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Joakim Nägele über wichtige Themen im Pitch Deck

Business Angel aus Hamburg

über wichtige Themen im Pitch Deck

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Joakim Nägele: „Was das Thema Pitch Deck angeht, finde ich einen logischen Aufbau immer sehr wichtig. Im Prinzip sind mittlerweile aber viele Pitch Decks auch austauschbar. Es gibt einfach so viele Vorlagen, dass die alle irgendwie gleich aussehen.

Das ist so standardisiert und der Aufbau so gleich richtig, dass das Pitch Deck selbst als erste Informationsgrundlage gut ist, aber noch wichtiger ist dann eben das Gespräch mit den Gründern über das Pitch Deck.

Was die Zahlen angeht: die sind in der Regel Bullshit. Das weiß aber auch jeder Investor. Daher ist das Entscheidende das Gespräch mit den Gründern über ihr Geschäftsmodell.“

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Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, warum sich Startup Teams oft über die Zeit verändern
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Robert Sünderhauf: „Ich muss sagen, ich habe es tatsächlich erst einmal erlebt, daher ist es vielleicht nicht repräsentativ. Wenn man sich andere Teams anschaut, dann sind das zum einen unterschiedliche Erwartungen, die man an das ganze Projekt Startup gestellt hat. Zum Anderen ist es vielleicht auch eine unterschiedliche Bereitschaft, Einsatz zu zeigen, besonders am Anfang.

Später, also nach so 3-5 Jahren kann es auch einfach sein, dass ein Gründer sagt ‚Das war eine tolle Zeit, aber ich möchte gern etwas anderes machen.‘ Dessen Leben tritt dann vielleicht auch in eine andere Phase ein, weil er eine Familie gründen möchte. Das ist meiner Meinung nach unproblematischer, weil man dann einen geordneten Übergabeprozess machen kann.

Das Hauptproblem sind vermutlich unterschiedliche Erwartungshaltungen ganz am Anfang. Und das ist umso problematischer, je größer das Team ist. Ich glaube, ein Gründer allein ist nicht ideal – vier oder fünf sind es aber auch nicht, weil man die fast nicht mehr unter einen Hut bekommt. Das Optimum sind wahrscheinlich zwei oder drei.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Gender Diversität
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Ich finde, dass Mädels vieles besser machen als Jungs. Sie gehen viel früher und strukturierter an Sachen ran. Jungs arbeiten viel mehr aus dem Bauch heraus. Ich glaube aber, dass es am Ende der Mix macht. Mädels tun sich manchmal ein bisschen schwerer, Entscheidungen zu treffen, Jungs haben vielleicht nicht so das große Problem damit, weil sie eher aus dem Bauch heraus arbeiten. Es ist natürlich subjektiv, es kann natürlich auch mal andersrum sein.

Ich finde es super, wenn sich so Teams zusammentun. Jungs und Mädels sind, glaub ich, ein kompletteres Team als nur Jungs oder nur Mädels. Häufig sieht man aber genau das Gegenteil, also nur Jungs in bestimmten Bereichen und nur Mädels in bestimmten Bereichen. Wir haben viel mit Food zu tun, da sieht man häufig Mädels. Jungs eher nicht so. Wenn es dann eher um Tech oder Finanzen geht, dann sieht man wieder mehr Jungs. Wobei ich gerade auch ein spannendes Startup habe, wo nur Frauen im Team sind. Das ist auch gut so, weil ich manchmal wirklich ganz anders an die Sache herangehen.

Am Anfang würde ich sagen, dass es sich bei allen um Menschen handelt. Gründer:innen sind Menschen. Und dann ist es so, dass die einen das eine und die anderen das andere besser können. Dann spielt manchmal das Geschlecht doch eine Rolle, weil Frauen vielleicht tendenziell das eine besser können und Männer das andere. Wenn man es zusammentut, dann ergibt sich eben das gesamte Team. Das kann aber natürlich auch anders sein. Es gibt Männerteams und Frauenteams, die gut funktionieren. Ich kann auch Frauenteams verstehen, die sagen, dass sie keine Männer im Team haben wollen, weil die alles durcheinanderbringen. Das verstehe ich noch eher, als wenn Männer sagen, dass sie keine Frauen im Team haben wollen.“

über Erfahrung mit ostdeutschen Gründer:innen
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Dörte Kaschdailis: „Ich habe ja eine Biografie, die mit sehr vielen Ostdeutschen aus meiner Generation ähnlich ist. Wir waren ja ein Arbeiter- und Bauernstaat und ich komme natürlich aus einer Arbeiterfamilie. War auch das erste Kind in der Familie, die tatsächlich Abi gemacht hat und studiert hat. Wo dann alle gesagt haben, mach doch eine Ausbildung.

