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Joakim Nägele darüber, warum Startups trotz guter Lösung scheitern

Business Angel aus Hamburg

darüber, warum Startups trotz guter Lösung scheitern

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Joakim Nägele: „Das passiert aus externen wie auch aus internen Gründen. Externe Gründe können zum Beispiel sein, dass für die Idee neue Wettbewerber auf den Plan treten oder sich Märkte nicht so entwickeln, wie vorhergesagt wird.

Aber es gibt auch immer eine ganze Reihe von möglichen internen Gründen. Das kann sein, dass die Gründer nicht fähig sind, gute Operations umzusetzen. Das können auch Streitigkeiten und Konflikte zwischen den Gesellschaftern sein. Und es sind auch ein paar Blender im Markt, da muss man als Business Angel vorsichtig sein.“

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Business Angel Rahel Stichtenoth
wie das Investieren in Startups funktioniert
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Ich Grunde gibt es zwei Wege in Startups zu investieren. Einmal über ein Convertible und eine Equity Round. Die will ich auch beide nochmal genauer erläutern.

Die Equity Round finde ich ein bisschen einfacher, da geht es darum, dass ich mich mit dem Startup auf eine bestimmte Bewertung einige, dann wird eine Kapitalerhöhung gemacht, dass man dann den Nennwert der zahlt und zusätzlich gibt es Agio (Aufgeld), das ist aus meiner Sicht die eigentliche Kapitalerhöhung. Das ist das Geld, was dem Unternehmen dann zu guten fließt. Und dann bekomme ich echte Anteile und das ist eine super Sache und alles ist geklärt.

Das Schwierige ist, dass die Startups manchmal an dem Punkt stehen, wo es gar nicht so leicht ist eine Bewertung festzulegen. Je früher man dabei ist, desto schwieriger ist es. Auf der anderen Seite ist es sehr aufwendig, weil ich auch zum Notar gehen muss. Einen anderen Nachteil sehe ich darin, dass alle Business Angels in einer Runde gemeinsam investieren und ich jetzt nicht als Startup 1-2 vorher mit reinnehmen kann und dann kommen die nächsten in ein paar Monaten später dazu.

Um diese Nachteile aufzuwiegen, gibt es dann das Wandeldarlehen. Da ist es so, dass der Business Angel dem Startup zunächst ein Darlehen gibt. Erst später, wenn eine Equity Runde stattfindet, wird es dann in Anteile umgewandelt. Da wird im Endeffekt ein Versprechen gegeben, zu welchen Konditionen ich später wandeln kann. Da gibt es zwei Parameter, die wichtig sind. Das ist der Cap und der Discount.

Ich würde einfach mal ein Beispiel geben: Wenn ich ein Cap von 4 Millionen Euro habe und ein Discount von 20 %, dann bekomme ich meine Anteile auf die zukünftige Bewertung mit einem Discount von 20 %. Bei einer Bewertung von 4 Millionen Euro kann ich dann meine Anteile zu einer Bewertung von 3,2 Millionen Euro wandeln. Auf der anderen Seite ist das ganze gedeckelt, durch das Cap. Das heißt, meine Bewertung, die ich bekomme, ist maximal 4 Millionen Euro, auch wenn in der Equity Runde dann eine 6 Millionen Euro beschlossen wird. Eine gewisse Sicherheit, was mein Maximum ist, habe ich dann auch.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine bevorzugten Branchen
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Xavier Sarras: „Am liebsten investiere ich in Impact, in Nachhaltigkeit, in soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Das ist auch das Tätigkeitsfeld von 4P Capital. Deshalb werden meine Investitionen als Angel auch immer mehr Impact Investments. Aber ich muss zugeben, ich bin schon ein bisschen so der FOMO-Typ (Fear of missing out).

Also wenn gute Ideen da sind, die vielleicht nicht Impact sind, wo ich aber an das Team glaube und weiß, dass ich mit meinem Netzwerk und mit meinem Know-how helfen kann, dann kann ich selten widerstehen und will dann trotzdem mitmachen. Das sind meistens folgende Branchen: B2B-SaaS, Matech (Marketing-Technologien), Adtech (Werbung-Technologien), Health, Education und Prozesssoftware.“

Business Angel Dr. Gesa Miczaika
darüber, worauf sie bei Beteiligungsverträgen achtet
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Dr. Gesa Miczaika: „Für mich ist einer der wichtigsten Punkte der Cap-Table. Man muss schauen, dass die Gründer:innen noch ausreichend Anteile am Unternehmen haben. Das auch kein Dead-Equity vorhanden ist, also zum Beispiel ehemalige Gründer:innen noch große Anteile am Unternehmen halten. Die Gründer:innen, die die ganze Arbeit machen müssen einfach incentiviert sein. Das ist so eines meiner Hauptthemen, wenn man in Richtung Vertragsschluss geht. Dann natürlich auch die Verträge selber.

