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Joakim Nägele über den Begriff „Follow-on“

Business Angel aus Hamburg

über den Begriff "Follow-on"

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Joakim Nägele: „Das bedeutet, auch in der zweiten oder dritten Finanzierungsrunde auch mit dabei zu sein. Das machen einige Business Angels – und andere nicht.

In den Follow-on-Runden kommen üblicherweise auch größere, professionelle Investoren wie zum Beispiel VCs dazu.

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn sich die Business Angels an so einer Runde mit beteiligen. Das bedeutet ja, dass sie weiter an das Geschäftsmodell glauben. Andererseits sind Startups auch gut beraten, nicht zu viele Business Angels aufzunehmen, die dann mehr oder weniger „dumme“ Fragen stellen. Da sind professionelle Investoren besser.“

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Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021

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Business Angel des Jahres 2021

Business Angel Wilfried Gillrath
darüber, worauf er bei einem Pitch Deck achtet
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Wilfried Gillrath: „Ich achte bei einem Pitch Deck darauf, ob mich das Thema interessiert und ob ich einen Beitrag leisten kann, der über das zur Verfügung stellen von Geld hinausgeht. Dann suche ich tatsächlich relativ schnell das Gespräch zu Gründern. Wenn es ein Thema ist, was mir fern ist oder es kein Geschäftsmodell ist, welches zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt und gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Umwelt oder Gesellschaft hat, dann bin ich eben auch raus.

Ansonsten versuche ich recht schnell ins Gespräch mit den Gründern zu kommen. Was mich auch immer irritiert ist, wenn zu viele Zahlen und zu viele strukturellen Dinge im Sinne von struktureller Organisation im Pitch Deck steht. Das ist auch alles wichtig, aber es ist noch viel wichtiger, dass klar erkennbar ist, was das Gründerteam insgesamt erreichen will.
Auf einer übergeordneten Ebene, wo es hinführen soll, weil der genaue Weg noch zu bestreiten ist.

Für mich sind Pitch Decks und Startups attraktiv, wenn es ein übergeordnetes Ziel gibt, was jenseits von Geld verdienen ist.“

Business Angel Andreas Assum
über Trends in den Bereichen FinTech, PropTech und AI
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Andreas Assum: „Ich sehe im FinTech Bereich die Chancen einer internationalen Erweiterung. In einzelnen Nischen haben wir Konsolidierungsmöglichkeiten, wo sich größere Player entsprechend erweitern. Sprich, da sind Frühphasen-Exits auf der Produktseite möglich und viele Aktionen. Sowohl auf der Finanzierungs- als auch auf der M&A-Seite.

Wenn die Branche PropTech anschaue, da ist noch viel bedarf und da wird es auch noch eine ganze Weile dauern. Da sehe ich eher das Spektrum breiter werden an Themen, die entstehen. Da gilt es dann schnell eine Nische zu besetzen, um eine kritische Größe aufzubauen, bevor dann auch ein Konsolidierungsprozess von größeren Playern einsetzt.
In Deutschland zum Beispiel Immobilien Scout oder die Springer Gruppe, die sich da Modelle anschauen, die ihr Kerngeschäft weiterbringen.

Wenn wir uns das Thema Artificial Intelligence (KI) anschauen, da haben wir natürlich den Bereich Automatisierung. Da ist es vor allem spannend, nicht nur auf eine lokale Nische zu setzen, sondern ein breites und horizontales Thema damit anzubringen. Als Gründer muss man sich da auch überlegen, wo man sich hinentwickeln will. Ich würde da schon überlegen, in den USA-Markt zu gehen, sprich ein frühzeitiger Flip deutschen GmbH in eine US Inc.. Das Netzwerk auf Investorenseite ist in den USA kann einen sehr weiterbringen.
Eine horizontale Ausweitung für ein Thema, was weltweit genutzt werden kann, ist natürlich riesig spannend.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, worauf er beim Cap Table achtet
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Andreas Assum: „Was ist beim Cap Table zu beachten? Da hat es natürlich unterschiedliche Blickwinkel. Den Blickwinkel der Gründer und den Blickwinkel der Investoren. Wenn ich mal aus Angel Sicht darauf achte, ist es einfach die Frage, ob ich mich verwässern lassen möchte und wie lange kann ich nachziehen und wie beeinflusst das meine Portfoliostreuung.

Auf der Gründerseite ist vor allem wichtig, wie Komplex der Cap Table wird. Kann ich den überhaupt managen? Wie organisiere ich mich da. Der zweite Aspekt ist natürlich, welche Einfluss ich als Gründer noch habe. Das muss man sich natürlich gut überlegen und da empfiehlt sich frühzeitig einen Plan zu machen, um die entsprechenden Anforderungen abzudecken. Also was brauche ich, um mein Unternehmen voranzubringen und wann nehme ich wen mit an Bord.“

Business Angel Claudia Nagel
über guten Deal-Flow
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Claudia Nagel: „Die besten Investitions-Leads kommen aus dem Netzwerk. Über die letzten Jahre habe ich mir ein großes Netzwerk aufgebaut. Auf der einen Seite mit VCs und auf der anderen Seite mit Investoren im Angel Bereich. Die meisten Leads kommen über mein Netzwerk, weil ich selbst Investments in einem sehr spezifischen Bereich mache und dafür bekannt bin. Also kommen andere VCs und Investoren auf mich zu und sagen, dass dieses oder jenes Startup vielleicht zu mir passt. Manche kommen auch über LinkedIn, aber die meisten wirklich über das erweiterte Netzwerk.

