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Joakim Nägele über die Euphorie und Überschätzung von Erst-Angels

Business Angel aus Hamburg

über die Euphorie und Überschätzung von Erst-Angels

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Joakim Nägele: „Sicherlich überschätzt man nicht unbedingt sich selbst, aber die Erfolgsaussichten des Startups, und gibt sich zu euphorisch beim ersten Investment. Die Euphorie und Naivität gehen dann vorbei.

Man sollte sich darauf einstellen, dass die Chance mit Business Angel Investments auch nur einen Euro zu verdienen, bei maximal 1:10 liegt. Alles andere ist schlicht und einfach gelogen.

Wenn man Geld verdienen will, könnte man fast besser ins Casino gehen…“

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Business Angel Insa Horsch

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Food Business Angel

Business Angel Alf Arnold
darüber, warum er Business Angel geworden ist
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Alf Arnold: „Man kann sagen, dass in jedem Anfang ein Zauber innewohnt. Das stimmt auch beim Gründen von Unternehmen, weil es der Moment ist, wo man etwas Neues anfängt. Da spürt man auch eine ganz besonder intrinsische Motivation. Das ist einfach ein grandioser Moment und das reizt nicht nur mich, sondern auch alle anderen Beteiligten. Ich liebe es einfach dort dabei zu sein und die grundlegenden Entscheidungen mit zu kuratieren. Man sollte natürlich nicht so viel seine eigenen und subjektiven Meinungen einbringen, da man die Entscheidungen als Angel nicht trifft. Die Aufgabe ist es, mit seinen Möglichkeiten zu unterstützen.

Ich bin Angel geworden, weil ich in der Vergangenheit als Kommunikator, Marken- und Marketingexperte gearbeitet habe. Dort hatte ich auch sehr oft mit jungen Unternehmen zu tun und tatsächlich war meine Agentur auch mit der Ausrichtung an Startups. Deshalb habe ich damals schon sehr viel mit Startups, aber auch mit Investoren zusammengearbeitet. Das ist einfach eine interessante Dynamik, obwohl man fairerweise sagen muss, dass fast jede kommunikative Aufgabe irgendwie interessant ist.

Besonders interessant ist es einfach mit den Menschen zu arbeiten, die in dem gesamten Prozess involviert sind. Da liegt einfach ein sehr schöner Spirit über der ganzen Sache, es eine große Offenheit gibt, Lösungen zu verbessern, wenig eingefahrene Wege da sind und fantastische Persönlichkeiten dabei sind, etwas aufzurichten. Das ist einfach faszinierend.“

Business Angel Insa Horsch
über Female Founder
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Insa Horsch: „Wenn man sich dieses Thema nicht anschaut, dann ignoriert man 50 % der Menschheit und 50 % der potenziellen Gründer:innen. Es gibt leider immer noch viel zu wenig Neugründungen von Frauen. Ich glaube es waren nach der letzten Analyse von stratupdetector um die 7 %. Diese Zahl wächst, aber es ist natürlich nach wie vor zu wenig.

Wir müssen alle ein Ökosystem schaffen, in dem es möglich ist, dass auch Frauen gründen. Frauen haben einfach mega Ideen, sind smart und es ist einfach nicht wirtschaftlich diese Eigenschaften zu ignorieren. Das ist das einzige Plädoyer, was ich jedem Business Angel geben kann.

Schaut es euch einfach an und es ist doch für die Zusammenarbeit einfach total schön, wenn man ein diverses Team hat. Jeder, der aktiv in der Arbeitswelt unterwegs ist, weiß, dass es viel mehr Spaß in gemischten Teams macht. Die Dynamik im Team ist einfach viel besser und man lernt voneinander.

Wenn man als Angel in verschiedene Targets investiert ist, sollte man diese auch untereinander vernetzen. Zum Beispiel über kleine Hubs, Weeklies oder Monthlies. Letztlich haben alle Gründer:innen die gleichen Themen und die gleichen Herausforderungen. Dann müsst ihr als Angels nicht immer alles Wiederholen und es entstehen tolle Synergien.“

Business Angel Katja Ruhnke
über gute Pitch Decks
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Katja Ruhnke: „Mich überzeugt bei einem Pitch als Erstes die Persönlichkeit der Gründer:innen. Bei einem Pitch Deck, wo ich die Gründer:innen noch nicht kenne, da überzeugen mich klare Pitch Decks mit Bildern und Botschaften, die ich schnell verstehen kann. Ich will auf einen Blick sehen, da sind die und die Zahlen drin, das ist die Botschaft und das ist die Idee. Ich persönlich hasse Pitch Decks mit zu viel Informationen, da man ja wahnsinnig viele Pitch Decks als Angel sichtet. Ich habe keine Mitarbeiter und ich bin kein VC. Wir müssen also sehr schnell Informationen aufnehmen können.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den Begriff "Pool"
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Olaf Stichtenoth: „Ich bin jetzt kein Jurist, der da eine Rechtsberatung machen kann. Grundsätzlich versucht man mit Pooling die Stimmen der Gesellschafter so zusammenzufassen, dass sie mit einer Stimme in der Gesellschafterversammlung abstimmen. Das heißt, dass die Gesellschafter in einem Pool sich vorher abstimmen und zu einer Position finden müssen.