Für uns als VC-Fond würde es zum Beispiel nicht ausreichen, wenn der Exit bei 2x passieren würde. Sprich, da würde ich auch in die Verträge schauen, dass ein Exit erst nach einem bestimmten Wert möglich ist. Da gibt es sehr viele Komponente in den Verträgen, die man sich anschauen sollte. Auch Gründer Vesting ist zum Beispiel ein relevanter Punkt. Man sollte da auf jeden Fall ein Gefühl für Verträge bekommen. Ein Tipp an alle: Es gibt die Datenbank an Standardverträge von GESSI. Das ist eigentlich ein ganz guter Ort, um ein Gefühl für Standardverträge zu bekommen. Wie weit weicht ein Vertrag von Gründer:innen von einem Standardvertrag ab.“

Business Angel Claudia Nagel
über die Einschätzung von Gründer:innen Teams
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Claudia Nagel: „Für ein gutes Gründerteam gibt es drei Themen, die ich mir anschaue. Das Erste ist natürlich die Geschäftsidee und die Vision, die das Gründerteam verfolgt.

Das Zweite ist der Markt. Man muss nicht nur die richtige Idee haben, sondern man muss auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Manchmal sind Gründer etwas zu früh, manchmal schon zu spät. Wenn der Markt schon sehr stark erobert ist, braucht man zur Erschließung viel Geld.

Das Dritte und wichtigste ist das Team selbst. Mir ist ganz wichtig, dass ich auch einen persönlichen Draht zum Team habe, dass man vertrauensvoll zusammenarbeiten kann und auch einfach Spaß daran hat, gemeinsam zu arbeiten. Also ich habe durchaus Leads, wo die ersten beiden Punkte erfüllt sind, aber es zündet auf der Seite der Zusammenarbeit nicht so richtig. Dann entscheide ich mich für ein anderes Investment, weil ich zu alt für Kompromisse bin.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie viele Anteile die Gründer bei den verschiedenen Finanzierungsrunden abgeben
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Ingo Weber: „In der Regel ist es so, dass in jeder Runde die Gründer Anteile abgeben. Das ist technisch nicht ganz richtig, weil sie nur verwässert werden. Absolut gesehen haben sie immer noch genauso viele Anteile. Bloß der Kuchen wird größer und das anteilige Stückchen des Kuchens kleiner, das bei den Gründern bleibt.

In der Regel wird es so sein, dass man bei jeder Runde ca. 10-20 % der Anteile abgibt. Das heißt, bei einer Pre-Seed Runde 10-20 %, bei einer Seed Runde 10-20 % und dann sollte man eben bei diesen 50 % bleiben. Einerseits, dass die Gründer bei der Serie A noch motiviert sind und andererseits, dass man in der Serie B, C, D noch ein vernünftigen Equity Stake als Gründer hat. Damit man finanziell noch ausreichend incentiviert ist.“

Business Angel Xavier Sarras
über seine Faktoren für eine Investitionsentscheidung
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Xavier Sarras: „Gerade im Angel Investing Bereich ist das Team entscheidend. Du investierst ja als Business Angel in einer sehr frühen Phase. Und in so einer frühen Phase sind über die Idee und über den Markt hinaus, die ich mir natürlich auch anschaue, das Team entscheidend. Die Konstellation des Teams, die Erfahrungen und vor allem auch deren Purpose. Ich rede auch sehr gerne von dem Purpose eines Teams und von Foundern.

Da muss einfach eine hohe Übereinstimmung sein zwischen dem, was sie sich vorgenommen haben und ob ich den Glauben daran habe, dass sie auch den ultimativen Willen haben, das zu machen. Dabei handelt es sich um ein Kern KPI. Ich weiß nicht, ob man es als KPI definieren kann. Ein Purpose lässt sich schwer quantitativ messen. Aber ich schaue mir diesen Punkt sehr genau an. Ansonsten schaue ich mir die Skalierbarkeit der Idee an und ob die Werte der Geschäftsidee mit meinen Werten übereinstimmen.“

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