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Katja Ruhnke über gute Pitch Decks

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über gute Pitch Decks

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Katja Ruhnke: „Mich überzeugt bei einem Pitch als Erstes die Persönlichkeit der Gründer:innen. Bei einem Pitch Deck, wo ich die Gründer:innen noch nicht kenne, da überzeugen mich klare Pitch Decks mit Bildern und Botschaften, die ich schnell verstehen kann. Ich will auf einen Blick sehen, da sind die und die Zahlen drin, das ist die Botschaft und das ist die Idee. Ich persönlich hasse Pitch Decks mit zu viel Informationen, da man ja wahnsinnig viele Pitch Decks als Angel sichtet. Ich habe keine Mitarbeiter und ich bin kein VC. Wir müssen also sehr schnell Informationen aufnehmen können.“

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Business Angel aus Hamburg

Business Angel Alf Arnold
über seine Ratschläge für Angels, die gerade anfangen
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Alf Arnold: „Ich glaube, ein guter Rat ist beim Cap Table jeden einzelnen Eintrag gut zu verstehen. Auch die Motivation und Sinnhaftigkeit dahinter zu hinterfragen: Warum ist der oder diejenige dort? Wie ist sie dort hingekommen? Insbesondere, wenn es jetzt nicht das direkte Gründer:innenteam ist.

Zum Beispiel Family and Friends oder andere Beteiligte und Company Builder. Warum sind sie dort, was treibt sie an und was tragen sie zum Unternehmen bei? Man darf nicht vergessen, dass es in den meisten Fällen eben nicht diesen strukturierten Cap Table gibt.

Also wirklich den im Auge behalten und Veränderungen ganz klar hinterfragen. Auch gemeinsam mit den Gründer:innen offen darüber sprechen und nicht als weiteres Dokument im Investmentprozess wahrzunehmen.“

Business Angel Wilfried Gillrath
über Beteiligungsverträge
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Wilfried Gillrath: „Ich sehe ein Investment in ein Startup immer als Partnerschaft. Deshalb sollte man die Verträge so strukturieren, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich ist. Das bedeutet, dass man versuchen sollte, über Limitierungen von Stimmrechten oder Bevorzugungsmöglichkeiten, die es in den Verträgen gibt, eine Balance zu finden. Auf der einen Seite sollte das Interesse des Investors vertreten sein, aber die Gründer sollten auch nicht zu sehr limitiert werden.

Wenn man faire Rahmenbedingungen schafft, dann muss man am Anfang auch nicht direkt darüber streiten, welcher Unternehmenswert da ist und wie viele Anteile bekomme ich für wie viel Geld. Das ist im Allgemeinen eine ungenaue Wissenschaft, weil es auf irgendwelchen Plänen und Annahmen beruht, die kein Mensch genau kennt. Bei solchen Konfliktgesprächen bleibt bei beiden Seiten eher ein schaler Beigeschmack, der eine glaubt, er hat zu viel abgegeben und der andere glaubt, er hat zu wenig bekommen.

Wenn man es ausgeglichener diskutiert, dann hat man auf beiden Seiten ein besseres Gefühl, mit dem man in das gemeinsame Investment startet.

Wenn es schief geht, ist es ja egal, ob ich 1 % oder 10 % des Unternehmens halte. Wenn es wahnsinnig gut läuft, dann verdiene ich auch so oder so Geld. Es hat mal ein anderer Startup-Investor gesagt: “Wenn ich in ein Raumfahrt-Startup investiere, dann kommt es gar nicht drauf an, was ich bei irgendeinem Transport im Weltall bekomme. Das Entscheidende ist, dass die Rakete fliegt. Wenn die Rakete fliegt, dann bekommen alle Geld und freuen sich. Wenn die Rakete nicht fliegt, dann bekommt niemand was und dann ist es auch egal.”“

Business Angel Claudia Nagel
über gemeinsame Investments mir anderen Angels
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Claudia Nagel: „Das Zusammenspiel des Shareholderkreises hatte ich am Anfang nicht so auf dem Schirm. Für mich als Angel ist es heute sehr wichtig, neben den Gründer:innen auch die anderen Investoren zu kennen, damit man eine Basis der Zusammenarbeit schaffen kann.

