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Katja Ruhnke über den Gender Bias

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über den Gender Bias

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Katja Ruhnke: „Wir haben einfach diesen Unconscious Bias oft in uns Menschen drin. Deshalb investieren Männer gerne in Männer, weil sie sich da selber gut sehen. Wenn ich selber ein erfolgreicher Mann bin und der Gründer dann auch noch so ähnlich aussieht wie ich vielleicht vor 20 Jahren, dann traue ich es dem eher zu. Deshalb ist es dann von Mann zu Frau immer ein bisschen unterschiedlich. Ein Mann sieht sich da vielleicht nicht so schnell als Investor.

Also der Gender Bias ist leider da, ich finde, dass er bei den Angels abnimmt. Also da ändert sich zum Glück auch was bei den Männern. Nichtsdestotrotz brauchen wir für viele Gründerinnen noch mehr Frauen als Investorinnen, damit auch mehr Frauen Kapital bekommen. Das Leck zwischen dem Kapital, was Männer bekommen und dem, was Frauen bekommen, ist immer noch gigantisch groß. Das Verhältnis ist immer noch von 99 % auf 1 %, das sind ja eigentlich unfassbare Zahlen. Deshalb ist es wichtig, dass wir mehr Investorinnen haben, damit Gründerinnen mehr Kapital bekommen und die Gründerinnen größere Chancen mit ihren Produkten haben. Es gibt halt auch Produkte, wo ein Mann vielleicht nicht sofort andockt. Gerade im FemTech Bereich, der einem Mann vielleicht sehr fremd ist.

Wir investieren tatsächlich auch nicht in Frauenprodukte oder Mode, obwohl es als Investorin vielleicht naheliegend wäre. Einfach aus dem Grund, weil es mich nicht interessiert. Wir haben oft auch sehr männlich geprägte Themen im Portfolio. Mir macht es großen Spaß, mich in den Themen als Frau zu bewegen, weil ich da natürlich auch was lerne. Ich bin neugierig und es handelt sich vielleicht um eine Welt, die mir noch nicht so erschlossen ist. Das ist ja von Person zu Person unterschiedlich. Jeder muss seinen Investmentfokus finden und ich würde mir gerne wünschen, dass mehr Frauen Kapital bekommen. Damit an sich auch die Startup-Vielfalt noch größer wird. Es gibt wahnsinnig viel Potenzial in diesen klassischen Frauenprodukten, die noch nicht so angeschaut wurden. Es wäre einfach toll, wenn es da noch eine größere Vielfalt gibt.“

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über seine Erfahrungen mit Exits
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Tim Schumacher: „Ich habe viele Erfahrungen mit Exits: angefangen mit meinen eigenen Firmen, aber natürlich auch bei vielen Angel Investments.

Dabei waren Exits aller Art. Es gibt den Fire Sale, bei dem man versucht, wenigstens noch ein paar Cent für sein Startup zu bekommen. Es gibt übrigens auch die Liquidation – auch das ist ein Exit, nur das niemand mehr irgendwas bekommt. Und dann gibt es natürlich gute und sehr gute Exits, bei denen wirklich alle sehr gutes Geld verdienen.

Es gibt natürlich auch unterschiedliche Exits, was die Stadien angeht und an wen man verkauft. Ich habe zum Beispiel schon oft erlebt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt die Gründer die Anteile zurückkaufen oder einen neuen Investor finden. Dann gibt es natürlich den Exit an einen Finanzinvestor oder Strategen, der das ganze Unternehmen kauft.

Ich habe mit allen Arten von Exits schon Erfahrungen gesammelt und jeder Fall ist individuell. Da kann eine Menge beim Exit passieren, es verändern sich die Verhältnisse nach einem Exit und vieles mehr. Jede Situation ist wie gesagt anders.

Noch eine Sache zum Abschluss: Ich finde es gut, wenn man sich ganz am Anfang nicht auf einen Exit fokussiert, sondern zuerst einfach nur ein richtig gutes Unternehmen aufbauen will.

Meine Erfahrung ist: bei einem richtig guten Unternehmen kann man immer irgendwann einen Exit machen. Aber ich finde nichts schlimmer, als wenn die Gründer im allerersten Pitch, wenn die Idee noch nicht ansatzweise umgesetzt ist, schon eine Slide zeigen, an welche Firmen sie alle verkaufen könnten. Das ist für mich Quatsch.“

Business Angel Andreas Assum
über die größten Kostentreiber in jungen Startups
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Andreas Assum: „Der größte Kostentreiber bei jungen Unternehmen sind meistens die Personalkosten. Insbesondere, wenn man versucht, auf der Tech-Seite zu skalieren und kritisches Talent anzuwerben, ist das die größte Investitionsfrage. Wann fange ich an, in Skale zu investieren?“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über Impact Investing
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Kasia Zalewska: „Impact investing is getting a lot of traction nowadays. When we started a couple of years ago, it was more like an interesting aspect instead of mainstream. I think there is no way to go around without impact investing.

