbst teilweise so gemacht habe. Also dass man in einer Tätigkeit schon die nächste Tätigkeit aufbaut. Der Side Hustle gehört auch zum Startup dazu, man muss nur den Absprungpunkt irgendwie definieren. Und wenn man sich auf den einigt, dann habe ich damit auch kein Problem. Wenn das komplette Team der Gründer:innen noch im Job ist und jetzt vor hat zu gründen, dann kann man es auch erst mal bootstrappen, ohne Investoren. Bringt es erst mal auf den Weg und dann gibt es ein Commitment, ihr steigt dann und dann aus und wenn ihr gekündigt habt, dann ist auch der Moment, wo ich investiere.

Anders ist es, wenn ich ein Team aus Gründer:innen habe, wo noch einer im Job ist, den man aber unbedingt braucht. Zum Beispiel als Chief Product Manager. Das wäre übrigens noch eine Position, die ich als sehr wichtig erachte, die aber am Anfang auch mit dem CEO gemeinsam läuft. Wenn der zu einem gewissen Zeitraum rausgeholt werden muss, dann finde ich es ok, wenn der noch in seinem Job ist. Also erst die Finanzierung auf die Beine bringt und er bis dahin noch so ein gewisses risikominderndes Gehalt in seinem bisherigen Job bekommt.“

Business Angel Tina Dreimann
über die die richtige Anzahl von Gesellschaftern
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tina Dreimann: „Wie viele Gesellschafter sollte man haben? Ich stimme der Aussage, dass wenige wichtig sind, gar nicht zu. Also ich betone immer, dass es darauf ankommt, die richtige Qualität am Cap Table zu haben. Starke Gesellschafter, die mich als Gründerteam verstehen, kann ich leicht managen, egal ob es zwei oder 20 sind. Weil sie wissen, wie sie in den unterschiedlichen Fällen damit umgehen und sind da, wenn ich sie brauche. Sie sitzen den Gründern auch nicht auf dem Schoss und versuchen sie zu managen.

Gleichzeitig ist es auch für Fonds ein gutes Zeichen, wenn die richtigen Angels drin sind. Zum Beispiel wenn jemand aus dem Healthcare Bereich kommt und ein Gesellschafter das Startup durch seine eigene Erfahrung validiert und da ein Häkchen dran setzt, kann es sehr positive Signale für die Zukunft haben. Also es geht nicht um Masse, sondern um Klasse.“

Business Angel Tina Dreimann
über ihre Erfahrung bei Investitionen mit anderen Angels
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tina Dreimann: „Ich habe in der Zusammenarbeit mit anderen Angels schon sehr positive, aber auch negative Erfahrungen gemacht. Ich möchte mit der positiven Dynamik anfangen. Nämlich, wenn man ähnliche Grundvorstellungen und Werte hat, wenn man das Startup beschleunigen möchte und da auch ganz offen miteinander umgeht, kann eine ganz tolle Dynamik in so einem Team entstehen.
Wir haben es damals bei Everdrop sehr positiv gemacht und wir machen es seit dem auch immer wieder. Wir haben es auch zwei Mal falsch gemacht. Da kann ich auch gleich von erzählen. Also brennen die Co-Investoren gleichermaßen für das Startup und sind sie bereit zu unterstützen?

Wenn sich jeder gleichermaßen engagiert, beschleunigt ein Angel-Team ein Startup noch mal. Es kann leider auch das Gegenteil passieren. Also wie bremst man Teams aus? Das passiert häufig durch fehlendes Startup Verständnis. Gerade wenn ich mein Kapital auch in einer klassischen Arbeitswelt verdient habe, kann es natürlich passieren, dass ich kein Verständnis für ein Startup habe. Also wie validiert man, wie experimentiert man? Da auch eine klassische Corporate-Meinung mitbringen.

