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Katja Ruhnke über die Ticketgröße bei Beteiligungen

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über die Ticketgröße bei Beteiligungen

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Katja Ruhnke: „Kleine Tickets bedeutet für mich so ungefähr 20.000 Euro. Das ist für uns eher ein kleines Ticket, aber man kann ja auch schon mit 10.000 Euro einsteigen. Es gibt auch schon Vehikel, über die man ab 1.000 Euro einsteigen kann. Das sind dann natürlich ganz kleine Tickets. Ich würde also ca. 20.000 – 25.000 Euro als kleines Ticket definieren, es ist aber natürlich auch immer abhängig vom Vermögen. Das muss man immer auf sein ganzes Budget, was man in Startups investieren will sehen und für sich selbst definieren.

Wir haben im Moment elf Startups im Portfolio. Man sagt, dass es langfristig zwischen 10-15 Startups im Portfolio sein sollten. Das ist natürlich nicht auf einmal möglich. Wir haben ja auch über zwei Jahre gebraucht, um unsere Beteiligungen einzugehen. Also wir sind auch eher schnell am Markt unterwegs, ich glaube, bei den meisten Angels geht es eher etwas langsamer. Man sollte aber die 10-15 Startups langfristig anpeilen, damit man eine gewisse Diversifikation hat.“

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Dr. Patrick Müller

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Business Angel Beate Fastrich
über hohe Finanzierungssummen bei eCommerce-Startups
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Beate Fastrich: „Ich komme aus dem Consumer-Umfeld und habe da lange gearbeitet, daher habe ich da vor allem die ersten Startup-Investments im D2C- und eCommerce-Bereich gemacht, weil ich mich da besser auskannte.

Allerdings geht der Trend etwas weg von eCommerce-Startups bei Investoren, weil die Kosten für Paid Marketing so extrem in die Höhe geschossen sind und man erwartet, dass sie weiter steigen werden. Genau daher kann es zu diesem Vorurteil kommen, dass es sehr viel Geld braucht, irgendwann auch den nächsten Schritt gehen zu können.

Wenn man sich sehr genau die Unit Economics anschaut, gibt aber auch andere Modelle, die es aufgrund eines Mixes aus Verkaufspreis und Herstellungskosten erlauben, dass damit genug Geld verdient wird, um Traction auf das Produkt zu bekommen und das Produkt wachsen zu lassen.

Es ist aber nicht mehr so leicht wie noch vor ein paar Jahren und es ist auch ein sehr viel stärkerer Wettbewerb da. Auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass die letzten zwei Jahre mit Pandemie geholfen haben, den eCommerce weiter zu beflügeln. Viele, die vor drei Jahren noch gar nicht in eCommerce investieren wollten, sehen es heute wieder als ein valides Geschäftsmodell.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, wie man sich in einer Krise als Investor verhalten sollte
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Tina Dreimann: „Was kann man in einer Krise als Investor machen? Aus meiner Sicht gibt es eine wichtige Verhaltensweise: Ruhig bleiben, mitdenken und immer dran denken, warum ich in dieses Thema und in das Team investiert habe. Deshalb in dem Moment nicht die heiße Kartoffel fallen lassen, sondern mit am Seil zu ziehen, um zu versuchen, das Team zu enablen.

Da habe ich auch einen Rat: Es gibt enablen, unterstützen und managen. Wir sollten als Angels nie in die Rolle kommen, dass wir das Team ersetzen müssen. Das heißt eher Hilfe zur Selbsthilfe als Top-down Management.“

Business Angel Stefan Müller
über rechtliche Themen, die man sich vor einem Investment beim Startup anschauen sollte
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Stefan Müller: „Ich denke, die juristischen Punkte sind wichtig, aber nicht die größte Priorität. Das einzige, was ich immer vor einem Investment mache: ich schaue mir an, was in der Firma in der Vergangenheit passiert ist. Da können schwierige Themen aufkommen.