Ich würde den Gründer:innen raten, Investoren sehr früh gemeinsam an einen Tisch zu bringen und auch sehr klar sagen, wie sie helfen können und wie sie zusammenkommen. Eine regelmäßige Interaktion in diesem Kreis ist wichtig, um das Beste für alle rauszuholen. Viele Gründer:innen mache das am Anfang nicht, weil sie das Gefühl haben, dass das zu viel Aufwand ist. Mittelfristig hat dies aber sehr viele Benefits für alle.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über den Begriff "Multiple"
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Olaf Stichtenoth: „Was bedeutet Multiple?
Das ist eine ganz gute Frage, weil der Begriff “Multiple” in verschiedenen Bereichen angewendet wird. Üblicherweise wird im Venture Capital Bereich bei Bewertungen davon gesprochen. Wenn ich zum Beispiel bei einer Bewertung von 2 Millionen Euro irgendwo einsteige und ich zu einer Bewertung von 10 Millionen aussteige, dann habe ich einen groben Multiple von 5. Das stimmt nicht ganz, weil ich wahrscheinlich auf dem Weg dahin ein bisschen verwässert bin. Das ist aber erst mal so die Grundidee vom Multiple.

Es gibt aber auch andere Bereiche, wo im Venture Capital von Multiples gesprochen wird. Das ist, wenn Bewertungen anhand von Kennzahlen produziert werden. Da habe ich ganz oft zum Beispiel die Kennzahl Monthly Recurring Revenue (MRR) und dann nehme ich diese Kennzahl mit einem Multiple von zum Beispiel 100. Damit berechne ich dann eine Bewertung, die für eine Series A eine solide Basis bildet. Es ist wahrscheinlich nicht genau der Wert, auf dem die Finanzierungsrunde stattfindet, aber es wird sich an solchen Multiples orientieren.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über das notwendige Potential eines Startups
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Robert Sünderhauf: „Das Potential hat für mich immer zwei Aspekte. Zum einen ist das der adressierbare Markt – wie groß kann das eigentlich werden? Ich glaube, dieser Markt sollte wirklich groß sein, wir reden also über Milliarden. Darunter macht es meistens wenig Sinn, denn es ist ja sehr unwahrscheinlich dass ein Startup innerhalb von kurzer Zeit einen riesigen Anteil am Markt gewinnt.

Wenn der Markt also schon greifbar ist, dann würde ich versuchen, dass es ein Milliardenmarkt ist.

Das zweite Thema beim Potential ist das Team. Man sollte als Business Angel auch ein Gründerteam haben, dem man zutraut, eine relevante Firma aufzubauen, Geld aufzunehmen und andere Investoren zu überzeugen. Denn letzteres ist ein ganz wichtiger Treibstoff. Wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich die Finger davon lassen.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, welche Vorteile Business Angels gegenüber größeren Investoren bieten
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Tina Dreimann: „Eben weil es bei Business Angels das eigene Geld ist und ich unterstützen will, bin ich ein idealer Partner am Cap Table. Da hat das Gründerteam noch ein weiteres starkes Team an der Seite. Ich kann selbst aus dem Nähkästchen plaudern und sagen, was das für eine tolle Magie sein kann. Also “Magic in the Cap Table”. Bei Everdrop hatten wir damals die Möglichkeit zu investieren, also ein Impact Startup aus München.

Wir haben das Team gefragt, was sie noch brauchen. Also wir bringen Erfahrungen in den Bereichen: Brand, eCommerce, Wissen, wie man eine Organisation aufbaut mit. Wir haben das Gründerteam aber offen gefragt, was sie sonst noch brauchen, um schnell zu wachsen. Da hat das Team gesagt: Retail Zugang und Abo-Modell. Dann haben wir eben geschaut, wer da noch ins Investorenteam kommen kann, damit wir auch cross funktional aufgestellt sind.
Jeder war bereit, dieses tolle Team zu unterstützen und nur so kam erst diese Beschleunigung zustande und das fantastische Wachstum. Credits go to the team. Ich bin auch davon überzeugt, dass jedes starke Gründerteam es alleine schafft, ohne die Investoren an der Seite, aber sie können mit Angels so viel schneller sein, wenn sie diese Smartness der Angels haben und richtig nutzen.“

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