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Katja Ruhnke über die größten Fehler, die man als Business Angel vermeiden sollte

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über die größten Fehler, die man als Business Angel vermeiden sollte

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Katja Ruhnke: „Also den größten Fehler, den man am Anfang machen kann ist, dass man mit einer zu hohen Summe ins Investment reingeht. Haben wir übrigens auch gemacht. Das war auch das erste Learning. Also erstmal mit einer etwas kleinere Investmentsumme einsteigen. Ich sehe unser Startup-Portfolio wie ein gutes Aktienportfolio. Das bedeutet mit mehreren Beteiligungen.

Also lieber mehrere kleinere Tickets in Startups zeichnen, weil man dann auch mehr von unterschiedlichen Startups lernt und man am Anfang eher Fehler macht. Das ist ja auch menschlich, weil man alles irgendwann lernen muss. Deshalb wirklich am Anfang mit mehreren kleinen Tickets in mehr Startups investieren, damit man ein Gefühl für das Startup-Ökosystem bekommt. Wenn die Startups gut laufen kann man in den nächsten Runden nochmal nachlegen. Da werden die Tickets in Startups sowieso größer.“

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Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Relevanz des Finanzplans
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Olaf Stichtenoth: „Also man kann sich immer einen tollen Pitch anschauen. Viel entscheidender ist aber der Finanzplan. Nicht, weil der genauso eintreten wird, sondern weil es einem die Idee gibt, wie sich die Gründer vorstellen, ihr Unternehmen zu entwickeln. Das ist etwas, wo ich mittlerweile sehr genau draufschaue.

Wie haben die ihr Personal geplant? Wie entsteht das Wachstum? Ist es eher ein Vertrieb oder Marketing getriebener Ansatz? Das lässt sich alles aus dem Finanzplan rauslesen, bis hin zu den Sachen: Wo sehen sich die Gründer? Wo haben die sich einsortiert?

Da hat man häufig so Themen wie Marketing, Vertrieb und Produkt. Wenn alle drei Gründer unter Produkt stehen, dann macht mich das als Business Angel skeptisch. Da frage ich dann noch mal genauer nach, ob es zufällig so entstanden ist oder sehen die sich alle drei im Produkt. Ein Produkt alleine verkauft sich halt nicht.

Es ist jetzt nicht so, dass ich ganz schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, wenn alle drei Gründer in der gleichen Disziplin sind. Es ist aber so, dass ich bei Sachen, die schief laufen, versuche, Einfluss zu nehmen. Bisher hat das immer gut geklappt, ich habe aber ein Unternehmen, was so ein bisschen mein Sorgenkind ist. Da ist es so, dass sich zwei von drei Gründer sehr stark auf das Produkt fokussiert haben und sehr viel Software entwickelt wurde. Es gab aber zu wenig Kunden, um auf das Feedback zurückgreifen zu können.

Das ist so ein Thema, was man etwas frühzeitiger hätte sehen können. Wenn man da besser gegengesteuert und Einfluss genommen hätte, dann hätte sich das Unternehmen vielleicht eine gewisse Zeit gespart und hätte es auch bei Follow-on Finanzierungsrunden einfacher.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Vorteile einer Investition in einer besonders frühen Phase
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Na ja, wer als Erstes drin ist, hat natürlich auch die Möglichkeit, gestalterisch tätig zu sein. Der kann vielleicht Forderungen stellen, die man später nicht mehr stellen kann. Er sollte dabei aber immer berücksichtigen, dass er als Angel nicht zu viel fordert und so das Team nicht mehr richtig bei der Stange halten kann. Das Team könnte sagen, dass sie so viel arbeiten und der Investor gar nicht arbeitet, aber er hat eben das ganze Geld gebracht. Wenn dann aber Angels kommen und sagen, dass sie 70 % des Unternehmens haben wollen, dann sind die Gründer:innen schnell keine Gründer:innen mehr, sondern schnell Angestellte und entsprechend motiviert. Deshalb muss man da ein bisschen aufpassen.“

Business Angel Göran Göhring
über die Schwierigkeiten beim Business Angel Investing
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Göran Göhring: „Angel Investing ist ein sehr holistisches Thema. Es ist nicht damit getan, dass ich ein bisschen Ahnung im Marketing oder Sales habe. Es kommen sehr viele Rechtsthemen und Finanzthemen mit ins Spiel. Ein zweiter Punkt sind die Branchen. Da sollte man sich ganz genau überlegen, in welche Branchen man reingeht, welche Branche versteht man und welche Branche versteht man nicht.