We try to find the balance between the financial return and the impact the company can create. Our motivation to get into a startup is not just money but also impact driven. I think that my motivation is higher than someone who just cares about the financial return. I want to believe that impact investing is the only right way to go.

It doesn’t mean that it has to be CO2 reduction. It can also mean to help a group of people with your solution. Investing is on the one hand a business and financial thing but on the other hand we can help to solve some problems. So why not?“

Business Angel Joakim Nägele
über gute Quellen und Netzwerke für Startups
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Joakim Nägele: „Die Quellen, über die man auf Startups aufmerksam wird, sind sehr divers. Man liest und hört viel, aber vor allem pflegt man seine Netzwerke. Wenn man einmal angefangen hat zu investieren, dann kriegt man eigentlich automatisch schon sehr viel mit und wird häufig angesprochen.

Wenn man darüber hinaus noch aktives Sourcing betreibt und sozusagen aktiv Investitionsmöglichkeiten sucht, dann werden die Optionen noch sehr viel breiter. Häufig bekommt man aber unaufgefordert Hinweise.

Was ich wirklich pflege, sind meine Kontakte aus meiner längsten beruflichen Station bei Gruner und Jahr bzw. Bertelsmann. Aus diesen Kontakten haben sich auch neue Kontakte ergeben. Das ist für mich der Ursprung meiner Kontakte in die Startup-Welt. Wenn man da erst einmal einige Gründer und Investoren kennengelernt hat, dann geht der Rest fast automatisch.“

Janosch Kühn
über den besten Rat, den er als Angel bekommen hat
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Janosch Kühn: „Als Angel investierst du in viele Firmen und dann wird vielleicht aus 2 von 10 Firmen was. Das ist schon hart und ich als Operator und Founder will da schon helfen. Man kann aber gar nicht so viel helfen, weil man nicht CEO, sondern Investor ist.
Du telefonierst zwar mit den Gründern, aber du bist ja nicht im täglichen Geschäft dabei. Für mich war es schon hart, bei Unternehmen zu sehen, dass es einfach nicht funktioniert. Man hat da Geld investiert und du kannst machen, was du willst, aber es wird wahrscheinlich nichts mehr.

Darauf war ich nicht so gut vorbereitet, weil ich aus der Operationsrolle komme und die Sachen haben einfach bei uns funktioniert. Das war dann auch der Rat, den ich irgendwann bekommen habe: Es gibt einfach Unternehmen, die nicht funktionieren und egal wie viel Zeit du da reinsteckst, es hilft nicht.

Als Business Angel solltest du dich lieber auf die Unternehmen fokussieren, die wirklich funktionieren, weil deine Zeit auch nur begrenzt ist. Lieber darauf fokussieren, als versuchen 4 Unternehmen zu retten, die vielleicht gar nicht mehr zu retten sind.

Alleine wenn man auf die Zahlen schaut, ist es leider so, dass die meisten Startups es nicht schaffen.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über das Schönste am Angel Investing
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Das Schönste ist wirklich motivierte Leute zu sehen. Ich finde es sensationell, wenn Jungs oder Mädels sich hinstellen und sagen: “Ich bin noch total jung, ich will jetzt nicht direkt eine Familie gründen, ein Häuschen bauen oder Beamtin werden, sonder ich probiere noch mal was aus!”. Das ist letztlich auch so die Zeit, die man hat und die man nutzen sollte. Wir haben in ganz vielen Ländern die Schule auf zwölf Jahre begrenzt und es gibt keine Wehrpflicht mehr. Viele machen auch keine Ausbildung oder so. Also ich hab hier welche mit 24, die schnell studiert haben und sich bei mir als Anwälte bewerben.

Denen fehlt aber extrem viel Lebenserfahrung. Das lernt man nicht, wenn man so fokussiert durchs Leben geht. Diese Lebenserfahrung kann man eigentlich nirgendwo so gut lernen wie in einem Startup. Da ist man einfach mit allen möglichen Problemen konfrontiert, die die Welt so bietet. Diese Probleme muss man dann eigenständig lösen und da helfe ich einfach sehr gerne mit. Ich finde es einfach toll, wenn Leute so stark motiviert sind und sich etwas trauen.

Das passiert in Deutschland immer noch zu wenig, auch wenn man das Gefühl hat, dass es mehr wird. Deutschland wird sozusagen von mittelständischen Unternehmen dominiert. Deswegen sollte eigentlich der Gründergeist in vielen Menschen in den Genen stecken und das muss er auch. Ich stehe dafür da, dass ich Leute, die diesen Gründergeist haben, gerne unterstütze.“

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