Wenn man zum Beispiel 10 Business Angels hat, die jeweils 1 % der Firma halten, dann möchte man nicht, dass die 10 Business Angels mit ihren eher kleinen Anteilen die Gesellschafterversammlung in die Breite ziehen. Die sollen sich vorher einigen und dann ihre finale Stimme in der Gesellschafterversammlung abgeben.

Das erleichtert für die Gründer eine ganze Menge Arbeit und tatsächlich hilft es auch den Business Angels. Später kommt man dann in so Strukturen, dass da VCs sitzen, die auch ganz schön viel Druck machen können. Wenn man als Angels gepoolt ist, dann hat man vielleicht einen, der da noch ein bisschen von profitiert und sich um den ganzen Kram kümmert.“

Business Angel Xavier Sarras
über die Gründe des Scheiterns
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Xavier Sarras: „Klassiker: Team und Timing. Also wenn sich das Team nicht richtig findet und nicht richtig zusammenarbeiten. Wenn die Gründer:innen auch nicht an sich arbeiten, wenn sie nicht bereit sind, sich persönlich zu entwickeln. Persönliches Wachstum ist auch ein wichtiges Thema bei dem Team. Es gehört einfach dazu. Es ist auch nicht immer ratsam mit seinen besten Freunden ein Startup zu gründen. Es kann ganz schön in die Hose gehen und es kann auch eine falsche Konstellation für die Aufgabe sein.

Es gibt ja dieses neumodische Wort: Pivot. Oftmals verändert sich das Geschäftsmodell, um den perfekten Product-Market-Fit zu erhalten. Also wirklich das richtige Produkt auf den Markt zu bringen, welches auch vom Markt akzeptiert wird. In diesen Wandlungen kann es natürlich auch zu strukturellen Änderungen kommen, die es auch braucht. Wenn das Team diese Situationen nicht hinbekommt und man das Team auch nicht so umbauen kann, dass es zu meistern ist, dann scheitert es. Das Team ist der kritischste Punkt.

Das Timing ist natürlich auch wichtig. Man kann zu früh sein, also vor dem Markt. Man kann zu spät sein, also dem Markt hinterherrennen und es sind schon mehrere Player da. Der dritte Punkt ist leider auch das Funding. Also wie viel Geld ein Startup aufnehmen kann. Manche Märkte sind verrückt geworden, schaut man sich so die Delivery-Märkte an. Gorillas ist ja zum Beispiel innerhalb von einem Jahr auf eine Milliarde Bewertung gekommen. Wenn da schon mehrere Hundert Millionen investiert sind, dann hast du da als Startup keine Chance, diesem Markt hinterherzurennen.

Funding ist ein riesiges Thema geworden, deshalb auch Momentum. Ich rate Gründer:innen dazu, liebe mehr Geld im Moment aufzunehmen, weil das eben Abstand schaffen kann. Also auch eine Eintrittshürde für andere Startups, die in den Markt wollen. Oder es kann auch für das Startup der Scheitergrund sein, weil du dann doch plötzlich mehr ausgeben muss, die Burning Rate hochgeht und deine Runway kleiner wird und du dann einfach insolvent gehst, weil du kein Cash mehr hast.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, auf was Business Angels beim Pitch Deck achten
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Sylvia Tantzen: „Also als Erstes fallen mir Situationen ein, die ich schon hatte. Da kam ich virtuell mit Menschen zusammen und habe sie zum ersten Mal gesehen. Die haben dann gesagt, dass sie Person XY sind und per Bildschirmübertragung ihr Pitch Deck zeigen wollten. Da sage ich, dass sie gar nicht mit dem Pitch Deck anfangen müssen, weil ich erstmal die Menschen kennenlernen will.

Im allerbesten Fall braucht man gar nicht den Bildschirm teilen, dass ich mir die Folien anschaue, während der Gründer oder die Gründerin redet. Am liebsten sind mir Reading Decks, die ich im Nachgang bekomme. Nichtsdestotrotz gibt es Situationen und andere Business Angels, denen ein Pitch Deck einfach lieber ist.

Da gibt es eine Frage, die ich ganz toll finde. Wenn man sich diese Frage beantworten kann bzw. das Pitch Deck diese Frage auch aufgreift, dann ist man aus meiner Sicht sehr weit vorne. Die Frage lautet: “We make A for B doing C unlike D with benefit E”. Relativ Komplex, aber wenn man A,B,C,D und E einsetzt und es wirklich schafft, mit einer relativ einfachen Sprache zu erklären: Was man macht, wer die Wettbewerber sind, was der Benefit ist und das ganze im besten Fall auch mein 6-jähriger Sohn versteht. Für mich persönlich sind das die besten Pitch Decks.

Was natürlich nicht fehlen darf, sind die Basics wie: Finanzzahlen, Customer Acquisition Cost (CAC) und Sales Cycle. Natürlich ist es auch wichtig, wer das Team ist. Das kommt aber ganz schwer in einem Pitch Deck rüber.

Ganz am Anfang natürlich, was das eigentliche Problem ist und das man auch versteht, dass es ein kritisches Problem ist und nicht nur ein cooles bzw. ein Luxusproblem. Das sind so meine Ideen zu einem guten Pitch Deck, wo ich sagen würde, da bin ich neugierig geworden und da möchte ich gerne mehr wissen.“

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