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Kasia Zalewska darüber, wie wichtig ein gutes Netzwerk als Business Angel ist

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darüber, wie wichtig ein gutes Netzwerk als Business Angel ist

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Kasia Zalewska: „When it comes to building your image as an angel investor, there are a lot of things that could be done. The question is, how much do I want to be known around the angel world? Is it ok when everyone knows that I am an angel investor? Or do I want to stay quiet but be known in specific circles?

When you want to be brought active and known, just go out and talk to people. There is no better way than to talk to as many people as possible. Those people should be relevant investors, founders and experts according to your strategy.

There is one trick, that works really well for me. LinkedIn is a good tool for reaching out. In order to expand my network, I try to get introductions. Whenever I am on a call, who I haven’t met before, I try to go out of the call with another connection. It is like a streak and building up from one person to another.

For that you need to give something in exchange, so when I ask for an introduction, I immediately think of a person who is relevant for the other person. Building a network means sharing a network with people. Don’t be shy, and it takes some time to get used to that.

Accelerators, incubators or other institutions with our focus also work for us. Becoming a mentor also built recognition for an angel. When you think, that you don’t have enough deal flow, than there are these typical inbound and outbound activities.“

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Business Angel Claudia Baumgart
über die Begriffe Customer Acquisition Costs, Customer Retention und Customer Churn
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Claudia Baumgart: „Eine der wichtigsten Metriken ist das Verhältnis von Customer Lifetime Value zu Customer Acquisition Costs.

Bei den Customer Acquisition Costs geht es um alle Marketingkosten, die bei einer Kampagne anfallen, um eine bestimmte Anzahl von Kunden zu gewinnen. Das sind zum Beispiel Online-Performance-Marketingkosten, aber auch Kosten für Offline-Marketing wie Flyer usw. Diese gesamten Kosten einer Kampagne teile ich durch die Anzahl der Kunden, die ich mit dieser Kampagne gewinne – das sind die Customer Acquisition Costs.

Nehmen wir hypothetisch an, das sind 40 Euro pro Kunde – und so ein Kunde kauft bei uns regelmäßig ein. Nehmen wir jetzt an, dieser Kunde kauft bei uns viermal im Jahr für jeweils 100 Euro ein, dann sind das im Jahr 400 Euro Umsatz. Davon müssen wir natürlich die Produktkosten abziehen – da nehmen wir jetzt 50% Bruttomarge an und sind so bei einem Wert von 200 Euro.

Wenn der Kunde beispielsweise im Durchschnitt zwei Jahre bei uns bleibt, haben wir einen Customer Lifetime Value von 400 Euro. Setzt man das ins Verhältnis zu den 40 Euro Customer Acquisition Costs, dann hat man ein profitables Geschäftsmodell mit einem Verhältnis von 1:10.

Im besten Fall ist der Kunde bereits nach dem ersten Kauf für das Startup profitabel und man ist nicht von wiederholten Käufen abhängig. Wenn sich so die Customer Acquisition Costs direkt beim ersten Einkauf zurückzahlen, nennt man das First-time Profitability.

Was in diesem Zusammenhang auch wichtig ist: die Customer Retention bzw. der Customer Churn. In der Customer Retention stecken unsere Kunden, die wiederkommen. Der Churn, das sind die Kunden, die irgendwann abspringen (obwohl wir sie teuer eingekauft haben).

Mit dem Churn muss man sich daher auseinandersetzen. Wenn der zu hoch ist, muss man beim Geschäftsmodell oder der Technologie prüfen, ob die gut genug ist und Sinn macht – bzw. wie kann man die verbessern, um den Churn zu reduzieren.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
darüber, was sich ändert, sobald ein institutioneller Investor einsteigt
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Entweder ändert sie sich so, dass ich dann aussteige. Es hängt immer davon ab, wer der institutionelle Investor ist. Vielleicht ist dann die Gründungsphase für mich beendet und ich entlasse das Startup in die nächsten Hände. Oder ich bleibe dabei und ich bin dann halt sozusagen der Großvater. Es hängt natürlich immer davon ab, wie ich zu den Gründer:innen stehe. Also wenn es eine gute persönliche Beziehung ist, dann würde ich dabei bleiben. Wenn es aber nur eine Investitionsbeziehung ist, dann ist im Grunde mein Ziel erreicht.“

Business Angel Robert Sünderhauf
erklärt, was ein Business Angel ist
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Robert Sünderhauf: „Ein Business Angel ist eine Person, die junge Unternehmen dabei unterstützt zu wachsen, und dabei natürlich vor allem die Gründer. Das kann finanziell sein, durch eine Beratung oder durch ganz verschiedene Dimensionen. Das kann auch ein Anwalt sein, der hilft einen Vertrag zu verfassen. Ich würde jede Form von Unterstützung für junge Unternehmen als Business Angel bezeichnen.“

Business Angel Joakim Nägele
über die größten Kostentreiber bei jungen Startups
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Joakim Nägele: „Der größte Kostentreiber bei B2C-Startups sind häufig die Marketing-Aufwendungen. Da sollte man genau darauf achten und wirklich die digitale Marketing-Strategie kritisch hinterfragen und prüfen, ob das Gründerteam das im Griff hat und davon Ahnung hat. Da gibt es leider sehr viele, die überhaupt keine Ahnung haben.