Da muss man wirklich sehr vorsichtig sein, sich selbst reflektieren. Also was weiß ich über Startups, was weiß ich nicht, welche Meinung gebe ich wieder und welchen Rat kann ich geben. Da empfehle ich jedem, sich darauf zu konzentrieren, wo ich weiß, dass ich eine Expertise habe. Es gibt nichts Schlimmeres als vermeintlich gute Meinungen von Angels, die dann von den Gründerteams umgesetzt werden sollen. Am Ende bin ich als Angel nur der Kapitalgeber und das Gründerteam entscheidet. Also sind Angels Unterstützer und Enabler, aber nicht die Manager.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Ticketgröße und Diversifikation
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Natürlich müssen es proportional kleine Tickets sein, die man in Startups investiert. Das Risiko ist im Startup-Bereich einfach besonders groß. Das heißt, man muss möglichst weit streuen, um nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Das mag sein, dass man es in einem Fall mal macht, weil man so begeistert ist. Häufig auch durch die persönliche oder familiäre Beziehung zu den Gründer:innen. Dies kann dann gefährlich sein. Es muss auf jeden Fall immer Geld sein, was man im Zweifel abschreiben kann.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Teams
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Katja Ruhnke: „Ein gutes Team ist für mich geprägt durch Fairness, Offenheit und Transparenz. Ich muss grundsätzlich eine Sympathie für die Gründer:innen hegen, weil wir sehr viel in Kontakt sind. Ich will gerne ans Telefon gehen, wenn mich Gründer:innen anrufen. Das tue ich eben nur gerne bei Menschen, die ich wirklich mag. Also muss da eine Sympathie vorhanden sein. Aufgrund meiner früheren Ausbildung bin ich natürlich darauf trainiert, die Reaktionen von Menschen zu lesen und diese zu bewerten. Das kommt aus meiner Schauspielausbildung. Deshalb tue ich mich da leicht und kann Menschen gut einschätzen.

Für uns ist es sehr wichtig, ein großes Wertegerüst im Team zu haben. Wir brauchen außerdem kaufmännische Fähigkeiten im Team. Also unbedingt einen Kaufmann, oder wie es eine befreundete Investorin gesagt hat, einen Menschenfänger im Team. Wir brauchen wirklich einen, der leidenschaftlich und begeistert ist, von dem ich weiß, dass er Kunden, Investoren und Mitarbeiter überzeugen kann. Das ist unglaublich wichtig, um überhaupt erfolgreich zu sein. Diese Person muss ich erkennbar im Team haben. Es müssen natürlich nicht alle sein. Aber man braucht einfach diesen Menschenfänger, der das Kaufmännische hat und dieses Unternehmer-Gen hat. Ich muss wirklich diesen Unternehmer im Team identifizieren können.

Ich habe keine Liste mit Kriterien, um Teams einzuordnen. Wir führen einfach viele Gespräche mit dem Team und den Gründer:innen. Gerne auch mal mit Kunden oder Mitarbeitern, die schon vorhanden sind oder auch anderen Kontaktpersonen mit dem Team. Wie wirkt das Team auf andere? Deckt sich unsere Einschätzung mit den Erfahrungen anderer Personen?

Wir versuchen da einfach sehr genau in die Tiefe zu gehen, also was ist das für eine Persönlichkeit, was sind das für Menschen, die hinter dem Startup stehen.
Neben den vielen Gesprächen ist es natürlich auch viel Intuition und Bauchgefühl. Es ist übrigens ein Punkt, den ganz viele Investoren nennen. Letztlich ist es immer ein Risikofaktor, ob man sich nicht verschätzt. Wir sind ja auch nur Menschen und können nicht in die Köpfe reinschauen. Deshalb verlassen wir uns auch viel auf unsere Intuition.“

Business Angel Wolrad Claudy
über eine Down Round
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wolrad Claudy: „Bei der Down Round geht es darum, dass sich in einer Folgefinanzierungsrunde der Wert des Unternehmens gegenüber der vorherigen Runden verringert. Man hofft darauf, immer Investoren zu gewinnen, denen man eine schöne Wertentwicklung präsentieren kann.

Werden die Ziele des Startups nicht entsprechend erreicht, ist eine Folgefinanzierung nur möglich, wenn die Pre-Money Bewertung unterhalb der Post-Money Bewertung der letzten Runde liegt.

Damit werden alle Bestandsinvestoren einen Wertverlust hinnehmen müssen. Sicherlich ist das besser und dem Unternehmen eine zweite Chance zu geben, als an der Stelle seine Investition komplett anschreiben zu müssen.

Das ist eine Spezialität von uns, also einem Unternehmen eine zweite Chance zu geben. Bei solchen Sondersituationen mit reinzugehen und den Pivot zu triggern, sodass man den Marktzugang nochmal neu beleuchtet und nochmal anders rangeht.“

Personalisierter Startup Dealflow FÜR DICH

Sei jetzt dabei!