Insofern muss man als Angels was Ähnliches wie die Gründer tun. Nämlich Fokus auf die Nische, wo man sagt, dort macht es Sinn, dort kann ich einen Beitrag leisten und das Geschäftsmodell verstehen ich. Ansonsten passiert es ähnlich wie bei vielen Anlagen bei Banken, dass man etwas aufgeschwatzt bekommt, man versteht es nicht und wundert sich, warum es nicht durchstartet.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welche Risiken Gründer bergen, die immer noch fest in einem anderen Unternehmen angestellt sind
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Gwendolyn Schröter: „Da gibt es eine ganz klare Antwort. Das ist echt schwierig und ich kann es natürlich verstehen, dass es so ist. Die Gründer und Gründerinnen, mit denen man es als Business Angel zu tun hat, sind noch relativ jung dabei. Sie kommen aus den verschiedensten Hintergründen und müssen sich in irgendeiner Form finanzieren.

Es ist ein großer Vorteil, wenn Gründer:innen diesen Druck nicht haben, aber gerade wenn man im Pre-Seed unterwegs ist, dann ist das häufig der Fall. Nichtsdestotrotz, in dem Moment, wo ich in Finanzierungsrunden nach Investoren suche, tue ich es ja auch, um das Unternehmen auf solidere Beine zu stellen. Da sucht man ja auch nach Geld, um sich selbst zu finanzieren.

Deshalb sollte spätestens, wenn das Investment eingegangen ist, der Zeitpunkt sein, wo sich die Gründer:innen 100 % dem Startup widmen. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen baut man da eine ganz andere Geschwindigkeit auf und in dem Moment, wo ich die alte Tür verlasse und die neue Tür erfolgreich betrete, da bin ich nochmal ganz anders motiviert, als wenn ich noch nebenher andere berufliche Verpflichtungen habe. Das klingt zwar auch hart, aber wenn ich ein Unternehmen gründe, dann brenne ich dafür und ich tue alles dafür, dass ich mich zu 100 % auf dieses Thema stürzen kann.“

Business Angel Maria-Johanna Schaecher
drüber, wie sie den Markt validiert
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Maria-Johanna Schaecher: „Ich würde jedem Business Angel empfehlen, zunächst in die Bereiche zu investieren, die er vom Hintergrund her kennt. Es ist sehr schwierig, sich in einen ganz neuen Markt einzuarbeiten. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Healthcare, ein extrem regulierter Markt mit sehr vielen Herausforderungen und Anforderungen, was eben das Implementieren eines neuen Geschäftsmodells betrifft. Und wenn man den Markt nicht kennt und die Player nicht kennt, dann kann man eigentlich nicht fundiert entscheiden. Ich würde es auch bezweifeln, dass man sich mit zwei Stunden Internetrecherche so einarbeiten kann, dass man eben alles kennt.

Insofern wäre meine Empfehlung für einen neuen Business Angel zunächst mal in die Bereiche zu investieren, wo man sich bereit auskennt oder eben ansonsten, sich mit anderen Business Angels zusammenzutun und in Netzwerken sich entsprechend zu engagieren, mit anderen Netzwerkpartnern sich austauschen. Das ist dann sicherlich die beste Idee, aber es gibt nicht das nullachtfünfzehn Schemata oder die nullachtfünfzehn KPIs, die einem helfen, ein Start-up so zu durchdringen, dass man am Ende des Tages das Risiko einschränkt.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über einen guten Deal-Flow
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Nikolaus D. Bayer: „Für mich ist der beste Teil des Deal-Flows in die Welt hinaus zu gehen, es gibt unzählige Pitch Veranstaltungen, bei denen man sich anmelden kann. Da muss man einfach ein bisschen auf Google recherchieren. Sehr breit verteilt sind aber auch die ganzen Angel Vereine in Deutschland.

Ich habe bei den Business Angels FrankfurtRheinMain so meine ernsthafte Karriere begonnen. Das ist ein bekannter Verein, da melden sich Startups und regelmäßig finden da Matching-Veranstaltungen statt und man kann sich diese Startups anschauen. Gleichzeitig kann man sich mit erfahrenen Business Angels austauschen, wie die die einzelnen Startups beurteilen. Das ist eine spannende und schöne Quelle. Je länger man natürlich dabei ist, da kommt dann der Netzwerkeffekt zum Tragen, weil man dann ja Co-Investoren hat, mit denen man sich gut versteht. Die teilen dann zum Beispiel interessante Startups und so kann man durch den Deal-Flow im eigenen Netzwerk zu spannenden Investitionsmöglichkeiten kommen.

Was meiner Meinung nach ziemlich schlecht funktioniert, sind soziale Netzwerke. Da kommen auch sehr viele Anfragen rein, zum Beispiel über LinkedIn. Bei mir ist da bis jetzt noch nie was draus geworden.

Meiner Erfahrung nach kommt sicherlich vor jeder Beteiligung eine dreistellige Zahl von Startups, die man sich vorher angeschaut hat. Da ist tatsächlich noch mal der Verweis auf das Pitch Veranstaltung oder Angel Clubs. Das ist hilfreich, weil da schon mal eine Vorfilterung stattgefunden hat.“

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