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Joakim Nägele über große Summen im eCommerce-Bereich

Business Angel aus Hamburg

über große Summen im eCommerce-Bereich

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Joakim Nägele: „Ich habe Erfahrungen im eCommerce-Bereich nicht als Startup-Bereich nicht als Investor, sondern als CFO eines eCommerce-Marketplace-Startups. Ich kann nur jedem Business Angel empfehlen, davon die Finger zu lassen.

Es gibt fast gar keine eCommerce-Unternehmen – von Amazon mal abgesehen – die profitabel sind. Und im Startup-Bereich erst recht nicht. Und selbst die ganz großen sind nicht profitabel, wie zum Beispiel Delivery Hero, HelloFresh usw. Lasst also die Finger davon.

Das liegt daran, dass eCommerce eine sehr umfassende Logistik und Operations erfordert, die teuer im Aufbau ist. Und eCommerce funktioniert nur über Skalierung und Masse. Gerade im B2C-Bereich erfordert das erhebliche Marketing-Investitionen.

Wenn ich da nicht tiefe Taschen habe und deutlich effizienter bin als andere Anbieter, dann werde ich keinen Erfolg haben. Und noch einmal: ich kenne kein profitables eCommerce-Startup. Punkt.“

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Business Angel Sylvia Tantzen

Sylvia Tantzen

Business Angel

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Joakim Nägele

Joakim Nägele

Business Angel aus Hamburg

Business Angel Verena Pausder

Verena Pausder

Unternehmerin & Investorin

Torsten Meyer - Business Angel
über das Verhältnis von Angels zu Gründern nach der Finanzierungsrunde
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Torsten Meyer: „Was sich immer gut bewährt hat, ist ein erstes Kennenlernen des Investorenkreises. Man zeigt dabei, dass man die neue Finanzierungsrunde mit beispielsweise fünf neuen Investoren abschließen konnte. Dann kann man einfach mal in einen Call springen, wobei man den Status Quo auslotet und sich jeder kurz vorstellt.

Das ist natürlich auch für die Business Angels spannend, weil sie bei so einem Treffen ihr eigenes Netzwerk zu anderen Angels vergrößern können, falls sie sich vorher noch nicht kannten. Dabei kann man die zukünftigen gemeinsamen Kommunikationswege festlegen.

Das kann zum Beispiel 14-tägig passieren, wenn es drängende Probleme gibt. Oder es reichen auch vierwöchige Abstände, wenn alles etwas ruhiger ist, wenn das Startup eine Weile durchfinanziert ist und es so schnell keine relevanten Updates geben wird.

Dann trifft man sich eben alle vier Wochen virtuell, die Gründer sollten von sich aus die wichtigsten Informationen bereitstellen: ein kurzes Company Update und beispielsweise, wie die Business Angels dem Startup in den nächsten Wochen oder Monaten genau helfen können. Wie zum Beispiel: Kundenzugang, Hiring, Vorbereitung der nächsten Runde, Pitch Deck Analyse, Investorenansprache etc.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über die perfekten Gründer
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Sylvia Tantzen: „Letztlich ist es in der Tat der Mensch. Erstmal der Mensch, der für sich herausgefunden hat, was er denn mit seiner Geschäftsidee bewegen möchte. Außerdem, wie diese Geschäftsidee Geld verdient. Der perfekte oder die perfekte Gründerin hat sowohl die Produktidee, aber auch ein Hang zu Vertrieb und Marketing.

Er muss also wissen, dass die Kunden und potenziellen Kunden das wichtigste für das Unternehmen ist. Außerdem weiß er, dass man nach draußen gehen muss, um das Produkt zu testen und im besten Fall von Anfang an mit dem Vertrieb und Marketing aktiv zu sein.“

Business Angel Claudia Nagel
über den Standort Deutschland
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Claudia Nagel: „Das ganze Thema Finanzierung wurde ja viel besprochen. In den letzten 10 Jahren hat sich für Gründungsteams in Deutschland schon viel getan. Wir sind längst nicht da, wo andere Märkte sind, aber trotzdem haben wir da viel aufgeholt. Es gibt immer mehr Unicorns und Gründer:innen, die erfolgreich waren und ihre Erfahrungen und finanziellen Mittel dem Markt zur Verfügung stellen.