Was da eine Spezialität in der Erfahrung ist, diesen Weg ohne Hilfe zu bestreiten. Also Hilfe nicht nur in finanzieller Sicht, sondern auch in intellektueller Art. Sich alles selbst zu erarbeiten und sich irgendwie komisch und fremd zu fühlen. Also ich weiß noch genau, wie ich 1996 in den Westen gegangen bin und mich so ein bisschen wie ein Fremdkörper gefühlt habe. Das bringt dann eine hohe Empathie für Gründer:innen, die häufig mit nichts außer einer guten Idee starten.

Die sich vieles selber erarbeiten müssen und sich vielleicht im Investor:innenumfeld wie ein Fremdkörper fühlen. Dann sitzen da die ganzen reichen Mittvierziger und ich bin hier so eine kleine Gründer:in. Man hat da einfach eine hohe Form der Empathie. Das gilt aber nicht nur für Ostdeutsche, da sehe ich auch viele Menschen mit anderer regionaler Herkunft.

Ich glaube, das ist für gut reflektierte Ostdeutsche Mittvierziger hier ein großer Asset. Wir nennen es ja diese Transformationskompetenz, das am eigenen Leib durchlebt zu haben und sich erarbeitet zu haben.“

Business Angel Katja Ruhnke
über die Vorteile der Erfahrung zu scheitern
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Katja Ruhnke: „Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Gründer:innen schon mal gescheitert sind. Dann haben sie nämlich alles schon mal durchgemacht. Sie wissen was passieren kann. Es ist wirklich sehr schade in Deutschland, dass wir keine gute Scheiterkultur haben. Bei uns muss alles immer erfolgreich und glatt laufen. Ich persönlich finde es schade, da gute Gründer:innen in Amerika eigentlich immer erst mal scheitern, bevor sie erfolgreich werden. Da ist die Herangehensweise und Erwartung ganz anders. Ich fände es schöner, wenn wir in Deutschland da mehr Offenheit hätten. Gut, wenn jemand sagt, dass er fünfmal gescheitert ist, dann kann er es vielleicht nicht. Aber grundsätzlich mal zu scheitern ist ganz normal.

Auch unsere Gründerin aus unserem ersten Investment hat einen unglaublichen Pivot hingelegt. Ihr erstes Geschäftsmodell ist gescheitert und sie konnte es durch eine Kehrtwende zum Erfolg bringen. Das war ja auch eine Form des Scheiterns. Da mussten wir noch mal eine Runde mehr drehen, aber so was muss man auch als Investor:in aushalten können. Es kann nicht alles sofort funktionieren. Daraus kann trotzdem was Großes entstehen, unter der Voraussetzung, dass man nicht sofort aufgibt. Sowohl die Gründer:innen, als auch die Investor:innen dürfen nicht direkt aufgeben.“

Business Angel Insa Horsch
über ihre Rolle in Startups
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Insa Horsch: „Ich komme aus dem klassischen Bereich Marketing und Vertrieb. Ich war über 10 Jahre in der Lebensmittelindustrie immer in Marketingfunktionen mit teilweisen Ausflügen in den Vertrieb. Mein Herz schlägt ganz klar für die Marke. Markenstrategischer Unternehmensaufbau ist das Fundament, ohne dem nichts funktioniert.

Wir haben außerdem die Startup-Beratung Open Kitchen. Diese Services bieten wir unseren Startups natürlich auch an. So helfen wir wirklich ein gutes Fundament und eine Marke zu bauen. Das Wachstum passiert erst, wenn diese grundlegenden Aufgaben erledigt sind.

Es gibt zwar Highflyer, die teilweise 2-3 Jahre erfolgreich sind, die aber dann wieder abstürzen, weil das Fundament nicht stimmt. Dieses Fundament erarbeiten wir von Beginn an mit den Gründer:innen. Wir sind da dann auch wirklich aktiv und sehen uns als smart Money. Mitzureden und mitzugestalten macht als Angel auch richtig Spaß.

Natürlich ist man nicht immer derselben Meinung, aber gerade durch diese Reibung entsteht immer wieder was Neues. Als Business Angel gehört einem natürlich nicht das Unternehmen, also muss man sich selber auch immer wieder zurücknehmen. Man nimmt eine beratende Funktion ein und unterstützt bestmöglich.“

Business Angel Jana Moser
über die Vorteile eines Wandeldarlehens
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Jana Moser: „Ein Wandeldarlehen hat wie gesagt bestimmte Vor- und Nachteile. Der Vorteil eines Wandeldarlehens ist erst mal, dass ich es sofort und ohne Probleme bekommen kann. Ich muss keine großen formellen Dinge erfüllen und ich muss damit vor allem nicht zum Notar. Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Ein Wandeldarlehen ist somit ein sehr schnelles und flexibles Finanzinstrument vor allem für Startups, die schnell Liquidität brauchen. Außerdem findet bei einem Wandeldarlehen noch keine Bewertung des Startups statt. Das hat den Vorteil, da es gerade am Anfang sehr schwierig ist zu bestimmen, welchen Wert das Unternehmen hat.

Außerdem ist es möglich, bei Wandeldarlehen eine BAFA-Förderung zu erhalten. Deshalb ist das Wandeldarlehen für die Investoren- und Gründer-Seite interessant.“

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