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Joakim Nägele über die Probleme mit Gründern, die noch fest angestellt sind

Business Angel aus Hamburg

über die Probleme mit Gründern, die noch fest angestellt sind

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Joakim Nägele: „Das ist in der Regel einfach nicht darstellbar. Ich verstehe natürlich die Intention dahinter, dass man so etwas nebenbei ausprobieren kann und dabei die eigene Sicherheit beibehält.

Von der Kapazität ist das aber einfach nicht möglich. Entweder ich arbeite 24/7 an meinem Geschäftsmodell oder ich lasse es bleiben. Es ist einfach nicht möglich, einen Vollzeitjob mit der Umsetzung einer Startup-Idee zu verbinden.

Was möglich ist: eine Startup-Idee zu konzeptionell zu entwickeln. So etwas höre ich mir auch gern an. Aber die Umsetzung mit zwei Stunden Zeit am Tag ist eben nicht realistisch.“

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Business Angel Xavier Sarras
über seine Erfahrungen mit Exits
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Xavier Sarras: „Bisher habe ich zum Glück nur gute Erfahrungen gemacht. Aus meinem Portfolio hatte ich bisher vier Exits. Da war bisher noch kein IPO dabei, wird aber wahrscheinlich in den nächsten 1-2 Jahren einer sein. Das andere waren also sogenannte Trade Sales. Das kann manchmal sehr schnell gehen. Ich finde, als Angel erhofft man sich es manchmal zu früh. Das darf man auch nie vergessen, dass VC-Game ist ein Langzeitinvestment, also ein Marathon.

Was ich manchen Angels rate, die gerade anfangen ist, ob sie in VC-Runden, also in der Series A oder Series B an sogenannten Secondary Rounds teilnehmen können. Das bedeutet, dass der VC ihnen einfach Anteile abkauft und somit nicht durch die Kapitalerhöhung verwässert werden. So können die VCs einfach die Anteile zu einer attraktiven Bewertung abkaufen.

Ansonsten kann der Exit auch mal schneller kommen. Ich bin nach wie vor bei Planetly investiert und das ging ein bisschen durch die Presse und da ging es dann sehr schnell. Wir haben da im Juni 2020 investiert und im November 2021 war der Exit. Aber das ist auch ein herausragendes Gründerteam mit erfahrenen Gründer:innen. Auch in einem Markt (Carbon Accounting), der unfassbar rasant ist. Deswegen schaut euch an, in welche Märkte ihr investiert, wie viel Momentum in dem Markt ist. Desto mehr Momentum in einem Markt steckt, desto eher kommt man auch zum Exit.

Da ergeben sich eher Konsolidierungen oder größere Player, die das aufkaufen wollen. Das ist dann als Angel durchaus attraktiv. Man muss nicht unbedingt den Unicorns hinterherrennen. Wenn man früh investiert, kann man sich auch so Modelle anschauen, die auch mal für 50 Millionen verkauft werden. Das ist dann hoch attraktiv, wenn man zum Beispiel bei einer Bewertung von 1,5, 2 oder 3 Millionen eingekauft hat.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die maximale Länge eines Pitch Decks
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Maximilian Fleitmann: „Wenn man sich vorstellt, als Investor bekomme ich 1.000 Decks pro Jahr zugeschickt. Dann habe ich nur eine begrenzte Zeit, die ich je Deck verwenden kann.

Für mich ist es auch immer eine Art Test, ob der Gründer die Idee, das Problem und das bisher Erreichte in 10-15 Slides darzustellen, dann weiß ich nicht, ob das das richtige Team ist. Das wäre meine harte Aussage dazu.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist ja auch mittlerweile recht gering. Es gibt so eine Statistik von Docsend – ich glaube, dass Investoren durchschnittlich ca. 3 Minuten auf ein Deck schauen. In diesen 3 Minuten schafft man vielleicht zehn Folien, aber spätestens dann wird man wahrscheinlich abbrechen.

Insofern: In der Kürze liegt die Würze.“

Business Angel Katja Ruhnke
darüber, was Angels mitbringen sollten
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Katja Ruhnke: „Angels sollten auf jeden Fall Leidenschaft und Lust auf Menschen mitbringen. Man muss echt ein Menschenfreund als Angel sein, da man mit so vielen unterschiedlichen Menschen zusammenarbeitet. Neugierde ist wichtig, weil man sich ja ständig mit ganz neuen Dingen beschäftigt. Da braucht man auch eine Offenheit und Begeisterung für innovative Lösungen. Ich glaub, das ist eine ganz wichtige Grundvoraussetzung als Business Angel.

Man muss auch den Willen haben: Ich möchte helfen. Wenn man nur Geld verdienen will, sollte man kein Business Angel werden. Da kann man auch einfach in den Aktienmarkt gehen. Man braucht schon viel Engagement, aber man bekommt dafür auch wahnsinnig viel zurück. Mir gibt es wirklich sehr viel mehr, als am klassischen Aktienmarkt, dafür gebe ich aber auch viel. Dazu muss man bereit sein.“

Business Angel Insa Horsch
über Impact Investing
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Insa Horsch: „Impact Investing ist das Einzige, was man guten Gewissens machen sollte. Es stellt sich am Anfang immer die Frage, warum man Angel Investor:in wird. Die Investor:innen, die wir gut kennen, machen es eigentlich aus einem Beweggrund.

Sie sagen, dass sie ihr Geld in der Vergangenheit gemacht haben und sie wollen etwas zurückgeben. Oder ein Corporate Job ist nicht erfüllend und es fehlt einfach was. Es geht also um viel mehr als nur um Geld.