In Deutschland fehlt uns noch der Mut stärker zu experimentieren und offen für neue Lösungen zu sein. Man sollte den Gründer:innen eine Chance auf den Märkten geben. Ich erlebe im B2B Markt häufig noch die Angst, dass Kunden zögern, weil sie denken, dass es das Startup vielleicht in drei Jahren nicht mehr gibt. Wenn niemand mit dem Produkt arbeitet, dann wird es das Startup ganz sicher nicht mehr in drei Jahren geben. In Deutschland haben wir wirklich sehr viele Ideen, aber leider schaffen es die Ideen häufig nicht auf die Straße.

Jeder Einzelne von uns kann in seinem professionellen Umfeld diese Themen ändern. Dort, wo wir neue Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wo wir Prozesse ändern. Das geht sowohl im B2B als auch im B2C Bereich. Einfach neuen Ideen und Start-ups eine Chance geben. Da ist jeder von uns gefragt, einfach ein bisschen offener und mutiger zu sein.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
darüber, in welche Branchen er investiert
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Nikolaus D. Bayer: „Ich habe Informatik studiert und habe meine berufliche Karriere hauptsächlich im Bereich B2B auf der Marktseite oder Kundenseite verbracht. Also Vertrieb und Produkt- und Projektmanagement. Das prägt jetzt auch meine Tätigkeit als Business Angel. Ich mache Software-Themen, ich habe einen starken B2B-Fokus und bleibe dem auch sehr verhaftet, weil dann weiß ich, worum es geht.

Es ist wichtig, dass ich auch inhaltlich eine gewisse Tiefe mitbringen kann, was das Startup so macht. Die einzigen Ausnahmen, die ich mache, sind Themen zu Nachhaltigkeit und Impact, da darf es auch Hardware sein.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Rolle von KPIs
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Olaf Stichtenoth: „KPIs sind ein sehr wichtiges Thema, um ein Unternehmen vernünftig aufzubauen. Da ich in einer sehr frühen Phase in die Unternehmen einsteige, besteht die Herausforderung darin, die richtigen KPIs zu finden, an denen sich ein Unternehmen entwickeln kann. Um dann in Folgerungen anhand dieser KPIs auch Geld aufzunehmen.

Ganz zentrale KPIs bei Startups, die ein SaaS-Modell haben, ist auf den monatlichen Umsatz zu schauen. Das nennt sich Monthly Recurring Revenue (MRR), also der Umsatz, der tatsächlich vertraglich Monat für Monat wieder reinkommt. Das kann man dann auf den Annual Recurring Revenue (ARR) hochrechnen und das sind meistens die Zahlen, auf denen in späteren Runden mit Multiples die Bewertungen gemacht werden.

In einer ganz frühen Phase kann ich mir halt nur anschauen, was die Gründer in den Bereichen erzielen wollen und welche KPIs sie erreichen möchten. Passt das mit Dingen zusammen, die ich als Business Angel in der Vergangenheit gesehen habe und ist es realistisch, dass sie diese Kennzahlen erreichen. Oder können sie noch viel bessere Zahlen erreichen. Den Fall hat man auch öfter, dass Gründer viel zu tiefgestapelt ins Fundraising gehen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über das Schwierigste am Angel Investing
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Robert Sünderhauf: „Ich würde sagen, die größte Schwierigkeit ist der Funnel, also der Zugang zu attraktiven Gründern und Ideen. Dazu unterstütze ich beispielsweise hier bei AddedVal.io oder bei Accelerator-Programmen, um Leute kennen zu lernen und ein Netzwerk aufzubauen.

Ich treffe mich auch regelmäßig mit anderen Angel-Investoren, um mögliche gemeinsame Investments zu besprechen.

Man muss sich aber auch bewusst sein, dass man als Privatinvestor nicht die Kapazität für beliebig viele Themen hat. Mit einem professionellen VC, der in einem Jahr unzählige Startups screent, kann man da einfach nicht mithalten.

Man sollte sich daher klar überlegen, in welchen Bereichen man als Business Angel aktiv sein und investieren will. Ich würde nicht überall investieren, sondern versuchen, sich ein Feld aufzubauen, in dem man sich besser auskennt, in dem man einen Netzwerkeffekt innerhalb seiner Portfolio-Startups schaffen kann und in dem man die Entscheidung für oder gegen ein Investment deutlich einfacher treffen kann.

Dann muss man einfach mit den Gründern reden. Das erfordert viel Bauchgefühl, weil ja noch nicht so viel im Startup da ist und weil man die Leute noch nicht so lange kennt. Das ist schon ein großes Risiko und man muss sich genau überlegen, ob man das will. Denn man muss Zeit und Geld investieren und sehr wahrscheinlich geht es schief.“

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