Wenn zum Beispiel jemand eine Firma gründet, dann geht er manchmal auch zu Familie, Freunden oder bekannten und sammelt etwas Geld ein. Die sind dann alle damit Gesellschafter – und bei einem ersten Investment im sechsstelligen Bereich dann nur sehr schwer wieder aus der Firma herauszubekommen. Das muss man vor dem Investment einmal sauber aufsetzen und dafür am besten auch jemand externes einbinden.

Weitere Themen sind zum Beispiel: Wie lange gibt es die GmbH schon? Gibt es stille oder atypische Investoren? Gibt es eventuell jemanden, der bereits ein Darlehen gegeben hat. Das muss alles ganz sauber sein, weil einem Business Angel solche Sachen sonst später auf die Füße fallen. Das ist mir auch schon passiert.

Es ist aus meiner Sicht entscheidend, dass man prüft, ob die GmbH leer ist oder nicht. Nachher, wenn dann das eigentliche Investment zum Beispiel in Form eines Wandeldarlehens oder direkt als Gesellschafter stattfindet, dann gibt es genügend spezialisierte Anwälte, man kann Wandeldarlehensverträge als Vorlage im Internet bekommen, das ist alles kein Problem und die sehen alle relativ ähnlich aus.

Wichtig ist, dass man am Anfang Zeit und Energie in die Prüfung investiert, der Rest ist dann eigentlich einfach.“

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Business Angel Xavier Sarras
über Gründer:innen, die noch nebenher eine Festanstellung haben
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Xavier Sarras: „Ja, solche Fälle hatte ich schon. Das ist so eine etwas schwierigere Situation. Da braucht es wirklich viel Vertrauen. Ich habe nichts dagegen, weil ich es selbst teilweise so gemacht habe. Also dass man in einer Tätigkeit schon die nächste Tätigkeit aufbaut. Der Side Hustle gehört auch zum Startup dazu, man muss nur den Absprungpunkt irgendwie definieren. Und wenn man sich auf den einigt, dann habe ich damit auch kein Problem. Wenn das komplette Team der Gründer:innen noch im Job ist und jetzt vor hat zu gründen, dann kann man es auch erst mal bootstrappen, ohne Investoren. Bringt es erst mal auf den Weg und dann gibt es ein Commitment, ihr steigt dann und dann aus und wenn ihr gekündigt habt, dann ist auch der Moment, wo ich investiere.

Anders ist es, wenn ich ein Team aus Gründer:innen habe, wo noch einer im Job ist, den man aber unbedingt braucht. Zum Beispiel als Chief Product Manager. Das wäre übrigens noch eine Position, die ich als sehr wichtig erachte, die aber am Anfang auch mit dem CEO gemeinsam läuft. Wenn der zu einem gewissen Zeitraum rausgeholt werden muss, dann finde ich es ok, wenn der noch in seinem Job ist. Also erst die Finanzierung auf die Beine bringt und er bis dahin noch so ein gewisses risikominderndes Gehalt in seinem bisherigen Job bekommt.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über Beteiligungsverträge
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Für mich ist es ganz wichtig, dass die Innenbeziehungen der Gründer:innen sauber geregelt sind. Sodass sie in allen Situationen bzw. in den meisten Situationen halten können. Im Wesentlichen gibt es ja immer zwei Situationen. Entweder das Unternehmen performt oder das Unternehmen performt nicht. In beiden Situationen streiten sich Gesellschafter:innen. Dann gibt es unterschiedliche Auffassungen, die Gründer:innen wollen sich trennen.

Häufig ist es einfach so, dass die Gründer:innen vor lauter Begeisterung einfach mal losgelegt haben und manchmal schon zu weit sind, um das Innenverhältnis zu regeln. Zum Beispiel hält nur eine Gesellschafter:in Anteile und verspricht dem anderen etwas, wenn er es ihm jetzt aber gibt, müsste er es versteuern. Deshalb ist es für mich sehr wichtig, dass eben diese Innenbeziehungen sauber geregelt sind. Außerdem flexibel genug, um reagieren zu können.“

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