Ich finde es ist fast die Pflicht eines Business Angels, es auch wegen des Impacts zu machen. Das kann man ja durch die Auswahl der Startups erreichen. Impact Investing ist fast alternativlos.“

Business Angel Sylvia Tantzen
darüber, wie Startups grundsätzlich an die Themen Vertrieb und Marketing herangehen sollten
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Sylvia Tantzen: „Die Frage ist, wie ein Startup mit ihrem ersten Produkt an das Thema Vertrieb und Marketing herangeht. Im besten Fall hat das Startup schon vorher damit und es läuft parallel angefangen. Man entwickelt das Produkt und parallel versucht man herauszufinden, wer am Markt ist und im allerbesten Fall findet man Pilotkunden, die das Produkt schon einsetzen und helfen es weiterzuentwickeln.

Damit sich das Produkt wie ein Chamäleon immer wieder anpassen kann, an die Veränderungen und an den Markt. Wenn das nicht der Fall ist und ein Startup hat das erste Produkt und möchte jetzt auch das Thema Vertrieb und Marketing angehen, dann ist es auf jeden Fall notwendig, erst mal ein Go-to-Market zu erstellen. Also man muss herausfinden, wer ist mein Ziel im Markt. Wer sind die optimalen Buyer Persona?

Zum Stichwort Buyer Persona, das sind die, die einen ganz großen Schmerz haben. Die sind an Zielen gemessen, die sie gegebenenfalls nicht erreichen, ohne den Einsatz des Startup-Produkts oder der Startup-Dienstleistung. Um es positiv auszudrücken, die besten Buyer Persona, die es gibt, die machen Karriere, wenn sie das Produkt des Startups kaufen und einsetzen.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, wie sie ein diversifiziertes Startup-Portfolio aufgestellt hat
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Gwendolyn Schröter: „Am Anfang haben wir uns an der Statistik orientiert und überlegt, wie viele Startups wir brauchen, um auf längere Sicht erfolgreich zu sein. Wir sind da auf die klassischen 10 Startups gekommen, damit wir dann 1 Startup aus 10 haben, welches überleben wird. Wir haben uns dann darauf eingestellt das Kapital, was wir für unsere Startup-Investments nutzen wollten, auf die 10 gedanklichen Startups zu verteilen. Das haben wir dann in Ticket Größen runtergebrochen, welche wir dann in der ersten, zweiten und dritten Runde investiere wollen.

Zu Beginn wollten wir in zwei Bereiche gehen. Im ersten Bereich kenne ich mich gut aus und im zweiten Bereich kennt sich mein Vater, mit dem ich das ganze mache, gut aus. Das heißt, es waren nicht so viele Fragezeichen, was die Branche betroffen hat. Aber natürlich viele Fragezeichen, was Gründung und Early Stage ect. betroffen hat. Und dann haben wir zwei Jahre gelernt und danach noch ein dritten Fokus gesetzt. Das haben wir dann im 3. und 4. Jahr (vor ca. 1,5 Jahren) umgesetzt. Da haben wir ein Fazit aus unseren ersten Erfahrungen gezogen, was uns gut gefallen hat und wo wir weiter ansetzten wollen. Wir haben entschieden, dass wir die ersten zwei Bereiche bis auf die Follow-on Investments runterfahren wollen und unsere letzten Investments auf diesen dritten Bereich fokussieren.

Wir diversifizieren nicht in den Phasen. Wir sind wirklich klassische Early Stage Investoren. Wir investieren gemeinsam mit Business Angels in der ersten Runde und teilweise auch schon in institutionellen Investoren. Das heißt, wir investieren nicht in späteren Phasen, wie einer Series A. Da sagen wir, dass das, was wir an Tickets investieren können zu klein ist und den Mehrwert den wir später einbringen könnten, keine so große Rolle mehr für die Startups spielen würde.

Wir investieren nur in B2B Geschäftsmodelle und nicht in B2C. Aus der Erfahrung heraus sind B2C-Cases öfters eine Marketing-Schlacht. Das kann man auch ganz bewusst nutzen, aber da muss man auch das Kapital für solches Marketing aufbringen können. Wenn man selbst nur mit kleinen Tickets unterwegs ist, dann muss entweder das Gründerteam ein sehr gutes Netzwerk in die Richtung mitbringen oder man sollte selbst wohlhabende Investoren kennen, die in einer zweiten Finanzierungsrunde mitmachen.

Natürlich ist es auch wichtig, dass man als Business Angel in dem Bereich schon Erfahrungen gesammelt habe und man weiß, auf welche Metriken es ankommt. Auch um so ein B2C-Case skalieren zu können. Wir machen wie gesagt nur B2B.

Wir machen es in der Regel so, dass wir im Jahr ungefähr 2 Investments machen. Wenn man Follow-on Investments mitzählt, dann können es auch mal 4 Investments im Jahr sein. In einem anderen Fall hatten wir auch mal nur 1 Investment im Jahr. Wir versuchen es zu staffeln, damit wir auch unsere Arbeitszeit in die Startups einbringen können. Es geht ja nicht nur um die Investments, sondern auch um die Unterstützung, die man den Startups geben will. Für mich ist es so, dass das Onboarding, Kennenlernen und erste Workshops wirklich viel Arbeit kostet. Auch die anderen am Cap Table kennenzulernen und eine Routine zu etablieren. Ich glaube nicht, dass ich da mehr als 3 pro Jahr schaffen würde.“

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