Beim Tech-Bereich sind das ansonsten die Personalkosten. Zum Beispiel explodieren gerade die Gehälter von Entwicklern.“

Business Angel Xavier Sarras
über Diversity im Team
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Xavier Sarras: „Ich bin Franzose, der in Deutschland geboren ist, mit einem österreichischen Vater, der eigentlich Rumäne und Russe war. Meine Mutter ist von Spanisch-Marokkanischen Ursprungs. Ich war auf einer amerikanischen Schule, mein Vater war Jude und ich bin als Katholik geboren und mittlerweile gehöre ich keiner Kirche mehr an. Außerdem war mein Vater 66 Jahre alt, als ich auf die Welt kam. Ich bin eh schon in Diversity groß geworden, ich war 25 Jahre Agenturgründer. Ich habe mein Leben lang mit ganz unterschiedlichen Kulturen und Genders gearbeitet.

Wir hatten Homosexuelle, Frauen, Männer und unterschiedliche Altersgruppen. Für mich ist Diveristy irgendwie kein Zielzustand, sondern eher ein Selbstverständnis. Ich würde mir mehr wünschen, dass Diversity mehr als Normalität empfunden wird und wir nicht so viel für Diversity kämpfen müssen. Es ist aber eine schwierige Diskussion. Ich verstehe schon, warum wir das tun, weil eben zu wenig getan wird und zu wenig Selbstverständnis da ist.

Aber wie gehe ich jetzt damit um. Ich bin jetzt nicht gegen ein reines Männerteam. Wenn es ein reines Männerteam ist, dann müssen sie eben die unterschiedlichen Skills haben, um das abzuliefern, was sie vorhaben. Dann empfehle ich ihnen ein diverseres Team aufzustellen. Aber nicht, dass da Diversity drauf stehen kann, sondern eher, weil ich davon überzeugt bin, dass das der richtige Weg ist, um eine Organisation aufzubauen.

Dann ist es aber auch Diversity of Gender, Skillset, Age, Color, Culture ect.. Also nicht nur zu sagen: “Es braucht mehr Frauen oder Männer im Team.” Wenn ich ein reines Frauenteam sehe, würde ich genauso vorschlagen, dass sie sich vielleicht ein bisschen unterschiedlicher aufstellen sollten. Das ist aber nicht nur die eine Achse, das sind ganz viele Achsen, die da wichtig sind. Ich bin da nicht zu eingekesselt, sondern sehr flexibel in meiner Denkweise.“

Business Angel Xavier Sarras
darüber, warum Deutschland mutige Angels braucht
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Xavier Sarras: „Deutschland wird im Venture Capital Ökosystem immer besser. Ich bin auch Optimist und es gibt auch Akteure, gerade im Startup Verband, die sich unermüdlich einsetzten. Da noch mal ein Dank an die Kollegen und auch Angel Kollegen, die dort vertreten sind. Die treiben es wirklich voran, dass die Landschaft in Deutschland offener für Venture Capital wird und es wird ja auch immer besser.

Was es aber wirklich noch braucht, ist eine Kultur der Investition. Wir müssen mutig sein, Deutschland muss mutig sein, in Innovationen zu investieren. Wir haben das Potenzial, aber es ist auch so, dass viele Gründer:innen im Ausland leichter an den Glauben der Investor:innen rankommen. Deshalb kann ich nur ermutigen, geht da rein und traut euch. Informiert euch vorher gut, aber werdet Teil dieses Ökosystems.

Wenn man sich mal überlegt, was passieren kann, wenn zum Beispiel 1000 Menschen 50.000 bis 100.000 Euro in die Hand nehmen. Da passiert eine ganze Menge, da kann man viele Startups von finanzieren. Wenn sich 2000 oder 3000 Menschen überlegen nur 20.000 oder 25.000 Euro zu investieren, auch das geht. Oder wenn wir sagen, dass wir 50.000 Menschen erreichen, die bereit sind 5000 Euro zu investieren. Auch das ist eine riesige Summe. Also ihr seht schon, es geht auch mit kleinen Tickets. Traut euch ruhig auch schon mit 50.000 Euro und Ticketgrößen von 5000 Euro zu starten.

Da gibt es Plattformen wie zum Beispiel AddedVal.io und viele mehr. Damit erreicht man auch schon viel und die Gründer:innen sind euch dankbar. Wenn ihr 5000 Euro investiert und noch ein paar guten Kontakte für sie habt, dann ist es für die Gründer:innen auch sehr gut. Also daher ermutige ich es eher in die Breite zu treiben und möchte einen Aufruf starten, dass sich da viel mehr auch reintrauen und habt keine Angst davor.“

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