Über LinkedIn werde ich meistens von frischen Angels angeschrieben, die andere Angels kennenlernen wollen oder Fragen haben. Zum Beispiel: Wie investiert man worin? Warum? Und Empfehlungen haben wollen, um ihr Netzwerk auszubauen. Solchen neuen Angels helfe ich gerne mit Kontakten zu anderen Angels weiter, damit sie ihr Ökosystem finden, indem sie dann aktiv werden können. Das ist ja sehr wichtig für den Austausch.

Wenn man ganz am Anfang beginnen will, kann man über Angel Netzwerke gehen oder sich auch aktiv mit Angels aus der Region treffen. Die meisten Angels sind bereit auf einen kurzen Kaffee oder in einem Zoom Gespräch Gedanken auszutauschen. So kann man von den Erfahrungen von anderen profitieren und lernen.”

Business Angel Sylvia Tantzen
über ihren Investment-Fokus
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Sylvia Tantzen: „Ich investiere in einer frühen Phase, also in Pre-Seed und Seed, in Geschäftsmodelle, die oft was mit Digitalisierung zu tun haben. Die Investitionen, die ich bisher getätigt habe, sind sowohl in B2C- als auch in B2B-Bereich. Letztendlich ist es für mich immer der Mensch, der dahinter steht, also die Gründerin oder der Gründer.

So komme ich zu der Entscheidung, da wirklich mit einzusteigen. Ich helfe mit dem Kapital, aber auch mit Know-how, vor allem im Vertrieb, Marketing und Internationalisierung.“

Torsten Meyer - Business Angel
über Fehler bei der Selbsteinschätzung von Anfänger-Angels
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Torsten Meyer: „Wenn ich jetzt so aus der Retrospektive an mein erstes Investment zurückdenke, dann war das eigentlich viel zu hoch. Zum Glück hat sich das am Ende noch tatsächlich ausgezahlt. Aber was ich dort für schlaflose Nächte hatte, weil ich am Anfang wirklich an so vielen Baustellen arbeiten musste. Und oft dachte ich, dass es auch hätte nicht klappen können.

Die Frage ist ja: wie risikofreudig bist du wirklich, wenn du dir klarmachst, dass das Geld jetzt auch weg sein kann? Man glaubt ja immer, das wird schon klappen. Aber wenn man dann am Scheideweg ist, dann kommt man schon ins Grübeln. War das alles richtig und habe ich mich da nicht überschätzt?

Bei meinem ersten Investment hatte ich mich definitiv überschätzt. Das war einfach wirklich viel zu groß für mein Verständnis und meine Erfahrung. Mit dem Wissen von heute hätte ich das nicht noch einmal so gemacht.

Der Mensch lernt ja hauptsächlich durch diesen Schmerz und das Versagen – was zum Glück bei mir ja nicht einmal eingetreten ist. Aber das war schon ein sehr steiniger Weg und das würde ich heute nicht noch einmal so machen.

In jedem Fall denke ich, dass man als Angel besonders am Anfang Dinge falsch einschätzt. Auch zu vorsichtig zu sein, kann ja eine falsche Einschätzung sein. Man ist sich einfach nicht sicher und stellt sich zu viele Fragen, macht den Deal dann nicht und das Ding geht durch die Decke und man beißt sich in den Finger. Also das kann ja genauso gut sein. Man muss ja nicht immer nur vom schlechtesten Fall ausgehen: Ich investiere jetzt und das Ding geht pleite – sondern auch anders herum.

Ich habe in meinem E-Mail-Account so einen Ordner, der heißt ‚Abgelehnte Startups‘. Da schaue ich manchmal rein, weil ich jetzt seit vier Jahren in Startups investiere, wen ich vor drei Jahren abgelehnt habe. Und manchmal gibt es die heutet tatsächlich noch und ich ärgere mich. Aber das muss man eigentlich ignorieren, das lohnt sich nicht.

Man muss einfach für sich schauen, welches Risiko man eingehen kann, ob man den Totalverlust eben auch hinnehmen, ohne in Schwierigkeiten zu kommen. Und dann natürlich mit Bedacht wählen, auf das Netzwerk hören, auf sein inneres Bauchgefühl achten, die Zahlen analysieren – und selbst dann gibt es immer noch so viele Unbekannte und muss nicht von Erfolg gekrönt sein.

Ich habe vorhin diesen Finanzplan angesprochen. Der ist auf vier bis fünf Jahre ausgelegt. Den schaust du dir an und da kommt irgendwann der berühmte Hockey Stick. Also es geht irgendwann ab. Irgendwann in drei Jahren machen wir ganz, ganz viel Geld. Wer sagt dir, dass es dich in zwei Jahren noch gibt? Wer hat 2019 gedacht, dass 2020 uns Corona trifft?

Es gibt so viele Unbekannte, die man einfach nicht vorhersehen kann. Insofern ist das immer ein Ratespiel und ein Abwägen von Für und Wider. Man muss sein eigenes Risiko abwägen.

Man darf auch nicht vergessen, dass so eine Investition im Schnitt 7 Jahre bis zum Exit braucht. Wenn man jetzt überlegt, man hätte vor sieben Jahren in Bitcoin investiert, oder in Apple. Stattdessen hast du vor sieben Jahren ein Startup investiert und hast immer noch keinen Exit. Gut ist ja immerhin, wenn es das Startup gibt.

Aber jeder muss für sich entscheiden, ob das für sich das Richtige ist. Auf der anderen Seite: wenn es dann mal klappt, dann kann es auch richtig scheppern – im Portemonnaie meine ich!“

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